Bildergalerie Audi Q7 Facelift (2019)

Bildergalerie Audi Q7 Facelift (2019)

Audi Q7 Facelift (2019): Test, Inneraum, Marktstart, SQ7, Motoren

Audi frischt den Q7 auf!

Audi verpasst dem Q7 ein Facelift. Das SUV erhält einen neuen Innenraum und elektrifizierte Motoren. AUTO BILD ist schon dringesessen!
Der Q7 erhält ein Facelift. Vier Jahre nach der Präsentation der zweiten Generation schleift Audi noch mal an der Optik und schärft beim großen SUV nach. Zwischen 2005 und 2018 stellte der Q7 das Flaggschiff der SUVs bei Audi dar, dann löste ihn der Q8 ab. Was man dem Q7 aber nicht mehr nehmen kann? Er war das erste SUV bei der Marke mit den vier Ringen. Der Marktstart für den neuen Q7 soll noch im September 2019 stattfinden.

Design: Optisch mit mehr Bodenfreiheit

Auch am Heck bekommt das SUV eine neue Leuchtengrafik. Dazu wird die Heckklappe glattflächiger gestaltet.

Audi spart beim Q7 nicht mit optischen Veränderungen. Die Front des Facelifts ist muskulöser als beim Vorgänger gestaltet. Der standesgemäße Singleframe-Grill ist nun achteckig und erhält vertikale anstatt der horizontalen Streben. Das soll den Q7 optisch größer machen. Dicker Chromrand? Geschichte! Nun ziert den Q7 ein schmaler Rahmen, um den Grill herum. Audi hat auch das Design der Scheinwerfer angepasst. Zukünftig sind sie deutlich eckiger gestaltet und werden zu den Seiten des Fahrzeugs hin größer. Serienmäßig gibt es sie in LED, optional reicht die Palette es bis zum HD Matrix-LED-Licht. Das Tagfahrlicht orientiert sich bei den Markengeschwistern und erhält die typische Balkenform. Die Lufteinlässe in der Schürze werden größer, der Unterfahrschutz markanter, zumindest in der S-line. An der Silhouette ändern die Ingolstädter nichts, dafür soll eine neue Schwellerverkleidung die Bodenfreiheit des Q7 zusätzlich betonen. 18-Zoll-Felgen sind Serie, optional können Kunden aber bis 22-Zoll aufrüsten. Das Heck des Facelifts wurde grundlegend überarbeitet. Auch hier werden die neuen Rückleuchten von innen nach außen größer. Auch sie tragen die typische Balkenoptik, die die Schulterlinie der Seite verlängert. Die Leuchten werden durch eine Chromleiste miteinander verbunden. Das Nummernschild findet sich nun auf einer planen Fläche wieder. Die Aussparung fürs Kennzeichen ist somit Geschichte. Auch am Heck trägt der neue Q7 in der S-line einen markanten Diffusor.

Abmessungen: Q7 wird etwas länger

Der Q7 ist zum Facelift um 11 Millimeter in der Länge gewachsen (5,06 m). in der Breite misst er 1,97 m. Inklusive Dachantenne ist er zum Vorgänger mit 1,74 m gleich hoch, der Radstand bleibt ebenfalls unverändert bei 2,99 m.

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Innenraum: Jetzt mit MMI touch response

Der Innenraum könnte auch aus dem Q8 stammen. Der Q7 erhält nun auch das MMI touch response.

Audi spendiert zum Facelift auch dem Q7 das MMI touch response Infotainment-System. Es ersetzt das bisherige MMI und platziert nun zwei Displays in die Mittelkonsole. Sie verfügen über haptisches Feedback, das bisherige Touchpad verschwindet. Insgesamt erinnert der Innenraum jetzt an den Q8. An der Qualität hat sich nichts geändert, wie von Audi seit Jahren gewohnt, ist die Verarbeitung im ersten Check tadellos. Der Q7 ist weiterhin optional mit Virtual-Cockpit erhältlich, in der Basis bleibt es beim klassischen, analogen Kombiinstrument. Der Sitzkomfort ist gut, die Sportsitze im Fotofahrzeug angenehm sportlich, ohne aufdringlich zu sein. Wer mehr Halt möchte, kann die Option "S Sportsitze plus" ankreuzen, dann gibt’s sogar pneumatische Seitenwangen.

