Elektro-VWs bis zu 10.000 Euro günstiger
Autokäufer können weiter mit ID-Kaufprämie rechnen
VW verlängert die "ID.Kaufprämie" um drei Monate. Zusammen mit der staatlichen Förderung sind – je nach Anspruch – bis zu 10.000 Euro Preisvorteil drin.
Bild: AUTO BILD
Inhaltsverzeichnis
- VW verlängert Elektroauto-Rabatt um drei Monate
- ID.3-Preis knapp überm SUV-Coupé Taigo
- Das sind die Bedingungen vom VW-Sonderpreis
- So viel kostet der ID.3 mit Prämie und Rabatt
- So viel kostet der Golf als Plug-in-Hybrid
- Welche VW-Modelle erhalten 5000 Euro Rabatt?
- So beantragen Sie die ID.Kaufprämie von VW
- ID.4 Pure mit Prämie und Bonus für knapp 30.000 Euro
- ID.Buzz im Sonderangebot ohne Förderprämie
- Leasingautos in VW-Kaufprämie eingeschlossen
- Fazit
VW stützt den E-Auto-Verkauf auch im Frühjahr – der Hersteller verlängert die firmeneigene Kaufprämie für neue Elektroautos um weitere drei Monate. Damit läuft die "ID Kaufprämie" aktuell erst am 30. Juni 2026 aus, bleibt parallel zur staatlichen Kaufförderung erhalten.
Das ist insofern bemerkenswert, als einige Hersteller ihre ursprünglich üppige Rabattierung inzwischen beendet haben. Volkswagen dagegen setzt die großzügige Rabatt-Politik vorläufig fort.
Die Kombination aus staatlicher Förderung und Volkswagen-Rabatt kann dafür sorgen, dass der elektrische Kompakte VW ID.3 erstmals unter 23.000 Euro kostet – vorausgesetzt, die Förderbedingungen werden erfüllt. Aktuell können Käufer eines Modells der ID-Familie bis zu 4000 Euro vom Listenpreis abziehen, für eine Variante sind sogar bis zu 5000 Euro möglich.
Mit der ID.Kaufprämie in Höhe von 4000 Euro sinkt der Preis des Basismodells VW ID.3 Pure von 33.330 Euro Listenpreis auf noch 29.330 Euro. Wird jetzt noch der komplette Elektroauto-Förderbonus der Bundesregierung abgezogen, kostet der ID.3 Pure 23.330 Euro.
E-Auto-Prämienrechner 2026
Berechnet die voraussichtliche Förderung anhand bekannter Regeln
€
Kinder im Haushalt
Rechner basiert auf Informationen aus dem Bundesumweltministerium (BMUKN)
Das macht ihn rund 6000 Euro billiger als den Einstiegs-Golf mit Verbrennungsmotor. Und der Elektro-VW liegt auf einmal nur 90 Euro über dem Preis des 4,26 Meter langen SUV-Coupés VW Taigo. Das Beste: Der Staats-Bonus gilt rückwirkend für Zulassungen ab 1. Januar 2026.
Hat der VW-Rabatt einen Haken? Nein – es sind sogar Wunschkonfigurationen möglich. Und der rabattierte VW ID der Wahl kann genauso geleast werden.
Wer nicht so lange auf die Lieferung warten möchte, kann auch einen Neuwagen aus dem Bestand bereits vorkonfigurierter Fahrzeuge auswählen und den Nachlass geltend machen.
Der Rabatt wird direkt vom Hersteller gewährt. Dazu müssen Kaufinteressenten direkt über die VW-Website eine Anfrage versenden.
AUTO BILD rechnet vor, wie viel Käufer oder Leasingnehmer sparen können, wenn sie sowohl die staatliche Kaufförderung als auch die VW-Offerte nutzen. Als Preisbeispiel dient das günstigste Elektroauto, das im Rahmen des Angebots erhältlich ist: der VW ID.3 Pure.
