Aldi verkauft in Österreich Treibstoff am Supermarkt.

E-Auto-Laden bei Aldi, Lidl und Ikea: E-Ladesäulen

So funktioniert das Laden beim Einkaufen

Bei Lidl, Ikea, Kaufland oder Aldi kann man während des Einkaufs das E-Auto laden. AUTO BILD liefert Infos zu Ladesäulen für Elektroautos bei großen Handelsketten!
Wer sein E-Auto laden will, der kann das seit einiger Zeit auch während des Einkaufens im Supermarkt, Heimwerkermarkt oder Möbelhaus erledigen. Ikea, Kaufland, Aldi Süd und demnächst verstärkt auch Lidl bieten auf ihren Parkplätzen Ladestationen für Elektroautos an und bauen die Infrastruktur für E-Autos massiv aus. Auch bei Rewe und Hornbach wird fleißig an einer Ladeinfrastruktur getestet und gearbeitet. AUTO BILD zeigt, wie viele Ladestationen die Handelskonzerne anbieten, wo sie zu finden sind und wie das E-Auto-Laden vor dem Supermarkt bzw. vor dem Möbelhaus funktioniert!

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Lidl baut bundesweites Ladesäulen-Netz massiv aus

Neue Lidl-Filialen sollen in Zukunft standardmäßig mit einer Elektro-Ladestation ausgerüstet werden.

Lidl hat angekündigt, das bisherige Netz von aktuell 30 Ladestationen bundesweit massiv zu erweitern. Zurzeit werden 20 weitere installiert, insgesamt soll das Netz auf 400 erweitert werden. Jede neu errichtete Filiale soll in Zukunft immer mit einer Ladesäule für Elektroautos ausgerüstet werden. Langfristig ist es der Plan des Unternehmens, möglichst viele Standorte mit mindestens zwei Ladesäulen auszustatten. Die Distanz zwischen zwei Lidl-Stationen soll auf maximal 50 Kilometer sinken, idealerweise sogar auf weniger als 20 Kilometer. Beim Ausbau der elektrischen Ladeinfrastruktur setzt Lidl auf einen intelligenten Mix aus AC- und DC-Ladepunkten verschiedener Leistungsklassen bis 50 Kilowatt – in Autobahnnähe kommen leistungsstarke DC-Anlagen zum Einsatz. Je nach Standort und Fahrzeugtyp können die Nutzer von E-Fahrzeugen so während eines 30-minütigen Einkaufs in der angrenzenden Lidl-Filiale die Reichweite ihres Fahrzeugs um bis zu 200 Kilometer steigern. Der Strom, der an den Lidl-E-Ladesäulen getankt werden kann, stammt laut Anbieter zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und ist für Kunden kostenlos.

Lidl: Infos zu Elektro-Ladestationen

Wie viele Ladestationen gibt es?

Aktuell gibt es bei Lidl bundesweit 30 Ladestationen für Elektroautos, weitere 20 werden derzeit gebaut. Diese Infrastruktur will das Unternehmen auf 400 Stationen ausbauen. Der Strom soll zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen.

Wo sind die Lidl-Stationen zu finden?

Die nördlichste Lidl-Ladestation in Deutschland steht im Hamburger Stadtteil Horn in der Manshardtstraße, die südlichste in der Chiemseestraße in Rosenheim. Einen Überblick über alle Stationen gibt es hier.

Wie funktioniert das Laden?

Gleichstrom- und Wechselstrom-Anschlüsse mit unterschiedlichen Ladeleistungen wird es auf den Lidl-Parkplätzen geben. Bis zu 50 Kilowatt Ladeleistung sollen drin sein. Je nach Automodell bringt das bei einem halbstündigen Einkauf bis zu 200 Kilometer Reichweite.

Kostenloses Laden beim Ikea-Einkauf

Bis Mitte März 2019 will Ikea alle 53 Möbelhäuser in Deutschland mit Elektro-Tankstellen ausrüsten. Die Ladestationen werden während der Öffnungszeiten in Betrieb sein, der Strom ist kostenlos. Nach eigenen Angaben will Ikea mit einer Investition in Höhe von sechs Millionen Euro seinen Beitrag dazu leisten, dass sich die Elektromobilität in Deutschland durchsetzt. Ikea gehört der Initiative EV100 an – sie will die elektrisch angetriebenen Verkehr bis 2030 zur Normalität machen.

