Mercedes arbeitet an der neuen S-Klasse (W 223). Unsere Illustration zeigt das mögliche Seriendesign, das sich vor allem am Heck an den aktuellen CLS anlehnt. AUTO BILD rechnet zudem mit schmaleren, spitz nach innen zulaufenden Heckleuchten und einem größeren Kühlergrill. Insgesamt ist das Design elegant und schnörkellos, wirkt durch die versenkbaren Türgriffe sehr glatt. Sollte der Kühlergrill tatsächlich in dieser Form in Serie kommen, wäre das prägend für das Markengesicht von Mercedes.
Riesendisplay und Touchflächen
Der Innenraum der Mercedes-EQS-Studie zeigt, wie der Innenraum der neuen S-Klasse aussehen könnte.
Im Innenraum fällt auf Erlkönig-Bildern vor allem das gewaltige Zentraldisplay auf. Es bildet praktisch vollständig den Übergang von Mittelkonsole zum Armaturenbrett. Die Monitore dürften dem Serienstand entsprechen. Am unteren Ende des Displays befindet sich eine Touchleiste mit Warnblinkertaste, Fahrmodi- und Lautstärkeregelung. Letztere könnte – wie beim Cupra Formentor – über eine Sliderfunktion bedient werden. Welche Funktionen die neuste MBUX-Generation außerdem haben könnte, verrät ein Blick zum Zulieferer Harman. Die Samsung-Tochter ist neben Prozessor-Hersteller NVIDIA stark in die MBUX-Entwicklung mit eingebunden. Das Infotainment und die meisten Steuergeräte dürften verstärkt mit Over-the-Air-Updates arbeiten.
Elektro-S-Klasse ist ebenfalls in Planung
Eine voll elektrische Version der S-Klasse ist auch in Planung. Sie wird größenmäßig mit dem CLS vergleichbar sein.
Die neue S-Klasse steht wahrscheinlich auf der neuen Heckantriebsplattform MRA II, die eine Hinterradlenkung ermöglicht. Das Gewicht soll durch Verwendung von Carbon, Aluminium und hochfesten Stählen gesenkt werden, was sich wiederum positiv auf den Verbrauch auswirken soll. Alle Verbrenner kommen entweder als Mild-Hybrid mit 48-Volt-Bordnetz oder als Plug-in-Hybrid, die streckenweise auch rein elektrisch fahren können. Der komplett elektrische EQS bekommt eine völlig eigenständige Plattform. Für beide Autos ist ein luftgefedertes Aktivfahrwerk vorgesehen, das auf Wunsch durch einen mechanischen Allradantrieb ergänzt werden kann.
Autonomes Level-3-Fahren
Die neue S-Klasse erhält wohl einen größeren Kühlergrill sowie schmalere Schweinwerfer und Heckleuchten.
Abgesehen davon sind die wichtigsten Punkte für die neue S-Klasse autonomes Fahren und Assistenzsysteme. Die autonomen Fahrtalente sollen dem Level 3 entsprechen. Dabei fährt das Fahrzeug selbständig, der Mensch muss aber stets in Bereitschaft sein und eingreifen können. Allerdings ist hierzulande das autonome Fahren dieser Stufe noch nicht erlaubt. Mit einer entsprechenden Gesetzgebung ist wohl nicht vor 2021 zu rechnen.
Neue Mercedes und AMG (2024, 2025)
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AUTO BILD zeigt alle neuen Mercedes-Modelle bis 2025, den Anfang macht das Mercedes CLE Cabrio; Marktstart: 2024.
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes EQA Facelift; Marktstart: Anfang 2024; Preis: ab 50.777 Euro. Das kleinste E-Auto im Mercedes-Portfolio bekommt ein Facelift. Aufgefrischte Optik, mehr Ausstattung und 550 WLTP-Kilometern bringen das kleine SUV auf den neuesten Stand.
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes EQB Facelift; Marktstart: Anfang 2024; Preis: ab 53.514 Euro. Ein Facelift nach gerade einmal zwei Jahren? Ja, das gibt es für den EQB. Bahnbrechende Neuerungen gibt es nicht. Stattdessen konzentriert sich das Facelift auf eine frische Optik, Effizienz-Update und mehr Ausstattung!
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes-AMG SL 63 E Performance; Marktstart: 2024. Wem die 585 PS des bisher stärksten SL nicht ausreichen, für den gibt's gute Neuigkeiten. Denn jetzt legt Mercedes einen E Performance nach. Mit wahnwitzigen 816 PS und maximal 1420 Nm Drehmoment geht's in 2,9 Sekunden auf Tempo 100, Schluss ist bei 317 km/h.
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes-AMG GT Plug-in-Hybrid; Marktstart: 2024. Die kommende Generation des Coupés wird sich die Plattform sowie viele weitere Technikkomponenten mit dem neuen SL (R 232) teilen. Neben dem klassischen V8-Verbrenner (im Bild), ist nun auch ein PHEV mit 816 PS bestellbar.
