Halloween-Ranking: Design-Fails, Grusel-Autos
Zum Gruseln: die 40 furchterregensten Autos der Welt

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Halloween ist die richtige Zeit, sich angenehm zu gruseln. Vielleicht mit diesen "mutig" designten Autos? Die 40 größten automobilen Design-Fails!
Bild: ebay/lmartins1
Autodesign darf und soll polarisieren, doch bei einigen Autos sagen wir: Es reicht, diese Autos hier sind zum Gruseln! Nein, nicht "unglücklich gestaltet" oder "schwach designt", es gibt auch kein tröstendes Streicheln übers Blech. Bitte anschnallen: Was hier folgt, sind die am heftigsten missglückten Autos der vergangenen Jahrzehnte. Starker Tobak? Finden wir nicht. Erst recht nicht, nachdem Freunde schöner Autos auf vielen Automessen sehen können, welche Fortschritte das Autodesign in den vergangenen Jahren gemacht hat!
Wenn Aussehen einen der wichtigsten Gründe für den Kauf eines Autos darstellt, warum liegen dann manche Modelle so abgrundtief daneben? Der Druck, aufzufallen und sich von der Konkurrenz zu unterscheiden, führt tatsächlich zu grässlichen Fehlschlägen: Autos, die aussehen wie ein schlecht reparierter Unfallschaden oder die unglückliche Kreuzung zweier Modelle. Hier also, völlig subjektiv bewertet und mit einem Augenzwinkern präsentiert: die 40 größten automobilen Design-Fails!
Die 40 schrecklichsten Design-Fails

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Pünktlich zu Halloween zeigt AUTO BILD die 40 optisch misslungensten Autos! Natürlich handelt es sich um eine völlig subjektive Auswahl, denn Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Die Galerie des Grauens startet mit einem echten Dickschiff, dem Maybach der Generation von 2002. Der war groß, aber glatt, breit und brav – und an jeder Stelle viel zu sehr gedopte S-Klasse, als dass Kaiser und Könige einsteigen wollten. Macht Platz 40 in der "Hitliste des Grauens".
Bild: Werk

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Platz 39 in der Riege der 40 misslungensten Autos: Ford Grand C-Max (2010-2019). Der Van wurde nach hinten immer schlimmer: eine hoch aufgetürmte Blechburg mit einem Dach, irgendwo zwischen schräg und Schreck.
Bild: Angelika Emmerling

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Platz 38: Nissan Juke I (2010-2019). Sein größter Designfehler entpuppt sich beim Blick auf die Front: Wie schaue ich dem gesichtslosen Juke nur in die Augen? Ein Zwerg in dicken Bergschuhen spielt SUV – einfach lächerlich.
Bild: Toni Bader

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Platz 37: der erste Toyota Mirai (2015-2020). Er hatte es schon wegen seiner besonderen Antriebsart nicht leicht: Unterm Blech steckt Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik, die anfangs kaum als ernsthafte Batterie-Alternative wahrgenommen wurde. Aber warum musste der teure Versuchsträger aussehen wie ein Rennschlitten mit seinen überdimensionalen Diagonalstreben am Frontgrill?
Bild: Werk

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Immerhin sah das Heck des Japaners nicht ganz so doll zum Fürchten aus – trotz der etwas unförmigen Heckleuchten mit Pyramiden-Anmutung. Ein Kollege hat die Leuchten treffend beschrieben: Sie sähen aus, als wären sie "geschmolzen und heruntergelaufen".
Bild: Werk

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Platz 36: BMW 3er compact (E46, 2001-2004). Abgeschnittene Limousine mit scheelem Doppelaugenblick, Heck und Rückleuchten ...
Bild: BMW Group

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... wie ein schlecht reparierter Unfallschaden.
Bild: BMW Group

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Platz 35: Tesla Cybertruck. Sprinten, stromern, schwimmen – was soll der Tesla Cybertruck in Zukunft nicht alles können. Was er definitiv nicht kann: mit seinem futuristischen Design überzeugen. Wie frisch aus der Stahlpresse ...
Bild: Tesla

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... sieht das Musk-Monster aus – auch wenn es sicher vielen Tesla-Jüngern gefällt. Doch auch wenn der "Weltraum-Lkw" zuallererst robust und zweckmäßig sein soll: Ein etwas gemäßigteres Design könnte nicht schaden.
Bild: Tesla

