VW ID.Aura T6
VW bringt den T6 zurück – mit mehr als einem Haken!

Ausgerechnet "T6": Während die Bezeichnung hierzulande Bulli-Kult verkörpert, nutzt VW sie in China nun für ein elektrisches SUV.
Bild: FAW-Volkswagen
Umso überraschender wirkt nun eine Nachricht aus China: Dort bringt Volkswagen einen "ID.Aura T6" auf den Markt. Und nein, dabei handelt es sich weder um einen Transporter noch um einen Bulli-Nachfolger. Stattdessen steckt hinter dem Kürzel ein vollelektrisches SUV.
Neuer China-VW mit eigenem Namen
Der ID.Aura T6 entsteht im Gemeinschaftsunternehmen FAW-Volkswagen und richtet sich ausschließlich an den chinesischen Markt. Ende Juli 2026 hat VW dort die Vorbestellungen für das neue Modell geöffnet.

Keine Ähnlichkeit mit "unserem" T6: In China ist das neue Elektro-SUV ID.Aura T6 ab sofort bestellbar.
Bild: FAW-Volkswagen
Optisch folgt der Stromer der aktuellen China-Linie von Volkswagen: geschlossene Front, durchgehendes Leuchtenband und beleuchtetes VW-Logo. Mit einer Länge von 4,81 Metern spielt der neue T6 in der Mittelklasse. Der Radstand von 2,84 Metern verspricht ein großzügiges Platzangebot. Unter der Fronthaube befindet sich zusätzlich ein 90-Liter-Frunk, also ein kleiner Stauraum im Vorderwagen.
Digital bis unters Dach
Während deutsche VW-Kunden noch über Touchflächen und Bildschirmgrößen diskutieren, fährt der China-T6 gleich mit einer ganzen Armada an Displays vor. Zum Cockpit gehören ein 10,25-Zoll-Instrumentendisplay, ein 15,6-Zoll-Zentralbildschirm und ein 25,8-Zoll-Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion.

Die Vordersitze lassen sich fast bis in eine liegende Position umklappen.
Bild: FAW-Volkswagen
Dazu kommen zahlreiche Komfortfeatures, die speziell in China gefragt sind. Volkswagen verspricht unter anderem einen Massagesitz für den Beifahrer, ein Dolby-Atmos-Soundsystem mit 18 Lautsprechern sowie Sitze, die sich beinahe in Liegen verwandeln lassen.
Der neue T6 fährt mit LiDAR-System
Auch technisch hat der chinesische T6 mit dem deutschen Namensvetter ungefähr so viel gemeinsam wie ein Campingplatz mit einem Rechenzentrum. Angetrieben wird der ID.Aura T6 von einem 228 PS starken Elektromotor. Die Energie liefert eine LFP-Batterie.
Besonders interessant ist die Assistenztechnik: Auf dem Dach sitzt ein LiDAR-Sensor, dazu kommt die von Volkswagen und Horizon Robotics entwickelte Carizon-Plattform. Laut Hersteller soll das System Funktionen wie Autobahn-Assistenten mit Navigationsunterstützung sowie erweiterte Fahrhilfen im Stadtverkehr ermöglichen.
Service-Links
