Während man parkt, kann man das E-Auto laden. Dieses Prinzip, Wartezeit sinnvoll zum Stromspeichern zu nutzen, haben Discounter, Baumärkte und Schnellrestaurants längst verinnerlicht. Viele Handelsmarken installieren seit Jahren auf ihren Kundenparkplätzen Ladesäulen – und es werden immer mehr. Damit stützt die Wirtschaft die ehrgeizigen Netzausbaupläne der EU – mehr noch als manche Staaten.
Eine aktuelle Studie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur stellt fest, dass die Supermarktkette Lidl europaweit mehr Ladesäulen betreibt, als in ganz Irland stehen. 8855 Lidl-Ladepunkte gibt es europaweit laut der offiziellen Datenbank "EU-TEN-TEC". In der ganzen Republik Irland stehen demnach knapp die Hälfte (4882 Ladepunkte).
Um Polen steht es nicht viel besser: 7103 Ladepunkte gibt es derzeit in unserem östlichen Nachbarland, berichtet der ADAC. Spanien ist Lidl immerhin knapp auf den Fersen: 8811 Ladepunkte laut ADAC. Und auch andere Discounter helfen beim Ausbau des Ladenetzes in der EU kräftig mit. So betreibt Aldi laut der Studie derzeit 3215 Ladepunkte, vor Kaufland-Märkten (gehören wie Lidl zur Schwarz-Gruppe) stehen 2395, und die Supermarktkette E.Leclerc, französischer Marktführer, betreibt 3164 Ladepunkte.

Häufig günstiger als am öffentlichen Ladenetz

Die Nutzung ist häufig günstiger als an den Ladesäulen großer Ladenetzbetreiber. Besonders stechen hier die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland sowie Aldi hervor. Hier startet der Preis unterhalb von Haushaltsstrom: Langsames Wechselstromladen kostet bei allen drei Supermarktketten 29 Cent/kWh. Für Schnellladen bis 50 kW Ladeleistung zahlt man 44 Cent/kWh, HPC-Schnellladen bis 100 kW (Aldi: >150 kW) kostet 47 Cent pro kWh.
Meist ist das Schnellladen des E-Autos mit gängigen Ladekarten möglich, entweder zum Ladepreis des Anbieters oder zum Preis des Standorts. Einige Anbieter ermöglichen auch das Ad-hoc-Laden, zahlbar per Girocard (meist ist aber das Laden per Ladekarte oder App günstiger). Alle Ladeangebote haben einen Standortvorteil: Man lädt nebenbei, kann die Ladezeit zum Einkaufen oder Essengehen nutzen.

Typ-2-Ladekabel im Vergleich

Redaktionstipp
Alternative
Vielseitig
Preistipp
Mennekes
36247
Lapp Mobility
61792
Juice
Booster 2 Deutschland (EL-JB2E2)
GreenCell
EV11
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7,5 Meter
7 Meter
5 Meter, verlängerbar auf bis zu 25 Meter
5 Meter
4 Meter
10 Meter
7 Meter
7,5 Meter
3,5 Kilogramm
3,01 Kilogramm
4,1 Kilogramm
2,4 Kilogramm
2,87 kg
4,79 Kilogramm
1,85 Kilogramm
2,73 Kilogramm
22 Kilowatt
22 Kilowatt
22 Kilowatt
11 Kilowatt
11 Kilowatt
22 Kilowatt
11 Kilowatt
11 Kilowatt
32 Ampere
32 Ampere
32 Ampere
16 Ampere
20 Ampere
32 Ampere
20 Ampere
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3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
  • 3,5 Kilogramm leicht, 7,5 Meter lang
  • Bis zu 22 Kilowatt Ladeleistung
  • 3 Kilogramm leicht, 7 Meter lang
  • Bis zu 22 Kilowatt Ladeleistung
  • Geschützt nach IP55
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  • Bis zu 22 kW Ladeleistung
  • 2,4 Kilogramm leicht
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Kompakt durch Spiralform
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Lädt mit bis zu 22 Kilowatt
  • Mit 10 Metern auch für größere Fahrzeuge lang genug
  • Geschützt nach IP55
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Mit knapp 1,9 Kilogramm leicht, 7 Meter lang
  • 2,7 Kilogramm leicht, 7,5 Meter lang
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Nur Spritzwasserschutz (IP44)
    • Teuer
    • Nur 5 Meter lang, aber verlängerbar
    • Nur 5 Meter lang
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    • Nur nach IP20 geschützt
    • Knapp 4,8 Kilogramm schwer
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    • Nur Spritzwasserschutz (IP44)
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt