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Platz 34: Cadillac Seville. Ami-Autos enden gern kurios: Unvergessen sind Flossen, Flugzeug-Düsen oder gefakte Reserveräder. Cadillacs Beitrag zum Horrorkabinett hieß in den 80ern Seville: Der Mercedes-Jäger trug in zweiter Generation ein Fasttail aus den 30ern zum Silberlocken-Charme seiner Zeit.
Bild: Werk

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Platz 33: Subaru Tribeca. Der fast zwei Tonnen schwere und über 50.000 Euro teure Allradler kam in Deutschland nie über dreistellige Zulassungszahlen pro Jahr hinaus. Kein Wunder, möchte man sagen, bei dem Aussehen. Während das Heck noch nach einigermaßen gelungenem SUV-Design aussieht, ...
Bild: Sandra Beckefeldt / AUTO BILD

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... fällt einem bei der konfusen Front nichts mehr ein – oder besser gesagt: die Kinnlade runter. Erst bei einer Nasen-Operation 2008 wurde das Gesicht gerichtet.
Bild: Sandra Beckefeldt / AUTO BILD

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Platz 32: Zastava Yugo. Wie guckt denn der? Die Stoßstangen sehen aus wie angedübelte Zahnspangen. Am besten gefiel am Yugo der US-Werbeslogan: "I go wherever Yugo".
Bild: Klaus Kuhnigk

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Platz 31: Peugeot 308 CC (2007-2013). Sieht geschlossen von hinten aus, als ob er rückwärts fährt. Die ...
Bild: Werk

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... rollende Qualle war eine Beleidigung für Peugeots strahlende Cabrio-Tradition.
Bild: Werk

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Platz 30: Renault Kangoo Be Bop. Alles, was am ersten Kangoo Knuddelreflexe ausgelöst hatte, ...
Bild: Toni Bader

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... kippte hier ins Gegenteil: zu kurz, zu hoch, zu dick, zu gewollt.
Bild: Werk

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Platz 29: Seat Toledo (2004-2009). Schrecklicher Auswuchs von Seats früherem Einheitsgesicht: ein Leon (oder Altea) mit Buckel.
Bild: Christian Bittmann

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Platz 28: Citroën Ami 6. "Mein Meisterstück", sagte angeblich Flaminio Bertoni, der immerhin auch das Jahrhundert-Auto Citroën DS und den 11 CV schuf. Sein Ami 6 vereinte alle Skurrilitäten des Meisters: eine rückwärts geneigte Heckscheibe, den Kasten-Po und ein Knautschgesicht. Heute sind Ami 6 selten, gesucht und recht teuer.
Bild: Werk

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Platz 27: Rolls-Royce Camargue (1975-1986). Teurer Beweis dafür, dass auch starke Markennamen in berühmtem Design (Pininfarina) schwache Zeiten erleben können. Altbacken meets Siebziger.
Bild: Rolls-Royce

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Platz 26: Bufori Geneva. Die 30er-Jahre brachten wunderschöne Autos hervor – warum, bitte, muss diese wehrlose Epoche als Vorbild für manche Hässlichkeit herhalten (siehe Cadillac)? Wie Bufori: Da baut ein Australier in Malaysia die Luxusautos ...
Bild: Werk

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... der 30er nach. Das Ergebnis: der Geneva. 6000 Stunden dauert es, dieses Monstrum zu bauen. Und dann kostet es etwa 300.000 Euro. Viel Geld für so wenig Geschmack.
Bild: Werk

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Platz 25: Lancia Kappa Coupé. Das letzte große Coupé der Marke. Elegant, sogar mit zarten Heckflossen – aber der abfallende Hintern und der gekürzte Radstand gaben dem Zweitürer die Silhouette eines Hundes beim Verrichten des Geschäfts. Die 3262 in Europa verkauften Exemplare sind heute gesuchte Raritäten, ein Tipp für Sammler.
Bild: Harald Almonat

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Platz 24: Mercedes Vaneo. Die Kreuzung zwischen A-Klasse und Guppy-Fisch ...
Bild: Thomas Ruddies

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... musste missraten. Heute hat es den Anschein, als möchte Mercedes den Vaneo am liebsten aus den Firmen-Annalen streichen.
Bild: Thomas Ruddies

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Platz 23: Citroën Axel Club. Abgelegte Optik der schlimmsten Citroën-Jahre, aufgetragen von Rumäniens Auto-Lehrlingen – Tanz der Vampire auf Rädern.
Bild: Werk

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Platz 22: Fiat Palio. Hier steht er wie der Ritter von der traurigen Gestalt und scheint uns zuzurufen: bin nicht Fisch, nicht Fleisch. Stimmt – du bist der Fiat Palio. Italo-Brasilianer, Weltauto, bekennender Design-Verweigerer. Beim Kampf um die Käufergunst trat die Stufenheck-Version des Palio in Deutschland nicht mal an, ...
Bild: Werk

