BMW schärft den 3er Gran Turismo. Stärkere Motoren und eine geänderte Optik werten das Limousinen-Coupé auf. Die eigentliche Neuheit steckt in der Hosentasche.
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Fabian Hoberg
Am Heck hat der 3er GT nun neue Rückleuchten und größere Endrohre.
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Die Kaffeetasse ist noch voll, als das Smartphone vibriert. "Losfahren in zehn Minuten", meldet die BMW App. Der neue BMW 3er Gran Turismo denkt mit. Oder vielmehr sein neues Navigationssystem Professional mit der App "BMW Connected": Die Super-App verbindet verschiedene Dienste miteinander und kombiniert sie mit dem Auto. Benutzer geben die nächste Route vorher einfach ins Smartphone ein, beim Einsteigen koppelt es sich mit dem Auto-Bildschirm, und die Route wird dort angezeigt. Auch Adressen und wiederkehrende Ereignisse lassen sich im Vorfeld zu Routen verarbeiten, sortieren und speichern. Kurz vor der Abfahrt gibt es dann eine Info. Droht ein Stau, wird der Fahrer entsprechend vorher informiert. Beim 3er GT Facelift funktionierte das schon gut, weitere Modelle und Dienste sollen folgen.
Willkommen in der Smartphone-Welt. Das Mobiltelefon spielt bei BMW künftig eine immer größere Rolle und wird dazu jetzt im 3er Gran Turismo per Bluetooth eingebunden. Die induktive Schale in der Mittelkonsole lädt optional geeignete Smartphones und schließt sie an die Außenantenne an. Dazu kommen noch ein WLAN-Hotspot und ein zweiter USB-Anschluss in der Mittelkonsole.
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Neue BMW (2023 bis 2025)
Vier der acht Motoren leisten mehr und verbrauchen weniger
Doch auch äußerlich hat sich der neue 3er Gran Turismo verändert. Zumindest ein kleines bisschen: Dazu zählen serienmäßige LED-Scheinwerfer, ein geänderter Stoßfänger mit neuen Lufteinlässen, neue Rückleuchten mit durchgehendem Blinker und größere Endrohre. Die beiden Modelle 320i und 320d erhalten nun einen Doppelauspuff. Im Innenraum gibt es rund um die Bedienelemente mehr Chrom und andere Oberflächen. Das war's. Interessanter wird es unter der Haube: BMW hat den GT nachgeschärft und vier der insgesamt acht Motoren stärker sowie sparsamer gemacht. Bis zu 14 Prozent weniger Sprit sollen die Verbrenner nun konsumieren. Neu im Programm ist im GT der 320i mit 184 PS, ebenso der 330i (252 PS), der 340i (326 PS) und der 325d (224 PS).
Hier gibt es Infos zum neuen BMW 3er!
Der Turbo-Sechszylinder klingt gut, kommt an einen Sauger nicht heran
Neue Oberflächen und ein neues Infotainment gibt's im Innenraum.
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Wir sitzen im Topmodell 340i. Das ersetzt den bisherigen 335i und leistet nun statt 306 PS stramme 326 PS. Kurzes Antippen des Startknopfes, und der Sechszylinder-Turbo faucht heiser auf, klingt auf den ersten kalten Metern ein bisschen prollig. Doch kaum haben Motor und Auspuffanlage Betriebstemperatur erreicht, ändert sich der Sound in einen satten Klang, kommt aber nicht an einen saugenden Sechszylinder-Sound heran. Bei höheren Drehzahlen wirkt der 3,0-Liter-Turbo spürbar kerniger und lauter. Dafür schaltet die serienmäßige Achtgangautomatik zügig und ruckfrei, schiebt den BMW mühelos über die Autobahn – nichts anderes haben wir erwartet. Aus dem Stand sprintet das Topmodell in 5,0 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Im NEFZ verbraucht der BMW je nach Reifengröße bis zu 7,7 Liter – im Alltag dürften es etwas mehr sein.
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Vergleich: BMW 3er GT gegen 3er Touring
Der Kofferraum fasst 520 Liter – das sind 25 mehr als beim 3er Touring.