    Lichtblick geht unter die Ladenetzbetreiber

    Der Ökostromanbieter Lichtblick betrieb bisher keine Ladestationen, hat aber 2025 mit dem Aufbau eines eigenen Ladenetzes unter dem Namen "Quickcharge" begonnen. Lichtblick kooperiert hierbei ursprünglich mit den Supermarktketten Famila und Markant (Friesland, Emsland). Famila betreibt davon unabhängig an rund 50 weiteren Standorten eigene Ladestationen. Aktuell ist der Lichtblick-Partner Edeka Nord hinzugekommen. Ende 2025 wurden die ersten Schnellladesäulen mit je 400 kW Ladeleistung vor dem Edeka-Markt Nissen in Breklum (Landkreis Nordfriesland) eröffnet. Das ist mit die höchste Ladeleistung, die derzeit auf dem Markt verfügbar ist.
    Mit Edeka Nord plant Lichtblick den weiteren Ausbau: Bis Mitte 2026 sollen in Norddeutschland rund 150 Ladepunkte an ca. 33 Edeka-Standorten entstehen. Insgesamt sind in diesem Jahr 200 Lade-Standorte von Quickcharge geplant. Über die eigene App Cariqa kann geladen werden, der Tarif liegt aktuell (2. Januar 2026) bei 51 Cent pro kWh, kann sich aber laut Anbieter im Tagesverlauf ändern. Hinzu kommen 69 Cent Servicegebühr für jeden Ladevorgang.
    Alle neuen Ladepunkte sollen bis zu 400 kW Ladeleistung haben und für andere Stromversorger ohne Durchleitungsgebühren zum Roaming offenstehen. Lichtblick setzt sich seit längerer Zeit für dieses Modell ein. Das Unternehmen vertritt die Ansicht, dass sich auf diese Weise die Kosten für öffentlichen Ladestrom verringern lassen. Individuelle Gebühren würden dabei ersetzt durch ein einheitliches Nutzungsentgelt, um den Ladesäulen- und Netzbetreiber zu entlohnen.

    Aldi Süd bietet günstige Ladetarife für E-Autos an

    Bei einigen Discountern kann das Laden günstiger sein als mit vielen privaten Stromtarifen an der Wallbox. Aldi Süd sticht hier – ebenso wie Lidl (siehe unten) – preislich hervor: Das Wechselstromladen mit 22 kW kostet bei Aldi Süd 29 Cent pro kWh. Beim Schnellladen bietet der Discounter einmal moderat schnelles Laden bis 50 kW an, wofür man 44 Cent pro kWh zahlt. Beim Ultraschnell-Laden oberhalb von 150 kW kostet die Kilowattstunde günstige 47 Cent pro kWh (Stand: Oktober 2025). Bezahlt werden kann per Kreditkarte, Girocard (EC-Karte), Google oder Apple Pay, V Pay und Maestro.
    BMW i3 an Strom-Tankstelle bei Aldi Süd
    Aldi bezieht einen Teil des Stroms für seine Ladesäulen von hauseigenen Solaranlagen auf dem Dach.
    Bild: ALDI SÜD Dienstleistungs- GmbH
    Und der Ausbau geht weiter: Allein 2025 wurden 160 neue Ladepunkte eröffnet. Und in den kommenden Jahren wird das Angebot lokal erweitert: An 40 stark frequentierten Orten gibt es dann sogenannte E-Ladehubs, an denen bis zu sechs E-Autos gleichzeitig laden können.
    Vielerorts ist das Laden auch außerhalb der Supermarkt-Öffnungszeiten möglich. "Wo immer möglich von 6 bis 22 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen", teilt Aldi Süd auf AUTO BILD-Anfrage mit. Die Märkte mit Lademöglichkeit sind über eine Aldi-eigene Karte zu finden.
    Oktober 2025: ALDI SÜD richtet E-Ladehubs an Märkten mit besonders hoher Nachfrage für bis zu sechs Elektroautos ein
    So sehen die neuen E-Ladehubs aus, die Aldi Süd an Märkten mit hoher Nachfrage zukünftig baut.
    Bild: Aldi Süd

    Wo baut Aldi Nord Ladestationen auf?

    Auch Aldi Nord bietet das Laden am Geschäft an, das Netzwerk scheint langsam zu wachsen. Inzwischen meldet das Portal "Going Electric" 201 E-Zapfpunkte an 83 Standorten im Inland, eine offizielle Bestätigung des Unternehmens stand bis Redaktionsschluss aus. Europaweit sollen es inzwischen 796 Ladepunkte sein.

    Beim Einkaufen oder Essen kann man die Zeit ideal zum Laden des E-Autos nutzen!