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... bei uns wurde nur der Kombi, Weekend getauft, verkauft. Warum dieser traurige Fiat nach dem härtesten Pferderennen der Welt, dem Palio di Siena, benannt wurde, bleibt ein Rätsel.
Bild: Fiat Chrysler Automobiles

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Platz 21: Chrysler PT Cruiser. Wie bitte, ein Hot Rod als Cabrio? Mit Henkel und einer Bordwand wie eine Badewanne? Optisch ...
Bild: Ronald Sassen

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... wie technisch missraten und zu Recht beinahe nicht mehr auf der Straße zu sehen.
Bild: Werk

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Platz 20: Citroën Xsara Picasso (1999-2003). Ein symmetrisch rundes Dach, vorn wie hinten gleich – so viel Tristesse hätte Picasso nicht mal im Rausch gezeichnet.
Bild: Werk

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Platz 19: Suzuki X-90 (1994). Der überraschende Erfolg des ersten Toyota RAV4 – Spaßbarometer genannt – schreckte Suzuki auf wie einen Ameisenhaufen: "So ein Ding brauchen wir auch. Unbedingt!" – "Ja, nur noch cooler!" Die Planer überdrehten. Heraus kam eine Kröte, die bis dahin (aus leicht ersichtlichen Gründen) noch niemand gebaut hatte: ein zweisitziges Mini-SUV ...
Bild: Werk

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... mit Stufenheck und Targadach – darauf muss man erst mal kommen. Wenn Blech auf die Barrikaden steigen könnte, hätte der X-90 vermutlich eine Revolution ausgelöst. Die Kröte verschwand nach nur einem Jahr still und schnell wieder vom Markt. Und keiner weinte ihr eine Träne nach.
Bild: Wolfgang Blaube

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Platz 18: Weber Faster One (F1). Küstenbewohner und Fischesser werden zustimmen: Wie eine Scholle auf Rädern sieht dieser eidgenössische Bugatti-Gegner aus, den die Sportwagenschmiede Weber Sportcars 2008 auf die Piste schickte. Sauschnell, Schweizer Präzisionsarbeit – aber eben halt nicht sehr schön ...
Bild: Werk

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... und mit einem Spoiler versehen, der wie ein eingehaktes Bausatzteil wirkt. Das Heck wirkt, als hätte jemand der Gebirgs-Flunder den Schwanz abgeschnitten.
Bild: Werk

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Platz 17: Honda Insight. 1999 zeigte der erste Insight noch nicht den Designermut wie sein Nachfolger. Der Windkanal diktierte eine Zäpfchen-Form und hinten abgedeckte Radhäuser.
Bild: Werk

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Platz 16: Ford Scorpio (2. Generation, 1994-1998). Vorne Glupschaugen und hinten ...
Bild: Sven Krieger

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... glatt wie ein Stück Seife, das war der Sargnagel für das Thema "Der große Ford". So schräg designt, dass er bereits wieder Kultpotenzial birgt.
Bild: Sven Krieger

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Platz 15: Nissan S-Cargo. Beim 1989-1992 produzierten Nissan folgte der Name dem Design – oder umgekehrt? Der auf dem Micra basierende Mini-Transporter S-Cargo ("Escargot ist Französisch für "Schnecke") ...
Bild: Nissan

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... sah tatsächlich aus wie ein kleines Kriechtier. Dank seines schrägen Designs avancierte er längst zum Kultauto.
Bild: Aleksander Perkovic / AUTO BILD

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Platz 14: Mitsubishi Colt CZC. Sprang auf den Zug zum kleinen Hardtop-Cabrio auf – und landete ...
Bild: Uli Sonntag

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... voll daneben. Proportionen wie ein früher Prototyp nach dem Auffahr-Crashtest.
Bild: Mitsubishi

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Platz 13: 7er BMW (E65, 2001-2008). Dieses Auto sollte Schluss machen mit dem Münchner Einheitsgesicht. Designchef Chris Bangle wählte dafür den radikalen Schnitt. Sein Mix aus wuchtigen Formen und scharfen Linien erregte Proteste, was BMW bis dato nicht kannte. Heute ist Bangles Linie abgesoftet – und der Designer arbeitet nicht mehr für BMW.
Bild: Christian Bittmann

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Platz 12: Mercedes R-Klasse (Baureihe 251). Kombi, SUV, Van – alles da im Programm. Was Mercedes 2005 noch brauchte, war ...
Bild: Daimler AG

