Der Porsche Macan bekommt ein kleines Facelift mit durchgehender Rückleuchte und neuem Infotainment. In Zukunft gibt es keine Dieselmotoren. Test und alle Infos!
Seit 2014 ist der Porsche Macan auf dem Markt und das überaus erfolgreich: 40 Prozent aller derzeit verkauften Porsche sind Macan. Damit das Kompakt-SUV weiterhin so beliebt bleibt, ist es 2018 Zeit für ein Facelift. Dabei hat sich Porsche die Themen Design, Komfort, Connectivity und Fahrdynamik vorgenommen. Das Außendesign hat sich allerdings nur marginal verändert: Neue Lufteinlässe an der Front und ein durchgehendes Leuchtband am Heck mit erhabenem Porsche-Schriftzug kennzeichnen das Facelift von außen.Die Leuchteinheiten kommen serienmäßig mit LED-Technik. Im Innenraum gibt es nun einen elf Zoll großen Touchscreen, Online-Navigation ist serienmäßig. Bei den Assistenten bietet Porsche mit dem Facelift auch einen Stauassistenten an, der bis 60 km/h teilautonom fährt. Drei Benziner von 245 bis 440 PS stehen zur Wahl. Das Porsche Macan Facelift ist bereits bestellbar, der Basispreis liegt bei 58.763 Euro.
Innenraum: Sportlich, aber mit modernem Infotainment
Für den elf Zoll großen Touchscreen musste das Armaturenbrett in Teilen umstrukturiert werden.
Bild: Porsche AG
Im Innenraum vereint der modernisierte Macan die beiden Enden des Porsche-Modellportfolios: Am Sportwagen-Ende erinnert das optionale GT-Sportlenkrad an den Elfer – übrigens samt schickem Drehregler für die Fahrmodi. In unserem Fotofahrzeug haben sich die Zuffenhäuser zugunsten des Sportfeelings für die Alcantara-Variante des Volants entschieden – alternativ steht braveres Glattleder zur Auswahl. Auf dem anderen Ast des Stammbaums steht das neue Infotainmentsystem, das aus den großen Geschwistern Panamera und Cayenne bekannt ist. Für den elf Zoll großen Touchscreen (serienmäßig mit Online Navigation) musste das Armaturenbrett in Teilen umstrukturiert werden – diese Operation kann nur als geglückt angesehen werden, denn der Monitor fügt sich sehr gut ins Macan Cockpit ein und lässt vergessen, dass der Macan bereits vier Jahre im Dienst ist. Unverändert: Die Mittelkonsole ragt immer noch hoch auf und beherbergt etliche Knöpfe – unter anderem auch den für den neuen Ionisator.
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Alle neuen Porsche bis 2022
Fahren: Macan mit Vierzylinder getestet
Zuerst die schlechte Nachricht: Das Basismodell mit Zweiliter-Benziner hat gegenüber dem Vorgänger-Modell sieben PS an Leistung verloren. Bitte, was? Kurz durchatmen, alles halb so wild. Schließlich bleiben dem Einsteiger-Triebwerk immer noch 245 PS übrig und er erfüllt mit dem zusätzlichen Partikelfilter jetzt auch die Abgasnorm Euro 6d-TEMP.
Der Macan ist nicht gerade sparsam: Nach WLTP-Verbrauchsmessung gönnt sich der Macan 10,2 Liter Super Plus.
Die Klangkulisse des Vierzylinders ist nicht sehr porschelike, dafür fährt er sehr ordentlich: Das Doppelkupplungsgetriebe schaltet flott und zur Fahrsituation passend durch die sieben Gänge. In Verbindung mit dem Abstandsregeltempomat segelt es seit dem Facelift spritsparend über die Autobahn. In 6,7 Sekunden zieht der aufgeladene Zweiliter-Benziner laut Hersteller die knapp 1800 Kilo Porsche auf Tempo 100 km/h, vor dem PS-Verlust beim Facelift war er auch nicht flotter. Erst ab höherem Tempo muss das kleinste Aggregat ganz schön ackern, um die 227-km/h-Spitze zu erreichen (229 km/h beim Vorgänger).
Überarbeitetes Fahrwerk im Macan
Besser als Hochgeschwindigkeit kann der Macan Kurven aller Art: Das Fahrwerk wurde optimiert. Spendable Käufer gönnen dem serienmäßigen Allradler ein zusätzliches Care-Paket für Fahrdynamik: Das Porsche Torque Vectoring Plus (1488 Euro) verteilt das Antriebsmoment an den Hinterrädern, eine elektronische Hinterachs-Differenzialsperre optimiert zusätzlich die Traktion. Für viel Komfort sorgt im Testwagen das optionale Luftfahrwerk (2630 Euro), dessen Active Suspension Management ständig die einzelnen Dämpfer anpasst und so die Wankbewegungen der Karosserie reduziert. Ergebnis: Man vergisst, in einem SUV zu sitzen. Der Macan fährt wie ein Sportler ums Eck und fühlt sich zugleich immer bequem an. Nicht zuletzt wegen der adaptiven Sportsitze (1785 Euro), die sich wie ein Maßanzug dem Fahrer anpassen lassen.