    Bauhaus kooperiert bundesweit mit EnBW

    Auf Parkplätzen der Baumarktkette Bauhaus unterhält der Energieversorger EnBW in Kooperation Ladesäulen, wo man Schnelllade-Strom zum EnBW-Tarif bekommt. Mittlerweile sind mehr als 500 Schnellladepunkte an nahezu 100 Standorten in Betrieb. "Mit dem Bereitstellen einer öffentlichen Schnellladeinfrastruktur direkt auf den Parkplätzen orientieren wir uns an den weiter steigenden Bedürfnissen unserer Kunden im Bereich der E-Mobilität", teilte ein Bauhaus-Sprecher auf AUTO BILD-Anfrage mit. Damit zählt sich Bauhaus bundesweit zu den Vorreitern in Sachen E-Ladeinfrastruktur im deutschen Handel. Die Ladepunkte werden nach Aussage des Sprechers "mit steigender Tendenz genutzt". An einzelnen Standorten sei der Zuspruch so hoch, dass neben einem weiteren Netzausbau geplant ist, Bestandsanlagen nachzuverdichten.

    Bei Burger King und McDonald's wird schnell geladen

    Die Schnellrestaurantkette McDonald's will den Kunden an allen McDrive-Filialen das Stromtanken für Elektrofahrzeug ermöglichen. Mehr als 500 sind es schon. Bis Ende 2025 sollten EWE-Go-Schnellladesäulen an mehr als 1000 Standorten bundesweit installiert sein.
    McDonald’s installiert bis 2025 an über 1000 deutschen Standorten Schnellladesäulen - E-Ladesäule
    Burger und Saft: McDonald's will viele seiner Filialen mit einer Lademöglichkeit für E-Autos ausstatten.
    Bild: McDonald’s
    Bei McDonald's kostet der Schnellladestrom 52 Cent/kWh, im Roaming 62 Cent – unabhängig von der Ladeleistung. Auch in der Nähe von Burger King-Restaurants stehen Schnellladepunkte – der Partner ist hier Aral Pulse, an einigen Standorten der zweitgrößten Schnellrestaurantkette stehen Ladesäulen von Ionity.

    Decathlon sieht Ladesäulen an 50 Standorten vor

    Der Sportartikel-Discounter Decathlon baut ein eigenes Ladenetz auf: An zehn Filialen stehen mindestens je zwei Wechselstrom- und zwei Gleichstrom-Ladestationen. Zu den Standorten, an denen Decathlon-Partner Pfalzwerke Ladesäulen aufgestellt hat, gehören Berlin-Schöneweide, Ludwigshafen, Plochingen und Schwetzingen. Hinzu kommen Augsburg, Köln-Marsdorf und Weiterstadt. Langfristig sollen etwa 50 Decathlon-Filialen Ladesäulen erhalten. Das Laden kostet aktuell im Roaming fürs Schnellladen 79 Cent pro Kilowattstunde, am langsameren AC-Ladepunkt 62 Cent pro Kilowattstunde.

    E.ON baut Schnelllader vor Technikmärkten

    Der Energieversorger E.ON stattet gezielt Technik-Märkte und andere Handelshäuser mit Schnellladern aus. Insgesamt 80 Standorte sollen etwa 300 Gleichstrom-Ladepunkte in den Stufen 50, 150 oder 300 kW Ladeleistung erhalten. Zuletzt baute der Energie-Riese HPC-Schnelllader auf Parkplätzen der Technikmärkte MediaMarkt und Saturn (beide Metro-Konzern) auf. Die ersten sind bereits eröffnet, an Technikmärkten in Hamburg, Lahr und Weiden/Oberpfalz. Die Preise orientieren sich am E.ON-Tarif, Langsamladen kostet damit ab 54 Cent, Schnellladen ab 61 Cent pro kWh im Tarif "Light" fürs Ad-hoc-Laden. Wer häufig bei E.ON lädt, kann im Tarif "More" für 6,99 Euro monatliche Grundgebühr ab 49 Cent/kWh normal-, ab 55 Cent schnellladen.
    E.ON plant weitere Kooperationen; insgesamt soll das Netz jährlich um 1000 Ladepunkte wachsen. Kürzlich meldete E.ON, es würden insgesamt 7000 Ladepunkte an Bundesbehörden installiert, wie Ministerien, Forschungseinrichtungen und Bundesanstalten. Je nach Nutzerprofil kommen dabei Schnellladesäulen, AC-Ladepunkte oder einfache Wallboxen zum Einsatz.

