VW Transporter 6.1 Facelift (2019): Elektro, Motoren, Innenraum

VW frischt den Transporter auf

VW verpasst dem Transporter ein Facelift. Der T6 bekommt deutlich mehr Assistenzsysteme und eine reine Elektro-Version. Alle Infos!
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat den Transporter T6 aufgefrischt. Die intern "6.1" genannte Modellpflege wird auf der Baumaschinen-Messe Bauma 2019 in M├╝nchen (8. bis 14. April) vorgestellt. Wie sein gelifteter Pkw-Bruder ist der Transporter 6.1 am deutlich gewachsenen K├╝hlergrill zu erkennen, der sich jetzt tiefer in die Frontsch├╝rze zieht. Au├čerdem sind die Scheinwerfer mit der neuen Leuchtgrafik schmaler geworden.

Mehr Assistenten und neues Infotainmentsystem

Das Interieur wurde ebenfalls behutsam modernisiert.

Im Cockpit bekommt der Transporter erstmals das Infotainmentsystem "MIB3" inklusive SIM-Karte. Dadurch kann ├╝ber den Touchscreen auf Onlinedienste zugegriffen werden. Au├čerdem verpasste VW der T6-Nutzfahrzeugvariante ein modernisiertes Lenkrad, hinter dem sich eine der wichtigsten Neuerungen des Facelifts versteckt: Der Transporter verf├╝gt n├Ąmlich zuk├╝nftig ├╝ber eine elektromechanische Servolenkung, die das hydraulische System ersetzt. Der Technologiewechsel erm├Âglicht einige neue Assistenzsysteme. Dazu geh├Âren unter anderem ein aktiver Spurhalteassistent, ein Flankenschutz sowie ein aktiver Parkassistent mit automatischer Lenkung. Beim Ausparken wird der Fahrer ebenfalls unterst├╝tzt, ein Anh├Ąngerassistent hilft beim Rangieren. In Kombination mit dem aufpreispflichtigen Navi gibt es auch eine Verkehrszeichenerkennung. Bei den geschlossenen Varianten stabilisiert ein Seitenwindassistent das Fahrzeug, falls es in eine Windb├Âe ger├Ąt.

Mehr Raum f├╝r sperrige Gegenst├Ąnde

F├╝r mehr praktisches Talent sorgt die neue Unterladefunktion. Durch eine unterhalb der Beifahrer-Sitzbank angebrachte Klappe k├Ânnen besonders lange Gegenst├Ąnde geschoben werden. So erh├Âht sich die Ladel├Ąnge um 35 Zentimeter auf 2,80 Meter. Die lange Version des T6.1 soll sogar bis zu 3,30 Meter lange Holzlatten schlucken. Au├čerdem bekommt der Transporter unter der Doppelsitzbank ein zus├Ątzliches, abschlie├čbares Staufach. Laderaum und Fahrgastzelle k├Ânnen zuk├╝nftig separat abgeschlossen werden.

Elektro-Version von Abt

Der Transporter ist weiterhin als geschlossener Liefer- und als Pritschenwagen erh├Ąltlich.

Bei den Motoren setzt VW auf einen 2,0 Liter gro├čen TDI, der in der Basis 90 PS leistet. Der Selbstz├╝nder ist aber auch mit 110, 150 und 199 PS erh├Ąltlich. Die beiden st├Ąrksten Leistungsstufen sind optional mit Allrad bestellbar. Au├čerdem wird es eine 112 PS starke Elektrovariante geben, die in Zusammenarbeit mit Abt entsteht. Deren 77,6 KWh gro├čen Stromspeicher sollen laut VW eine Reichweite von ├╝ber 400 Kilometern erm├Âglichen. Ihre zugelassene Nutzlast betr├Ągt 1,2 Tonnen. Wie gewohnt ist der Transporter als geschlossener Lieferwagen, als Kombi und als Pritschenwagen mit Einzel- und Doppelkabine erh├Ąltlich.  

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