Ausstattung: Optional mit GT-Sportlenkrad
Zwar kommt der Porsche Macan serienmäßig mit LED-Technik, die Option Porsche Dynamic Light System Plus bringt die Leuchteinheiten dank adaptiver Lichtverteilung aber noch einmal auf den neuesten Stand. Ebenso aufpreispflichtig ist das GT-Sportlenkrad aus dem 911 (nur mit Sport Chrono Paket) mit integriertem Drehregler für die Fahrmodi und Sport Responsive Button. Wer mehr Komfort möchte, bestellt die beheizbare Frontscheibe und den Ionisator, der die Luft im Innenraum verbessern soll.
Mit dem Facelift wird die Farbpalette unter anderem durch "Miamiblau" erweitert.
Mit dem Macan Facelift erweitert Porsche außerdem die Lackpalette um die Töne "Miamiblau", "Mambagrünmetallic", "Dolomitsilbermetallic" und "Kreide". Bei den Rädern stehen neue Designs mit 20 und 21 Zoll Durchmesser zur Verfügung. Ebenfalls neu ist ein Stauassistent mit Stop-and-go-Funktion bis maximal drei Sekunden nach dem Stillstand. Bis 60 km/h lenkt das Auto auch automatisch. Das Fahrwerk hat Porsche anders abgestimmt, das soll für mehr Neutralität und Komfort sorgen, ohne dass die Fahrstabilität auf der Strecke bleibt. Auch nach dem Facelift bleibt es bei der Mischbereifung, dazu wurden neue Reifen entwickelt, die für mehr Querdynamik sorgen sollen.
Connectivity: Neue App wertet Geländefahrten aus
Serienmäßig ist ein Connect Plus-Modul an Bord, dass das Handysignal über die Auto-Antenne verstärkt. Daran geknüpft sind Funktionen wie die Sprachsteuerung oder das Online-Navigationssystem mit Echtzeit-Verkehrsinformationen aus der "Here Cloud". Ganz neu ist die Offroad Precision App. Mit ihr lässt sich das Fahren im Gelände dokumentieren und analysieren.
Motoren und Preis: Macan S ab sofort bestellbar
Für das Facelift stehen drei Benziner zur Auswahl. Ob ein Diesel nachgereicht wird, ist unklar.
Zum Marktstart hat Porsche drei Benzinmotoren im Angebot. Den bekannten Vierzylinder hat Porsche überarbeitet: Um den strengen WLTP-Vorgaben zu genügen, ist er mit einem Otto-Partikelfilter ausgestattet. Der Filter raubt dem Benziner allerdings sieben PS, nach dem Facelift bringt er es also auf 245 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 370 Nm. Mit der Siebengang-Automatik (PDK) schafft der Macan den Sprint auf 100 km/h in 6,7 Sekunden, bei 225 km/h ist Schluss. Den Verbrauch gibt Porsche mit 8,1 Litern pro 100 Kilometer an. Die Preise für den Macan mit dieser Basismotorisierung beginnen bei 58.763 Euro. Die beiden neuen Benziner sind aus dem Porsche Panamera bekannt. Der mindestens 64.356 Euro teure Macan S hat einen 354 PS starken Dreiliter-Turbo-V6 unter der Haube. So beschleunigt der Macan S in 5,1 Sekunden auf 100 km/h und schafft 254 km/h Spitze. Das Topmodell Macan Turbo kommt mit dem aus dem Panamera bekannten 440 PS starken Biturbo-V6 mit 2,9 Litern Hubraum. Als Diesel wird es den Porsche Macan nicht mehr geben. Das dürfte der Anfang der angekündigten Diesel-Abkehr im Hause Porsche sein.
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Kaufberatung Porsche Macan
Gebrauchtwagen: Macan S Diesel ab 45.000 Euro
Seit 2014 ist der Porsche Macan auf dem Markt. Zunächst mit zwei Benzinern und einem Diesel, aber immer mit V6-Motoren: Die beiden Benziner leisten 340 PS (Macan S) und 400 PS (Macan Turbo), den Macan S Diesel gibt es in drei Varianten (211, 250 und 258 PS). Ende 2015 reichte man dann noch einen GTS mit 360 PS nach, der ebenfalls einen V6-Motor hat. 2016 führte Porsche dann einen Einstiegs-Macan mit Vierzylindermotor und einer Leistung von 252 PS ein, sowie ein Performance Paket für den Turbo, das die Leistung um 40 PS auf 440 PS klettern lässt. Seit Februar 2018 ist der Diesel allerdings nicht mehr bestellbar (Stand Juli 2018). Die Auswahl ist demnach groß. Eine gute Mischung aus Fahrspaß und nicht allzu hohem Verbrauch ist der Macan S (hier geht's zur Kaufberatung).
In Foren äußern sich Macan-Fahrer in der Regel zufrieden über das Kompakt-SUV.
