Cupra Ateca (2018): Test, Preis, Bilder, Motor, PS
Seat Ateca mit 300 PS!
Cupra Ateca (2018): Test und alle Infos
Cupra wird zur eigenen Marke und bringt als erstes Modell eine Sportversion des Ateca. AUTO BILD hat alle Infos und den Fahrbericht zum 300-PS-SUV!
- Andreas Huber
- Jürgen Wolff

Die Frontschürze des Cupra Ateca bekommt zusätzliche Lufteinlässe. Das neue Logo zeigt, dass die Marke nun eigenständig ist.
Bild: SEAT

Viel Carbon-Optik im Innenraum: Auf Wunsch wird das gesamte Armaturenbrett zum Carbonteil.
Der Touchscreen des Infotainments misst acht Zoll in der Diagonale und reagiert zügig auf Eingaben. Passend zum sportlichen Auftritt gibt es auch hier eine Sportansicht, die beispielsweise die Beschleunigungswerte in g anzeigt. Um Smartphones zu laden, stehen USB-Buchsen zu Verfügung, auch induktives Laden ist möglich (Serie). Der sportliche Look aus Fahrer- und Beifahrerperspektive setzt sich auch im Fond fort. In der zweiten Reihe wird ebenfalls auf Alcantara-Sitzflächen Platz genommen. Die Platzverhältnisse sind großzügig. Selbst große Menschen dürften hier keine Probleme haben, angenehm zu sitzen – auch auf längeren Strecken. Auch für die hinteren Passagiere gibt es die Möglichkeit das Smartphone per USB zu laden.
Dank eines relativ niedrigen Schwerpunkts lässt sich der Cupra Ateca agil und präzise fahren, in Kurven braucht es schon einen ziemlich nachdrücklichen Gasfuß, um das Sport-SUV aus der Spur zu bringen. Wer es übertreibt, kann aber jederzeit auf die aufmerksame Elektronik vertrauen. Sehr angenehm ist die exakte Lenkung, die dem Fahrer eine gute Rückmeldung von der Straße liefert. Die Motorleistung sorgt dafür, dass man im Cupra Ateca flott und lustvoll unterwegs sein kann. Wenn man nicht gerade den "robusten" Cupra-Modus einstellt, ist der flotte Spanier auch gut auf Langstrecken zu gebrauchen.

Am Heck kommt mit der Sportversion ein Diffusor an den Ateca. Die vier Endrohre weisen auf die 300 PS hin.
Was die Vernetzung des Ateca angeht, ändert sich mit der Sportversion unter dem Cupra-Label nicht viel. Auch der Sport-Ateca erhält einen Achtzoll-Touchscreen zur Bedienung des Infotainments. Im Cupra erhält das System einen neuen Bildschirm, der sportliche Informationen anzeigt – darunter einen Beschleunigungsmesser. Das Smartphone lässt sich via Apple Carplay, Android Auto und Mirror Link koppeln.

Der Cupra-Schriftzug steht in matten Aluminium-Lettern auf dem unteren Kühlergrill.
Fazit
Der Cupra-Anstrich tut dem Ateca gut! Das Alcantara im Innenraum lässt von der ersten Sekunde an ein sportliches Gefühl entstehen. Trotz allem fehlt es auf den ersten Blick nicht an Komfort, die Carbonoptik ist allerdings Geschmacksache. Der Ateca ist ein gelungenes Debüt für die neue Marke Cupra!
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