    Globus holt EnBW-Supercharger an die Märkte

    Die mittelständische Einzelhandelskette Globus hat sich einen der Platzhirsche zum Partner ausgesucht: EnBW, deutscher Marktführer beim öffentlichen Laden. Um die 61 Supermärkte stattet der Versorger mit Schnellladesäulen aus. Die erste Schnellladestation mit 16 Ladepunkten steht am Standort Limburg (Rheinland-Pfalz).
    Das Tempo des Ausbaus ist bemerkenswert: Mittlerweile sind 50 Standorte ans Netz angeschlossen, sie bieten 266 Ladepunkte. Die Ladeleistung pro CCS-Stecker beträgt bis zu 400 kW. Im Endausbau sollen mehr als 5000 Ladepunkte vor Globus-Märkten stehen. Vereinzelt stehen an einigen Standorten, wie beispielsweise in Hamburg-Lurup, auch Ladesäulen mit 22 kW Ladeleistung. Viele davon werden mit Solarstrom aus angeschlossenen Photovoltaik-Anlagen betrieben.
    Schnellladepunkt für E-Autos
    An Globus-Märkten sollen 5000 Schnellladepunkte entstehen, die der Marktführer EnBW betreiben wird.
    Bild: EnBW
    An einigen der 51 Globus-Warenhäuser wurden auch Supercharger von Tesla installiert. Standardmäßig haben die Stationen mindestens zwölf Ladepunkte. Geladen wird dort zu Tesla-Tarifen. Die Schnelllade-Zapfstellen sind rund um die Uhr erreichbar. Und zudem sind vor einzelnen Globus-Märkten auch ungebrandete 22-kW-Ladesäulen aufgebaut.

    Hagebau hat lokale Lader und partnert mit EnBW

    Die Baumarkt-Kette Hagebau hat quer durch Deutschland Franchisenehmer, von denen viele bereits seit Jahren Ladestationen betreiben. Gemeinsam mit dem Partner EnBW baut Hagebau ein Schnellladenetz vor seinen Märkten auf. Aktuell sind rund 100 Märkte mit CCS- und CHADEMO-Ladern ausgestattet. Jede Station besteht aus zwei Ladesäulen mit je zwei HPC-Ladepunkten, so ein Hagebau-Sprecher.

    Ionity stellt HPC-Säulen vor Pizza-Kette

    Das Hochdruck-Ladenetzwerk Ionity erweitert sein Netzwerk: Zusätzlich zu dem Fernreise-Netzwerk an europäischen Autobahnen geht das Konsortium nun zunehmend auch in die Städte. Eine Variante dieser Expansionspläne ist die Partnerschaft mit der Gastronomie-Kette L'Osteria. Das bedeutet Ionity-Schnelllader mit bis zu 350 kW Ladeleistung an 15 Pizzerien der Kette in Deutschland und Österreich. Den Anfang macht der L'Osteria-Standort an der Autobahn A5 in Rosbach vor der Höhe nördlich von Frankfurt. Dort stehen seit Februar sechs Ionity-Ladepunkte.

    Bei Ikea lädt man mit Mer

    Das Möbelhaus Ikea installiert vor seinen 54 Filialen mit dem Ladenetzbetreiber Mer bis 2028 rund tausend Ladepunkte, so der Plan. Am 25. April wurde der erste Mer-Ladepark vor dem Ikea-Markt Waltersdorf im Süden Berlins eröffnet. Der norwegische Anbieter Mer gehört zum staatlichen Energiekonzern Statkraft. Die Ikea-Ladeparks sollen bis zu 400 kW schnelles Gleichstrom-Laden ermöglichen.

    Die Preise: Einfaches Schnellladen (50 bis 75 kW Ladeleistung) kostet mit Mer-Registrierung 46 Cent pro kWh. Schnelleres HPC-Laden ab 76 kW Ladeleistung kostet 55 Cent pro kWh. Darin enthalten ist ein Rabatt für Inhaber der "Ikea Family"-Karte, die in Verbindung mit der Mer-App funktioniert.
    Als Mer-Kunde allein kostet das Schnellladen (50 bis 75 kW Ladeleistung) 57 Cent/kWh. Für schnelleres HPC-Laden ab 76 kW Ladeleistung werden 69 Cent pro kWh berechnet. Dieser Rabatt ist auf 1000 kWh im Jahr begrenzt (die Zeit zählt ab 1. Januar)
    Bei Ikea kann man auch Ad-hoc-Laden: Schnellladen (50 bis 75 kW Ladeleistung) für 69 Cent/kWh, HPC-Laden ab 76 kW für 79 Cent pro kWh. Die aktuellen Ikea-Standorte mit Mer-Ladepark sind Bielefeld, Freiburg, Chemnitz, Oldenburg, Kaarst, Waltersdorf und Wetzlar. Das Laden ist an den Standorten auch außerhalb der Ikea-Öffnungszeiten möglich.