Bild: Mercedes
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Mercedes AMG GT 43; Marktstart: 2024; Preis: ab 118.388. Neben der den beiden Top-Varianten bringt Mercedes allerdings auch noch den kleineren AMG GT 43 auf den Markt. Hier sprechen wir dann von nur noch 421 PS – und von einem Vierzylinder.
Bild: Mercedes-Benz AG
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Mercedes-Maybach EQS SUV; Preis: über 200.000 Euro; Marktstart: 2024. Mit 484 kW (658 PS) und gewaltigen 950 Nm Drehmoment mutiert die Maybach-Version zum stärksten Ableger des EQS SUV. Besonders luxuriös ist das Maybach-SUV im Fond – Mercedes spricht von der "Lounge".
Bild: Daimler AG
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Mercedes E-Klasse All-Terrain; Marktstart: Anfang 2024; Preis: ab 74.078 Euro. Limousine und Kombi haben bereits ihr Debüt gefeiert, jetzt legt Mercedes mit dem All-Terrain nach. Drei Versionen wird es von der aufgebockten E-Klasse geben, mit 197 bis 381 PS.
Bild: Daimler AG
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Mercedes-AMG GT 63 S E Performance 4-Türer Coupé Facelift; Preis: 207.708,55 Euro; Marktstart: 2024. Auffällig ist der Kühlergrill, der an das Design des neuen AMG GT angepasst und mit einer zusätzlichen schwarzen Leiste am unteren Rand versehen wurde. Außerdem ...
Bild: Mercedes-Benz Group
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... wird eine neue Lackierung verfügbar sein: Opalite White Metallic. Aber an der Motorisierung wird sich nichts ändern. Der Benz behält seine 843 PS dank Vier-Liter-V8 mit Biturbo-Aufladung und zusätzlichem Elektromotor an der Hinterachse. Das Drehmoment liegt bei maximal 1400 Nm!
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes-AMG CLE 63 Coupé; Marktstart: 2024. Die AMG-Variante des neuen CLE Coupé startet voraussichtlich 2024. Aktuell ist noch nicht klar, ob mit dem Vierzylinder aus dem C 63 und GLC 63 oder doch mit einem Sechs- oder sogar Achtzylinder.
Bild: Bernhard Reichel
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Mercedes G 580; Preis: 142.622 Euro; Marktstart: 2024. Die G-Klasse wird ab 2024 auch elektrisch angeboten. Die Reichweite soll bei bis zu 473 Kilometern liegen. Neben dem Alltag soll der G 580 auch weiterhin die typischen Geländeeigenschaften der G-Klasse ins elektrische Zeitalter übertragen.
Bild: Mercedes-Benz Group AG
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Mercedes G-Klasse Facelift; Preis: ab 122.808 Euro; Marktstart: 2024. Optisch hat sich beim Facelift der G-Klasse nicht viel getan – wenig überraschend. Allerdings fliegt der V8 auch hier aus dem Portfolio.
Bild: Mercedes-Benz Group AG
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Mercedes-AMG E 53; Preis: ab ca. 109.242 Euro; Marktstart: 2024. Keine V8-E-Klasse mehr von AMG, daher bleibt es beim 53er. Hier spielen ein Sechszylinder mit 449 PS sowie ein Elektromotor mit 163 PS zusammen.
Bild: Mercedes-Benz
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Mercedes EQE Shooting Brake; Marktstart: nicht vor 2024. Auf Basis des EQE ist eine Kombi-Variante denkbar. Mit derselben Technik wie bei der E-Limousine.
Bild: B. Reichel
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Mercedes Concept CLA Class; Marktstart: 2024. Auf der IAA Mobility 2023 haben die Stuttgarter die Studie gezeigt und einen Ausblick auf den Elektro-Einstig gegeben. Die Zahlen vielversprechend: 800 Volt-Technik, über 750 Kilometer Reichweite und ein Stromverbrauch von rund 12 kWh auf 100 Kilometer.
Bild: Mercedes-Benz AG
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Mercedes EQC; Preis: ca. 55.000 Euro; Marktstart: 2025. Neben E- und S-Klasse darf natürlich auch eine elektrische C-Klasse nicht fehlen. Wahrscheinlich ist, dass das E-Auto unter dem Namen EQC und das SUV-Pendant als EQC SUV laufen wird.
Bild: Larson
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Denkbar wären beim EQC bis zu 1000 Kilometer Reichweite und 500 PS. Und auch die 800-Volt-Ladetechnik hat Mercedes für die Limousine angedacht. Ein T-Modell wird es von der Elektro-C-Klasse wahrscheinlich nicht geben.
Bild: Larson
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Concept Mercedes-AMG PureSpeed; Marktstart: nicht vor 2025. Mit der geplanten Mythos-Serie will Mercedes noch exklusiver werden und Kleinserien planen, die insbesondere für Sammler gedacht sind. Der PureSpeed macht den Anfang!