Der 4,26 Meter lange Kompakte hat in der Grundausstattung einen 170 PS starken Elektromotor, der den Viertürer über die Hinterachse auf bis zu 160 km/h beschleunigt. Sein Akku hat Kapazität für 52 kWh Energie, das ergibt rein rechnerisch einen Aktionsradius von 388 km (nach Prüfnorm WLTP).

Der VW ID.3 wird mit "ID.Kaufprämie" und staatlichem Bonus um bis zu 10.000 Euro billiger – und liegt mit einem Neuwagen-Preis ab 23.330 Euro fast schon auf Polo-Niveau.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Mit VW-Bonus "ID.Kaufprämie" sinkt das Basismodell des VW ID.3 Pure von ab 33.330 Euro Listenpreis auf nur noch 29.330 Euro. Die staatliche Basisförderung für BEV, also voll elektrisch angetriebene Autos mit Akku, liegt bei 3000 Euro. Förderfähig sind kinderlose Haushalte mit bis zu 80.000 Euro gemeinsamem Einkommen. Mit dieser Kaufförderung (die nachträglich erstattet wird) sinkt der ID.3 Pure im Preis auf 26.330 Euro.
Die zweite Stufe der staatlichen Förderung erreichen Antragsteller, deren Haushaltseinkommen maximal 60.000 Euro beträgt. Damit steigt der Bonus vom Bund auf 4000 Euro. Bedeutet, dass sie den ID.3 Pure für 25.330 Euro erhalten. In die dritte Stufe gelangen Haushaltseinkommen von maximal 45.000 Euro, die erhalten pauschal 5000 Euro Kaufförderung. Damit sinkt der Preis vom ID.3 Pure auf 24.330 Euro.
Zusätzlich bedeuten bis zu zwei Kinder im Haushalt der Antragssteller eine Erhöhung der Förderung: Pro Kind gibt es weitere 500 Euro. Allerdings wirkt sich dies auch auf die Einkommensgrenze aus, die pro Kind im berücksichtigten Haushaltseinkommen um 5000 Euro steigt. Im höchsten Fall kommen weitere 1000 Euro (à zwei Kinder) zur Kaufförderung hinzu – dann steigt die Prämie auf maximal 6000 Euro, und der Preis für den VW ID.3 Pure sinkt auf 23.330 Euro.
Kleiner Wermutstropfen: Die ID.Kaufprämie gilt nur für vollelektrische Modelle (daher der Zusatz "ID", der sich auf die Modellfamilie bezieht). Daher gibt es für Plug-in-Hybride von Volkswagen nur die staatliche Förderung. AUTO BILD rechnet die unterschiedlichen Förderstufen am Beispiel des preisgünstigsten Plug-in-Hybriden von VW durch. Dabei handelt es sich um den Golf 1.5 eHybrid OPF. Er wird von einer Gemeinschaft aus Vierzylinder-Benziner mit 150 PS und E-Motor mit 116 PS in Bewegung gebracht – bis zu 204 PS Systemleistung ermöglichen 220 km/h Endgeschwindigkeit, wenn der Verbrenner läuft. Arbeitet nur der Elektroantrieb, ist bei 140 km/h Schluss. Ein 19,7 kWh großer Akku ermöglichst bis zu 143 km vollelektrische Reichweite.

Im Alltagsbetrieb kommt der Golf als Plug-in-Hybrid "1,5 eHybrid OPF" im Schnitt auf 3,6 Liter – aber je nachdem, ob viel rein elektrisch oder viel Verbrenner gefahren wird, kann der Verbrauch auch viel niedriger oder höher liegen.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Neu kostet der Golf eHybrid ab 44.205 Euro. Mit der ersten Stufe der Förderung (bis 80.000 Euro Haushaltseinkommen) gibt der Staat 1500 Euro dazu, dann beträgt der Preis für den Kompakten mit Doppelherz ab 42.705 Euro. Auf der zweiten Stufe (bis 60.000 Euro Haushaltseinkommen) steigt die Fördersumme auf 2000 Euro. Somit sinkt der Preis für den Plug-in-Hybrid-Golf auf 42.205 Euro. Die dritte Stufe (bis 45.000 Euro Haushaltseinkommen) berechtigt zu 2500 Euro Bonus, der den Listenpreis des eHybrid auf 41.705 Euro senkt.