    So günstig ist der Strom bei Kaufland und Lidl

    Die Schwarz-Gruppe betreibt bisher mehr als 7000 eigene Ladesäulen an Lidl- und Kaufland-Märkten in Deutschland. Europaweit sind es mehr als 11.000. Allerdings haben Lidl und Kaufland unterschiedliche Tarife.
    Beide Ketten unterscheiden zwischen langsamem AC- sowie schnellem DC- und sehr schnellem HPC-Laden. Allerdings hat Lidl Einheitspreise, während Kaufland zwischen Ad-hoc-Laden und dem Laden über die Kaufland-App unterscheidet.
    Lidl berechnet für AC-, also Wechselstromladen pro Kilowattstunde (kWh) 0,29 Euro – also genauso viel wie der Konkurrent Aldi. DC-Gleichstromladen ab 50 kW Ladeleistung berechnet Lidl mit 0,44 Euro pro kWh. Ultraschnelles HPC-Laden ab 150 kW Ladeleistung wiederum kostet 0,47 Euro pro kWh. Die Ladesäulen sind nur während der Öffnungszeiten nutzbar, nach Ladenschluss wird der Ladevorgang automatisch unterbrochen.
    Bei Kaufland sind ebenfalls drei Sorten Ladepunkte im Portfolio. Wer über die Kaufland-App den Ladevorgang startet, zahlt die gleichen Preise wie bei Lidl (langsames AC-Laden bis 22 kW für 0,29 Euro / kWh, schnelles DC-Laden ab 50 kW für 0,44 Euro und superschnelles HPC-Laden mit mehr als 150 kW für 0,47 Euro/kWh). Ohne Kaufland-App kostet es hingegen 0,48 bzw. 0,55 bzw. 0,78 Euro/kWh.

    Eigene App von Lidl und Kaufland

    Bezahlt wird jeweils über Ladekarte (Roaming), die Lidl-Website oder die Lidl-Plus-App: Man installiert "Lidl Plus" auf dem Smartphone. Dort hinterlegt man seine Bankdaten, scannt den QR-Code auf der Ladesäule und startet bzw. beendet anschließend den Ladevorgang. Über die App können Autofahrer bereits während der Anfahrt herausfinden, welcher Ladepunkt gerade frei ist. Das Laden ist maximal für eine Stunde erlaubt. Danach endet der Ladevorgang automatisch und muss erneut gestartet werden. Allerdings ist das betreffende Fahrzeug nicht für erneutes Laden gesperrt, man kann also einfach stehen bleiben.
    Lidl E-Ladesäule
    Das Laden auf Parkplätzen von Lidl und Kaufland (beide Schwarz-Gruppe) ist nun auf dem gleichen – günstigen – Niveau von Aldi Süd.
    Bild: Lidl
    Lidl/Kaufland plant, jede neu gebaute Kaufland- und Lidl-Filiale mit mindestens einer Ladesäule für Elektroautos auszustatten. Mittelfristig soll auf jedem Parkplatz vor einem Kaufland- und Lidl-Markt in Deutschland eine E-Ladesäule stehen. Lidl, das wie Kaufland zur Schwarz-Gruppe gehört, bietet aktuell 5445 Ladesäulen mit 11.722 Ladepunkten an. Bei Kaufland sind 1326 Standorte mit 3530 Ladepunkten öffentlich gemeldet. Beim Ausbau der Infrastruktur setzt die Schwarz-Gruppe nach eigenen Angaben auf eine neu entwickelte Schnellladesäule, die in 30 Minuten genug Strom für rund 150 Kilometer Reichweite durchleitet.

    Rewe bietet Mini-Märkte an Schnellladern an

    In beide Richtungen funktioniert es beim Supermarkt-Betreiber Rewe: Der installiert Ladestationen an bestehenden Supermärkten. Dort ist es besonders praktisch, während des Wocheneinkaufs das Auto aufzuladen.
    30. Juli 2025: Beim Einkaufen laden, das geht bei vielen Supermärkten – wie hier bei REWE
    Beim Einkaufen laden, das geht bei vielen Supermärkten – wie hier bei Rewe in Brandenburg an der Havel.
    Bild: MatthIas Brügge / AUTO BILD
    An Penny- und Rewe-Märkten sollen bis 2026 rund 6000 Ladepunkte entstehen. Dafür wurden Vereinbarungen mit EnBW, Shell, Aral und Total geschlossen. Bei Penny ist es soweit, kürzlich wurde der 400ste Discounter mit Lademöglichkeit versehen. An bestehenden Märkten und an Neubauten werden bis zu 4000 weitere Ladepunkte errichtet. Geladen wird hier nach den Tarifen der Stromanbieter, also z. B. bei EnBW 59 Cent fürs Laden im Standardtarif S.
    Auch mit dem französischen Schnelllade-Netzwerk Electra kooperiert der Handelskonzern. An ausgewählten Standorten von Penny und Rewe entstehen in den nächsten Monaten leistungsstarke HPC-Ladeparks. Deutschland steht im Focus der Ausbaupläne von Electra, das von derzeit 3500 Schnelladepunkte wachsen will auf 15.000 im Jahr 2030.
    Laden an Supermärkten: Rewe Ready Minimarkt
    In Bispingen (Niedersachsen) steht der Minimarkt Rewe Ready direkt am EnBW-Schnellladepark.
    Bild: Matthias Brügge
    Darüber hinaus dreht der Lebensmitteleinzelhändler den Stecker um – und eröffnet Minimärkte an Schnell-Ladestationen. Solch ein Rewe-Minimarkt steht zum Beispiel neben dem EnBW-Hyperpark im niedersächsischen Bispingen an der A7. Die Ladesäulen-Märkte sind große, begehbare Container, in denen ein Terminal mit Touchscreen und Kassenautomat steht. Dahinter arbeitet ein Automat, der von einem Roboter gesteuert wird: Man wählt ein Produkt, der Roboter zieht es aus einem Regalsystem. Man bezahlt per Karte und erhält das Produkt über ein Förderband.
    Mini-Markt in einem Ladesäulenpark an der A7
    Shoppen beim Laden: Rewe testet diesen Mini-Markt in einem Ladesäulenpark an der A7 in Niedersachsen.
    Bild: Lekkerland
    Die "Rewe Ready"-Märkte sind 24 Stunden und sieben Tage die Woche geöffnet. Ihr Sortiment besteht überwiegend aus Produkten für einen schnellen Imbiss während des Ladens. Rewe will langsam wachsen und dabei Erfahrungen sammeln. Standorte werden sorgfältig auf Eignung geprüft, auch hinsichtlich des Verkaufs-Konzepts.
    Bei Chemnitz/Sachsen kommt am Minimarkt erstmals ein KI-basiertes Konzept zum Tragen: "Smarte" Kühlschränke zählen die mitgenommenen Artikel, beim Verlassen des Markts wird abgerechnet.

