Neue VW (2019, 2020, 2021, 2022 und 2024)

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VW Transporter 6.1 Facelift (2019): Elektro, Motoren, Innenraum

VW frischt den Transporter auf

VW verpasst dem Transporter ein Facelift. Der T6 bekommt deutlich mehr Assistenzsysteme und eine reine Elektro-Version. Alle Infos!
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat den Transporter T6 aufgefrischt. Die intern "6.1" genannte Modellpflege wird auf der Baumaschinen-Messe Bauma 2019 in München (8. bis 14. April) vorgestellt. Wie sein gelifteter Pkw-Bruder ist der Transporter 6.1 am deutlich gewachsenen Kühlergrill zu erkennen, der sich jetzt tiefer in die Frontschürze zieht. Außerdem sind die Scheinwerfer mit der neuen Leuchtgrafik schmaler geworden.

Mehr Assistenten und neues Infotainmentsystem

Das Interieur wurde ebenfalls behutsam modernisiert.

Im Cockpit bekommt der Transporter erstmals das Infotainmentsystem "MIB3" inklusive SIM-Karte. Dadurch kann über den Touchscreen auf Onlinedienste zugegriffen werden. Außerdem verpasste VW der T6-Nutzfahrzeugvariante ein modernisiertes Lenkrad, hinter dem sich eine der wichtigsten Neuerungen des Facelifts versteckt: Der Transporter verfügt nämlich zukünftig über eine elektromechanische Servolenkung, die das hydraulische System ersetzt. Der Technologiewechsel ermöglicht einige neue Assistenzsysteme. Dazu gehören unter anderem ein aktiver Spurhalteassistent, ein Flankenschutz sowie ein aktiver Parkassistent mit automatischer Lenkung. Beim Ausparken wird der Fahrer ebenfalls unterstützt, ein Anhängerassistent hilft beim Rangieren. In Kombination mit dem aufpreispflichtigen Navi gibt es auch eine Verkehrszeichenerkennung. Bei den geschlossenen Varianten stabilisiert ein Seitenwindassistent das Fahrzeug, falls es in eine Windböe gerät.

Mehr Raum für sperrige Gegenstände

Für mehr praktisches Talent sorgt die neue Unterladefunktion. Durch eine unterhalb der Beifahrer-Sitzbank angebrachte Klappe können besonders lange Gegenstände geschoben werden. So erhöht sich die Ladelänge um 35 Zentimeter auf 2,80 Meter. Die lange Version des T6.1 soll sogar bis zu 3,30 Meter lange Holzlatten schlucken. Außerdem bekommt der Transporter unter der Doppelsitzbank ein zusätzliches, abschließbares Staufach. Laderaum und Fahrgastzelle können zukünftig separat abgeschlossen werden.

Elektro-Version von Abt

Der Transporter ist weiterhin als geschlossener Liefer- und als Pritschenwagen erhältlich.

Bei den Motoren setzt VW auf einen 2,0 Liter großen TDI, der in der Basis 90 PS leistet. Der Selbstzünder ist aber auch mit 110, 150 und 199 PS erhältlich. Die beiden stärksten Leistungsstufen sind optional mit Allrad bestellbar. Außerdem wird es eine 112 PS starke Elektrovariante geben, die in Zusammenarbeit mit Abt entsteht. Deren 77,6 KWh großen Stromspeicher sollen laut VW eine Reichweite von über 400 Kilometern ermöglichen. Ihre zugelassene Nutzlast beträgt 1,2 Tonnen. Wie gewohnt ist der Transporter als geschlossener Lieferwagen, als Kombi und als Pritschenwagen mit Einzel- und Doppelkabine erhältlich.

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Transporter

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