Ladeverluste beim E-Auto-Laden sind unsichtbar. Während der Fahrt zeigt der Bordcomputer vom Elektroauto zwar an, für wie viele Kilometer der Strom im Akku gereicht hat. Es bleibt dabei aber verborgen, wie viele Kilowattstunden beim Laden zuvor in Richtung Akku geflossen sind, aber nie in der Batterie ankamen.

Die besten Wallboxen

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Komplette Liste: Die besten Wallboxen
Als Ladeverlust gilt Energie, die dem Stromnetz entnommen wird, aber nicht zum Fahren zur Verfügung steht. Sie bleibt als Wärmeenergie in Leitung, Transformatoren oder Wandlern und wird von Steuergeräten konsumiert. Je nachdem, mit welchem Elektroautotyp und wie wir laden. Das hat der ADAC in einer Testreihe mit vier verschiedenen Elektroautos untersucht. Als Testwagen standen die Kleinwagen Fiat 500e und Renault Zoe sowie der Kompakte VW ID.3 und die Fließheck-Limousine Tesla Model 3 zur Verfügung,
Untersucht wurden die Ladeverluste beim Schukoladen an der Haushalts-Steckdose, beim Laden an der Wallbox und an der Schnellladesäule. Überraschend dabei: Am geringsten war der Strom-Schwund nicht an der Wallbox, sondern beim Schnellladen. Hingegen an der Haushaltssteckdose ist der Stromverlust mit Abstand am heftigsten.
Renault Zoe mit Wallbox
Die Resultate des Renault Zoe (gebaut 2012-24) beim ADAC-Test sind mit Abstand die schlechtesten: Wird er an der Schukosteckdose geladen, geht fast ein Viertel des Stroms verloren.
Bild: Groupe Renault

Warum sind die Ladeverluste beim Schuko-Laden so hoch?

Vor allem beim Renault Zoe werden hier reichlich Kilowattstunden verplempert – fast ein Viertel des Ladestroms wandert nicht in den Akku, sondern verpufft unterwegs. Aber auch die anderen Modelle verlieren hier kräftig Strom, unter zwölf Prozent schafft keines der getesteten E-Autos. Der Grund: Aus der Steckdose kommt Wechselstrom, die Fahrbatterien des Elektroautos können nur Gleichstrom speichern. Deshalb muss das On-Board-Ladegerät den Strom umwandeln. "Hier entstehen erhebliche Verluste", so der ADAC.

Ladeverluste beim Schuko-Laden

Ladeverluste beim Schuko-Laden
Fiat 500e
12,7
Renault Zoe
24,2
Tesla Model 3
15,2
VW ID.3
13,6
Weitere Stromlecks liegen im 12-Volt-Bordnetz. Während des Ladens sind laut ADAC eine Reihe von Steuergeräten aktiv. Allein 100 bis 300 Watt würden permanent für den Betrieb von Komponenten für die Steuerung des Ladevorgangs benötigt. Auch eine (lange) Zuleitung zur Steckdose an den Parkplatz oder zur Garage kostet zusätzlichen Strom. Zulässig sind in der Hausinstallation laut ADAC bis zu vier Prozent Ladeverluste, so die Norm DIN VDE 0100.

Wie viel Ladeverluste gibt es beim Laden an der Wallbox?

An der Wallbox mit 11 kW Ladeleistung fallen die Ergebnisse durchweg besser aus, alle bleiben unter zehn Prozent Ladestrom-Verlust.
ADAC Ladeverluste Ladetest - Aufmacher
Beim VW ID.3 blieben die Ladeverluste im ADAC-Test moderat. Beim Laden an der Schuko-Steckdose mit 230 Volt bleiben 13,6 Prozent des Ladestroms unterwegs hängen.
Bild: ADAC/Ralph Wagner
Vorteile: "Das Laden an der heimischen Wallbox erfolgt im Normalfall dreiphasig (statt einphasig) und daher mit einer größeren Ladeleistung. Zudem werden Wallboxen vom Elektriker so angeschlossen, dass die Zuleitung stärker ausgelegt ist und somit kaum Leitungsverluste anfallen", so der ADAC.

Ladeverluste beim Wallbox-Laden

Ladeverluste beim Wallbox-Laden
Fiat 500e
6,3
Renault Zoe
9,7
Tesla Model 3
7,7
VW ID.3
9,0
Weil der Akku per Wallbox schneller geladen wird, benötigt die Ladesteuerung weniger Energie. Wandlungsverluste im On-Board-Ladegerät fallen allerdings trotzdem an.

Wie minimiert man die Ladeverluste beim Schnellladen?

An der Schnellladesäule (bis 300 kW Ladeleistung) hat der ADAC unter drei unterschiedlichen Bedingungen getestet: bei 23 und 0 Grad Celsius Außentemperatur. Mal mit sogenannter Vorkonditionierung, mal ohne. Unter Vorkonditionierung versteht man die Vorbereitung des Akkus aufs Laden bei der Fahrt zur Säule. Das bedeutet: Ist es draußen kalt, heizt das Lademanagement den Akku vor. Dann kann er mehr und schneller Energie aufnehmen.
Fiat 500e
Der Fiat 500e hat beim Laden an der Wallbox die geringsten Energieeinbußen im Vergleich zu anderen Modellen. Nur 6,3 Prozent des Ladestroms blieben hängen.
Bild: FCA Automobiles
Hier zeigen sich die Vorteile gemäßigter Temperaturen und der Vorkonditionierung, die alle zeitgemäßen Elektromodelle inzwischen an Bord haben sollten. Diese Vorbereitung kostet allerdings auch Extra-Energie, wie die Umwandlung des Stroms in der Schnellladesäule.

Ladeverluste beim HPC-Schnellladen

Ladeverluste beim HPC-Schnellladen
Hyundai Ioniq 6
1
1
6
Renault Megane E-Tech
4
6
8
Tesla Model Y
3
4
10
VW ID.3
3
5
7
Der ADAC testete für das Schnellladen an der HPC-Schnellladesäule andere Fahrzeugmodelle. Hier wurden die Limousine Hyundai Ioniq 6, der kompakte Renault Megane E-Tech sowie das SUV-Crossover Tesla Model Y überprüft. Lediglich für den kompakten VW ID.3 existieren durchgehende Werte.