VW Nivus (2020): Marktstart, Motor, Technik, T-Cross, erste Infos
So kommt der Coupé-Bruder des T-Cross!
VW hat den Namen und ein Teaservideo seines kleinen SUV-Coupés veröffentlicht. Der Technik-Bruder des T-Cross wird Nivus heißen. Neue Infos!
Elias Holdenried
Volkswagen hat den Namen und ein neues Teaservideo des kleinen SUV-Coupés veröffentlicht. Das Crossover-Modell wird auf den Namen Nivus hören und trotz der technischen Verwandtschaft mit dem T-Cross optisch ziemlich eigenständig auftreten. In Südamerika wird das erste VW-Modell dieser Gattung wahrscheinlich im Mai 2020 auf den Markt kommen.
In Brasilien für den Weltmarkt entwickelt
Wie der T-Cross: Der Nivus bekommt eine Plastikblende zwischen den Rückleuchten.
Kein Wunder, schließlich wird das Fahrzeug komplett in Brasilien entwickelt und auch dort gebaut. Es soll aber später weltweit verkauft werden. Die Exemplare für die europäischen Kunden werden wohl ab Ende 2021 innerhalb der EU vom Band laufen. Am wahrscheinlichsten ist es, dass VW den Nivus für Europa im spanischen Polo-Werk in Pamplona produziert. Auf jeden Fall vermittelt das von VW veröffentlichte Teaservideo einen guten ersten Eindruck vom Design. Wie es sich für ein SUV-Coupé gehört, fällt die Dachlinie zum Heck hin stark ab. In der Frontschürze bekommt der Nivus eine auffällige und senkrecht stehende Kombination aus Tagfahrleuchten und Nebelscheinwerfern. Am Heck gibt's wie beim T-Cross eine schwarze Plastikblende zwischen den Rückleuchten und einen dezenten Dachspoiler. Im Innenraum soll es ein neues Infotainmentsystem geben. Die technische Basis des neuen Modells bildet die MQB-Plattform, die VW seit Jahren als Allzweckwaffe einsetzt und auf der auch der aktuelle Polo steht. Der Radstand soll 2,56 Meter betragen, liegt also ungefähr auf dem Niveau des Kleinwagen-SUVs T-Cross. Vom Polo-SUV dürfte das SUV-Coupé auch den 1,0-Liter-TSI mit 115 PS übernehmen. Da der Nivus deutlich sportlicher als der T-Cross werden soll, fährt er vermutlich optional mit bis zu 150 PS vor.
Bildergalerie
Neue VW (2023, 2024, 2025 bis 2028)
Neue VW (2023, 2024, 2025 bis 2028)
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AUTO BILD zeigt, welche VW bis 2028 auf den Markt kommen. Los geht es mit demVW ID.7; Marktstart: 2023. Das Elektro-Pendant zum Passat wird es – anders als den Verbrenner – auch als Limousine geben. Die Reichweite soll bei bis zu 700 Kilometern liegen.
Bild: Volkswagen AG
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VW Tiguan 3; Marktstart: 2023. Auch die dritte Generation von VWs SUV-Kassenschlager wird wahrscheinlich wieder auf der MQB-Plattform basieren. Das bedeutet keine brandneue, sondern nur weiterentwickelte Technik. Einen längeren Allspace wird es ebenfalls wieder geben.
Bild: Volkswagen AG
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VW ID.Buzz LWB; Marktstart: 2023. Mit dem ID.Buzz hat VW eine Legende elektrifiziert – den Bulli. Auf den normalen ID.Buzz (hier im Bild) und seine Cargo-Variante wird 2023 noch ein weiteres Modell mit langem Radstand folgen.
Bild: Volkswagen AG
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VW ID.3 Facelift; Marktstart: Ende 2023. Mit dem Blick auf die ID-Familie wirkt der ID.3 fast schon etwas angestaubt. Optisch fällt das Facelift mit seiner neuen Fronthaube auf, die Basispreise sollen sinken.
Bild: Volkswagen AG
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VW Touareg Facelift; Marktstart: Ende 2023. Seit 2018 ist die dritte Generation des VW Touareg mit dem internen Kürzel "CR" in Deutschland am Start. Umfangreicher dürfte die Technik überarbeitet werden: Eine aktive Hinterachslenkung auch bei den beiden Plug-in-Hybriden ist im Bereich des Möglichen.
Bild: Volkswagen AG
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VW ID.7 GTX; Marktstart: 2024. Mit dem ID.7 hat VW einen vollelektrischen Passat-Ableger auf die Räder gestellt. 2024 soll eine sportliche GTX-Version folgen. Bis zu 340 PS und Allradantrieb dürfte der Sport-ID.7 bekommen.
Bild: VW
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VW Passat; Preis: über 35.000 Euro; Marktstart: 2024. Den nächsten Passat wird es nur noch als Kombi geben. Um sich vom Golf Variant abzusetzen, wächst er vermutlich etwas in die Länge. Der zusätzliche Platz kommt Passagieren und dem Kofferraumvolumen zugute.
Bild: Bernhard Reichel
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VW ID.3 R; Marktstart: 2024. Die R-Version des vollelektrischen ID.3 dürfte mit Allradantrieb und deutlich mehr Leistung antreten. Bis dahin muss das Problem der schrumpfenden Reichweite bei mehr Leistung gelöst werden.
Bild: B. Reichel
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VW Golf R Plus; Marktstart: 2024. VW könnte einen noch stärkeren Golf R auf den Markt bringen – das berichtet das australische Magazin "WhichCar". Schon 2015 hatte Volkswagen diese Idee mit der Studie R400 illustriert. Leistungsmäßig soll der stärkste Golf mit 408 PS gegen Konkurrenten wie Mercedes-AMG A 45 S antreten.
Bild: B. Reichel
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VW Golf 8 Facelift; Marktstart: 2024. Der Golf 8 ist bereit für ein Facelift. Der Wolfsburger wird optisch mehr in das Markendesign eingebunden. Im Innenraum wird er aufgewertet – inklusive eines neuen Infotainments.
Bild: Bernhard Reichel
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VW ID.Buzz California; Marktstart: 2025; Preis: ab ca. 77.000 Euro. Mit dem ID.Buzz hat VW den Bulli ins Elektro-Zeitalter überführt. 2025 soll die Camping-Variante California folgen, vermutlich basierend auf der Variante mit langem Radstand. Küche und Aufstelldach gelten als gesetzt.
Bild: Bernhard Reichel
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VW ID.2; Marktstart: Ende 2025; Preis: ab ca. 25.000 Euro. Der ID.2 soll der Einstieg in VWs E-Auto-Angebot werden – mit 450 Kilometern Reichweite und als erster MEB-VW mit Frontantrieb.
Bild: Volkswagen AG
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VW Trinity; Marktstart: nicht vor 2028. Der Trinity-Start wurde auf frühestens 2028 verschoben, vielleicht wird es auch 2030. Die Pläne zu einer Limousine sind in den Papierkorb gewandert. Einem Elektro-SUV der Oberklasse im Touareg-Format räumt VW nun mehr Erfolgschancen ein. Zwar war ein SUV von Anfang in Planung, aber erst als zweites Modell.