Jägermeister war gestern, jetzt gibt es Turbomeister! In Pebble Beach 2016 zeigt BMW den weiterentwickelten 2002 Hommage mit dem Zusatz Turbomeister. Neben dem 50. Geburtstag der 02er-Reihe feiert BMW mit der Studie den 2002 turbo, der 1973 das erste Serien-Fahrzeug mit Turbolader war. Pathetisch sprechen die Münchner davon, dass die Hommage auf Basis des BMW M2 "die Vergangenheit und die Zukunft von BMW" verbindet. Zukunft? Also ist das Konzeptfahrzeug mehr als eine Hommage! Schon seit Längerem kursiert das Gerücht, BMW denke über einen M2 CSL nach. Die Hommage könnte somit ein Ausblick darauf sein.
Der goldene "turbo"-Schriftzug in Spiegelschrift ist angelehnt an die Beklebung des 2002 turbo. Auch die Felgen sind beim Turbomeister gold.
Bild: Werk
Im Vergleich zum Hommage 2002, den BMW im Rahmen des Concorso d'Eleganza Villa d'Este am Comer See gezeigt hat, wird die Karosserie nicht verändert. Es bleibt bei den kurzen Überhängen, der sogenannten "Sharknose" und dem massiven Frontsplitter. Auch der massive Frontsplitter bleibt. In Anlehnung an das umlaufende Chromband der damaligen 02er-Reihe umschließt ein horizontales Band aus Carbon den BMW 2002 Hommage auf Höhe der Schulter und teilt optisch die Karosserie. Der obere Bereich – inklusive Motorhaube und Heckdeckel – ist in Anlehnung an frühere Rennfahrzeuge mattschwarz lackiert, um Reflexionen durch Sonneneinstrahlung zu verhindern. Bei der Farbgebung hat sich BMW für die bekannte orange-schwarze Motorsport-Lackierung entschieden. Die ohnehin schon breiten Radhäuser des M2 werden bei der Hommage nochmals betont. So sollen sie die homologierte Version des BMW 2002 turbo, bei dem aufgrund der deutlich breiteren Spur extra verbreiterte Kotflügel auf die Karosserie aufgeschraubt wurden, zitieren. 20 Zoll große Leichtmetallräder im Bicolor-Gold-Design erinnern mit dem gefrästen Vielspeichendesign an die Motorsport-Felgen vergangener Tage. Die goldenen Bremssättel mit M-Logo passen ebenfalls zum Retro-Design der Hommage.
Turbomeister statt Jägermeister. Viel Liebe zum Detail steckt auch in den Aufklebern mit Turbolader.
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Die Motorhaube zitiert in Linien und Form den sogenannten Speer. Die lange Falz in der Mitte der Motorhaube wird zur Doppelniere hin breiter und fasst das BMW-Emblem ein. Wie beim BMW 2002 begrenzen auch beim BMW 2002 Hommage zwei Einzelscheinwerfer die Frontpartie nach außen. Eingefasst werden die Scheinwerfer von goldfarbenen Reflektoren. Analog zum Urahn liegen die Blinker separat und sind oberhalb der Scheinwerfer in das umlaufende Carbon-Band eingebettet. Der jetzt ebenfalls goldene "turbo"-Schriftzug in Spiegelschrift in der Frontschürze ist angelehnt an die damalige Beklebung des 2002 turbo. Akzentflächen aus Sichtcarbon schließen Frontschürze und Schweller zur Straße hin ab. Die rechteckigen Heckleuchten orientieren sich ebenfalls am historischen Vorbild. Das Leuchteninnere ist durch die Black Panel-Optik nur im aktiviertem Zustand zu sehen. Das BMW-Emblem steckt rechts neben dem Nummernschild, ebenfalls ein charakteristisches Element der Heckgestaltung der 02er-Reihe. Stilelemente wie der Heckdiffusor, die vergrößerten Spoiler und die zusätzlichen Luftöffnungen könnten auch das Erscheinungsbild des M2 CSL prägen, der vielleicht 2017 in limitierter Stückzahl mit knapp 420 PS und einem Preis um die 90.000 Euro auf den Markt kommt.
Neue BMW (2023 bis 2025)
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AUTO BILD zeigt alle kommenden BMW-Modelle bis 2025! Los geht's mit dem BMW M2; Marktstart: April 2023; Preis: ab 72.800 Euro. Der neue M2 setzt auf alte Tugenden. Bedeutet: Sechs Zylinder und 460 PS unter der Haube, und auch eine Handschaltung ist im Angebot. Optisch präsentiert er sich kantig und bullig.
