Audi TT RS (2016): Erlkönig

Audi TT RS Coupé/Cabrio (Peking Auto Show 2016): Vorstellung

— 25.04.2016

TT RS mit neuem 400-PS-Fünfzylinder

Der nächste Audi TT RS kommt als Coupé und Roadster mit einem neuen 400-PS-Fünfzylinder und OLED-Heckleuchten. Ab Herbst 2016 geht's los.

Es bleibt bei der Zündfolge 1-2-4-5-3. Der neue Audi TT RS kommt wieder mit dem Fünfzylinder und seinem unverwechselbaren Klang. Allerdings wurde das Aggregat komplett überarbeitet. Der neue 2,5 Liter große Fünfzylinder leistet mit 400 PS nun 60 PS mehr als der Vorgängermotor (40 PS mehr als im TT RS plus). Dazu hat Audi unter anderem die innere Reibung reduziert, die Kurbelwellen-Hauptlager um sechs Millimeter schmaler gemacht und die Kurbelwelle hohlgebohrt (dadurch ein Kilogramm leichter). Unterm Strich ist der Motor 26 Kilogramm leichter als im Vorgängermodell. Das maximale Drehmoment von 480 Newtonmetern drückt von 1700 bis 5850 Umdrehungen pro Minute auf die Kurbelwelle. Das TT RS Coupé soll in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen, das Cabrio in 3,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h abgeregelt, optional sind aber auch 280 km/h drin.

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Launch Control im TT RS

Das Stoffverdeck des TT RS Roadster wiegt 39 Kilogramm und lässt sich bei bis zu 50 km/h in zehn Sekunden öffnen und schließen.

Für den schnellen Sprint auf 100 km/h ist aber nicht nur der Motor, sondern auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und der serienmäßige quattro-Antrieb verantwortlich. Die unteren Gänge der S-tronic sind besonders kurz übersetzt. Und für eine bestmögliche Beschleunigung ist auch eine Launch-Control an Bord. Der Allradantrieb wurde für den TT RS neu abgestimmt und soll das Topmodell in Verbindung mit der Progressivlenkung noch agiler kurven lassen. Für noch mehr Fahrspaß soll zudem eine Sport-Stellung des ESC sorgen, bei der kontrollierte Drifts möglich sein sollen. Per Tastendruck lässt sich das ESC auch komplett deaktivieren. Das Fahrwerk liegt im Vergleich zum Serien-TT zehn Millimeter tiefer, gegen Aufpreis ist auch ein RS-Sportfahwerk mit elektronischer Dämpferkennlinie erhältlich.

Verbesserter Sound

Auch am unvergleichlichen Fünfzylinder-Sound hat Audi noch mal gearbeitet. Die ungerade Zylinderzahl führt auch beim neuen TT RS zu Oberwellen-Frequenzen. So soll das TT-Topmodell dank Klappenauspuff bereits serienmäßig ordentlich Alarm machen. Optional bieten die Ingolstädter auch eine RS-Sportabgasanlage an. Die erkennt der Fachmann an den schwarzen Endrohren.

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OLED-Rückleuchten nur gegen Aufpreis

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So leuchtet der neue TT RS

Um den als Coupé 1440 Kilogramm (der Roadster wiegt 1530 Kilogramm) schweren TT RS auch wieder einzufangen, werden serienmäßig innenbelüftete und gelochte Bremsen an der Vorderachse verbaut. Vor den Bremsen mit 370/310 Millimeter Durchmesser (Vorderachse/Hinterachse) drehen sich beim Coupé und Roadster serienmäßig 19-Zoll-Felgen im Fünfarm-Design. Optional gibt es 20-Zoll-Rotorfelgen. Wer regelmäßig die Rennstrecke besucht, kreuzt die aufpreispflichtigen Keramikscheiben an. Eine echte Innovation sind die ebenfalls optionalen Matrix OLED-Rückleuchten, die erstmals in einem großvolumigen Serienmodell auf den Markt kommen (BMW M4 GTS ist auf 700 Exemplare limitiert). Die Vorteile der neuen Technik: kontrastreiches Licht, stufenlos dimmbar und schattenlos. Serienmäßig wird der TT RS mit LED-Rückleuchten ausgeliefert.

Ab Herbst 2016 steht der TT RS beim Händler

Optisch wurde der neue TT behutsam zum TT RS ummodeliert: größere Lufteinlässe, leicht ausgestellte Radhäuser und ein feststehender Heckflügel. Neun Farben bietet Audi für den Top-TT an. Wer mehr will, wendet sich an die Individual-Abteilung. Im Innenraum gibt es das Virtual Cockpit und zahlreiche RS-Goodies serienmäßig. Was sich genau im Interieur verändert hat, klärt die Sitzprobe im neuen TT RS. Nach der Premiere auf der Peking Motor Show 2016 dauert es noch bis Herbst 2016, bevor der Audi TT RS als Coupé und Roadster in Europa zu haben ist. Zu den Preisen macht Audi aktuell noch keine Angaben. AUTO BILD rechnet mit gut 60.000 Euro für das Coupé und etwa 3000 Euro Aufschlag für den Roadster.

Audi TT RS (2016): Erlkönig



Autor: Jan Götze

Fotos: autogespot.spain

Stichworte:

Sportwagen Wörthersee

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