Denza Z Cabriolet und Coupé
Dieser Sportwagen lockt mit brutaler Leistung zum Spottpreis

China schickt den nächsten Herausforderer: Der Denza Z verspricht Supersportwagen-Leistung, modernste Ladetechnik – und einen Preis, der die Konkurrenz nervös machen dürfte.
Bild: Thomas Geiger
Gerade einmal zwei Wochen ist es her, dass Denza mit dem D9 und Z9GT seine Europa‑Premiere feierte. Prompt präsentiert die BYD‑Tochter auch schon das nächste, durchaus attraktive und vielversprechende Modell: den Denza Z. Das auf der Auto China 2026 gezeigte Cabriolet punktet mit sportlich‑luxuriösem Look, modernster Batterietechnologie und über 1000 PS.
Cabrio, Coupé und Track-Variante geplant
Auf den ersten Blick erinnert der neue Denza Z stark an den Maserati MCPura und MCPura Cielo – nicht zuletzt dank der türkisfarbenen Lackierung. Die flache Front, die Air Curtains an den hinteren Flanken und der hochgezogene Heckdiffusor machen sofort klar: Hier geht es um Sportlichkeit, gepaart mit Eleganz.
Die Serienversion soll als Coupé, Cabriolet und in einer rennstreckenorientierten Variante kommen. Letztere zeigt Denza bereits auf der eigenen Website – vorerst noch als Concept Car. Im Gegensatz zu zivileren Versionen verfügt der Track‑Z unter anderem über angepasste Stoßfänger und einen großen Heckflügel.

Auf der Auto China 2026 präsentiert Denza die Cabrio-Version der Z-Modellreihe in einem blau-grünen Farbton.
Bild: Denza
Unter dem Dach beziehungsweise Verdeck sitzt ein Viersitzer‑Innenraum mit dreifarbiger Ausstattung, die ebenfalls stark an Maserati erinnert und entsprechend luxuriös wirkt.
Laut Medienberichten wurde das Modell unter der Leitung des ehemaligen Audi‑ und Lamborghini‑Designchefs Wolfgang Egger entwickelt, der heute für das Styling der BYD‑Marken Denza, Fang Cheng Bao und YangWang verantwortlich ist. Das Motto für Denza: "fließende Seide" – also weiche, elegante Linien.

Die filigranen Rückleuchten geben dem Sportwagen eine elegante Note.
Bild: Denza
Elektro-Power mit über 1000 PS Antrieb
So ähnlich sich Maserati und Denza optisch sind, so unterschiedlich fallen Antrieb und Technik aus. Wie im BYD‑Konzern üblich, setzt auch der Z auf Elektro‑Power. Die Baureihe ist mit einem Dreimotoren‑System, Allradantrieb und einer Gesamtleistung von satten 1014 PS ausgestattet.
Dazu kommen BYDs elektromagnetisches DiSus‑M‑Fahrwerk, das Fahrerassistenzsystem "Eye of the God" und die neue 1500‑kW‑Flash‑Charging‑Technologie. Letztere soll die Batterie in nur fünf Minuten von 10 auf 70 Prozent laden. Auch wenn es noch keine konkreten Beschleunigungswerte gibt – am Vortrieb dürfte es kaum mangeln.
Modell wohl auch für Europa
Obwohl der Denza Z auf der Auto China debütierte, haben andere Märkte Priorität. Europa und weitere Exportmärkte sollen noch vor China bedient werden. Die erste dynamische Präsentation soll es beim legendären Festival of Speed in Goodwood geben.
Auch bei den Preisen hält sich Denza noch bedeckt. Laut "Carscoops" dürften in China 400.000 bis 500.000 Yuan aufgerufen werden – umgerechnet etwa 50.000 bis 62.000 Euro. Damit wäre der Denza Z ein echtes Schnäppchen und deutlich günstiger als vergleichbare Modelle von Maserati, Porsche, Ferrari, Mercedes und Co.
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