Preise des Dacia Duster bleiben auf Niveau des Vorgängers (Update!)

Seit 2017 baut Dacia die zweite Generation des Duster. Zeit also, dem SUV ein Facelift zu gönnen – und das wurde jetzt vorgestellt. Getreu dem Motto "never change a running system" gibt es nur leichte Änderungen. Die wichtigsten sind: überarbeitete Lichtsignaturen vorn und hinten, ein aktualisiertes Infotainment und behutsame Modifikationen im Innenraum.
Hinweis
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Außerdem kehrt die Automatik zurück, allerdings nur für den stärksten Benziner mit Frontantrieb. Marktstart für den überarbeiteten Duster soll schon im September 2021 sein. Die Preise bleiben auf dem Niveau des Vorgängers und starten weiterhin bei 11.990 Euro.

Alle Einstiegspreise je Ausstattung im Überblick:

● Dacia Duster Access (91 PS, Benziner): ab 11.990 Euro
● Dacia Duster Essential (91 PS, Benziner): ab 13.190 Euro
● Dacia Duster Comfort (91 PS, Benziner): ab 14.990 Euro
● Dacia Duster Prestige (101 PS, Autogas/Benziner): ab 15.990 Euro

Neu gestaltete LED-Tagfahrleuchten wie beim Sandero

Die größte optische Veränderung betrifft die Lichtsignaturen vorn und hinten. Die Scheinwerfer bekommen ein neues Tagfahrlicht in Form eines liegenden Y wie beim neuen Sandero. Der Duster wird das erste Modell mit LED-Blinkern vorn, optional lässt sich auch das Abblendlicht in LED-Technik bestellen. Überraschenderweise trägt das Facelift aber noch das alte Dacia-Logo, obwohl erst vor Kurzem die neue Version vorgestellt wurde. Die Rückleuchten behalten zwar ihre viereckige Form, sie übernehmen aber ebenfalls die Y-Signatur. Außerdem wächst der Dachkantenspoiler am Heck. Zusammen mit den neuen, aerodynamisch optimierten Felgen (16 und 17 Zoll) sorgt das für mehr Effizienz – beim Allradmodell sollen so ganze 5,9 Gramm CO2 pro Kilometer eingespart werden.
Dacia Duster Facelift
Der neue Dachkantenspoiler trägt dazu bei, den Duster aerodynamischer zu machen.

Die Abmessungen des kompakten SUVs bleiben unverändert

Bei den Abmessungen des neuen Dacia Duster gibt es keine Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger:
• Länge: 4341 mm
• Breite (mit Außenspiegeln): 2052 mm
• Höhe (mit Dachreling): 1693 mm (1682 mm mit Allrad)
• Radstand: 2673 mm (2676 mm mit Allrad)
• Kofferraumvolumen: 478–1623 l (467–1614 l mit Allrad)

Neues Infotainment-Display im Dacia Duster misst acht Zoll

Im Innenraum spendiert Dacia dem Facelift neue Polster und schlankere Kopfstützen für die Vordersitze, das soll die Sicht nach hinten verbessern. Auffälliger ist allerdings die neue Mittelkonsole mit verschiebbarer Armlehne und 1,1 Liter großem Staufach darunter. Bislang gab es nur eine nach vorn klappbare Armlehne am Fahrersitz. Die neue Lösung kommt in den höheren Ausstattungen auch mit zwei USB-Anschlüssen für die Passagiere auf der Rückbank. Die zweite sichtbare Veränderung ist das größere Infotainmentdisplay mit neuer Software im Hintergrund. Der Touchscreen misst jetzt immer acht Zoll und kommt mit Smartphone-Anbindung, in der höheren Variante "Media Nav" sogar kabellos. Dann ist, wie der Name schon andeutet, auch ein Navigationssystem an Bord. Außerdem kann man sich Verbrauchs- und Fahrzeugdaten anzeigen lassen; die Allradversion hat zusätzlich den 4WD-Monitor, der wichtige Parameter fürs Gelände bereithält. Dazu zählen die Seitenneigung, die Neigung an Steigungen und Gefällen, ein Höhenmesser und natürlich ein Kompass.
Dacia Duster Facelift
Der neue Infotainment-Bildschirm ist immer acht Zoll groß. Das System dahinter kennen wir vom Sandero.

Klimaautomatik und Sitzheizung kosten Aufpreis

Die Serienausstattung ist gewohnt spartanisch, um den günstigen Preis zu ermöglichen – ein 3,5-Zoll-Bildschirm zwischen den Rundinstrumenten, ein Lichtsensor und ein Geschwindigkeitsbegrenzer, das war's. Optional lässt sich das SUV natürlich noch umfangreicher ausstatten. In der Aufpreisliste finden sich unter anderem eine Klimaautomatik mit Digitalanzeige, Tempomat und Sitzheizung vorn.
Hinweis
Dacia Duster im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt
Je nach gewählter Ausstattung kommt der Duster außerdem mit verschiedenen Assistenten, darunter ein Totwinkel-Warner, eine Berganfahrhilfe, eine Einparkhilfe hinten (auch mit Rückfahrkamera) und, exklusiv für die Allradvariante, eine Bergabfahrhilfe.

Automatikgetriebe für den Dacia Duster mit Top-Benziner

Für das Facelift wird es, wie zuletzt beim Vorgänger, insgesamt fünf verschiedene Motoren geben. Auch an deren Leistung ändert sich nichts. Es handelt sich um drei Benziner mit 91, 131 und 150 PS, einen Diesel mit 116 PS sowie eine Flüssiggasvariante mit 101 PS. Den stärksten Benziner und den Diesel gibt es wahlweise auch mit Allradantrieb. Fast alle Motoren sind ausschließlich an eine manuelle Sechsgangschaltung gekoppelt, nur der stärkste Benziner nicht. Das ist eine Neuerung: Den 150-PS-Benziner kann man künftig auch mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe ordern. Die Automatik war 2018 schon einmal im Angebot, damals nur für den inzwischen eingestellten 109-PS-Diesel. Die zweite Veränderung betrifft die LPG-Version: Deren Tank wächst von 34 auf 48,8 Liter (nutzbares Volumen), das soll eine zusätzliche Reichweite von stolzen 250 Kilometern ermöglichen.

Fazit

Bis 2024 der Nachfolger kommt, hält Dacia den Duster mit einem Facelift frisch. Dass die Rumänen sich hier wahrscheinlich eher auf technische als auf optische Maßnahmen konzentrieren, dürfte der Klientel gefallen. Vor allem die zu erwartende Automatik wurde im SUV vermisst.