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... etwas dazwischen. Und so sah die R-Klasse dann auch aus.
Bild: Toni Bader

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Platz 11: Tango T 600. Eine Scheibe E-Auto, bitte! Mit nur 99 Zentimeter Breite unterschreitet der Tango die Grenze ...
Bild: Werk

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... der optischen Verträglichkeit. Hauptdarsteller in "Liebling, ich habe den Smart geschrumpft".
Bild: Werk

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Platz 10: Mercedes SLR "Red Gold Dream": Dieser umgebaute SLR ist schlicht und ergreifend geschmacklos. Der High-End-Sportler sieht nach Baumarkt-Tuning-Opfer aus, ...
Bild: Bernd Hanselmann

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... da reißen auch die 600 verbauten Rubine und mehrere Kilo Gold nichts mehr raus. Unser Wunsch: zurückrüsten und die Einzelteile verschachern!
Bild: Bernd Hanselmann

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Platz 9: Sabre Six Ten. Unter dieser gewöhnungsbedürftigen Hülle steckte ein Ford Mustang aus den 90ern, der mit Teilen von Mini (Frontscheinwerfer), Jaguar (Grill) und Volvo (Heckleuchten) zum Roadster umgestrickt wurde. Das Ergebnis passte vorne ...
Bild: ebay/lmartins1

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... und hinten nicht zusammen und sah genauso zusammengewürfelt aus, wie es die Zutaten vermuten lassen.
Bild: ebay/lmartins1

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... mit einer umgestürzten Telefonzelle und landete unkontrolliert im Verkaufsraum. Verletzt wurde nur das Ansehen der Marke.
Bild: Uli Sonntag

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Platz 7: Toyota Prius I (1997-2003). Konturlos, ohne klare Silhouette – das Aussehen des ersten Prius verlangte vom Käufer viel ökologischen Bekennermut ab. Heute sind die ersten Prius schon über 20 Jahre alt – viele laufen immer noch!
Bild: Roland Sassen

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Platz 6: SsangYong Rodius (1. Generation, 2004-2013). Koreas Beitrag zur Verschmelzung von Haus und Auto: das erste SUV mit eingebautem Erker!
Bild: Martin Meiners

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Auf den riesigen Rodius freut sich bis heute vor allem die Schrottpresse.
Bild: Martin Meiners

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Platz 5: Honda Fuya-Jo. Was ist das? Eine gecrashte Seilbahnkabine? Ein Bügeleisen für Asphalt? Nein, der Fuya-Jo wollte eine rollende Discokugel darstellen, das Auto, das Jugendliche nachts auf ihrem Trip von Klub zu Klub nutzen. Eine Studie also. Da stellt sich die Frage, ob die Gestalter ihrem Musiktaxi nicht eine Verpackung hätten geben können, die eher einem Bus als einer U-Bahn gleicht?
Bild: Werk

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Platz 4: Peugeot 1007 (2005-2009). Dieser Kleine war eine fahrende Schiebetür – entsprechend kastig fiel das teure Stadtauto aus. Verhunzte Proportionen, hoher Aufbau, dazu eine langsame schließende Schiebetür, so landete Peugeots erstes Auto mit vier Ziffern schnell im Aus.
Bild: Werk

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Plaz 3: Ford Ka (1996-2008). Technisch war er nur ein alter Fiesta auf neuen Reifen. Trotzdem polarisierte der erste Ka: mit extremen Rundungen, frechen Farben und gewagten Schnitten, die Fords späteres New-Edge-Design (Focus) vorwegnahmen. Noch immer steht der rundliche Ford als Massenware an vielen Ecken.
Bild: Toni Bader

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Platz 2: Fiat Multipla (1999-2008). Fiat wollte wieder einmal alles anders machen. Senkrechte Seiten, hohe Fenster, drei Sitze vorn, drei hinten – aber wie, bitte, ging dieser Entenschnabel durch? Und aus welchen der beiden Augenpaare guckt das Auto? Als Fiat die Nase beim Facelift 2004 endlich glättete, war es schon zu spät für den Italiener.
Bild: Wolfgang Gröger-Meier

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Platz 1: Pontiac Aztek. Das Crossover-SUV wurde von Pontiac zwischen 2001 und 2005 angeboten. "Schokoladenseiten" sind Front und Heck. Aber dem Aztek kann der Spott egal sein, er erlangte ab 2008 in der Serie "Breaking Bad" Kultstatus. Und jetzt etwas fürs Auge: Hier kommen die 100 schönsten Autos von AUTO BILD.
Bild: Pontiac
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