Auch Nissan kann: Nachdem zahlreiche Elektroauto-Hersteller auf den Zug der Kaufförderung aufgesprungen sind und ihrerseits zusätzliche Rabatte anbieten, legt die japanische Marke nun ebenfalls etwas drauf. Und sogar ziemlich viel: Maximal 8500 Euro "Nissan Bonus" gibt es, was zusammen mit der maximalen Elektroauto-Prämie vom Bund bis zu 14.500 Euro Ermäßigung vom Listenpreis bedeutet.

E-Auto-Prämienrechner 2026

Berechnet die voraussichtliche Förderung anhand bekannter Regeln

Kinder im Haushalt
Rechner basiert auf Informationen aus dem Bundesumweltministerium (BMUKN)
Nissan staffelt den hauseigenen Bonus je nach Modell. Nicht nur die Finanzierung wird gefördert, sondern auch das Leasing. Sogar das kleinste – und neueste – Modell: Den neuen E-Kleinwagen Micra bezuschusst Nissan mit bis zu 3600 Euro. Somit gibt es den Micra bereits für unter 20.000 Euro. Konkret: Der 3,97 Meter lange Kleinwagen mit 122 PS, dem eine 40-kWh-Batterie bis zu 317 km Reichweite (nach Prüfnorm WLTP) ermöglicht, kostet inklusive voller Förderung und Nissan Bonus ab 19.342 Euro.

Die besten E-Autos bis 45.000 Euro

1,8
gut
Preis
43.240 EUR
02 LYNK & CO
5.
Lynk & Co
1,9
gut
Preis
35.995 EUR
Carwow LogoGebrauchtwagen ab 33.990 EUR
Auto Bild Logo
LeasingSparneuwagen Logo
Mazda 6e
5.
Mazda
6e EV 68,8 kWh
Fiat Grande Panda
10.
Fiat
Grande Panda Elektro
2,7
befriedigend
Preis
24.990 EUR
Auch beim Leasing ist ein nennenswertes Micra-Schnäppchen möglich: Demnach gibt es ihn zu einer Monatsrate ab 199 Euro. Das konkrete Preismodell kalkuliert mit der vollen Staatsförderung und erfordert vor Leasing-Start eine Sonderzahlung in Höhe von 3340 Euro. Die Laufzeit beträgt 48 Monate mit insgesamt 40.000 Freikilometern. Außerdem kommen noch die üblichen Überführungskosten hinzu, hier in Höhe von 990 Euro.
Nissan Micra K15 Elektroauto
Der Kleinwagen Nissan Micra (Baureihe K15) ist gerade erst auf den Markt gekommen. Der Hersteller fördert mit bis zu 6900 Euro, allerdings nur beim Leasing.
Bild: Nissan Motor

Volle Förderung für gehobene Ausstattung

Die höchste Stufe der Hersteller-Förderung gewährt Nissan auf den Ariya – allerdings nicht aufs Basismodell. Den maximalen Rabatt in Höhe von 8500 Euro erhält laut Nissan-Pressemitteilung, wer das Elektro-SUV Ariya mit großer Batterie (87 kWh) und dem "Advance Pack" (enthält unter anderem eine beheizbare Frontscheibe und das Smartphone-Laden per Induktion) erwirbt.
Nissan Ariya e-4orce
Das Elektro-SUV Nissan Ariya gibt es wahlweise mit 63 und 87 kWh großer Batterie. Das Basismodell (kleine Batterie und 218 PS) kostet ab 43.490 Euro Listenpreis.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Bei voller Förderhöhe vom Bund (6000 Euro) sinkt dann der Listenpreis von 53.490 Euro auf 38.990 Euro. Den Nissan Ariya gibt's in dieser Kategorie mit 242 PS an der Vorderachse. Der Energievorrat langt für bis zu 531 km (laut WLTP-Messung).
Wer das Basismodell mit 218 PS und 63 kWh großem Akku bevorzugt, darf 4783 Euro "Nissan Bonus" vom Listenpreis abziehen. Ist obendrein die volle Förderung möglich, sinkt der Preis von 43.490 Euro auf 32.707 Euro. Hinzu kommen – wie gewöhnlich – stets die Überführungskosten, das sind konkret 990 Euro.

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Kangoo-Schwestermodell bei knapp 20.000 Euro

Beim dritten Elektroauto der Nissan-Modellpalette handelt es sich um den Hochdach-Kombi Nissan Townstar EV. Seit 2022 bietet Nissan das 4,48 Meter große Fahrzeug an. Es ist ein Schwestermodell des Renault Kangoo und wahlweise mit Benziner oder Elektromotor ausgestattet. Die Antriebs-Spezifikationen sind identisch: Als Elektroauto hat der Townstar folglich einen 45 kWh großen Akku an Bord, der Antrieb leistet 122 PS und ermöglicht (nach WLTP-Messung) bis zu 304 km Reichweite. Für Käufer setzt Nissan den Basispreis des Townstar (29.990 Euro) um 2999 Euro herab. Mit voller Förderung sinkt der Preis somit auf 20.991 Euro.
Der "Nissan Bonus" gilt nur für Privatkunden und ist vorerst bis 31. März 2026 befristet. Auch wenn keine staatliche Förderung gewährt wird, gibt Nissan den Rabatt. Da nur teilnehmende Händler zum Abzug berechtigt sind, sollten Kunden gezielt nach dem Angebot fragen.