Skoda VisionS (Genf 2016): Vorschau

Skoda VisionS (Genf 2016): Vorschau

— 02.02.2016

Vorbote des Kodiak

Die Designstudie VisionS liefert in Genf einen Ausblick auf den Skoda Kodiak. Spätestens Anfang 2017 kommt das Skoda-SUV auf den Markt.

Skoda baut seine Modellpalette weiter aus und will noch im Jahr 2016 ein serienreifes SUV zeigen, das auf den Namen Kodiak hört. Nach dem VisionC (2014) zeigt Skoda den VisionS auf dem Autosalon Genf 2016 (3. bis 13. März) und gibt mit der Designstudie einen Vorgeschmack auf das kommende SUV. Das verrät auch der Name, denn VisionS steht für Vision-SUV. Das 4,70 Meter lange und 1,91 Meter breite Showcar zeigt, wie zukünftige Skoda-SUVs aussehen sollen.

Im Profil fallen die Showcar-typisch großen Räder auf. Die Dachlinie fällt leicht ab und mündet in einem Dachkantenspoiler.

Auch wenn es sich beim VisionS um eine Designstudie handelt, ist diese deutlich als Skoda erkennbar: Klare Linien mit Ecken und Kanten prägen das Design. An der Front sorgen vier schmale LED-Scheinwerfer für einen markanten Auftritt, in der Seitenansicht fallen die eckigen Radhäuser mit riesigen Felgen ins Auge. Zudem überzeugt die Designstudie mit massig Platz im Innenraum – der VisionS hat drei Sitzreihen und bietet Platz für sechs Personen.

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Der serienreife Kodiak soll Kunden oberhalb der Skoda Yeti-Klientel ansprechen. Informationen von "Worldcarfans" zufolge soll die Premiere auf dem Autosalon 2016 in Paris (1. bis 16. Oktober) stattfinden. Das Kompakt-SUV bedient sich aus dem VW-Baukasten und basiert auf der kommenden Tiguan-Generation. Mit Preisen ab etwa 24.000 Euro soll der Kodiak zum vermuteten Marktstart Anfang 2017 vor allem den Premium-Modellen Mercedes GLC, Audi Q5 und BMW X3 Konkurrenz machen.

Autosalon Genf 2016: Vorschau

Ein Plug-in-Hybrid ist geplant

Der Skoda VisionS hat eine niedrige Heckscheibe, die Auspuffrohre in die Schürze integriert.

Bei der Formensprache setzt Skoda Akzente: markante Längskante oberhalb der Türgriffe, geschwungene Hohlkehle unten an den Türen, dunkle Kunststoffelemente rundum, drei Seitenfenster mit ansteigender Fensterlinie zwischen C- und D-Säule, muskulöse Stoßfänger und Hauben, dazu gibt's Rückleuchten mit LED-Technik. Der Kodiak kommt in zwei Größen, als Fünfsitzer und zusätzlich mit sieben Sitzen. Beide Autos sind etwas größer und geräumiger als die Tiguan-Gegenstücke. Das neue SUV wird ein Hochdachauto mit sehr viel Platz in allen Sitzreihen und mit einem geräumigen Gepäckabteil. Technisch erbt der Kodiak, was auch alle anderen aktuellen Skoda-Modell auszeichnet: EU6-Abgasnorm, Start-Stopp, Energie-Rückgewinnung und Zylinderabschaltung für die Benziner. Skoda will zusätzlich einen Plug-in-Hybrid anbieten.

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Im Kodiak steckt bewährte Technik

Zum Start sind drei TSI geplant: ein 1,4-Liter mit 150 PS und zwei Zweiliter-TSI mit 180 oder 220 PS. Die Dieselpalette wird vom 2.0 TDI gefüllt – mit 150 oder 184 PS. Nahezu alle Assistenz- und Multimediasysteme aus dem VW-Konzernregal sind für den Kodiak erhältlich. Bei der Vernetzung will Skoda sogar in die erste Reihe aufrücken und spendiert dem SUV einen Onlinezugang inklusive WLAN-Hotspot und Verkehrsdaten in Echtzeit. Außerdem wollen die Tschechen die Apps von Smartphones nutzbar machen. Dazu passt, dass die Instrumente künftig digital angezeigt werden – und der Kodiak als erstes Modell von Skoda ein Head-up-Display bekommt.

Skoda VisionS (Genf 2016): Vorschau

Autoren: Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt, , Jan Götze

Stichworte:

SUV

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