Cupra Formentor, Hyundai Tucson: Test, Kompakt-SUVs, Plug-in-Hybrid, Preis
Formentor oder Tucson – welches Plug-in-Hybrid-SUV bietet mehr fürs Geld?

Starker Benziner trifft helfenden Elektromotor – so zischen Cupra Formentor und Hyundai Tucson lässig voran. AUTO BILD klärt im Test, wer besser summt.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Platz 1 mit 548 von 800 Punkten: Hyundai Tucson 1.6 T-GDI PHEV Allrad. Komfortabel, belastbar und funktional. Zudem mit einem kultivierten Antrieb bestückt. Fünf Jahre Garantie. Preis: ab 42.350 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 12.248 Euro).
Platz 2 mit 537 von 800 Punkten: Cupra Formentor VZ 1.4 e-Hybrid. Das schnellere und agilere Auto, dafür aber enger und weniger universell. Nur zwei Jahre Garantie. Preis: ab 44.120 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 12.869 Euro).
Platz 2 mit 537 von 800 Punkten: Cupra Formentor VZ 1.4 e-Hybrid. Das schnellere und agilere Auto, dafür aber enger und weniger universell. Nur zwei Jahre Garantie. Preis: ab 44.120 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 12.869 Euro).
Ein SUV, schick in Form, möglichst sparsam, dennoch stark, gerne auch elektrisch (weil noch immer reichlich vom Staat bezuschusst) unterstützt – ein Traum. Ein Traum? Nö, sondern für 44.120 Euro beim Seat-Händler machbar. Der verkauft Ihnen – wenn auch nicht ganz günstig – einen Cupra Formentor VZ 1.4 e-Hybrid mit 245 PS aus einem feinen Elektro-Benziner-Mix. Ganz ähnliche Anlagen bietet der Hyundai Tucson 1.6 T-GDI. Der startet sogar mit 265 PS und verteilt seine Kraft über einen Allradantrieb auf die Straße. Den Doppelherz-Tucson verkauft Hyundai für 42.350 Euro. (Wichtige Tipps für den Neuwagenkauf im Internet)
Das größere und belastbarere Auto ist der Tucson
Hyundai Tucson (2021): Vorstellung - Garage - Info - Kaufberatung
Der Tucson im AUTO BILD-"Garagen-Check"
Bild: AUTO BILD
Außerdem schluckt der Hyundai mehr Gepäck als der Cupra und trägt mit der um über 100 Kilo höheren Zuladung auch größere Lasten. Gleichzeitig läuft der Tucson leiser als der Formentor.
Bei den Kosten pro Kilometer liegen beide SUVs gleichauf

Der leichtere Cupra hat etwas weniger Benzindurst, dafür nippt der Hyundai sparsamer aus seinem Akku.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Nebeneffekt seiner Formel "Weniger Hubraum trifft weniger Gewicht": Er nippt bescheidener aus dem Tank, verbrauchte im Test 4,2 Liter/100 km, der Tucson kam auf 4,6 Liter. Aber Achtung: Dem geringeren Benzindurst steht sein höherer elektrischer Verbrauch gegenüber. Rechnen wir in Cent pro Kilometer um, liegen die beiden Plug-in-Hybride dann nahezu gleichauf.
Im Cupra wirkt die elektrische Komponente aufgesetzt
Der Vierzylinder im Tucson läuft erwachsener, viel runder in puncto Arbeitskultur. E-Antrieb und 1,6-Liter greifen verschliffener ineinander, der Benziner dreht gelassener aus. Im Cupra fühlt sich die elektrische Komponente speziell bei reichlich durchgetretenem Gaspedal immer etwas aufgesetzt an. Außerdem bringt der Tucson seine Kraft – dank Allrad – souveräner auf den Asphalt. Auf nasser Straße zum Beispiel wird zügiges Anfahren im Formentor eine hektisch scharrende Angelegenheit. Plus: Der Tucson bietet das prallere Elektropaket: Mehr Akkukapazität sorgt für die größere E-Reichweite von 60 Kilometern im Test – der Seat schaffte 43. Und die bordeigene Ladetechnik ist für höhere Leistung ausgelegt, entsprechend schneller laufen die Stopps an den Ladesäulen ab. Bleibt unter dem Strich: Der Tucson holt sich den Sieg. Mehr Auto, mehr Komfort, halt etwas langsamer. Ein Traum? Nö, eher unser Testergebnis und simple Mathematik. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich)
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