Satte 70 neue Elektro-Modelle bis 2028: Dieses Ziel hat Volkswagen offiziell verkündet. Spätestens Ende 2022 sollen in 16 Werken batteriebetriebene Fahrzeuge gebaut werden und in den kommenden zehn Jahren nicht weniger als 22 Millionen Elektroautos von den Bändern rollen. Zudem hat VW Partnerschaften mit Batterieherstellern in Europa und China geschlossen. Der Konzern investiert mehr als 30 Milliarden Euro in die Entwicklung. Ein Eckpfeiler der Neuausrichtung ist die ID-Familie: Als erstes Mitglied wurde 2019 der Elektro-Kompaktwagen ID.3 gezeigt. 2020 präsentierte VW das SUV ID.4, 2021 zog man das Tuch von dessen Coupé-Version ID.5. Weitere VW ID-Varianten sollen als Oberklasse-Limousine, Kombi und als Bulli-Revival auf den Markt kommen. Doch auch die Evergreens werden nicht vernachlässigt. Neuauflagen von Passat und Tiguan stehen in der Pipeline.
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Diese drei VW-Modelle werden in den kommenden Jahren wichtig

1. ID.Buzz – der Bulli wird elektrisch
Nicht nur das Design des vollelektrischen ID.Buzz lehnt sich an den ersten VW Bus, den T1, an, sondern auch der Antrieb. Zum Marktstart wird VW den ID.Buzz und den ID.Buzz Cargo zunächst mit einem Elektromotor an der Hinterachse ausstatten, der 150 kW (204 PS) und 310 Nm Drehmoment leistet. Außerdem gibt es einen volldigitalen Innenraum, der grundlegend von ID.3 und ID.4 übernommen wird.
2. Passat B9 – nur noch als Variant
Auch wenn die Entwicklung einer elektrischen Version (die wahrscheinlich ID.7 heißen wird) auf Hochtouren läuft, kommt auch von der bekannten Version mit Verbrenner noch einmal eine neue Generation. Der neue Passat wird mit dem nächsten Skoda Superb entwickelt, es wird ihn wohl nur noch als Kombi geben und das auch erst 2024. Neben reinen Dieseln und Benzinern mit Leistungen zwischen 150 und 220 PS ist auch mit Plug-in-Hybriden zu rechnen, die maximal 100 Kilometer weit kommen.

Bildergalerie

VW ID. Buzz
VW Amarok  Teaser
VW ID.7
Kamera
Neue VW (2022, 2023, 2024, 2025 und 2026)
3. Neuer AmarokPick-up in Kooperation mit Ford
Durch die Zusammenarbeit mit Ford gilt es als wahrscheinlich, dass der neue Amarok auf der Plattform des Rangers stehen wird. Die gesparten Kosten könnten den Preis auf unter 35.000 Euro drücken. Ein erster Teaser deutet darauf hin, dass das Design deutlich angriffslustiger als bislang ausfallen könnte. Doch nicht alles ändert sich: Wahrscheinlich steht der Pick-up wieder auf einem Leiterrahmen, wird mit verschiedenen Kabinen, Hinterrad- und Allradantrieb angeboten.

Von

Michael Gebhardt