Wie beim vollelektrischen Antrieb gewährt der Bund auch für bis zu zwei Kinder im Haushalt zusätzlich Förderung obendrauf, zugleich erhöht sich automatisch das Haushaltseinkommen um jeweils pauschal 5000 Euro. Mit zwei Kindern und dem niedrigsten Haushaltseinkommen erhält man die volle Fördersumme 3500 Euro, dann sinkt der Preis für den VW Golf 1.5 eHybrid OPF auf 40.705 Euro.
Alle anderen Elektroautos der Marke VW, also sämtliche ID-Modelle, erhalten ebenfalls die pauschale Förderung von 4000 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Das sind alle Ausführungen von ID.3, ID.4 und ID.5, die Sondermodelle ebenfalls.
So proditiert zum Beispiel auch das aktuelle Sondermodell ID.3 Energy – es gibt davon mehrere Leistungsstufen – vom Rabatt. Sein Preis startet nach Abzug der Förderung bei 32.530 Euro für das 170-PS-Modell. Auch die übrigen "Energy"- und "Fire+Ice"-Sondermodelle sind prämienabzugsberechtigt.
Den höheren Maximalrabatt von 5000 Euro gibt es für die elektrische Mittelklasse ID.7 (Limousine) und ihre Kombiversion ID.7 Tourer. Damit sinkt der Preis für den ID.7 Pro mit 77 kWh Energiespeicher und 286 PS an der Hinterachse auf 49.105 Euro.
Der VW-Rabatt gilt für jedes Modell, und es gibt keine Beschränkungen: Man kann im Konfigurator sein Wunschauto frei zusammenstellen. Allerdings lässt sich der Rabatt nicht über den Konfigurator abziehen. Kaufinteressenten müssen über eine Unterseite der VW-Homepage eine Anfrage stellen. Das bedeutet im Detail, konkrete Angaben zu machen: Modellwunsch, Auslieferungsmodalitäten und persönliche Daten.
Zum Kaufpreis kommen jeweils mindestens 1000 Euro Auslieferungskosten hinzu: Dazu gehört die Bereitstellung, Anmeldung und Anbringung der Kennzeichen. Zur Wahl stehen für diesen Mindestpreis die Abholung in der Autostadt Wolfsburg oder in der Gläsernen Fabrik Dresden. Wer den Weg sparen möchte, kann das Auto auch beim jeweiligen VW-Händler abholen, dann kostet die Auslieferung pauschal 1238 Euro. Diese Nebenkosten sind übrigens nicht ungewöhnlich: Auslieferungs- oder Bereitstellungsgebühren um 1000 Euro berechnet nahezu jeder Autohersteller.
In einem weiteren Schritt kann die Inzahlungnahme des Gebrauchten angefragt, Beratung zum Thema Wallbox und auch eine Probefahrt angefragt werden. Der zuständige VW-Händler wird vom Hersteller delegiert. "Die Kaufprämie wird in der Preisdarstellung des Konfigurators und der Online-Fahrzeugbörse 'Volkswagen Autosuche' auf der Website volkswagen.de nicht berücksichtigt", teilt VW mit. Sie werde am Ende der Bestellung automatisch gewährt – der betreffende Händler zieht sie dann ab. Es bleibt also jedem Kunden selbst überlassen, die 4000 bis 5000 Euro vom dargestellten Endpreis zu subtrahieren.
