Honda CB750 RC42 The Spider: Cafe Racer

So wurde diese Honda zum schönsten Cafe Racer der Welt

Krzysztof Rogalinski aus Polen hebt das Schrauben am Motorrad auf ein neues Niveau. Gerade hat der Autodidakt "The Spider" fertiggestellt, den schönsten Cafe Racer der Welt auf Basis einer Honda CB750.
Krzysztof Rogalinski tut in seiner Freizeit das, was viele leidenschaftliche Motorradfahrer tun: Er schraubt mit seinen Freunden an Bikes herum. Doch der in der Szene als "Krisbiker" bekannte Pole ist alles andere als ein durchschnittlicher Hobbyschrauber. Neben seinem Youtube-Kanal trieb ihn nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren der Wunsch um, den perfekten Cafe Racer zu bauen. Ein Motorrad, das so ausgereift und so spektakulär schön ist, dass beim Betrachten kein "Toll, aber ..."-Moment zustande kommt. Das Ergebnis ist "The Spider", ein Cafe Racer auf Basis einer Honda CB750 RC42.
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Als Erstes analysierte der Autodidakt Rogalinski gemeinsam mit seinen Mitstreitern Hunderte von existierenden Cafe-Racer-Projekten und legte fest, welche technischen Lösungen das eigene Bike nicht haben sollte. Dann fuhr das Basismotorrad in der Werkstatt vor, und die Bikebauer verabschiedeten sich gedanklich vom klassischen Honda-Rot. Die gelbe Lackfarbe gibt es kein zweites Mal. Sie ist eine Mischung aus Ducati, Bumblebee-Camaro und Honda S600. Um die perfekte Cafe-Racer-Ergonomie und damit eine absolut gerade Linie zwischen Tank und Sitz herzustellen, tauschten die Schrauber den Tank gegen den einer Honda CB 550F aus dem Jahr 1976. Der Rahmen wurde am Heck stark gekürzt. Dazu kamen neue Felgen und Reifen sowie eine geänderte Aufhängung.

Komplett revidierter Motor und spannende Optik-Tricks

Da bleiben keine Fragen offen: Auf dem Tank von "The Spider" prangt selbstverständlich eine Spinne.

Für Vortrieb sorgt nach wie vor der 73 PS starke Reihenvierzylinder der Basis-Honda. Er wurde in seine Einzelteile zerlegt und komplett revidiert. Dazu bekam er neue Kolbenringe, frisch gehonte Zylinder und einen neuen Generator. Der Vergaser wurde im Ultraschallbad gereinigt. Wie sich diese Überarbeitung und weitere Kniffe an der Ansaugung und am Auspuffsystem auf die Performance des Spider-Motorrads auswirken, testen Rogalinski und seine Crew aktuell noch. Fest steht aber bereits, dass der Super-Cafe-Racer statt 215 nur noch 194 Kilogramm wiegt und sich das Leistungsgewicht damit entscheidend verbessert hat.
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Die Elektrik an Bord ist komplett neu. Damit sich die Lichter und E-Komponenten nahtlos in die gewünschte Optik einfügen, bekam die Honda unter anderem eine in der hinteren Schwinge versteckte Batterie und im Rahmen versteckte Rücklichter. Die Instrumente wurden gegen einen digitalen Tacho getauscht, der neben der Geschwindigkeit auch Drehzahl, Öldruck und mehr anzeigen kann.

Der Meister und sein Werk: Krzysztof Rogalinski (l.) hat den Super-Cafe-Racer mit Freunden gebaut.

Um einen möglichst angriffslustigen ersten Eindruck zu kreieren, bekam die Custom-Honda den Scheinwerfer einer Yamaha MT-03. "Gazzz Garage" aus Kiew (Ukraine) hat die Felgen auf Basis der legendären Honda-Comstars aus den frühen 80ern aufgebaut. Die vordere Gabel spendete eine supersportliche Suzuki GSX-R 1000. Von ihr stammen auch die vorderen Bremszangen. Die hinteren Zangen fertigte Rogalinski aus denen einer Honda CBX 750. Griffe, Spiegel und das Auspuffsystem sind Einzelanfertigungen. 2021 will Krzysztof Rogalinski das Spider-Motorrad zum Kauf anbieten. Auch über weitere Exemplare könne man reden, lässt er auf seiner Homepage durchblicken.

Fotos: Krzysztof Rogaliński

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