Seat zeigt auf dem Mobile World Congress (25. bis 28. Februar 2019) in Barcelona das elektrische Stadtfahrzeug Minimó. Bei dem Zweisitzer handelt es sich um eine futuristische Kreuzung aus Motorroller und Auto.

Der Minimó ist auf Carsharing ausgelegt

Seat hat jetzt einen Twizy!
Der Minimó verfügt wie der Renault Twizy über Flügeltüren.
Die grundsätzliche Auslegung kennen wir aber schon vom Renault Twizy, der das Konzept bereits 2011 in Serie brachte. Auch optisch ähneln sich die beiden: Alle vier Räder stehen frei, die optionalen Türen schwingen nach oben, und die Windschutzscheibe ist stark geneigt. Die beiden Passagiere sitzen wie im französischen Vorbild hintereinander. Den Seat gibt's übrigens ebenfalls als offene Version ohne Türen. Der Innenraum wird vom Display hinter dem Lenkrad dominiert, das neben der Geschwindigkeit auch die Navigations-Infos darstellt. Smartphones können kabellos via Android Auto eingebunden werden. Mit 3,1 Quadratmetern Grundfläche benötigt der Minimó weniger als halb so viel Platz wie ein durchschnittlicher Kleinwagen. Außerdem ist er nur 1,24 Meter breit – so passt der kleine Spanier sogar auf Motorradparkplätze.

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Normaler Pkw-Führerschein reicht

Als Zielgruppe des Minimó sieht Seat vor allem Carsharingdienste. Deshalb verfügt der Kleine über vier Batteriepacks, die vom Fahrer innerhalb von ein paar Sekunden selbst gewechselt werden können sollen. Die Reichweite soll rund 100 Kilometer betragen, die Höchstgeschwindigkeit geben die Spanier mit 90 km/h an. Momentan wird der Minimó noch als Prototyp in Seats Heimatstadt Barcelona getestet. Möglicherweise bringt Seat den kleinen Stromer in Serie. Falls er wirklich auf den Markt kommt, soll der Minimó mit einem normalen Autoführerschein gefahren werden können und preislich mit öffentlichen Verkehrsmitteln konkurrieren.

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Bildergalerie Seat Minimó (2019)
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Von

Elias Holdenried