Rieju E-MR: Vorstellung
Krass: Diese Elektro-Maschine hat 82 PS – bei 120 Kilo Gewicht!

Enduro-Fans kennen die Marke Rieju. Alle anderen Zweirad-Freunde dürften spätestens jetzt aufmerksam werden. Denn die Katalanen gehen mit der 120 Kilo leichten, aber bis zu 82 PS starken E-MR an den Start.
Bild: Rieju
Elektromobilität kann Spaß machen. Vor allem dann, wenn man sie wie der katalanische Enduro-Spezialist Rieju angeht. Die neue elektrische Geländemaschine der Firma aus Figueres an der Nordgrenze Spaniens hat bis zu 82 PS, wiegt aber nur schmale 120 Kilogramm.
Das ist ein mehr als ansehnliches Leistungsgewicht. So könnte die lokal emissionsfreie Fortbewegung auch bei Kritikern Chancen haben.
| # | Getestete Produkte | Testnote | |
|---|---|---|---|
1. Testsieger | 1,4 (sehr gut) | ||
2. | 3,1 (befriedigend) | ||
3. | 3,4 (befriedigend) | ||
3. | 3,4 (befriedigend) | ||
3. | 3,4 (befriedigend) | ||
6. | 3,5 (ausreichend) | ||
7. | 3,9 (ausreichend) | ||
8. | 4,0 (ausreichend) | ||
9. | 4,5 (mangelhaft) | ||
10. | 4,5 (mangelhaft) |
Die Gelände-Rieju zeigt sich als heißes Gerät
Rieju legt die Messlatte hoch, was wilde Leistungsdaten von elektrischen Motoren in Zweirädern angeht. Die elektrische Enduro E-MR hat eine Spitzenleistung von 60 Kilowatt bei den erwähnten 120 Kilogramm Gewicht. Aktuelle Wettbewerbsenduros mit 450er-Einzylinder kommen auf zirka 60 PS bei rund 100 Kilo Gewicht. Die elektrische Zero DS fiel AUTO BILD als mächtig stark auf. Sie wiegt 187 Kilo und hat 56 PS.
Eine Verbrenner-Maschine mit Elektromotor?
Der Motor ist offenbar luftgekühlt. Der weitere Blick auf das Chassis lässt zwei Schlüsse zu: Erstens ist die Rieju E-MR offenbar ein konventionelles Verbrenner-Bike, dem ein Elektro-Motor eingepflanzt wurde. Zweitens dürfte neben dem Akku der Stahlrahmen mit Schleife für das für eine so sportliche Enduro vergleichsweise hohe Gewicht mitverantwortlich sein. Die Sitzhöhe liegt bei 935 Millimetern.
Das Fahrwerk scheint auf der Höhe der Zeit zu sein. Vorne gibt es eine KYB-Gabel mit 270 Millimeter Federweg und hinten ein Federbein mit 121 Millimetern. Die großen Stollenreifen sind vorne wie hinten auf Excel-Felgen montiert. Die Bremsanlage stammt von Nissin.
Marktstart für die Geländemaschine ist vermutlich 2024
Leider plant Rieju die Markteinführung für die heiße Kiste dem Vernehmen nach erst für 2024. Daher sind auch noch keine Informationen zum Preis zu haben. Doch AUTO BILD ist gespannt. Vor allem, weil die E-MR als Supermoto auch auf dem Asphalt ein Erlebnis sein könnte.
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Bild: AUTO BILD
Die Marke Rieju ist 1934 von Luis Riera und Jaime Juanola gegründet worden und hat bisher vor allem den spanischen Markt beliefert. Zum Portfolio gehören neben Enduros allerlei Zweiräder unterschiedlicher Fahrzeugklassen vom Mofa und Moped bis zum Roller.
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