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Was bleibt, ist der Längenvorsprung im Vergleich zur 3er Limousine und dem "Touring" genannten Kombi. Mit 4,82 Metern ist der GT 20 Zentimeter länger und acht Zentimeter höher. Heißt: Mehr Platz und Luft gibt es in keinem anderen 3er. Vor allem im Fond bleibt der Platz üppig: Hier gibt es sieben Zentimeter mehr Beinfreiheit als in der 3er Limousine und damit auch mehr Platz als im 5er. Auch der Kofferraum fasst nach wie vor mit 520 Litern 25 Liter mehr als der Touring. Der doppelte Ladeboden bietet zusätzlichen Stauraum, wer noch mehr einpacken will, der kann die Rückbank im Verhältnis 40:20:40 umklappen.
Die Größe lässt sich BMW bezahlen
Das lässt sich BMW bezahlen. Die Basisversion 318d GT kostet 38.300 Euro, das bedeutet im Vergleich 3500 Euro mehr als die Limousine und 1800 Euro mehr als der Kombi. Um die neue BMW-App Connected nutzen zu können, ist das ConnectedDrive Services Paket für 700 Euro fällig oder zumindest das ConnectedDrive Services für 350 Euro – damit man morgens nicht mehr zu spät ins Büro kommt. Zur Not auch ohne Kaffee.
Gebrauchte 3er GT: Los geht's bei 20.000 Euro
Gebrauchte Exemplare vom 3er GT gibt es ab rund 25.000 Euro.
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Die günstigsten gebrauchten BMW 3er GT gibt es im Netz für etwa 20.000 Euro. Das sind allerdings 2013er-Modelle mit deutlich mehr als 150.000 Kilometern Laufleistung. Der intern F34 genannte 3er Gran Turismo kam schließlich erst im Sommer 2013 auf den Markt. Gepflegte 320i aus dem Baujahr 2014 mit niedrigen Laufleistungen gibt es ab etwa 27.000 Euro. Der 245 PS starke 328i (wird mit dem Facelift durch den 330i ersetzt) kostet auch gebraucht deutlich über 30.000 Euro. Das Angebot an Dieseln ist deutlich größer: Los geht's ab etwa 23.500 Euro. Dafür bekommt man einen vernünftigen, aber mager ausgestatteten 318d mit 143 PS (ab Mitte 2015 mit 150 PS). Der stärkere 320d mit 184 PS (ab Mitte 2015 mit 190 PS) beginnt bei rund 26.000 Euro. Das Diesel-Topmodell 335d ist gebraucht nicht unter 45.000 Euro zu haben. Dafür kommt der 313 PS starke 335d meistens mit dem beliebten M-Sportpaket, für das auch bei Gebrauchten ein Aufpreis fällig wird. Probleme kennt der nicht mal drei Jahre alte 3er GT nicht, beim TÜV-Report ist alles im grünen Bereich. Einzig die Bremsen können schnell verschleißen. Dank elf Zentimeter mehr Radstand bietet der 3er GT im Innenraum deutlich mehr Platz als 3er Limousine (F30) und Kombi (F31).
AUTO BILD zeigt alle kommenden BMW-Modelle bis 2025! Los geht's mit dem BMW M2; Marktstart: April 2023; Preis: ab 72.800 Euro. Der neue M2 setzt auf alte Tugenden. Bedeutet: Sechs Zylinder und 460 PS unter der Haube, und auch eine Handschaltung ist im Angebot. Optisch präsentiert er sich kantig und bullig.
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BMW XM; Preis: ab 170.000 Euro; Marktstart: Frühjahr 2023. Das zweite eigenständige M-Modell nach dem M1 wird ein großes SUV mit riesiger Doppel-Niere. Als Antrieb dient ein elektrifizierter V8, der Plug-in-Hybrid bringt es auf eine Systemleistung von 653 PS und bis zu 800 Nm Drehmoment.
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BMW i7 M70; Preis: ca. 150.000 Euro; Marktstart: 2023. Die Variante "M70" ist das Topmodell des i7. Verantwortlich für den Vortrieb sind hier ein 258 PS starker E-Motor an der Vorderachse sowie ein 489 PS starker E-Motor hinten. Zusammen kommt der Allradantrieb dann auf 485 kW (660 PS).