Ikea: Infos zu Ladestationen

Wie viele Ladestationen gibt es?

53 Ikea-Filialen gibt es in Deutschland. 113 Ladesäulen bietet das Unternehmen insgesamt an. 45.000 E-Autos können nach Angaben von Ikea hier pro Monat bei voller Auslastung geladen werden.

Wo sind die Ikea-Stationen zu finden?

Das bundesweite Ladenetz der Schweden beginnt im Norden in Kiel und endet im Süden in München-Taufkirchen. Hier gibt es sämtliche Stationen im Überblick.

Wie funktioniert das Laden?

An sämtlichen Standorten sind Typ-2-Dosen mit 22 kW, CHAdeMo mit 20 kW und Combo Typ 2 EU mit 20 kW zu finden. In der Regel finden sich die Ladestationen direkt vor dem Haupteingang.

Kaufland als Vorreiter bei Ladesäulen

Der Lebensmittelhändler Kaufland hat schon 2017 mit dem Aufbau eines Netzes mit Schnellladestationen begonnen und ist einer der Vorreiter auf diesem Gebiet. Die Hälfte der bislang 100 Stationen wurden vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Angeboten wird ausschließlich Strom aus regenerativen Energiequellen. An jeweils zwei Ladepunkten pro Säule können Kunden nach Angaben des Unternehmens ihr Auto in 45 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

Kaufland: Infos zu Elektro-Ladestationen

Wie viele Ladestationen gibt es?

Kaufland hat Anfang Februar 2019 in Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg) seine 100. kostenlose Schnellladestation in Betrieb genommen. Bis Ende 2020 sollen weitere 100 folgen.

Wo sind die Kaufland-Stationen zu finden?

Kaufland ist mit mehr als 1270 Filialen in sieben europäischen Ländern vertreten, in Deutschland gibt es gut 660 Standorte. Die 100 Märkte mit Ladesäulen sind über das ganze Land verteilt. Mithilfe des Filialfinders kann man überprüfen, ob der Kaufland-Markt vor der Tür damit ausgestattet ist.

Wie funktioniert das Laden?

Die Stationen mit jeweils zwei Anschlüssen sind mit den drei gängigen Steckertypen Typ 2/AC 43 Kilowatt, CCS/DC 50 Kilowatt und CHAdeMO/DC 50 Kilowatt ausgestattet. Bei einer Ladeleistung von 50 Kilowatt können Kunden ihre E-Autos in 45 Minuten bis zu 80 Prozent aufladen. Die Stationen werden mit Ökostrom mit dem besonders umweltfreundlichen Label "Grüner Strom" betrieben.

Aldi-Schnellladestationen auch an Autobahnen

An 50 Standorten in Ballungsgebieten können Elektroautos bei Aldi Süd seit 2015 Strom tanken.

2015 hat Aldi Süd damit angefangen, Läden mit Elektro-Tankstellen zu versehen. 50 Ladesäulen stehen in Städten wie Düsseldorf, Frankfurt, Köln, München oder Stuttgart und bieten meist eine Ladeleistung von 22 kW. Seit Sommer 2018 kommen Stück für Stück 28 weitere Ladepunkte dazu. Sie liegen im Abstand von maximal 160 Kilometern an Autobahnen und sind sogenannte Schnelllader mit 50 kW. 200 Kilometer Reichweite sollen hier während eines halbstündigen Einkaufs nachgetankt werden können. Das Laden funktioniert ohne Registrierung und ist kostenlos.

Aldi Süd: Infos zu Ladestationen

Wie viele Ladestationen gibt es?

Seit 2015 hat Aldi Süd bundesweit 50 Ladestationen eingerichtet, seit 2018 kommen noch einmal 28 dazu. In Kürze sollen mehr als 80 Stationen zur Verfügung stehen.

Wo sind die Aldi-Stationen zu finden?

Etwas mehr als die Hälfte steht in Städten, die anderen an Autobahnen wie A3, A5, A6, A7 und A9. Hier bietet Aldi Süd einen Überblick über die Ladestationen an.

Wie funktioniert das Laden?

Wahlweise mit 22 oder 50 kW, abhängig von der Ladesäule und ihrem Standort. Der Strom ist kostenlos, eine vorherige Registrierung nicht nötig. Maximal kann eine Stunde lang geladen werden, die gängigen Steckertypen werden akzeptiert.