Bild: Werk
Insgesamt viermal wurde der Porsche Macan zurückgerufen: Im Mai 2014 wegen beschädigter Bremskraftverstärker, im Oktober 2015 konnten Macan S und Macan Turbo undichte Kraftstoffleitungen aufweisen. Im Zuge des Abgasskandals mussten alle Macan S Diesel im September 2016 sowie im Mai 2018 noch einmal in die Werkstatt. Da der Macan noch ein recht junges Auto ist, gibt es bisher keine bekannten Macken, in Foren zeigen sich Macan-Fahrer zufrieden mit dem Kompakt-SUV. Der Porsche Macan gilt als recht wertstabiles Auto: Macan S mit moderatem Kilometerstand kosten auf dem Gebrauchtwagenmarkt um 50.000 Euro, für den Turbo sind mindestens 56.000 Euro fällig. Genauso viel kosten gebrauchte Vierzylindermodelle, in der Regel weisen sie weniger Kilometer auf, als die anderen Motorvarianten. Am günstigsten ist derzeit der Macan S Diesel zu haben: 45.000 Euro kosten ordentliche Modelle.
Der Porsche Macan kriegt ein kleines Facelift und kommt mit durchgehender Rückleuchte, neuem Infotainment – aber ohne Diesel. AUTO BILD sagt, was der Einstiegs-Benziner kann! Fahren: Zuerst die schlechte Nachricht, das Basismodell mit Zweiliter-Benziner hat gegenüber dem Vorgänger-Modell sieben PS an Leistung verloren. Bitte, was? Kurz durchatmen, alles halb so wild. Schließlich bleiben ...
Bild: Ingo Kniest
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... dem Einsteiger-Triebwerk immer noch 245 PS übrig und er erfüllt mit dem zusätzlichen Partikelfilter jetzt auch die Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Die Klangkulisse des Vierzylinders ist nicht sehr porschelike, dafür fährt er sehr ordentlich: Das Doppelkupplungsgetriebe schaltet flott, ...
Bild: Ingo Kniest
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... in Verbindung mit dem Abstandsregeltempomat segelt es seit dem Facelift spritsparend über die Autobahn. In 6,7 Sekunden zieht der aufgeladene Zweiliter-Benziner laut Hersteller die knapp 1800 Kilo Porsche auf Tempo 100 km/h, vor dem PS-Verlust beim Facelift war er auch nicht flotter.
Bild: Ingo Kniest
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Erst ab höherem Tempo muss das kleinste Aggregat ganz schön ackern, um die 227-km/h-Spitze zu erreichen (229 km/h beim Vorgänger). Besser als Hochgeschwindigkeit kann der Macan Kurven aller Art: Das Fahrwerk wurde optimiert. Spendable Käufer gönnen dem ...
Bild: Ingo Kniest
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... Allradler ein zusätzliches Care-Paket für Fahrdynamik: Das Porsche Torque Vectoring Plus (1488 Euro) verteilt das Antriebsmoment an den Hinterrädern, eine elektronische Hinterachs-Differentialsperre optimiert zusätzlich die Traktion. Für viel Komfort sorgt ...
Bild: Ingo Kniest
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... das optionale Luftfahrwerk (2630 Euro), dessen Active Suspension Management ständig die einzelnen Dämpfer anpasst und so die Wankbewegungen der Karosserie reduziert. Ergebnis: Man vergisst, in einem SUV zu sitzen. Der Macan fährt wie ein Sportler ums Eck und fühlt sich zugleich immer bequem an.
Bild: Ingo Kniest
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Vorstellung: Seit 2014 ist der Macan auf dem Markt – und das überaus erfolgreich: 40 Prozent aller derzeit verkauften Porsche sind Macan. Damit das Kompakt-SUV weiterhin so beliebt bleibt, ist es 2018 Zeit für ein Facelift. Dabei hat sich Porsche die Themen Design, Komfort, Connectivity und Fahrdynamik vorgenommen. Das Außendesign ändert man allerdings nur marginal. Neue Lufteinlässe an der Front ...
Bild: Porsche AG
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... und ein durchgehendes Leuchtenband am Heck mit erhabenem Porsche-Schriftzug kennzeichnen das Facelift von außen. Außerdem ist LED-Technik jetzt Serie bei den Leuchteinheiten. Im ...
Bild: Porsche AG
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... Innenraum findet sich nun ein elf Zoll großer Touchscreen, Online-Navigation ist serienmäßig. Bei den Assistenten bietet Porsche mit dem Facelift auch einen Stauassistenten an, der bis 60 km/h teilautonom fährt. Es stehen ...
Bild: Porsche AG
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... drei Benziner von 245 bis 440 PS zur Wahl. Das Porsche Macan Facelift ist bereits bestellbar, der Basispreis liegt bei 58.763 Euro.
Bild: Porsche AG
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Innenraum: Das optionale GT-Sportlenkrad erinnert an den Elfer – übrigens samt schickem Drehregler für die Fahrmodi. In ...
Bild: Porsche AG
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... unserem Fotofahrzeug haben sich die Zuffenhäuser zugunsten des Sportfeelings für die Alcantara-Variante des Volants entschieden – alternativ steht braveres Glattleder zur Auswahl.