Das Elektro-SUV VW ID.4 wird nach Abzug der Kaufprämie ebenfalls um 4000 Euro günstiger. Die Einstiegsversion Pure mit 52-kWh-Akku und 170-PS-Motor kostet inklusive Kaufprämie ab 38.635 Euro, wobei das Infotainment-Paket stets dabei ist. Wer ein vorkonfiguriertes Modell bestellt, zahlt sogar nur 36.335 Euro. Wird jetzt noch die volle staatliche Kaufförderung (6000 Euro) bewilligt, kostet ein vorkonfigurierter ID.4 nur noch knapp 30.000 Euro.
Das gleich große SUV-Coupé VW ID.5 wiederum ist dank der Kaufprämie ebenfalls unter 40.000 Euro zu haben – dabei handelt es sich laut VW um ein Angebot für vorkonfigurierte Fahrzeuge für 39.970 Euro. Wer sein Wunschauto kaufen will, erhält das Basismodell Pure, ebenfalls mit Infotainment-Paket, dank Rabatt bereits ab 41.270 Euro (abzüglich Kaufbonus vom Bund 35.270 Euro). Die Leistungsdaten des ID.4 Pure sind identisch mit denen des ID.4-Basismodells.
Der Mittelklasse-Kombi VW ID.7 genießt sogar 5000 Euro Preisnachlass, in der aktuellen Basisversion Pro (77-kWh-Akku, 286 PS) kostet der Elektro-Variant nach Prämien-Abzug 49.905 Euro. Minus staatliche Förderung: 43.905 Euro.
Der Elektro-Bulli VW ID.Buzz ist von der ID.Kaufprämie 2026 ausgenommen. Allerdings gibt es von VW Nutzfahrzeuge eigene Sonderangebote, beispielsweise für die Ausführung "Freestyle". Sie kostet ab 49.997 Euro und ist damit rund 4300 Euro günstiger als das Basismodell Pure. Beide haben den gleichen Antriebsstrang, also den kleinen Akku mit 59 kWh Kapazität sowie den 170 PS starken Standard-Elektromotor von VW.

Der Elektro-Bulli VW ID.Buzz ist als vergünstigtes Sondermodell ("Freestyle") zu haben, profitiert allerdings nicht von einer Kaufprämie.
Bild: Volkswagen AG
Tatsächlich handelt es sich beim "Freestyle"-Angebot nicht um eine abgespeckte Ausführung: Die Klimaanlage "Climatronic" ist ebenso an Bord wie das Radio mit 13-Zoll-Display, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalte- und Notbremsassistent. Sonderausstattung kann im Konfigurator allerdings nur eingeschränkt hinzugefügt werden – so sind Lenkrad- und Sitzheizung nicht verfügbar. Immerhin gibt es auf Wunsch eine sinnvolle Wärmepumpe (1047 Euro Aufpreis). Weitere Einschränkung: Lediglich zwei Lackierungen sind möglich – "Candy Weiß" oder "Metallic" (1035,30 Euro Aufpreis) für ein metallisches Silbergrau.
Wird die staatliche Kaufförderung beantragt, sinkt der Preis für das Buzz-Sondermodell auf 43.997 Euro.
Wer will, kann die Kaufprämie auch auf einen Elektroauto-Leasingvertrag anwenden. Als Finanzierung wird Barkauf genannt, Ratenzahlung ist nicht explizit erwähnt. "Ihr Volkswagen Partner berät Sie dazu auch gern persönlich", empfiehlt VW.
Der Rabatt gilt nicht nur für Bestellfahrzeuge, die über den Konfigurator erstellt wurden, sondern auch für die oft etwas günstigeren Lagerfahrzeuge. Einzige Voraussetzung: Die Bestellung bzw. Lieferung wird über einen teilnehmenden VW-Händler abgewickelt. Sowohl private als auch gewerbliche Käufer sind zugelassen, wobei die Umsatzsteuer in der Prämie bereits enthalten ist.
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