Bildergalerie Mercedes C-Klasse (2021)

Bildergalerie Mercedes C-Klasse (2021)

Mercedes C-Klasse (2021)

So sauber wird die neue C-Klasse

Mit frischem Design, sauberen Motoren und immer elektrifiziert geht die neue Mercedes C-Klasse 2021 an den Start. Neue Infos und Erlkönigbilder!
Die Entwicklung der neuen Mercedes C-Klasse liegt in den letzten Zügen. Premiere feiert die Neuauflage wahrscheinlich im Herbst 2020 auf dem Pariser Autosalon. Wie immer, wenn es um das wichtigste Einzelmodell des Konzerns geht, stellen sich die Mercedes-Verantwortlichen die Frage: Wie neu darf das neue Modell aussehen, um C-Klasse-Fans nicht abzuschrecken?

Trotz nahezu gleichbleibender Abmessungen soll das T-Modell geräumiger werden. Der Gepäckraum fasst künftig einen kleinen Koffer mehr, insgesamt rund 530 Liter.

Daimler will mit der nächsten Mercedes C-Klasse die auf dem Pariser Autosalon 2018 vorgestellte Neuauflage des 3er BMW überholen. Eine echte Design-Revolution dürfte das neue C trotzdem nicht werden, eher wird Mercedes die von der neuen A-Klasse bekannte Linie fortführen: weniger Sicken und Kanten, mehr modellierte Flächen. Die Abmessungen hingegen bleiben nahezu erhalten, hier sieht die Entwicklungsmannschaft keinen Renovierungsbedarf. Tatsächlich hat die C-Klasse Idealmaße erreicht: im Innenraum groß genug, um allen Transportaufgaben gerecht zu werden, außen kompakt genug – selbst für den Einsatz in engen Innenstädten.

Mercedes entwickelt das Design des Vorgängers weiter (Update!)

Auch der Erlkönig zeigt, dass Mercedes bei der Limousine der Designlinie des Vorgängers treu bleibt.

Diese These unterstützen auch die neuen Bilder eines Erlkönigs, den AUTO BILD in Stuttgart erstmals erwischt hat. Trotz der starken Tarnung ist zu erkennen, dass die neue C-Klasse Limousine in der Seitenansicht stark dem derzeit angebotenen Modell ähneln wird. Nur das Heck scheint nicht mehr so rundlich zu sein, es fällt nicht so stark ab wie bei der aktuellen Generation W205. Die obere Kante des Kofferaumdeckels verläuft ungewohnt gerade. Da die Front fast komplett mit Folie bedeckt ist, lässt sich über deren Gestaltung noch nicht viel sagen. Bei den meisten C-Klassen der kommenden Generation W206 wird die Straße vermutlich von LED-Scheinwerfern ausgeleuchtet werden. Wahrscheinlich bekommt nur noch das Einstiegsmodell Xenon-Scheinwerfer. Auch der auf der C-Klasse basierende GLC bleibt beim bekannten Format.

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Motoren: Elektrifizierung und V8

Dass es technisch nicht so weitergehen kann wie bisher, zeigen die Verkaufszahlen in den USA. Denn im dritten 2018 Quartal hat Tesla dort erstmals mehr Autos verkauft als Mercedes. Ausgerechnet der C-Klasse-Konkurrent Model 3 kommt nun in die Gänge und steht für 55.800 Einheiten in nur drei Monaten. Ein Grund mehr, die C-Klasse unter Strom zu setzen. Alle Versionen werden mit 48-Volt-Technik kommen, der Hybrid-Baustein soll den Verbrauch senken und gleichzeitig die Fahrleistungen verbessern. Ein E-Boost von rund 100 Newtonmetern wird selbst die Einstiegsversionen mit kleinem Vierzylinder spürbar agiler machen als bisher. Und ganz nebenbei hilft die Elektrifizierung, künftige Abgasnormen einzuhalten. Für Daimler keine leichte Aufgabe, kaum ein anderer Hersteller hat derart viele große Fahrzeuge im Portfolio. Trotz allem Fortschritt bleibt Mercedes sich in einem treu: Die Stuttgarter werden das Mittelklassemodell weiterhin mit Sechszylindern anbieten. Allerdings haben die V6 der vorherigen Generation ausgedient und werden durch die vom S-Klasse Facelift bekannten 3,0 Liter-Reihensechser ersetzt. Auch zukünftig wird es besonders heiße AMG-Versionen geben. Achtzylinder inklusive.

Fahrwerk: Weiterhin mit Luftfederung

Während die Antriebe wegen des Elektrobausteins weitgehend neu abgestimmt werden müssen, reicht für die Fahrwerke Feintuning. Zwar überzeugt die C-Klasse mit ihrem Kompromiss aus Komfort und Agilität auch jetzt schon, doch künftig soll die Mittelklasse noch ein wenig geschliffener federn. Zudem möchte man dem Kurvenkünstler BMW 3er noch dichter ans Blech fahren. Dafür hält Mercedes als einziger Hersteller in der Mittelklasse an der Luftfederung fest, vor allem für T-Modell und den SUV-Ableger GLC sicherlich eine lohnende Investition.

Neue Kombis (2018, 2019, 2020 und 2021)

Connectivity: Level-3-Autonomie und High-Tech-Cockpit

Der EQC ist eine Generation voraus: So wie im Elektro-Benz wird auch das Cockpit der neuen C-Klasse aussehen.

Als erstes Modell nach der S-Klasse bekommt die C-Klasse (sogar vor dem größeren E) die nächste Evolutionsstufe von Assistenzsystemen. Künftig geht es in Level 3 über die Autobahnen. Heißt konkret: In bestimmten Fahrsituationen übernimmt Kollege Computer. Der Fahrer könnte dann lesen, E-Mails beantworten oder TV gucken. Das soll bis Tempo 130 möglich sein (bei Audi momentan bis 60 km/h geplant) und theoretisch über Hunderte Kilometer. Dafür muss Mercedes die Elektronik-Plattform fit machen fürs nächste Jahrzehnt, vor allem redundant arbeitende Sensoren integrieren. Dann aber, so ist aus Stuttgart zu hören, könnte die C-Klasse sogar Level 4 und Level 5 fahren. Also vollautonom – vorausgesetzt, die Gesetzgebung zieht mit. Auch das Cockpit entwickelt sich nochmals weiter. Die A-Klasse und der neue EQC (im Bild) zeigen, wohin die Reise geht: Ein großes Display, formatfüllend und hochauflösend, soll die klassischen Instrumente ablösen. Dazu kommt die nahezu perfekte Sprachsteuerung "Hey Mercedes", die Knöpfe und Schalter auf Sicht überflüssig machen soll.

Neue Mittelklasse-Modelle (2018, 2019 und 2020)

Autoren: Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt, Elias Holdenried

Stichworte:

Kombi Limousine

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