    Übersicht der Ladenetze vor Märkten und Restaurants

    Elektro-Ladestationen bei Handelsketten und Baumärkten

    Laden vor dem Baumarkt

    Die Baumarkt-Kette Bauhaus arbeitet mit Energie Baden-Württemberg (EnBW), einem der größten Stromkonzerne Deutschlands, zusammen. Mittlerweile sind fast 500 Ladepunkte an nahezu 100 Standorten verfügbar, wo man schnellladen kann. Hagebau kooperiert ebenfalls mit EnBW und plant den bundesweiten Ausbau von Schnellladern an Hagebaumärkten und Werkers-Welt-Standorten. Derzeit sind 75 Standorte mit Ladesäulen ausgestattet, man findet sie über einen Marktfinder. Beim Toom-Konkurrenten Hellweg sollen in Partnerschaft mit EnBW an 80 Bau- und Gartenmärkten Ultraschnellladestationen errichtet werden.
    Hornbach baut landesweit Ladepunkte mit dem Energieversorger Pfalzwerken auf, mittlerweile sind 60 Stück am Start. Installiert werden Schnellladesäulen an Garten- und Baumärkten mit 50 kW Ladeleistung. Auf Sicht sollen alle 96 Filialen damit ausgestattet werden. Aktuell geöffnet zum Laden sind Ladepunkte am Stammsitz im pfälzischen Bornheim sowie in Halle (Saale), Karlsruhe-Hagsfeld, Wiesbaden, Saarbrücken, Mainz-Bretzenheim, Koblenz und Wilhelmshaven. Die Nutzer können sich über eine Ladekarte, eine Lade-App, PayPal oder ein bei Schnellladesäulen integriertes Bezahlterminal für Girocard und Kreditkarten anmelden.
    Die Baumarktkette Hellweg hat ebenfalls EnBW verpflichtet. Inzwischen haben 80 Märkte einen oder mehrere EnBW-Schnelllader auf dem Parkplatz.
    Auch die Toom-Baumärkte sind inzwischen an 50 Standorten mit Schnellladesäulen ausgestattet. Toom kooperiert mit Allego, EnBW und E.ON.