Bild: Porsche AG
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Das neue Infotainmentsystem ist aus den großen Geschwistern Panamera und Cayenne bekannt. Für den elf Zoll großen Touchscreen (serienmäßig mit Online Navigation) musste das Armaturenbrett in Teilen umstrukturiert werden – diese Operation ...
Bild: Porsche AG
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... kann nur als geglückt angesehen werden, denn der Monitor fügt sich sehr gut ins Macan Cockpit ein und lässt vergessen, dass der Macan bereits vier Jahre im Dienst ist. Unverändert: Die Mittelkonsole ragt immer noch hoch auf und beherbergt etliche Knöpfe – unter anderem auch den für den neuen Ionisator.
Bild: Porsche AG
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Ausstattung: Zwar kommt der Porsche Macan serienmäßig mit LED-Technik, die Option Porsche Dynamic Light System Plus bringt die Leuchteinheiten dank adaptiver Lichtverteilung aber noch einmal auf den neuesten Stand. Ebenso aufpreispflichtig ...
Bild: Porsche AG
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... ist das GT-Sportlenkrad aus dem 911 (nur mit Sport Chrono Paket) mit integriertem Drehregler für die Fahrmodi und Sport Responsive Button. Wer mehr Komfort möchte, bestellt die beheizbare Frontscheibe und den Ionisator, der die Luft im Innenraum verbessern soll. Mit ...
Bild: Porsche AG
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... dem Macan Facelift erweitert Porsche außerdem die Lackpalette um die Töne "Miamiblau" (Bild), "Mambagrünmetallic", "Dolomitsilbermetallic" und "Kreide". Bei den Rädern stehen neue Designs mit 20 und 21 Zoll Durchmesser zur Verfügung.
Bild: Porsche AG
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Ebenfalls neu ist ein Stauassistent mit Stop-and-go-Funktion bis maximal drei Sekunden nach dem Stillstand. Bis 60 km/h lenkt das Auto auch automatisch. Das Fahrwerk hat Porsche anders abgestimmt, ...
Bild: Porsche AG
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... das soll für mehr Neutralität und Komfort sorgen, ohne dass die Fahrstabilität auf der Strecke bleibt. Auch nach dem Facelift bleibt es bei der Mischbereifung, dazu wurden neue Reifen entwickelt, die für mehr Querdynamik sorgen sollen.
Bild: Porsche AG
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Connectivity: Serienmäßig ist ein Connect Plus-Modul an Bord, dass das Handysignal über die Auto-Antenne verstärkt. Daran geknüpft sind Funktionen wie die Sprachsteuerung oder das Online-Navigationssystem mit Echtzeit-Verkehrsinformationen aus der "Here Cloud". Ganz neu ist die Offroad Precision App. Mit ihr lässt sich das Fahren im Gelände dokumentieren und analysieren.
Bild: Porsche AG
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Motoren: Zum Marktstart hat Porsche drei Benzinmotoren im Angebot. Den bekannten Vierzylinder hat Porsche überarbeitet: Um den strengen WLTP-Vorgaben zu genügen, ist er mit einem ...
Bild: Thomas Starck
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... Otto-Partikelfilter ausgestattet. Der Filter raubt dem Benziner allerdings sieben PS, nach dem Facelift bringt er es also auf 245 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 370 Nm. Mit der Siebengang-Automatik PDK schafft der Macan den Sprint auf 100 km/h in 6,7 Sekunden, bei 225 km/h ist Schluss. Den Verbrauch ...
Bild: Thomas Starck
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... gibt Porsche mit 8,1 Litern pro 100 Kilometer an. Die beiden neuen Benziner sind aus dem Porsche Panamera bekannt. Der mindestens 64.356 Euro teure Macan S hat einen 354 PS starken Dreiliter-Turbo-V6 unter der Haube. So beschleunigt der Macan S in 5,1 Sekunden auf 100 km/h und schafft 254 km/h Spitze.
Bild: Porsche AG
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Das Topmodell Macan Turbo kommt mit dem aus dem Panamera bekannten 440 PS starken Biturbo-V6 mit 2,9 Litern Hubraum. Als Diesel wird es den Porsche Macan nicht mehr geben. Das dürfte der Anfang der angekündigten Diesel-Abkehr im Hause Porsche sein.
Bild: Porsche AG
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Gebrauchtwagen: Seit 2014 ist der Porsche Macan auf dem Markt. Zunächst mit zwei Benzinern und einem Diesel, aber immer mit V6-Motoren: Die beiden Benziner leisten 340 PS (Macan S) und 400 PS (Macan Turbo), den Macan S Diesel gibt es in drei Varianten (211, 250 und 258 PS). Ende 2015 ...
Bild: Werk
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... reichte man dann noch einen Macan GTS (Bild) mit 360 PS nach, der ebenfalls einen V6-Motor hat. 2016 führte Porsche dann einen Einstiegs-Macan mit Vierzylindermotor und einer Leistung von 252 PS ein, sowie ein Performance-Paket für den Macan Turbo, das die Leistung um 40 PS auf 440 PS klettern lässt. Seit ...
