Kaum stehen Kombis zur Rezension an, lassen Autojournalisten Malermeister aufmarschieren, die lange Leitern und Farbeimer verladen, erinnern an längst verblichene Kombinationskraftwagen wie den Opel Olympia Rekord von 1953 oder das erste T-Modell von Mercedes, das ab 1977 in Bremen vom Band lief. Spätestens ab Ende der 1970er-Jahre nutzten Familien und Freizeitsportler vermehrt den Kombi. Dessen Anteil stieg in Deutschland stetig, das Angebot wuchs ebenso. Heute konkurrieren die Kombis mit Vans und SUVs, die Kompaktklasse macht der klassischen Mitte das Leben schwer. Doch noch immer deckt der Mittelklassekombi ein attraktives Spektrum ab – von den Außenmaßen über Platzangebot und Prestige bis zu den Unterhaltskosten. Gerade recht für so unterschiedliche Kundenkreise wie Geschäftsleute und Familien.
Bei den zehn meistverkauften Modellen der Mittelklasse liegen die Kombianteile zwischen 50 und über 90 Prozent: Wer in Deutschland Mittelklasse sagt, meint Kombi. Wobei die Mehrheit tatsächlich so heißt, während Audi, BMW, Ford und Mercedes die praktischen Karosserien traditionell Avant, Touring, Turnier und T-Modell nennen. Opel hat das jahrzehntelang verwendete "Caravan" durch "Sports Tourer" ersetzt. Die Vielfalt ist groß: vom pragmatischen Lastenesel über Sport- und Geländevarianten bis zum Nobelfrachter.
In der Bildergalerie zeigen wir, welche Modelle zu den zehn meistverkauften Mittelklasse-Kombis gehören, nennen Stärken und Schwächen und geben konkrete Kaufempfehlungen. Den vollständigen AUTO TEST-Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.

Bildergalerie

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Toyota Avensis Combi
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Mittelklasse-Kombis: Die Top 10 im Check