    Laden vor Discountern

    Aldi Süd bietet mehr als 1500 Ladepunkte, teilweise gespeist mit Sonnenenergie aus Photovoltaikanlagen oder mit Grünstrom aus Wasserkraft. Nach eigenen Angaben handelt es sich um das größte Ladenetz im deutschen Lebensmittel-Einzelhandel. In Städten und an Autobahnen wie der A3, A5, A6, A7 und A9 sind dies meist Schnelllader (mit bis zu 150 kW Ladeleistung), in Kleinstädten und ländlichen Gebieten eher Normalladepunkte mit 22 kW. Aldi Süd bietet auch einen Überblick über die Ladestationen an. Ladestationen haben entweder CCS-Stecker oder eine Typ-2-Steckdose für das eigene Ladekabel. Der Strom ist kostenpflichtig. Sukzessive wird der Ladevorgang mit Giro- oder Kreditkarten, NFC-Smartphones sowie den gängigen Tankkarten möglich sein. Eine vorherige Registrierung ist nicht nötig. Strom bei Aldi Süd kostet 29 Cent für die Kilowattstunde Wechsel- und 44 Cent für Gleichstrom bis 50 kW (CCS-Schnellladen), superschnelles Gleichstromladen ab 50 kW wird mit 47 Cent/kWh berechnet. Bei Aldi Süd kann vielerorts auch nach Betriebsschluss und an den Wochenenden von 6 bis 22 Uhr Strom gezapft werden, an einigen Standorten ist das Laden sogar rund um die Uhr möglich.
    Auch bei Aldi Nord gibt es Pläne für einen kundenorientierten Aufbau von Lademöglichkeiten. Dazu hat das Management aber bisher noch nichts Konkretes mitgeteilt.
    Lidl ermöglicht seinen Kunden an 6414 Ladesäulen in Deutschland und Europa das E-Auto-Laden während der Öffnungszeiten. Aktuell sind rund 14.375 Ladepunkte in Betrieb (Stand: Oktober 2025), zum Nutzen ist vielfach die Lidl Plus App nötig oder eine handelsübliche Ladekarte. Langfristig sollen alle 3200 Filialen eine Lademöglichkeit bieten. Einen Überblick über alle Stationen gibt es hier.
    Lidl setzt auf einen intelligenten Mix aus AC-, DC- und HPC-Ladepunkten verschiedener Leistungsklassen bis 150 und mehr Kilowatt. Je nach Standort und Fahrzeugtyp können die Nutzer von E-Fahrzeugen so während eines 30-minütigen Einkaufs in der angrenzenden Lidl-Filiale Strom tanken. Der Strom stammt laut Anbieter zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Strom kostet an Lidl-Ladesäulen mit 22 kW Ladeleistung 29 Cent pro kWh, an Gleichstrom-Ladesäulen ab 50 kW sind es 44 Cent, an HPC-Chargern mit 150 und mehr kW Ladeleistung 47 Cent.
    Bei Kaufland (gehört ebenfalls zur Schwarz-Gruppe) lädt man mit der dazugehörigen Kaufland-App zu denselben Preisen. Auch hier sind drei Sorten Ladepunkte im Portfolio. Ohne Kaufland-App sind die Preise höher, langsames AC-Laden bis 22 kW kostet dann 0,48 Euro / kWh, schnelles DC-Laden ab 50 kW wird mit 0,55 Euro / kWh berechnet. Superschnelles DC-Laden mit mehr als 150 kW kostet 0,78 Euro / kWh.
    Decathlon lässt von seinem Energieversorgungs-Partner Pfalzwerke ein Netz von Ladestationen an 50 seiner Filialen errichten. Seit Ende 2023 gibt es mindestens zehn Standorte mit je zwei Wechselstrom- und zwei Gleichstrom-Ladepunkten.
    Famila Nordost betreibt an rund 50 eigenen Supermärkten eigene Ladestationen. In den nächsten Jahren sollen außerdem Ladepunkte in Kooperation mit dem Energieversorger Lichtblick entstehen.

    Laden vor Drogeriemärkten

    Auch bei der Drogeriekette dm hat EnBW seine Kabel im Spiel. Seit Ende 2023 können Kunden an 52 Standorten insgesamt 220 High Power Charger (HPC) nutzen. Weitere sollen folgen, insgesamt wird die Machbarkeit an 2000 Standorten überprüft.

    Laden beim Großhandel

    Der Großhändler Metro will bis 2030 weltweit 1000 Ladepunkte installieren, um E-Mobilität zu fördern. Bislang sind 130 Ladepunkte in Deutschland installiert. So unterhält Metro zum Beispiel einen Schnellladepark mit 18 parallelen Lademöglichkeiten in Berlin-Friedrichshain, errichtet in Zusammenarbeit mit dem Ladenetzbetreiber Allego.

    Laden vor Möbelhäusern

    Ikea kooperiert mit dem Ladeparkbetreiber Mer, um bis 2028 tausend neue Ladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung vor seinen Filialen zu errichten. Am 25. April eröffnet der erste Mer-Ladepark vor dem Ikea-Markt Waltersdorf im Süden Berlins. In der Regel liegen die Ladestationen auf den Parkplätzen in der Nähe des Haupteingangs. Das Laden bei Ikea ist seit Kurzem kostenpflichtig (Stand: April 2025). An AC-Ladepunkten lädt man bei Ikea für 49 Cent, an einfachen Schnellladern (50 bis 75 kW Ladeleistung) für 57 Cent pro kWh. Das Laden an neuen superschnellen Mer-Ladestationen kostet 69 Cent pro kWh.
    Rabatt: Wer die Ikea-Kundenkarte "Family Card" hat, bekommt über die Mer-Lade-App einen Rabatt in Höhe von 20 Prozent (gilt für die ersten 1000 kWh Strom in jedem Kalenderjahr). Der Strom kostet mit dem Stammkunden-Rabatt bei Ikea für AC-Strom 39 Cent, für normales DC-Laden 46 Cent und für HPC-Laden 55 Cent.
    Auch Deutschlands zweitgrößte Möbelkette XXXLutz (auch Poco-Möbel) baut das Laden aus: Bis 2028 entstehen 500 Ladepunkte vor den XXXLutz-Möbelhäusern in Zusammenarbeit mit den Pfalzwerken. Es entstehen Lademöglichkeiten mit bis zu 400 kW Ladeleistung.