Bild: Toni Bader
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... Februar 2018 ist der Diesel allerdings nicht mehr bestellbar (Stand Juli 2018). Die Auswahl unter den Motorisierungen ist demnach groß. Eine gute Mischung aus Fahrspaß und nicht allzu hohem Verbrauch ist der Macan S (hier geht's zur Kaufberatung).
Bild: Werk
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Insgesamt viermal wurde der Porsche Macan zurückgerufen: Im Mai 2014 wegen beschädigter Bremskraftverstärker, im Oktober 2015 konnten Macan S und Macan Turbo undichte Kraftstoffleitungen aufweisen. Im Zuge des Abgasskandals mussten alle Macan S Diesel im September 2016 sowie im Mai 2018 noch einmal in die Werkstatt. Da ...
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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... der Macan noch ein recht junges Auto ist, gibt es bisher keine bekannten Macken, in Foren zeigen sich Macan-Fahrer zufrieden mit dem Kompakt-SUV. Der Porsche Macan gilt als recht wertstabiles Auto: Macan S mit moderatem Kilometerstand kosten auf dem Gebrauchtwagenmarkt um 50.000 Euro, für den Turbo ...
Bild: Ronald Sassen
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... sind mindestens 56.000 Euro fällig. Genauso viel kosten gebrauchte Vierzylindermodelle, in der Regel weisen sie weniger Kilometer auf, als die anderen Motorvarianten. Am günstigsten ist derzeit der Macan S Diesel zu haben: 45.000 Euro kosten ordentliche Modelle.
AUTO BILD zeigt alle Porsche-Neuheiten. Los geht's mit dem Einstiegs-Taycan. Preis: ab 83.520 Euro. Marktstart: März 2021. Nach einem Jahr Bauzeit wird dem Taycan bald eine hinterradangetriebene Einstiegsversion zur Seite gestellt. Zwei Batterien mit 79,2 und 93,4 kWh sind verfügbar, mit Reichweiten von 431 und 484 Kilometer. Trotz ...
Bild: Porsche AG
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... unterschiedlicher Spitzenleistungen von 408 PS und 476 PS beschleunigen beide in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und sind bei 230 km/h abgeriegelt. 19-Zoll-Felgen im eigenen Design und andere Bremssättel heben den Basis-Taycan vom 4S ab.
Bild: Porsche AG
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Porsche Boxster 25 Jahre; Preis: ab 94.986 Euro; Marktstart: Ende März 2021. Das auf 1250 Exemplare limitierte Sondermodell feiert das Boxster-Jubiläum mit Vierliter-Sechszylinder-Boxer und 400 PS. Die Farben huldigen der ersten Studie von 1993.
Bild: Porsche AG
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Porsche 911 (992) GT3; Preis: ab 167.518 Euro; Marktstart: Mai 2021. Der neue 911 GT3 ist richtig brutal! Besonders auffällig ist natürlich der XXL-Spoiler im Schwanenhals-Style, der ...
Bild: Porsche AG
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... besonders viel Abtrieb generieren soll. Der Vierliter-Boxer kommt erneut ohne Turboaufladung aus und leistet 510 PS. Mit Einzeldrosselklappen soll er noch spontaner ansprechen als der Vorgänger. Geschaltet wird manuell oder über ein Siebengang-PDK.
Bild: Porsche AG
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Porsche Taycan Sport Turismo; Marktstart: Frühjahr 2021. Ursprünglich war die Kombi-Version des erfolgreichen Taycan für Ende 2020 geplant, doch Porsche hat die Präsentation auf das Frühjahr 2021 verschoben. Die Erlkönige fahren schon seit einer gefühlten Ewigkeit ihre Runden und sind nur noch leicht getarnt. Beim Design ...
Bild: Automedia
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... wird es keine Überraschungen geben. Die Antriebe werden voraussichtlich ebenfalls vom normalen Taycan übernommen. Bedeutet: Das Topmodell Taycan Turbo S Sport Turismo kommt mit 761 PS. Ob der Sport Turismo die Studie Mission E Cross Turismo beerbt oder ob die ebenfalls in Serie geht, bleibt abzuwarten.
Bild: Automedia
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Porsche 718 Cayman GT4 RS; Preis: ab ca. 130.000 Euro; Marktstart: Sommer 2021. Nach dem 420 PS starken 718 Cayman GT4 legt Porsche noch mal nach und bringt das Tracktool 718 Cayman GT4 RS. Gerüchteweise soll der Vierliter-Sauger 500 PS leisten und könnte so dem 911 GT3 richtig gefährlich werden. Hinzu kommt, ...
Bild: Automedia
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... dass der GT4 RS vermutlich, wie sein großer Bruder GT3 RS, ausschließlich mit PDK angeboten wird. Auch beim Preis dürfte es einen großen Sprung geben: Kostet der 718 Cayman GT4 rund 95.000 Euro, werden für den RS rund 130.000 Euro fällig.
