Smart: Fortwo: Abschied vom Verbrenner
Der letzte Verbrenner-Smart fährt ab

25 Jahre nach Marktstart ist der Smart optisch und technisch aus der Nische gerollt. Heute lacht keiner mehr über den Zwerg im Verkehr – und dessen pfiffige Ableger.
Bild: Daimler AG
- Mareike Borgstedt
- Stephan Bähnisch
- Boris Pieritz

Smart Generation 1: Besitzer konnten damals noch die austauschbaren Plastikverkleidungen gegen andere eintauschen, wenn sie Lust auf eine andere Farbe hatten.
Bild: Bernd Hanselmann
Anfang der 90er erkannten nur wenige das Potenzial des Straßenflohs, er erntete viel Gelächter: Die einen sahen im Smart die ultimative Lösung für den Stadtverkehr, andere genau das Gegenteil. 2,50 Meter lang, eine Karosserie wie ein Rollschuh, mit kurzer Schnauze im One-Box-Design und ein Mini-Motörchen untendrunter. Anfangs nervte der hohe Verbrauch und das ruckartige Kopfnicken beim Schalten. Billig war der fortwo auch nicht, fürs gleiche Geld war ein viersitziger Ford Ka zu haben. Dazu kam der von der A-Klasse bekannte Elchtest – auch der Smart kippte ein halbes Jahr nach seinem Start um.
Kinderkrankheiten längst kuriert
Und so dauerte es Jahre, bis der Smart das Herz der Kunden erobern konnte. Mittlerweile kurierten Ingenieure und Designer die Kinderkrankheiten des Ur-Smart. Die dritte Generation entstand in Kooperation mit Renault, ist knapp 20 cm länger, sparsamer und soll dank Doppelkupplungsgetriebe twinmatic für mehr Fahrpaß sorgen. Mittlerweile werden ausschließlich Benziner angeboten (60 bis 90 PS), die Diesel flogen aus dem Programm. Zu teuer! Wer mehr Power sucht, findet diese im fortwo brabus. Mit einem Gewicht von knapp über 900 Kilogramm sprintet der Flitzer in 8,9 Sekunden auf Landstraßentempo, in der Spitze sind über 160 km/h möglich!
Kultiger Kleinwagen

Passt in jede Parklücke – sogar zweimal.
Bild: AUTO BILD / Christian Bittmann
Zweite Karriere als Electric Drive

Er ist klein, er ist clever, er tankt Strom: Mit dem for-us will Smart den Amis zeigen, wie ein moderner Pick-up-Truck aussehen sollte.
Bild: Angelika Emmerling
Aus der Nische in die Städte

Auch aus dem Programm gestrichen: Der Smart roadster coupé.
Bild: Daimler AG
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