VW Tiguan, Mitsubishi Eclipse Cross: Plug-in-Hybrid, Test, SUV, Motor, Preis
SUVs mit Stecker: Eclipse Cross und Tiguan als Plug-in-Hybride im Test

Die frisch renovierten Mitsubishi Eclipse Cross und VW Tiguan fahren zum Test als Plug-in-Hybride in strahlendem Weiß vor – AUTO. BILD macht den Vergleich.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Platz 1 mit 557 von 800 Punkten: VW Tiguan 1.4 eHybrid. Geräumig, variabel und praktisch. Mit ausgewogenen Fahreigenschaften. Das Hybridsystem arbeitet reibungslos. Preis: ab 43.510 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 13.171 Euro).
Platz 2 mit 487 von 800 Punkten: Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in-Hybrid. Grundsympathischer Typ mit technisch interessantem Hybridsystem. Hat weniger Platz als der VW. Preis: ab 39.890 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 13.543 Euro).
Platz 2 mit 487 von 800 Punkten: Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in-Hybrid. Grundsympathischer Typ mit technisch interessantem Hybridsystem. Hat weniger Platz als der VW. Preis: ab 39.890 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 13.543 Euro).
Eclipse war der Name eines unbesiegten Rennpferdes, das bei einer Sonnenfinsternis (engl. Eclipse) geboren wurde. Autos nach Rossen zu benennen, hat bei Mitsubishi Tradition. Den ersten Eclipse, ein Coupé, gab es 1990. Der neueste ist ein Kompakt-SUV, trägt den Zusatz Cross und wird seit 2018 gebaut.
Er wurde gerade renoviert und kommt jetzt auch als Plug-in. Auf diesem Gebiet hat Mitsubishi ebenfalls eine lange Tradition. Schließlich ist der Outlander mit dieser Technik schon seit 2014 im Angebot. Den Tiguan Nummer zwei gab es da noch gar nicht, der startete 2016, wurde letztes Jahr gründlich überholt und ist seitdem auch als Plug-in-Hybrid unterwegs. (Wichtige Tipps für den Neuwagenkauf im Internet.)
Der Tiguan-Antrieb ist einfacher und hat mehr Dampf
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Erste Fahrt im frischen Tiguan
Bild: Volkswagen AG
Eher bedächtig unterwegs im Eclipse Cross

Mit seinem weichen Fahrwerk und der gefühllosen Lenkung ist der Mitsubishi eher zum Cruisen gedacht.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Beim Tiguan gibt es nur zwei Varianten, in Schalthebelstellung B rekuperiert er dann etwas kräftiger. Paddles am Lenkrad gibt es hier auch, aber die sind für das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe zuständig. Rein elektrisch schaffte der Tiguan 46 Kilometer mit maximal 130 km/h. Mit Verbrenner sind 205 km/h drin, und den Sprint auf 100 Kilometer pro Stunde erledigt er in 7,3 Sekunden.
Beim Tiguan überzeugt die harmonische Fahrwerksabstimmung

Dynamiker: Der Tiguan wiegt 200 Kilo weniger als sein Konkurrent, ist dementsprechend lebhafter.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Mit der passenden Wallbox wird der Eclipse zur Batterie

Cleverer Stromspender: Der Eclipse Cross kann seinen Saft auch wieder ins Hausnetzwerk einspeisen.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Für den Tiguan eHybrid berechnet Volkswagen 49.270 Euro im Testtrimm, Mitsubishi verlangt für den Eclipse Cross 47.590 Euro. Und erhöht zusätzlich die aktuelle Prämie auf 9000 Euro, VW belässt es bei 6750 Euro (7177,50 Euro inkl. MwSt.). Für alle Dienstwagen-Berechtigten: Diese Hybride muss man monatlich nur mit 0,5 Prozent statt des üblichen einen Prozents vom Neupreis versteuern. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich)
Das Fazit: Auch für diese Plug-in-Hybride gilt: Man sollte sich darauf einlassen, sonst ergibt es keinen Sinn. Also bitte die Ladekabel auspacken und regelmäßig nutzen, beim Fahren ans Rekuperieren denken. So können die knapp 50 Kilometer E-Reichweite im Alltag durchaus genügen. Am Ende gewinnt dann der VW, er ist einfach routinierter gemacht. Der Mitsubishi hat aber das spannendere Hybridsystem.
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