Bild: Automedia
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Porsche 911 GTS; Preis: ab ca. 130.000 Euro; Marktstart: Ende 2021. Der GTS wird erneut das fahraktive Bindeglied zwischen GT3 und 4S bilden. Mit rund 470 PS, Zentralverschlussrädern und den typischen schwarzen Akzenten dürfte er Ende 2021 an den Start gehen. (Bild zeigt 911 4S)
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Porsche 911 GT3 Touring; Preis: vermutlich ab167.518 Euro; Marktstart: Ende 2021. Erlkönige beweisen es, auch vom neuen GT3 wird es wieder eine flügellose Touring-Variante geben. Beim Vorgänger war das Touring-Paket aufpreisfrei und kam nur mit Handschaltung. Zumindest optional könnte es beim neuen aber auch PDK geben. (Bild zeigt normalen GT3)
Bild: Automedia
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Porsche 911 (992) GT3 RS; Preis: voraussichtlich über 200.000 Euro; Marktstart: Anfang 2022. Nachdem Porsche schon den GT3 mit XXL-Flügel und Mehrleistung ausstattet, muss die GT-Abteilung in Weissach beim RS noch mal einen draufsetzen. Als sicher gilt auch hier: Vierliter-Sauger. Die Leistung könnte bei ...
Bild: Bernhard Reichel
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... 530 bis 550 PS liegen. Dazu eine noch weiter optimierte Aerodynamik inklusive vorderer Radhausentlüftungen und Schwanenhals-Heckflügel. Auch beim Preis dürfte der schärfste 911 noch mal zulegen: Ein Basispreis von über 200.000 Euro gilt als wahrscheinlich.
Bild: Bernhard Reichel
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Porsche 911 Safari; Marktstart: 2022. Porsche hat die Entwicklung eines Offroad-911 mehrfach dementiert. Hochbeinige 911-Erlkönige machen aber Hoffnung auf einen ausgeflippten Safari-911er. Mehr Bodenfreiheit, grobstollige Reifen und ausgestellte Kotflügel wären die Erkennungsmerkmale.
Bild: Carpix
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Porsche Cayenne Facelift; Marktstart: 2022. Nach bald fünf Jahren am Markt wird es beim Cayenne Zeit für ein Facelift. Optisch dürften vor allem Leuchten und Schürzen aufgefrischt werden. Der Basis-Dreiliter-V6 könnte durch den neuen 2,9-Liter-V6 aus dem Panamera ersetzt werden. Auch dessen 630-PS-V8 aus dem Turbo S dürfte es in den Cayenne schaffen. (Bild zeigt aktuelles Modell)
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Porsche E-Macan; Marktstart: 2022. Die zweite Generation des Porsche Macan dürfte rein elektrisch unterwegs sein. Vom ersten Elektro-Porsche, dem Taycan, könnte das SUV die 800-Volt-Technik für schnelles Laden und das Design erben.
Bild: AUTO BILD
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Porsche 918-Spyder-Nachfolger; Preis: rund eine Million Euro; Marktstart: 2023. Nach zehn Jahren wäre es wieder an der Zeit für einen Porsche-Supersportler. Der könnte auf der Le Mans-Studie "Living Legend" basieren und den weiterentwickelten Hybrid-Antrieb aus dem 918 Spyder bekommen. Dann mit mehr Elektro-Leistung und über 900 PS.
Bild: Quelle: https://euipo.europa.eu
Kaufberatung Porsche Macan
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2002 schockte Porsche die eigene Fangemeinde mit der ersten Cayenne-Generation. Dieser Aufschrei unter den Kunden mutierte schließlich zu wahrer Begeisterung. Bis heute ist aus der Idee des multifunktionalen Alltags-Porsche eine ganze Produktfamilie entstanden. Auch der jüngste Spross Macan ist ein Erfolg. AUTO TEST wollte wissen, was er in der Praxis kann und hat das komplette Macan-Menü durchprobiert.
Bild: Angelika Emmerling / AUTO BILD
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Der Macan versprüht so rein gar nichts vom nun abgelösten Audi Q5, auf dessen Genen er zum Teil basiert. Schon im Stand lauert er drahtig auf das, was ihm der Fahrer gleich abverlangt.
Im Interieur finden wir die mittlerweile Porsche-typische Tastenleiste links und rechts des PDK-Wählhebels sowie endlich ein zeitgemäßes Infotainment. Die optimale Sitzposition ist schnell gefunden. Auch in diesem Porsche fühlt sich der Fahrer, nicht zuletzt dank der breiten Mittelkonsole, sofort ins Auto eingebettet.
Zündschlüssel links, ein kurzer Dreh und ... Zunächst stellt sich nur verhaltene Freude ein, denn wir sitzen im neuen Basis-Macan mit vier Zylindern und 1984 cm3. Ein Motor exakt gleichen Hubraums mobilisiert auch den VW Golf, die hiesige Leistungsstufe mit 252 PS entstammt allerdings Ingolstädter Know-how.
Wir kennen den Motor bereits aus Audi A4 undA6, doch im Macan wirkt er noch eine Spur feuriger. Klar, er muss schließlich die Marke Porsche repräsentieren. Das gelingt ihm für einen Vierzylinder auch erstaunlich gut, ...
... vor allem was die Gasannahme betrifft: Hier hat Porsche ordentlich an den Stellschrauben gedreht und den Zweiliter, zusammen mit dem Siebengang-PDK, zu einer durchaus agilen Antriebseinheit weiterentwickelt.