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BMW X5/X6 Facelift; Preis: ab 73.200 Euro (X5) bzw. ab 82.700 Euro (X6); Marktstart: 2023. Für einen noch präsenteren Auftritt sorgen künftig serienmäßige Designelemente des Modells xLine, neue Nieren und um 35 Millimeter flachere Scheinwerfer zieren die Front. Noch ...
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... dynamischer wird's mit dem M-Sportpaket, das für den X6 sogar Teil der Serienausstattung wird – beim X5 wird es optional angeboten. Motorenseitig hält BMW an seinen bisherigen Antrieben fest, verpasst einigen aber noch einen Leistungs-Bonus.
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BMW X5 M/X6 M Competition Facelift; Marktstart: 2023; Preis: ab ca. 160.000 Euro. Wie auch seine zahmen Geschwister bekommen auch die brutalen M-Brüder des X5 und X6 ein Facelift – erstmals mit 48 Volt-Bordnetz und immer als stärkere Competition-Version mit 625 PS.
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BMW M3 CS; Preis: ab 146.000 Euro; Marktstart: 2023. BMW bringt den M3 als limitierten CS. Das Sondermodell hat 550 PS und beschleunigt dank Allrad schneller auf 100 km/h als der M4 CSL.
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BMW 5er und i5 G60; Preis: ab 57.550 Euro (5er), ab 70.200 Euro (i5); Marktstart: Herbst 2023. Der neue 5er wird kein geschrumpfter 7er, die Nieren bleiben human und auch die Scheinwerfer bleiben einteilig. Bei den Abmessungen legt der neue dafür etwas zu, wird insgesamt ...
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... zehn Zentimeter länger, drei Zentimeter höher und breiter. Motorenseitig setzen die Bayern auch durchgängige Elektrifizierung, erstmals gibt's den Oberklasse-BMW auch als vollelektrischen i5 – mit bis zu 601 PS und 582 Kilometern Reichweite.
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BMW X2/iX2; Marktstart: 2023. Wie ein möglicher X2-Nachfolger motorisiert sein könnte, ist zurzeit noch reine Spekulation – allerdings wäre ein zweigleisiger Ansatz wie beim aktuellen X3 und iX3 denkbar.
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BMW XM Label Red; Preis: 203.000 Euro Marktstart: Herbst 2023. Satte 748 PS, maximales Drehmoment von 1000 Nm – und das in einem SUV! Mit dem XM Label Red bringt BMW das stärkste Serienmodell der Marke – und die Produktion soll bereits im August 2023 starten.
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BMW M5 Touring; Marktstart: 2024. Nach 17 Jahren soll es einen neuen M5 Touring geben – erst den dritten jemals. Über 700 PS sind auf jeden Fall denkbar und eine elektrische Variante wird es auch geben.
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BMW X3; Preis: 60.000 Euro; Marktstart: 2025. Die Münchner setzen auf Antriebsvielfalt, wollen nicht nur Batterieautos produzieren. So nutzt der kommende iX3 die neue E-Technik, mit der sechsten Generation der eDrive-Antriebe und schneller 800-Volt-Technik (erlaubt bis zu 350 kW Ladeleistung), werden Benziner und Diesel der bisherigen CLAR-Plattform treu bleiben.
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BMW 4er Facelift; Marktstart: 2024. Ähnlich wie beim 3er werden die Leuchten leicht modifiziert, die LED-Scheinwerfer erhalten eine neue Leuchtengrafik. Zudem scheint BMWdie Stoßfänger leicht zu überarbeiten, die seitlichen Lufteinlässe dürften neu gestaltet werden.
Bild: Bernhard Reichel
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BMW i3; Marktstart 2025. BMW belebt die "Neue Klasse" wieder – mit einer neuen Plattform, die ausschließlich auf Elektroantriebe setzt. 2025 dürfte die Neue Klasse dann mit dem künftigen i3 an den Start gehen.
