Kindersitze: 141 Autos im Test
— 10.01.2013Diese Autos haben Platz für drei
Wer mehr als zwei Kinder sicher im Auto befördern will, braucht ein Raumwunder. Drei Kindersitze im Fond schaffen nur wenige. Wir zeigen, in welchen Wagen es knapp wird und wo es passt.
Welcher Sitz soll es sein? Zur Kindersitz-Kaufberatung
Und zwar nicht nur in Kleinwagen wie dem Nissan Micra, sondern auch in den dicken Schiffen wie dem Kia Sorento, BMW X5 oder Audi Q7. Fahrzeuge, bei deren Abmessungen wir erwartet hätten, dass sie drei Kindersitze locker verkraften. Doch zeigte sich in der Praxis: Größe ist nicht alles. Üppig ausgeformte und aufgepolsterte Sitze wie im 5er- BMW sorgen bei Erwachsenen für guten Seitenhalt. Kindersitzen rauben sie jedoch entscheidende Zentimeter. Besser eignen sich Rücksitzbänke mit ebenen Sitz- und Rückenflächen wie im Kia Ceed. Der platzt zwar aus allen Schweißnähten, wenn die Dreierbande endlich gut verpackt ist, als Notlösung für kurze Strecken reicht’s aber. Mehr Platz bieten Einzelsitze wie beispielsweise im Citroën Grand C4 Picasso.Einzelsitze haben auch den Vorteil, dass die Gurtschlösser erreichbar bleiben. Wichtig, da sich die meisten Kinder bereits ab dem dritten Jahr selbst an- und abschnallen wollen. Papa und Mama wissen: Ein Eingriff in diese Autonomie wird gewöhnlich mit traurigem Blick oder lautstarkem Meckern quittiert. Bei allen mit "knapp" bewerteten Autos müssen Sie diese Reaktionen in Kauf nehmen. Ohne die helfende Hand von Papa oder Mama geht bei diesen Autos nichts. Ist zu allem Überfluss auch noch das Gurtschloss im Polster versenkt, braucht es eine filigrane Hand, um die Gurt zunge einrasten zu lassen. Uns kamen die Gurtschlösser an langen Bändern, wie bei den Dacia- Modellen, entgegen. Nur lassen sich damit einige Sitze nicht richtig festzurren.
Zum Einbau von Kindersitzen: So geht das mit Isofix
AUTO BILD sucht den Familien-König
Der vollständige Artikel ist ab sofort in unserem Online-Heftarchiv erhältlich. Hier können Sie das Original-Heft-Layout als PDF-Dokument downloaden.
Wo mehr als 2 Kindersitze reinpassen und wo nicht, haben wir bei 138 Modellen getestet
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Vergessen wird derartigen Beiträgen fast immer die G-Klasse von Mercedes. Eine zeitlose "Festung" für die Familie, mittlerweile mit allem ausstattbar, was das Herz begehrt - allerdings auch nicht ganz billig. Trotzdem: Dass sich im Fond der G-Klasse drei gleich breite Einzelsitze befinden (die äußeren Sitze mit Isofix), ist kaum bekannt. BMW und Audi sowie Porsche bieten selbst in ihren Dickschiffen wie Q7 oder X5 gar keine Lösung für 5-köpfige Familien an, deren Kinder noch in Kindersitzen sitzen (oder für kleinere Familien, die mal andere Kinder genauso sicher mitnehmen wollen) - ohne dass dafür dann (fast) voll auf Gepäck verzichtet werden muss. Um so mehr lohnt sich so gesehen ein Blick auf die verhältnismäßig kompakte G-Klasse, die auch noch ein toll nutzbares Gepäckabteil bietet.
Überraschend ist, dass in einen Opel Zafira, welcher ja eine Alternative für Familien seien soll, keine drei Kindersitze eingebaut werden dürfen. Da besteht für zukünftige Modelle wohl handlungsbedarf. Für denjenigen, der allerdings keine 3 kindersitzpflichtigen Kinder hat, ist der Zafira eine interessante Alternative, gerade bei den momentanen Rabatten.
In unseren V70 D5 II passen auch locker drei Kindersitze - und nicht nur die schmalen Po-Rutscher. Da ist ein Auto mit Nutzwert, in dessen Kofferraum auch Dinge verstaut werden können.