Tankautomaten für Benzin und Diesel bei Aldi

Aldi-Kunden mit Diesel- oder Benzinfahrzeugen können auf einigen Parkplätzen auch Automaten-Tankstellen nutzen. Vorerst gibt es zehn Standorte im Großraum München, Nürnberg und Stuttgart. Aldi verspricht gegenüber der Tankstellenkonkurrenz einen um mehrere Cent pro Liter günstigeren Spritpreis. Die Tankstellen arbeiten ohne Personal, die Bezahlung erfolgt mit Kredit- oder Girokarte. Noch ist das Netz mit Tankautomaten in Deutschland mit einigen Hundert (exakte Zahlen gibt es nicht) im Vergleich zu 14.500 klassischen Tankstellen relativ klein. Doch das könnte sich ändern. Bei Erfolg könnte sich das Experiment schnell ausweiten. Laut "Wiener Zeitung" seien langfristig 200 Aldi-Automatenstationen in Deutschland geplant.
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Rewe bietet Ladestationen mit Partnern an

Das niederländische Unternehmen Fastned unterstützt Rewe beim Aufbau eines Schnellladenetzes.

Die Supermarktkette Rewe holt sich beim bislang noch punktuellen Angebot von Schnellladestationen externe Partner ins Boot. Im Rahmen des von der EU geförderten Projekts FAST-E wurden bereits 20 Säulen von Allego an Rewe-Standorten im Norden Deutschlands zur Verfügung gestellt. Ende 2018 startete an vier Standorten rund um Frankfurt ein Pilotprojekt mit dem niederländischen Unternehmen Fastned. Ziel ist es zu testen, ob bei Fahrern von Elektroautos das Interesse besteht, ihre Fahrzeuge während des Einkaufs zu laden.

Lademöglichkeiten für Heimwerker

Hornbach und Energieversorger Pfalzwerke machen bei Ladesäulen für E-Autos gemeinsame Sache.

Auch Heimwerkermärkte versuchen immer häufiger, ihren Kunden Lademöglichkeiten für E-Autos oder Hybridfahrzeuge zu bieten. So hat Hornbach den Aufbau einer landesweiten Ladeinfrastruktur im Zusammenarbeit mit dem Energieversorger Pfalzwerke angekündigt. Bis zu 100 Garten- und Baumärkte sollen mit Ladepunkten ausgestattet werden. Konkurrent Hagebau macht mit Energie Baden-Württemberg (EnBW), einem der größten Stromkonzerne Deutschlands, gemeinsame Sache. Auch diese beiden Partner planen die bundesweite Einrichtung von bis zu 100 Schnellladern an Hagebaumärkten und Werkers-Welt-Standorten. EnBW möchte insgesamt (auch mit anderen Partnern) eine Ladeinfrastruktur aufbauen, die dem Fahrer mehr als das Aufladen des eigenen Autos anbietet.

Hornbach: Infos zu Ladestationen

Wie viele Ladestationen gibt es?

Installiert werden sollen bis zu 100 Schnellladesäulen in ganz Deutschland mit einer Leistung von 50 Kilowatt. Damit sollen sich bis zu 100 Kilometer Reichweite in 20 Minuten laden lassen. Den Anfang machten eine Schnell- und eine Normalladesäule am Stammsitz im pfälzischen Bornheim.

Wo sind die Hornbach-Stationen zu finden?

Bislang gibt es nur die in Bornheim an der Südlichen Weinstraße.

Wie funktioniert das Laden?

Die Schnellladesäule ist ein Triplecharger, d.h. ein Ladepunkt verfügt über den Steckertyp Typ 2 mit bis zu 43 kW AC, der zweite hat den europäischen Standard CCS (Combined Charging System) und der dritte ChaDeMo (Charge De Move, japanischer Standard) mit jeweils bis zu 50 kW DC. Zudem gibt es eine Normalladesäule mit zwei Typ 2-Ladepunkten à 22 kW AC. Die Nutzer können sich über eine Ladekarte, eine Lade-App, PayPal oder ein bei Schnellladesäulen integriertes Bezahlterminal für Girocard und Kreditkarten anmelden.

Stichworte:

Tanken Stromtankstelle

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