Klein, clever, bezahlbar
Skodas neues Elektro-SUV Epiq setzt auf einen günstigen Einstiegspreis und praktische Alltagseigenschaften. Auch im Leasing bleibt der Stromer mit überschaubaren Monatsraten bezahlbar.
Bild: Škoda Auto a.s
- Axel Hengstbach
Mit dem Epiq schickt Skoda sein bislang kleinstes und günstigstes Elektro-SUV ins Rennen. Dabei bleibt die Marke ihrer Namensgebung treu: Elektroautos tragen ein „E“ am Anfang, SUV ein „q“ am Ende. Der Name Epiq geht laut Hersteller auf das griechische Wort „epos“ zurück, das sich mit „Geschichte“ oder „Erzählung“ übersetzen lässt.
Technisch basiert der Epiq auf der MEB+-Plattform des VW-Konzerns, die künftig auch beim VW ID.Polo zum Einsatz kommt. Angeboten wird das Elektro-SUV mit drei Leistungsstufen: 116 PS (85 kW), 135 PS (99 kW) und 211 PS (155 kW). Für den Antrieb stehen zwei Batterien zur Verfügung. Die Einstiegsvarianten nutzen einen 37-kWh-Akku (netto, LFP), das Topmodell setzt auf eine 51,7-kWh-Batterie (netto, NMC). Je nach Version sind nach WLTP bis zu 440 Kilometer Reichweite möglich.
An Schnellladesäulen lädt der Epiq 55 mit bis zu 133 kW. So steigt der Ladestand in rund 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Außerdem beherrscht das Elektro-SUV bidirektionales Laden. Damit kann der Epiq nicht nur Energie aufnehmen, sondern auch externe Verbraucher versorgen oder Strom ins Netz zurückspeisen.
Skoda Epiq: Details zu den Angeboten
Der Basispreis startet bei 25.900 Euro. Die günstigste Variante kommt allerdings erst Ende September 2026 auf den Markt. Zum Bestellstart im Mai 2026 ist zunächst ausschließlich das Topmodell Epiq 55 erhältlich, das ab 32.100 Euro kostet. Über das Vergleichsportal Carwow sind Händlerangebote bereits ab 25.687 Euro zu finden – das entspricht einer Ersparnis von rund 6.500 Euro gegenüber dem Listenpreis.
Noch günstiger fällt der Einstieg per Leasing aus: Aktuell wird der Skoda Epiq für 116 Euro pro Monat angeboten. Voraussetzung ist eine Anzahlung von 6.000 Euro, die sich mit der neuen E-Auto-Prämie verrechnen lässt.
- Motor: Elektromotor, Frontantrieb, 211 PS (155 kW)
- Batterie: 55kWh; 51,7 kWh netto (NMC)
- Reichweite nach WLTP: bis zu 440 Kilometer
- Verbrauch (WLTP): 13,7–13,9 kWh/100 km
- Beschleunigung 0–100 km/h: 7,1 Sekunden
- Getriebe: 1-Gang-Automatik
- Ausstattung: Essence
- Leasing: ab 116 Euro; Fahrleistung 10.000 km/Jahr; Laufzeit: 36 Monate; Anzahlung 6.000 Euro; Leasingfaktor 0.36; Überführung: 1.490 Euro
Skoda Epiq: Ausstattung
Zur Serienausstattung gehören bis zu sieben Airbags sowie zahlreiche Assistenzsysteme. Mit an Bord sind unter anderem ein Frontradarassistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, eine City-Notbremsfunktion, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und Müdigkeitswarner. Gegen Aufpreis bietet Skoda weitere Helfer wie den Travel Assist 3.0, einen Kreuzungsassistenten, Matrix-LED-Scheinwerfer, ein Panoramadach oder eine Wärmepumpe an.
Auch beim Platzangebot zeigt sich der Epiq alltagstauglich: Das Kofferraumvolumen beträgt 475 Liter und wächst bei umgeklappter Rückbank auf bis zu 1.344 Liter.
Ein besonderes Augenmerk legt Skoda auf Nachhaltigkeit. Im Epiq werden mehr als 34 Kilogramm recycelte Materialien verbaut. Zudem verzichtet das Elektro-SUV als erstes Serienmodell der Marke vollständig auf tierische Materialien im Innenraum.
Für wen lohnt sich der Deal?
Das Leasingangebot ermöglicht einen vergleichsweise günstigen Einstieg in die Elektromobilität. Besonders interessant ist der Skoda Epiq für Pendler und Stadtfahrer, die ein modernes Elektro-SUV mit umfangreicher Ausstattung und niedriger Monatsrate suchen.
Auch der Leasingfaktor kann sich sehen lassen: Mit einem Wert von 0,36 bewegt sich das Angebot im guten Bereich. Zudem sind die kalkulierten 10.000 Kilometer pro Jahr praxisnah gewählt und machen den Deal alltagstauglicher als viele Lockangebote mit deutlich geringerer Laufleistung.
Ganz ohne Haken kommt das Angebot allerdings nicht aus. Die erforderliche Anzahlung von 6.000 Euro bindet viel Kapital und erhöht das finanzielle Risiko, da sie bei einem Totalschaden oder Diebstahl in der Regel nicht vollständig abgesichert ist. Werden Anzahlung und Nebenkosten auf die Vertragslaufzeit umgelegt, steigt die effektive monatliche Belastung auf rund 327 Euro. Damit bleibt das Angebot zwar attraktiv, die beworbenen 116 Euro Monatsrate zeichnen jedoch nur einen Teil des tatsächlichen Kostenbildes.
Außerdem basiert das Leasingangebot auf dem Epiq 55 mit der großen 51,7-kWh-Batterie. Diese Version ist erst seit Mai 2026 bestellbar. Interessenten sollten daher vor Vertragsabschluss die voraussichtliche Lieferzeit beim Anbieter prüfen.
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