An der Platzverhältnissen hat sich nichts geändert. Der Platz im Fond ist weiterhin großzügig.

In Reihe zwei ist weiterhin viel Platz. Selbst großgewachsene Personen werden hier die Langstrecke überstehen. Anders sieht das in der dritten Reihe aus. Zwar sollen die Sitze hier, wenn es nach Audi geht, nicht als Notplätze gehandelt werden, allerdings werden hier maximal Kinder ihren Spaß haben. Zwar bietet der Q7 hier hinten mehr Platz als andere Fahrzeuge, wirklich bequem ist die Sitzposition mit angewinkelten Beinen aber immer noch nicht.

Ausstattung: Innen und außen frei wählbar

Die Ausstattungen sind frei kombinierbar. Die neue Schwellerverkleidung lässt den Q7 höher wirken.

Die Ingolstädter beschränken sich beim gelifteten Q7 auf nur zwei Ausstattungsvarianten, Basis und S-line. Im Innenraum sieht das anders aus. Bereits das Basispaket wartet mit bis zu vier unterschiedlichen Möglichkeiten für die Sitzbezüge auf. Bei S-line kommen Sportlenkrad und Sportsitze serienmäßig in das große SUV, außerdem ist das Fahrwerk straffer abgestimmt. Wer es exklusiv möchte, kann mit dem "Audi exclusiv"-Programm individuelle Akzente setzen. Alle drei Innenraumoptionen lassen sich frei mit dem Exterieur verbinden.
Der Q7 kann weiterhin als Fünf- oder Siebensitzer geordert werden. Je nach Sitzkonfiguration gestaltet sich dann auch das Kofferraumvolumen. Der Fünfsitzer kommt im Normalbetrieb auf 865 Liter, klappt man die Lehnen der zweiten Sitzreihe um, sind es bis zu 2050 Liter – 25 Liter weniger als beim Vorgänger. Konkrete Zahlen für den Siebensitzer nennt Audi noch nicht. Hier wird sich das Volumen aber um ein gutes Stück reduzieren, da die dritte Sitzreihe elektrisch im Kofferraumboden versenkt wird.

Assistenzsysteme: Zwei Pakete für den Q7 

Audi bietet für das Facelift des Q7 eine Reihe an Assistenzsystemen an. Sie sind aufgeteilt in die Pakete Tour und Stadt. Der adaptive Fahrassistent, der Teil des Tour Pakets ist, bündelt die Funktionen der "adaptive cruise control", des Stauassistenten und des Spurführungsassistenten. Damit soll das Fahren entspannter werden und der Fahrer entlastet. Mit dem Effizienzassistenten verzögert und beschleunigt der Q7 selbstständig, dafür werden Daten aus der Sensorik, den Navi-Daten und der Verkehrszeichenerkennung herangezogen.
Das Assistenzpaket "Stadt" beinhaltet die Systeme "Audi pre sense 360°", den Kreuzungsassistenten, die Spurwechselwarnung, die Ausstiegswarnung und den Querverkehrsassistent hinten.

Besonders spannend: Der Q7 erhält, wie auch schon der A4, Ampelinformationen in sein System gespielt. Ist die Navigationsoption "MMI Navigation plus" angekreuzt, wird dem Audi in ausgewählten Städten, Zugang zum Ampel-Zentralserver gewährt. Anhand der Ampeldaten schlägt der Q7 Geschwindigkeitsvorschläge vor. Somit soll unnötiges Abbremsen an roten Ampeln vermieden werden. Steht man schon an einer roten Ampel, wird die verbleibende Zeit bis zur nächsten Grünphase im Virtual-Cockpit angezeigt.

Connectivity: Connectivity aus Q8 und Co. 