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BMW XM; Preis: ab 170.000 Euro; Marktstart: Frühjahr 2023. Das zweite eigenständige M-Modell nach dem M1 wird ein großes SUV mit riesiger Doppel-Niere. Als Antrieb dient ein elektrifizierter V8, der Plug-in-Hybrid bringt es auf eine Systemleistung von 653 PS und bis zu 800 Nm Drehmoment.
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BMW i7 M70; Preis: ca. 150.000 Euro; Marktstart: 2023. Die Variante "M70" ist das Topmodell des i7. Verantwortlich für den Vortrieb sind hier ein 258 PS starker E-Motor an der Vorderachse sowie ein 489 PS starker E-Motor hinten. Zusammen kommt der Allradantrieb dann auf 485 kW (660 PS).
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BMW X5/X6 Facelift; Preis: ab 73.200 Euro (X5) bzw. ab 82.700 Euro (X6); Marktstart: 2023. Für einen noch präsenteren Auftritt sorgen künftig serienmäßige Designelemente des Modells xLine, neue Nieren und um 35 Millimeter flachere Scheinwerfer zieren die Front. Noch ...
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... dynamischer wird's mit dem M-Sportpaket, das für den X6 sogar Teil der Serienausstattung wird – beim X5 wird es optional angeboten. Motorenseitig hält BMW an seinen bisherigen Antrieben fest, verpasst einigen aber noch einen Leistungs-Bonus.
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BMW X5 M/X6 M Competition Facelift; Marktstart: 2023; Preis: ab ca. 160.000 Euro. Wie auch seine zahmen Geschwister bekommen auch die brutalen M-Brüder des X5 und X6 ein Facelift – erstmals mit 48 Volt-Bordnetz und immer als stärkere Competition-Version mit 625 PS.
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BMW M3 CS; Preis: ab 146.000 Euro; Marktstart: 2023. BMW bringt den M3 als limitierten CS. Das Sondermodell hat 550 PS und beschleunigt dank Allrad schneller auf 100 km/h als der M4 CSL.
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BMW 5er und i5 G60; Preis: ab 57.550 Euro (5er), ab 70.200 Euro (i5); Marktstart: Herbst 2023. Der neue 5er wird kein geschrumpfter 7er, die Nieren bleiben human und auch die Scheinwerfer bleiben einteilig. Bei den Abmessungen legt der neue dafür etwas zu, wird insgesamt ...
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... zehn Zentimeter länger, drei Zentimeter höher und breiter. Motorenseitig setzen die Bayern auch durchgängige Elektrifizierung, erstmals gibt's den Oberklasse-BMW auch als vollelektrischen i5 – mit bis zu 601 PS und 582 Kilometern Reichweite.
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BMW X2/iX2; Marktstart: 2023. Wie ein möglicher X2-Nachfolger motorisiert sein könnte, ist zurzeit noch reine Spekulation – allerdings wäre ein zweigleisiger Ansatz wie beim aktuellen X3 und iX3 denkbar.
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BMW XM Label Red; Preis: 203.000 Euro Marktstart: Herbst 2023. Satte 748 PS, maximales Drehmoment von 1000 Nm – und das in einem SUV! Mit dem XM Label Red bringt BMW das stärkste Serienmodell der Marke – und die Produktion soll bereits im August 2023 starten.
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BMW M5 Touring; Marktstart: 2024. Nach 17 Jahren soll es einen neuen M5 Touring geben – erst den dritten jemals. Über 700 PS sind auf jeden Fall denkbar und eine elektrische Variante wird es auch geben.
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BMW X3; Preis: 60.000 Euro; Marktstart: 2025. Die Münchner setzen auf Antriebsvielfalt, wollen nicht nur Batterieautos produzieren. So nutzt der kommende iX3 die neue E-Technik, mit der sechsten Generation der eDrive-Antriebe und schneller 800-Volt-Technik (erlaubt bis zu 350 kW Ladeleistung), werden Benziner und Diesel der bisherigen CLAR-Plattform treu bleiben.
Bild: Larson
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BMW 4er Facelift; Marktstart: 2024. Ähnlich wie beim 3er werden die Leuchten leicht modifiziert, die LED-Scheinwerfer erhalten eine neue Leuchtengrafik. Zudem scheint BMWdie Stoßfänger leicht zu überarbeiten, die seitlichen Lufteinlässe dürften neu gestaltet werden.
Bild: Bernhard Reichel
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BMW i3; Marktstart 2025. BMW belebt die "Neue Klasse" wieder – mit einer neuen Plattform, die ausschließlich auf Elektroantriebe setzt. 2025 dürfte die Neue Klasse dann mit dem künftigen i3 an den Start gehen.