T-Roc kostet über 27.000 Euro

Facelift für den T-Roc: Volkswagen hat seinem Kompakt-Crossover eine Frischekur verpasst. Die beinhaltet nicht nur das Aufhübschen der Karosserie, sondern auch eine gesteigerte Innenraumqualität. Das treibt auch den Preis nach oben, der aktuell bei 27.085 Euro startet. Das Topmodell T-Roc R gibt es ab 52.260 Euro, für das Cabrio verlangt VW mindestens 35.885 Euro.

Die Preise auf einen Blick:

Die Preise auf einen Blick:
Benziner:
1.0 TSI OPF (116 PS)
ab 27.850 Euro
ab 30.065 Euro
ab 33.365 Euro
Cabrio: ab 36.910 Euro
ab 34.445 Euro
1.5 TSI OPF (150 PS)
ab 32.955 Euro
ab 36.255 Euro
Cabrio: ab 39.800 Euro
ab 37.335 Euro
Cabrio: ab 42.080 Euro
1.5 TSI OPF DSG (150 PS)
ab 35.120 Euro
ab 38.505 Euro
Cabrio: ab 42.050 Euro
ab 39.585 Euro
Cabrio: ab 44.330 Euro
2.0 TSI OPF 4Motion (190 PS)
ab 44.465 Euro
2.0 TSI OPF 4Motion (300 PS)
ab 53.140 Euro
Diesel:
2.0 TDI SCR (116 PS)
ab 31.450 Euro
ab 33.665 Euro
ab 36.965 Euro
ab 38.045 Euro
2.0 TDI SCR DSG (150 PS)
ab 38.805 Euro
ab 42.190 Euro
ab 43.270 Euro
2.0 TDI SCR 4Motion (150 PS)
ab 44.740 Euro
ab 45.820 Euro

VW T-Roc Cabrio Facelift: Preise

VW T-Roc Cabrio Facelift: Preise
1.0 TSI OPF (110 PS)
ab 35.885 Euro
1.5 TSI OPF (150 PS)
ab 38.775 Euro
ab 41.055 Euro
1.5 TSI OPF DSG (150 PS)
ab 41.025 Euro
ab 43.305 Euro

VW T-Roc mit Rabatt kaufen

Den T-Roc gibt es bei carwow.de (Kooperationspartner von AUTO BILD) als Neuwagen mit Rabatt. Bis zu 9215 Euro unter Listenpreis sind für den Zweiliter-TDI mit Allrad in der Ausstattung "R-Line" möglich. Aber auch auf andere Varianten und Ausstattungslinien gibt es Preisnachlässe (mehr Infos dazu gibt's hier).
Hinweis
VW T-Roc mit Rabatt bei Carwow
Zum Angebot

Der T-Roc tritt gegen Ford Puma und Renault Captur an (Update!)

Dass der T-Roc zu den am besten verkauften Autos in Deutschland zählt, dürfte bekannt sein. Doch wie schlägt sich der Crossover im Vergleich gegen seine Konkurrenten? Dafür tritt der Wolfsburger gegen den Ford Puma und den Renault Captur an, um sein Revier zu verteidigen. Wir vergleichen die Drei so, wie sie auch gekauft werden – mit Frontantrieb und Motoren von 140 PS im Captur, 150 PS im VW und 155 PS im Ford Puma.
Renault Captur TCe 140           Ford Puma 1.0 EcoBoost      VW T-Roc 1.5 TSI
Angetreten zum Vergleich: Die drei SUVs Ford Puma, Renault Captur und der frische VW T-Roc laufen im Test zur Höchstform auf.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD

Und direkt beim Einsteigen holt der T-Roc erste Punkte, bietet den besten Einstieg und den meisten Platz im Innenraum, da zwickt es beim Captur und Puma etwas früher. Gerade beim Kölner muss man gut aufpassen, um nicht mit dem Kopf anzustoßen, und auch der Franzose ist nicht für großgewachsene Leute. Immerhin tendiert bei ihm als einzigem die Beinfreiheit nicht gegen null. Oder anders: Die Beine drücken sich hinter etwas größeren Fahrern nicht sofort in deren Rücken. Bei der Connectivity liegt wiederum der T-Roc vorn.