    Laden vor Schnellrestaurants

    McDonald's will bis Jahresende 2025 mehr als 1000 McDrive-Standorte mit einer Ladestation ausgestattet haben. Die Schnellrestaurantkette stellt den Platz bereit, Partner EWE Go ist für Aufbau und Betrieb der Ladesäulen zuständig. Mitte 2024 gab es an gut 500 McDonald's-Restaurants High-Power-Charger mit einer Ladeleistung von jeweils bis zu 150 kW.
    Burger King arbeitet mit dem Nachhaltigkeitsinvestor Cut Power und dem Energieversorger EnBW an einem modernen Stromtankstellennetz auf seinen Parkplätzen. An jedem Restaurant soll es eine Ladestation mit jeweils zwei Ladepunkten geben, die bei entsprechender Vorrichtung am E-Auto das Laden mit 50 bis 150 kW, also bis zu 200 Kilometer Reichweite in 30 Minuten, ermöglichen.

    Laden am Supermarkt

    Famila betreibt 90 Standorte in Norddeutschland; punktuell haben 50 Standorte (Stand: April 2025) Ladesäulen. Lange Zeit war das Laden hier kostenlos, inzwischen berechnet Famila den jeweiligen Tarif des lokalen Stromversorgers. Das sind zum Beispiel in Wedel bei Hamburg 0,59 Euro pro Kilowattstunde sowie pauschal pro Ladevorgang drei Euro. Ab Sommer 2025 wird der Ökostromanbieter Lichtblick ein Schnellladenetz an mindestens 25 Famila-Märkten mit insgesamt 200 Ladepunkten aufbauen.
    Das mittelständische Unternehmen Globus hat einen Vertrag mit EnBW geschlossen, um Schnelllader zu installieren. Zu Jahresbeginn 2025 waren bereits 50 Filialen mit 226 Ladepunkten ausgestattet. Im Endausbau sollen mehr als 5000 Ladepunkte vor Globus-Märkten stehen. Es gilt der allgemeine EnBW-Stromtarif für öffentliches Laden.
    Kaufland gehört wie Lidl zur Schwarz-Gruppe, die sämtliche Märkte mit Ladestationen ausstattet. Laden kann man über die eCharge-App von Kaufland. Sie hilft beim Finden von Ladesäulen, Kaufland hat Ladesäulen an 1274 Standorten mit 3616 Ladepunkten (Stand: April 2025). Der E-Auto-Ladestrom bei Kaufland kostet einheitlich (wie auch bei Lidl-Supermärkten) für AC-Laden 29 Cent pro Kilowattstunde (kWh), an den einfachen Gleichstrom-Ladepunkten gelten 44 Cent pro kWh. Die superschnellen HPC-Powercharger mit 150 kW und mehr Ladeleistung werden mit günstigen 0,47 Euro pro kWh tarifiert.
    Die Kaufland-Ladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten sind mit den drei gängigen Steckertypen Typ 2/AC 43 Kilowatt, CCS/DC 50 Kilowatt und CHAdeMO/DC 50 Kilowatt ausgestattet. Bei einer Ladeleistung von 50 Kilowatt können Kunden ihre E-Autos innerhalb der maximalen Nutzungsdauer von einer Stunde bis zu 80 Prozent aufladen. Die Stationen werden mit Ökostrom mit dem besonders umweltfreundlichen Label "Grüner Strom" betrieben.
    Bei Rewe und Penny entstehen mit den Partnern Shell und EnBW bis 2026 rund 6000 Ladepunkte mit bis zu 360 Kilowatt Leistung. An den High-Power-Chargern (HPC) soll mit einem CCS-Stecker Ökostrom für 100 Kilometer Fahrt in fünf Minuten nachgeladen werden können. Die Kosten bestimmt der jeweilige Anbieter.
    Auch Edeka rüstet viele Märkte verstärkt mit Ladesäulen aus. Aufgrund der Organisation als Genossenschaft privater Einzelhändler gibt es keine zentrale Übersicht, welche Edeka-Märkte bereits Ladestrom anbieten.

    Und wo kann man noch gratis laden?

    Nach wie vor gibt es Ladesäulen, an denen fürs Laden keine Gebühr erhoben wird. Sie sind im ganzen Land verteilt, an rund 2500 Standorten gibt es knapp 8000 kostenlose Ladepunkte. Die haben allerdings in der Regel den Nachteil, dass man sich das Laden zum Nulltarif durch einen hohen Zeiteinsatz erkauft, denn aufs Gratis-Schnellladen kann man nicht zählen. Darauf lässt die Angabe der angebotenen Steckerarten schließen, es sind zumeist Typ-2-Stecker. Ein Verzeichnis der Ladestationen zum kostenlosen Laden in Deutschland findet sich auf der dieser Karte bei GoingElectric.