So richtig will der Funke jedoch nicht überspringen, denn ungeachtet seiner 252 PS hat der Zweiliter mit rund 1,8 Tonnen Leergewicht zu kämpfen. Das ergibt unter dem Strich zwar ausreichende Fahrleistungen, doch für einen Porsche wirkt die Beschreibung "ausreichend" fast schon blasphemisch.
So ist dieses "Gar nicht mal so schlecht"-Gefühl schnell verebbt, sobald das Popometer die ersten Meter im S-Modell erfühlt – ein Sechszylinder ist nun mal ein Sechszylinder. Seine 88 Mehr-PS in der Hinterhand zu wissen, ist zwar an sich schön, das – im wahrsten Sinne des Wortes – deutlich ziehendere Argument sind allerdings seine 90 zusätzlichen Newtonmeter.
Der Biturbo-V6 schiebt nicht nur stärker an, sondern tut dies auch früher und ausdauernder als der Vierzylinder. Das Plus an Schub zeigt sich vor allem bei Überholvorgängen aus mittleren Drehzahlregionen. Zudem lässt der Sechszylinder den Macan deutlich kerniger klingen – ein Umstand, an dem sich der Macan-Bändiger wohl so ziemlich jeden Morgen aufs Neue erfreuen dürfte.
Fahrwerksseitig herrscht zwischen Macan und S Gleichstand, nur bei den Bremsen fährt der S größere Geschütze auf: 6- anstatt 4-Kolben-Sättel und fünf Millimeter mehr Scheibendurchmesser kann der S vorweisen. Auf der anderen Seite bringt er auch knapp 100 Kilogramm mehr auf die Waage.
Wer das Fahrwerk elektronisch regeln will, muss hüben wie drüben tiefer ins Portemonnaie greifen. Für vertretbare 1155 Euro installiert Porsche bei beiden das adaptive PASM-Dämpfersystem, mit dem der Fahrer unter den drei Kennfeldern Komfort, Sport und Sport Plus wählen kann. Für weitere 1488 Euro ...
... kann das Ganze um Torque Vectoring an der Hinterachse – also um eine variable Verteilung des Antriebsmoments – ergänzt werden. Zudem simuliert Porsche so auf elektronischem Wege eine sperrbare Hinterachse
Beim nur 20 PS stärkeren GTS ist PASM bereits serienmäßig an Bord, und auch darüber hinaus geht es beim feuerroten Spaßmobil vor allem darum, nach außen Porsche-Präsenz zu zeigen. Wer die reinen Fahrleistungen betrachtet, merkt schnell: Der S ist kaum langsamer. Dafür ...
... brüllt der GTS seine Potenz über eine serienmäßige Sport-Abgasanlage in die Welt hinaus, fällt mit zerfurchter Beschürzung auf und regelt das Fahrwerk – wie eingangs erwähnt – serienmäßig adaptiv. Dazu kommen mächtige 20-Zoll-Räder sowie Bi-Xenonscheinwerfer ...
... und spezielle Sportsitze, womit wir aber dem Ausstattungskapitel vorgreifen. Sie sehen schon: Der GTS ist im Grunde kaum mehr als ein krawalligerer S mit sportlicherem Touch. Was direkt zu unserer Empfehlung führt: Der zurückhaltend-gediegene Porsche-Kunde nimmt den S, wer aus der GTI-Fraktion aufsteigt, den GTS.
Kommt es hingegen primär auf die Performance an, kann die logische Wahl nur Turbo heißen: 3,6 Liter, 400 PS Leistung, 550 Newtonmeter Drehmoment – tschüss GTS. Damit geht es in unter fünf Sekunden auf Landstraßentempo, ...
... 266 km/h sind das eingetragene Maximum – eigentlich richtig gut, nüchtern betrachtet aber nur 0,6 Sekunden und 12 km/h schneller als der 22.610 Euro günstigere Macan S. Unter dem Strich ist das aber nicht relevant, denn mit S und Turbo spricht Porsche mit demselben Modell zwei völlig unterschiedliche Zielgruppen an: Alles hängt vom Grad der Performance-Sucht ab.
Falls wir den Porsche-Fans zu oft die Marke Audi erwähnt haben: Einmal müsst Ihr noch durch: Der Dreiliter-V6-Diesel mit 258 PS stammt nämlich ebenfalls aus Ingolstädter Feder – und er macht den Macan zum höchst angenehmen Reisebegleiter ohne Krawallambitionen. Die Fahrleistungen entsprechen in etwa denen des vierzylindrigen Basisbenziners, nur auf 100 ist der Diesel aufgrund seiner 580 Newtonmeter ein paar Zehntel schneller
Beim Verbrauch gibt Porsche zwischen 6,1 und 6,3 Liter an – in der Praxis enden wir auch bei zurückhaltender Fahrweise eher bei 7,5 Liter, was aber immer noch rund zwei Liter unter dem ähnlich teuren VierzylinderBenziner liegt. Wer gern mal ...
