IAA 2013: die SUVs und Crossover
Und hoch das Bein

Ob damit überhaupt einer ins Gelände fährt, ist uninteressant: SUVs boomen auch 2013 noch. Und auf der IAA gibt's reichlich frische Ware zu bestaunen.
- Jochen Knecht
Grüne Welle hin oder her, wer in Deutschland eine nennenswerte Anzahl an Autos verkaufen will, braucht ein SUV im Programm. Oder zwei. Oder drei. Zur Not tut's auch ein entsprechend geschminkter Crossover, dann muss zusätzlich aber noch das Marketing auf Zack sein. Ist es wirklich so einfach? Nun ja, nicht ganz. Denn während vor allem die Nachfrage nach großen SUVs und Geländewagen kaum noch wächst, sind vor allem Anbieter von kleinen und kompakten Geländewägelchen in Champagnerlaune.

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Bild: Thomas Starck
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Bild: Thomas Starck
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War noch was? Ach ja, der nagelneue BMW X5. Sehr groß, sehr premium und eigentlich sehr spannend. Wenn der Dicke nicht irgendwie ein bisschen untergehen würde, neben all der i-Auto-Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Eigentlich schade, passt aber irgendwie in diese Zeit.
Fazit
Den Boom der Hochbeiner kann man gut finden, muss man aber nicht. Fakt ist: Genau solche Modelle sind gefragt, die Hersteller reagieren also lediglich auf eine mächtige Nachfrage-Welle. Das ist konsequent, aus Sicht der etablierten europäischen Autobauer aber auch gefährlich. Die haben den Markt nämlich bislang fest im Griff. Das kann sich schnell ändern, vor allem aus Japan und Korea kommt feine SUV- und Crossover-Ware, die meist auch moderne (Hybrid-)Antriebe an Bord hat. Darauf sind die Dickschiffe der Branche bislang nur sehr schlecht vorbereitet!
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