Der T-Roc federt komfortabel bis sportlich

Fahrwerksseitig zeigt sich das aufpreispflichtige DCC-Fahrwerk des VW von seiner weichen Seite, zumindest im Komfortmodus. Im Sportmodus lässt es dagegen keine Unklarheiten über den Fahrbahnbelag mehr aufkommen. Gleiches gilt für die Lenkung, die für jeden Geschmack die notwenige Härte mitbringt. Der Puma ist grundsätzlich etwas sportlicher ausgelegt, der Captur lässt etwas mehr Feedback zu wünschen.
Das eher gemütliche Naturell des Franzosen wird auf der Teststrecke deutlich, wo sein ESP – das übrigens bei keinem der drei abschaltbar ist – den Crossover am besten verzögert (35,4 Meter). Der VW bremst durchschnittlich mit 38,2 Metern, der Puma ist mit 37,6 Metern nur minimal besser, bei warmer Bremse liegen alle drei wiederum gleichauf (den gesamten Test gibt's hier).

Leichte Überarbeitung für den VW T-Roc

Front und Heck wurden für den neuen Lebensabschnitt leicht überarbeitet. Am vorderen Ende ziehen serienmäßig LED-Scheinwerfer ein, optional gibt es mit dem "IQ.Light" jetzt auch Matrix-LED-Licht. Je nach Lichtoption ziert zudem ein Leuchtstreifen in bester VW Manier den Kühlergrill. Neue Schürzen vorne und hinten sollen das Design aufpeppen und differenzieren die einzelnen Ausstattungslinien nun stärker voneinander. Am Heck kommen neue Rückleuchten zum Einsatz, die es aber nur in Verbindung mit dem Matrix-Licht vorne gibt. Ansonsten bleibt es bei den bisherigen Leuchten, die allerdings abgedunkelt wurden.

Endlich gibt es aufgeschäumte Flächen im VW

Wirklich interessant ist das Facelift aber im Innenraum. Hier gab es in der Vergangenheit viel Kritik an der Qualität. Nicht ohne Grund, denn bislang war bei der Materialauswahl Hartplastik angesagt. In der ersten Reihe sind diese Zeiten nun vorbei. Das Armaturenbrett ist aufgeschäumt, die Türtafeln tragen selbst in der Basis schon Stoffeinlagen. Der Fond muss sich allerdings weiterhin mit den tristen Verkleidungen ohne Dekoreinlagen begnügen. Den farblichen Anstrich verliert der T-Roc beim Crossover, nur Cabrio und das Topmodell T-Roc R haben die Option noch und lassen sich so aufpeppen. Die Bedienung der Klimaautomatik erfolgt künftig per Touch, die Bedieneinheit ist dabei schon vom Passat bekannt. Für Sitzkomfort sollen außerdem neue "Ergo-Active" Sitze mit Massagefunktion sorgen.
VW T-Roc R-Line
Nur T-Roc R und die R-Line kommen mit Touch-Lenkrad. Ansonsten wird es digitaler im T-Roc.
Bild: Volkswagen AG

Drahtlose Smartphone-Anbindung jetzt auch im T-Roc

Ein Multifunktionslenkrad gehört zum Standardumfang jedes T-Roc, ebenso wie ein volldigitales Kombiinstrument mit acht Zoll Diagonale. Optional ist das "Active Info"-Display auch mit 10,25 Zoll erhältlich. Beim Infotainment zieht dank MIB 3 auf Wunsch drahtloses Apple CarPlay und Android Auto ein, das Display erreicht eine Größe bis zu 9,2 Zoll (6,5 Zoll in der Basis) und wird künftig auf das Armaturenbrett aufgesetzt. Dank des MIB 3 ist der T-Roc auf Wunsch immer online und vernetzt. Das bedeutet zum einen die Anbindung an die "We Connect App" und zum anderen Echtzeitdaten für das Navigationssystem und den Wetterbericht.
VW T-Roc Cabrio
Das Cabrio wird weiterhin angeboten. Hier gibt es auf Wunsch auch rote Dekore im Innenraum.
Bild: Volkswagen AG