Bild: Larson
Vergleich: BMW 3er GT gegen 3er Touring
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Das neue Oberhaupt der 3er-Familie? BMW erweitert das Angebot der Baureihe um den GT (rechts), der dem Touring durchaus ans Blech fahren könnte. Wir haben die beiden Brüder verglichen ...
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... und stellen fest: Überflüssig wird der Kombi durch die neue Konkurrenz keineswegs.
Bild: Angelika Emmerling
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Beim ersten Rundgang um beide Autos fällt auf, dass der GT deutlich länger und höher ist. Im Radstand legt er um elf Zentimeter zu, in der Außenlänge sogar um 20.
Bild: Angelika Emmerling
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Das bedeutet im Umkehrschluss kürzere Überhänge für den Touring; er wirkt kompakter und sportlicher.
Bild: Angelika Emmerling
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Der GT liegt mit seinen Abmessungen näher an der 5er Limousine als am 3er Touring. Dabei wollte BMW unbedingt vermeiden, dass der 3er GT optisch in die Nähe des 5er GT rückt. Das hat funktioniert, ...
Bild: Autobild
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... die Seitenlinie des 3er GT streckt sich elegant und mündet in einem fließenden Heck. Er wirkt edel, ja fast schon glamourös. Während der Touring im Trainingsanzug daherkommt, trägt der GT eher einen festlichen Frack, ...
Bild: Angelika Emmerling
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... schließlich soll der Kunde nicht nur sehen, dass er 1500 Euro mehr für diesen 3er-BMW investiert, sondern den Aufpreis auch spüren.
Bild: Angelika Emmerling
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Am besten erlebt er das beim Einstieg in den deutlich höher liegenden Innenraum. Das Platznehmen gelingt müheloser, angenehmer – für ältere Fahrer ein unschlagbares Argument, ...
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... denn erneut verlangt der Touring mit seiner sechs Zentimeter tieferen Sitzfläche und der kleineren Türöffnung mehr Sportgeist.
Bild: Ronald Sassen
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Noch mehr gilt das für den Fond. Bietet der Touring hinten für zwei Personen bequem Platz, ...
Bild: Lena Barthelmeß
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... wirkt der GT dort fast wie ein Luxusauto. Acht Zentimeter mehr Beinfreiheit gegenüber dem Touring ...
Bild: Werk
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... sind eine Welt. Ganz klar: Das bessere Langstrecken-Reiseauto ist der Gran Turismo – seinen adeligen Namen nimmt er also ernst.
Bild: Sveinn Baldvinsson
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Doch meist haben so ausgeprägte Tugenden ja doch irgendwo eine dunkle Seite. Die befindet sich im Fall des 3er GT im Heck. Zwar gibt es eine riesige Heckklappe, 20 Liter mehr Stauvolumen als im Touring ...
Bild: Angelika Emmerling
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... und eine in 15 Rasterstufen verstellbare Rückenlehnen-Konstruktion, ...
Bild: Werk
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... doch wer schweres Ladegut einzupacken hat, wird dennoch stöhnen. Denn eine Getränkekiste beispielsweise muss zehn Zentimeter höher über die Ladekante gewuchtet werden – hier gibt sich ausnahmsweise der GT (rechts) sportlicher. Oder rückenfeindlicher, je nach Sichtweise.
Bild: Angelika Emmerling
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Wen das Zusatz-Training nicht stört, bekommt mit dem GT indes die größere Transportkapazität. Mit maximal 1600 Litern bei umgelegten Rücklehnen liegt der neue 3er GT satte 100 Liter ...
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... über dem Touring, der 1500 Liter verpackt. Auch beim Minimalvolumen hat der Kombi mit 495 zu 520 Litern das Nachsehen.
Bild: Christian Bittmann
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Praktisch am 3er GT ist die zweigeteilte Heckablage. Das Hauptsegment öffnet mit dem serienmäßigen E–Heckdeckel und erleichtert den Zugriff auf den Gepäckraum. Das kleine Segment bleibt als Ablage in seiner Halterung. Braucht man's nicht, lässt sich die Abdeckung unter dem Ladeboden verstauen – clever gemacht.
