Den Sommer genießt man am besten in einem Cabrio. Bei den fabrikfrischen Modellen ist die Auswahl aktuell nicht allzu groß. Denn für Volumenhersteller lohnen sich die geringen Stückzahlen von Cabrios nicht, immer mehr Modelle werden eingestellt. Und so blicken Neuwagenkunden auf eine Handvoll Oben-ohne-Fahrzeuge. Wer kein Beinahe-Cabrio mit Faltdach wie beispielsweise dem Fiat 500 C will, für den beginnt die Suche beim Mini Cabrio (24.200 Euro), dem Mazda MX-5 (23.590 Euro) und dem Fiat 124 Spider (27.000 Euro). Bei den Premiumherstellern wird es gewohnt teurer. So bildet das C-Klasse Cabrio bei Mercedes den Einstieg ins Frischluft-Vergnügen, am anderen Ende befindet sich der mindestens 132.200 Euro teure Mercedes-AMG GT Roadster. Wer nach einem Cabrio aus Vorbesitz sucht, hat nicht nur mehr Auswahl, sondern muss auch nicht zwingend so tief in die Tasche greifen.
Doch welche Cabrio-Modelle sind gebraucht empfehlenswert und bei welchen ist Vorsicht geboten? Retrofans und Sonnenanbeter können mit dem VW Beetle glücklich werden. Sein auffälliges Blechkleid sorgt jedoch für einen eher unpraktischen Innenbereich. Wer auf viel Innenraum- oder Kofferraumvolumen Wert legt, der ist bei diesem Nischenmodell falsch. Nichts zu meckern gibt es aber bei der Qualität. Beim im mexikanischen VW-Werk Puebla gebauten Stoffdach-Cabriolets knarrt oder klappert nichts. Es bewegt sich auch gebraucht etwa auf Augenhöhe mit der sechsten Golf-Generation und ist frei von fiesen Tücken. Bis auf Steuerkettenprobleme und Schummel-TDI gibt es keine Großbaustellen. AUTO BILD stellt acht Modelle aus verschiedenen Alters- und Preisklassen vor und nennen die wichtigsten Schwachstellen.

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Cabrios: Gebraucht-Test
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