... den rechten Fuß aufs Bodenblech stellt – und davon gehen wir an dieser Stelle einfach mal aus –, kratzt auch schon mal am Zweistelligen. Aber auch für den Selbstzünder gilt wie beim Vierzylinder: Wirkliches Porsche-Feeling kann der Diesel nicht vermitteln.
Womit wir zum Thema Ausstattung kommen: Hier fällt die Wahl leicht, denn Porsche bietet keine Linien wie andere Hersteller an, der Verschönerungsgrad hängt von der Wahl des Motors ab. Wer etwa den GTS wählt, erhält neben mehr Leistung auch mehr Luxus oder Technologie als Käufer des Basismodells.
Jeder Macan lässt sich nach Herzenslust kreuz und quer durch die Ausstattungsliste konfigurieren. Nur ein paar Kombinationen gehen nicht – etwa Keramikbremsen für den Vierzylinder.
Für Sportfahrer interessant: das Sport Chrono Paket, das den Macan für 1071 Euro um eine Launch Control, sportlicher abgestimmte Regelsysteme und die zentrale Stoppuhr auf dem Armaturenträger ergänzt.
Für die zwischen zivil und röhrend schaltbare Sport-Abgasanlage verlangt Porsche 2404 Euro, adaptive LED-Leuchten kosten zwischen 685 (GTS) und 2666 Euro (Macan, S und S Diesel).
Porsches 7-Zoll-Touchscreen im neuen Infotainmentsystem reagiert erfreulich intuitiv und setzt Eingaben schnell um. Das Audiomenü zeigt sich aufgeräumt und übersichtlich.
Wer sich nicht nur vom Antriebsstrang beschallen lassen will, hat bei Porsche die Wahl unter zwei Highend-Soundsystemen: Von Bose stammt die im Turbo serienmäßige Preis-Leistungs-Version mit 665 Watt; bei allen anderen verlangt Porsche 1179 Euro. Das 1000 Watt starke Burmester-System kostet weitere 3570 Euro mehr.
Das im PCM integrierte Festplattennavi für 1547 Euro ist dagegen fast schon Pflicht – oder würden Sie in Ihrem 75.000-Euro-Macan mit einem Saugnapf-TomTom an der Frontscheibe herumfahren?
Außerdem lachen uns Memory-Sportsitze für 1785 Euro an, und beledern lässt sich im Macan ohnehin so ziemlich alles – sofern der Kunde über genug Reserven verfügt. Spendabler zeigt sich Porsche beim 75-Liter-Tank – den gibt es für ein simples Kreuzchen in der Optionsliste gratis.
Fazit von Redakteur Alexander Bernt: Mit dem 252 PS starken Vierzylinder erweitert Porsche den Macan um einen reizvollen Einstieg in die Zuffenhäuser SUV-Welt. So richtig Spaß macht der Macan allerdings erst ab dem sechszylindrigen S – unsere allgemeine Empfehlung. Wer mehr Dampf will, nimmt den Turbo, ökonomisch Orientierte den Macan S Diesel.
Noch ein Blick auf die schärfsten Konkurrenten des Macan gefällig? Bitte sehr: BMW X4 (seit 4/14) • Preis: ab 48.200 Euro • vier Benziner (184 bis 360 PS), drei Diesel (190 bis 313 PS) • 6-Gang manuell (20d)/8-Stufen-Automatik • drei Ausstattungslinien.
Antrieb: Vier Benziner inklusive M-Modell sowie drei Diesel stehen auf dem Motoren-Menü. Einen Hybrid gibt es noch nicht, diesen schiebt BMW erst zum Modellwechsel nach.
Ausstattung: Die Basislinie heißt beim X4 Advantage. M-Sport macht den X4 optisch dynamischer, xLine ergänzt den Look um silbrige Offroad-Zierteile. Extras: Die Möglichkeiten sind schier endlos: Metallic kostet 890 Euro, das einfache Navi im Business-Paket 1900 Euro.
Karosserie: Lexus' Design mag manchmal fragwürdig sein, beim 4,63-Meter-SUV ist den Japanern aber ein stimmiges Gesamtpaket gelungen. Seit Ende 2014 am Markt.
Ausstattung: Gleich fünf Linien stehen zur Wahl, dafür gibt es wenige Einzelextras – üblich bei Importmarken aus Fernost. Schon die mittlere Executive Line lässt kaum Wünsche offen. Extras: Metallic für 950 Euro, das Festplattennavi kommt auf den gleichen Preis.
Mercedes GLC Coupé (seit 8/16) • Preis: ab 49.445 Euro • drei Benziner (211 bis 367 PS), drei Diesel (170 bis 258 PS) • Allrad • 7-/9-Stufen-Automatik • drei Ausstattungslinien.
Antrieb: Im Gegensatz zu BMW oder Porsche hat Mercedes mit dem GLC 350e einen Plug-in-Hybrid mit 320 PS Systemleistung im Angebot. Die konventionellen Motoren: je drei Diesel und Benziner.
Ausstattung: Die Linien Exclusive, AMG-Line und designo sind eher optischer Natur. Funktionelle Extras müssen individuell konfiguriert werden. Extras: Metallic kostet 929 Euro, das einfachste Navi gibt es schon für 595 Euro.