Travel Assist jetzt auch für das Crossover

Auch bei den Assistenten baut VW den Funktionsumfang des T-Roc weiter aus. So gibt es unter anderem nun auch den "Travel Assist". Er kombiniert Spurführung und Abstandstempomat, der zum Facelift jetzt sogar vorausschauend auf den Verkehr achtet.
Die Assistenten im Detail:

  • IQ.DRIVE Travel Assist – Bündelung von ACC und Lane Assist
  • Prädiktives ACC – Adaptiver Tempomat mit GPS Unterstützung
  • Front Assist – Notbremsassistent
  • Side Assist - Totwinkelwarner
  • Lane Assist - Spurhalteassistent
  • Park Assist - Parklenkassistent
  • Proaktives Insassenschutzsystem

Topmodell bleibt der T-Roc R mit 300 PS

Die Antriebe übernimmt das Facelift unverändert vom Ausgangsmodell. Elektrifizierung spielt beim Wolfsburger also auch jetzt noch keine Rolle.
VW T-Roc R Facelift
Das R-Modell inklusive optionaler Akrapovic-Auspuffanlage wird ebenfalls weiterhin angeboten.
Bild: Volkswagen AG
Klassische Benzin- und Dieselmotoren gehen unter der Haube ihrer Arbeit nach. Top-Modell bleibt der T-Roc R mit 300 PS und Technik aus dem Golf.

Die technsichen Daten im Überblick:

Die technsichen Daten im Überblick:
Motor
Dreizylinder-Benziner
Vierzylinder-Benziner
Vierzylinder-Benziner
Vierzylinder-Benziner
Vierzylinder-Benziner
Vierzylinder-Diesel
Vierzylinder-Diesel
Vierzylinder-Diesel
Hubraum
999 cm³
1498 cm³
1498 cm³
1984 cm³
1984 cm³
1968 cm³
1968 cm³
1968 cm³
Leistung
85 kW (116 PS)
110 kW (150 PS)
110 kW (150 PS)
140 kW (190 PS)
221 kW (300 PS)
85 kW (116 PS)
110 kW (150 PS)
110 kW (150 PS)
max. Drehmoment
200 Nm
250 Nm
250 Nm
320 Nm
400 Nm
300 Nm
360 Nm
360 Nm
Antrieb
Front
Front
Front
Allrad
Allrad
Front
Front
Allrad
Getriebe
Sechsgang-Handschaltung
Sechsgang-Handschaltung
Siebengang-DSG
Siebengang-DSG
Siebengang-DSG
Sechsgang-Handschaltung
Siebengang-DSG
Siebengang-DSG
0-100 km/h
10,1 s
11,3 s*
8,8 s
10 s*
8,4 s
9,5 s*
7,2 s
4,9 s
10,7 s
8,8 s
8,6 s
Höchstgeschwindigkeit
189 km/h
187 km/h*
208 km/h
205 km/h*
207 km/h
203 km/h*
218 km/h
250 km/h
190 km/h
206 km/h
201 km/h
 

Der Vorgänger des Facelifts ist noch keineswegs alt

Da es sich beim neuen T-Roc nur um ein Facelift handelt, können sich Interessenten getrost auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt umsehen.
VW T-Roc 2.0 TSI Sport DSG 4Motion
Da sich technisch zum neuen Modell nur wenig ändert, ist das Vorfacelift noch immer eine interessante Alternative.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Weniger gut ausgestattete Exemplare starten in den gängigen Gebrauchtwagenbörsen bei rund 17.000 Euro. Wenn ein T-Roc Probleme macht, dann meistens eher mit Kleinigkeiten. Rost kennt das noch junge SUV nicht.
Hinweis
VW T-Roc im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt
Zu den Angeboten
Neben den harten Kunststoffen sind auch die Sitzbezüge im Innenraum nicht immer besonders langlebig. Die Lautsprecher scheppern teilweise unangenehm. Die Infotainmentsysteme können sporadisch abstürzen. Der 1,5-Liter-TSI nervt teilweise mit Motorruckeln beim Anfahren: Hierzu gab es ein Softwareupdate. Mehrere Rückrufe wegen Sicherheitsgurt, Dachkantenspoiler (2018), Bordbuch (2017-2018), Rücksitzlehne (2018) und Parkbremse (2018).