Schlaglöcher, verwirrende Verkehrsschilder – täglich kämpfen Millionen Autofahrer mit maroder Infrastruktur. Jetzt zeigt Mercedes, wie es besser gehen könnte: Mit intelligenter Datennutzung will der Autobauer das Infrastrukturmanagement revolutionieren und dadurch die Straßen für alle sicherer machen!
Die Idee: Moderne Mercedes-Modelle sind mit leistungsstarken Sensoren ausgestattet, die jederzeit Straßenverhältnisse und Umgebungsinformationen erfassen. Mercedes-Fahrer können diese Daten freiwillig zur Verfügung stellen – selbstverständlich anonymisiert. So lassen sich Straßenschäden früher erkennen, unklare Beschilderungen identifizieren und Instandhaltungsmaßnahmen gezielter planen.

Garantiemeister: die Autos mit den längsten Garantien im Test

Garantie (Jahre)
15 Jahre
2,5
befriedigend
Preis
37.400 EUR
Garantie (Jahre)
15 Jahre
2,5
befriedigend
Preis
38.690 EUR
Garantie (Jahre)
15 Jahre
3,2
befriedigend
Preis
61.116,1 EUR
Peugeot E-5008 Elektromotor 210
4.
Peugeot
E-5008 Elektromotor 210
Garantie (Jahre)
8 Jahre
2,0
gut
Preis
51.000 EUR
Garantie (Jahre)
8 Jahre
2,4
gut
Preis
59.490 EUR
408 Elektro 210 PEUGEOT
6.
Peugeot
Garantie (Jahre)
8 Jahre
2,0
gut
Preis
51.810 EUR
Garantie (Jahre)
8 Jahre
2,0
gut
Preis
61.750 EUR
Garantie (Jahre)
8 Jahre
2,5
befriedigend
Preis
21.390 EUR
EV6 77,4-kWh AWD KIA
9.
Kia
Garantie (Jahre)
7 Jahre
1,8
gut
Preis
65.990 EUR
Garantie (Jahre)
7 Jahre
1,9
gut
Preis
48.690 EUR
Komplette Liste: Garantiemeister: die Autos mit den längsten Garantien im Test

Baden-Württemberg baut digitales Verkehrszeichenverzeichnis auf

In Baden-Württemberg läuft bereits ein Pilotprojekt: Das Verkehrsministerium nutzt die anonymisierten Fahrzeugdaten von Mercedes, um einen digitalen Grundbestand für das Verkehrszeichenkataster aufzubauen. Unter einem Kataster versteht man ein ausführliches Verzeichnis mit Lagedaten und weiteren Informationen. Erstmals werden so amtliche Verkehrszeichen auf allen Straßen einheitlich erfasst, gepflegt und ausgewertet.
Der Vorteil: Behörden müssen Straßen seltener selbst ablaufen und Schilder manuell erfassen. Das Verkehrszeichenkataster stellt die Daten für Mobilitätsdienste, Forschung und intelligente Verkehrssteuerung zur Verfügung.

Mercedes scannt Straßen in den Niederlanden

Auch in den Niederlanden setzt man auf die Technologie aus Stuttgart. Im Rahmen des niederländischen Road-Monitor-Programms wurde Mercedes erneut als Innovationspartner für die nächste Phase von 2026 bis 2029 ausgewählt. Bereits in der ersten Projektphase hatte sich die Wirksamkeit von Fahrzeugdaten bewährt.
Mercedes-Benz arbeitet eng mit nationalen Partnern zusammen, darunter das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft und das Nationale Straßenverkehrsdatenportal der Niederlande. Gemeinsam identifizieren sie Infrastrukturschäden, Unfallschwerpunkte und beschädigte Fahrbahnen.

130.000 Kilometer Straßennetz werden überwacht

Die Daten helfen den Behörden auf einem Straßennetz von etwa 130.000 Kilometern, Reparaturen und Winterdienste besser zu planen. Michael Drzymala, Chef der Mercedes-Benz Connectivity Services: "Die Projekte zeigen eindrucksvoll, wie anonymisierte Fahrzeugsignale einen konkreten Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Im Austausch mit öffentlichen Institutionen und in internationalen Programmen schaffen wir einen wichtigen Baustein dafür, Straßeninfrastruktur intelligenter, sicherer und effizienter zu planen und zu betreiben."