BMW 1er Cabrio

Engine of the Year 2008

— 08.05.2008

BMW und VW überzeugen

Die Kür hoher Ingenieurs-Kunst bei der Wahl zum Motor des Jahres geriet weitgehend zum Heimspiel für die Deutschen. BMW räumte die meisten Auszeichnungen ab, es folgt der VW-Konzern.

65 internationale Motor-Journalisten hatten die Wahl – und sie wählten sehr oft BMW. Bei der Verleihung zum "International Engine of the Year Award" in Stuttgart heimsten die Münchener diverse erste Preise in elf Kategorien ein, darunter auch die Auszeichnung für den besten neuen Motor für den Zweiliter Biturbo-Diesel aus dem 123d. Platz zwei ging an den M3-V8 vor dem Boxer-Diesel von Subaru. In der Klasse bis drei Liter Hubraum siegte der 3.0-Biturbo-Benziner vor dem Zweiliter-Biturbo-Diesel vor dem Dreiliter V6-Selbstzünder von VW/Audi. Bei den Aggregaten bis 1,8 Liter Hubraum teilt sich BMW die Krone mit PSA: Der Motor aus dem Mini und diversen Peugeot-Modellen setzte sich gegen den 1,8-Liter TFSI von VW/Audi und das Toyota Prius-Hybridaggregat durch. In der Klasse bis vier Liter kam der M3 V8 zum Zug und verwies den Porsche 3,6-Liter-Turbo und den 3,8-Liter-Turbo aus dem Nissan GT-R auf die Plätze. Bis vier Liter Hubraum wählten die Journalisten den V10 aus dem M5 auf Rang 1, es folgen der 6,2-Liter V8 von AMG und der V12 aus dem Ferrari 599 GTB. Und auch der Preis für den "besten Motor aller Klassen" geht an BMW: Hier rangiert der Biturbo-Benziner vor dem 1,4-Liter TSI und dem 2,0-Liter TFSI aus dem VW-Konzern.

Bei der Wahl zum besten "grünen Motor" landete der 1,5-Liter-Benziner mit Hybridpaket von Toyota vor dem BMW Zweiliter-Diesel mit Start/Stopp-Automatik und dem 1,4-Liter TSI von VW. Einen zweiten Sieg landeten die Japaner in der Kategorie bis einen Liter Hubraum für den Dreizylinder aus dem Aygo, der auch die Schwestermodell Citroen C1 und Peugeot 107 befeuert. Es folgt der Dreizylinder-Diesel aus dem Smart und der ebenfalls im Smart verbaute Dreizylinder-Benziner, den Mitsubishi produziert. Bester Motor bis 1,4-Liter Hubraum wurde der TSI von VW/Audi mit 150/170 PS vor der schwächeren Variante mit 125 PS und der 1,4-Liter-Turbo von Fiat. Subaru darf sich über Platz eins in der Klasse bis 2,5-Liter freuen, der an den Turbo-Boxer geht. Es folgen der 2,5-Liter-Reihensechszylinder von BMW und der 2,2-Liter-Turbodiesel von Honda. Porsche dominierte die Wahl zum "besten Sportmotor" mit dem 3,6-Liter-Boxer vor dem BMW V10 und dem BMW V8.





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