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Qualitativ machen Materialien und Verarbeitung einen tadellosen Eindruck. Der Ladeboden wird vornehm von einer stabilen Gasdruckfeder gehalten, und eine Fernentriegelung der Lehne macht die Kofferraumerweiterung zum Kinderspiel. Schade nur, dass BMW für diese Annehmlichkeiten 380 Euro zusätzlich in Rechnung stellt.
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Natürlich kostet auch der sogenannte Komfortzugang Aufpreis: Für 570 Euro extra beinhaltet er den "Smart Opener" – eine Fußbewegung unterm Heckstoßfänger genügt, schon öffnet der Deckel. Alles ganz easy.
Bild: Angelika Emmerling
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Doch so schnell mag sich der Touring bei derartigen Verwöhndetails nicht geschlagen geben. Bei ihm öffnet die Glasscheibe des Heckdeckels separat – und das ohne Aufpreis. Es ist eben nicht alles besser, was neu ist und GT heißt.
Bild: Angelika Emmerling
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Auch der Touring beeindruckt mit praktischen Details. Zum Einladen sperriger Gegenstände ist seine größere Heckklappenöffnung und die deutlich niedrigere Ladekante nach wie vor erste Wahl.
Bild: Werk
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Gleiches gilt für den Wendekreis. Er beträgt nur 11,30 statt 11,80 Meter. Ein halber Meter weniger sind in Parkhäusern und Hinterhöfen ein großer Vorteil; der Touring ist deutlich handlicher.
Bild: Toni Bader
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Auch dass er weniger Platz auf Stellflächen beansprucht, belohnen wir im neuen AUTO BILD-Easy-Index unter dem Punkt Verkehrsfläche. Trotzdem verliert er den Vergleich knapp, ...
Bild: Toni Bader
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... der GT bietet eben nicht nur messbar mehr Platz und Bequemlichkeit, sondern schneidet auch beim Raumgefühl und Interieurambiente besser ab. Trotz seiner Größe ist er ein Auto, das seine Fahrer mit Leichtigkeit empfängt und behandelt. Schwere Schnitzer erlaubt er sich nirgends.
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Der 3er GT ist hier nur an der Monitor-Grafik erkennbar. Denn das Cockpit beider Modelle ist ansonsten identisch gestaltet.
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Premiere: Als erster BMW überhaupt fährt der GT am Heck bei höherem Tempo einen kleinen Spoiler aus. Im Stand und bei Langsamfahrt ist der Mini-Bürzel nicht zu sehen – viel eleganter kann man eine Aerodynamikhilfe nicht verbauen.
Bild: Angelika Emmerling
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Dass er diese gut gebrauchen kann, steht außer Frage. Schon das GT-Einstiegsmodell 318d (143 PS) schafft Tempo 210, der 320d GT (184 PS) sogar 230 km/h. Einen kleinen Prestige-Bonus gönnt BMW ihm nicht, ...
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... denn laut Werksangabe ist er genauso schnell wie der identisch motorisierte 320d Touring.
Bild: Toni Bader
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Wegen ihrer leicht schlechteren Aerodynamik und des höheren Gewichts schlucken die GT-Modelle ein wenig mehr als ihre Kombi-Pendants. Doch das ist nur ein vergleichsweise kleiner Schönheitsfehler.
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Durch die Bank verfügen die 3er GT über die bekannten Efficient-Dynamics-Maßnahmen. Bei zurückhaltender Fahrweise glänzen sie mit guten Verbrauchswerten.
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Das Fazit von AUTO BILD-Redakteur Jörg Maltzan: "Zwei 3er, zwei Konzepte und ein hauchdünnes Ergebnis: Der 3er GT vermittelt gegenüber dem Touring eine Spur mehr Wohlgefühl und Nutzwert. Er könnte daher gut bisherige Kombi-Fahrer begeistern, ...
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... die sich für den Aufpreis von 1500 Euro das neue Topmodell der Baureihe gönnen. Noch lieber möchte BMW aber Kunden von Audi und Mercedes weglocken. Auch das könnte klappen. Denn schöner als der 5er GT zeigt der kleine GT den feineren Stil."