Wie der große Bruder Q8 setzt auch der Q7 ab dem Facelift auf das MMI touch response Infotainment. Hiermit lassen sich fast alle Funktionen des Ingolstädters über zwei Bildschirme bedienen. Serienmäßig ist das "MMI Radio" verbaut. Hier misst der obere Bildschirm lediglich 8,8 Zoll, das Kombiinstrument ist noch teilanalog. Das Top-Navi erhält stattdessen das Virtual-Cockpit und ein 10,1 Zoll Monitor oben. Optional gibt es für den Fahrer auch ein Head-up-Display. Oben Infotainment, unten Fahrzeugbedienung. Der kleinere Monitor unten in der Mittelkonsole, dient der Klimabedienung und der Fahrzeugeinstellung. Bedient wird das Ganze per Touch oder Sprache.

Fahrwerk: Drei Fahrwerke zur Auswahl

Erstmals kommt ein Q7 optional mit der elektronischen Wankstabilisierung (EAWS) zum Kunden. Zusammen mit der verbesserten Allradlenkung soll das SUV damit noch agiler über kurvige Landstraßen fahren können. Alle Q7 sind serienmäßig mit dem Fahrdynamiksystem "Audi drive select" ausgestattet. Hier kann der Fahrer verschiedene Abstimmungen wählen, von bequem weich, bis sportlich hart. Auf der Autobahn senkt sich das große SUV automatisch um bis zu drei Zentimeter ab, das soll die Aerodynamik verbessern. Alle Siebensitzer erhalten die Luftfederung im Q7 serienmäßig, wer das S-line Paket wählt erhält ein Sportfahrwerk. In der Basis ist ein Stahlfahrwerk verbaut.

Motoren und Preise: Alle Aggregate als Mild-Hybrid

Alle Motoren sind durch ein 48V-Netz teileketrifiziert. Als Aggregat dient immer ein Dreiliter-V6.

Jeder der drei Motoren im Q7 kommt als 48V-Mild-Hybrid. Zwei Diesel und ein Benziner werden ab Marktstart um September verfügbar sein. Sowohl Diesel als auch Benziner setzen dabei auf einen Dreiliter-V6. Der Q7 leistet als 45 TDI 231 PS und entwickelt 500 Nm Drehmoment. Der stärkere Q7 50 TDI leistet 286 PS und erzeugt 600 Nm. Das Top-Modell ist der einzige Benziner im Portfolio. Der 55 TFSI leistet 340 PS und 500 Nm Drehmoment. Später folgt das Plug-in-Hybrid-Modell 55 TFSIe. Herzstück der 48V-Elektrifizierung ist der Riemen-Starter-Generator (RSG). Er versorgt das 48V-Bordnetz mit Strom. Beim Abbremsen rekuperiert er mit bis zu 8 kW in den Akku des Q7. Alle Motoren sind mit einer Achtgang-tiptronic ausgestattet. Der Quattro-Allrad-Antrieb ist bei jedem Modell Serie. Bei den Preisen kann bislang nur spekuliert werden. AUTO BILD geht aber davon aus, dass der Q7 preislich ziemlich stabil bleibt. Derzeit startet der Q7 bei 64.100 Euro.

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SQ7: Weiterhin als V8 TDI

Losgelöst vom normalen Q7 wird es auch wieder einen SQ7 (alle Infos hier) geben. Das S-Modell ist ein wahrer Verkaufsschlager, laut Audi soll jeder siebte Q7 ein SQ7 sein. Der setzt weiterhin auf einen Vierliter-V8-TDI mit 435 PS. Hier treibt das 48V-Netz einen elektrisch angetriebenen Verdichter an, der das Turboloch stopft. Auch der SQ7 erhält erstmals die Wankstabilisierung, die durch das Fahrwerkssystem Advanced zusammen mit der Allradlenkung und dem Sportdifferenzial gekoppelt ist. Äußerlich erhält das S-Modell Doppellamellen im Kühlergrill, Außenspiegel in Alu-Optik und die vier S-spezifischen Abgasendrohre mit verchromten Blenden. Serienmäßig rollt der SQ7 auf 20-Zoll-Felgen zum Kunden. Optional gibt es hier auch eine Carbon-Keramik-Bremsanlage. Innen orientiert sich der SQ7 am S-line-Paket, er erhält aber spezielle Dekore.

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