McLaren 720S (2017) Test: Fahrbericht
Schneller als die Konkurrenz
Neue Sportwagen (2019, 2020, 2021, 2022 und 2023)
Der neue McLaren 720S tritt gegen Ferrari 488 GTB und Lamborghini Huracán an. AUTO BILD ist die neue Generation der "Super Series" schon gefahren!
- Georg Kacher
Der Rennsitz Größe M kneift dem Fahrer ganz automatisch die Pobacken zusammen. Das superflache Dachfenster aus Panzerglas wandelt die Helmpflicht in eine vierseitige Haftungsausschluss-Erklärung. Die überfrachtete Mittelkonsole könnte auch als kniffliges Zeigefinger-Sudoku ihr Geld verdienen. Der Anschnallvorgang erinnert an einen Pilates-Grundkurs, aber dafür ist die Sicht aus dem gefühlt 35 Grad warmen Cockpit nach schräg hinten so ungetrübt wie Gin ohne Tonic. Sogar der Einstieg flutscht: hoch die Flügeltüre, rein mit dem rechten und dann mit dem linken Bein, grinsend abtauchen in die enge, strenge Kammer.
McLaren 720S leichter als die Konkurrenz
Video: McLaren 720S (2017)
Neuer McLaren im Tracktest
Driften ist im McLaren 720S kein Problem

Das Cockpit ist dem Fahrer zugewandt, ganz neu ist die drehbare Tachoeinheit.
Bild: McLaren
Auch im Grenzbereich bleibt der 720S gutmütig

Das Heck erinnert an einen Mix aus Ferrari 458 Speciale und McLaren P1.
Bild: McLaren Automotive
Ab Mai steht der 720S für 247.350 Euro beim Händler
In Runde 37 gehen die roten Lichter an, die Streckenposten schälen sich in Zeitlupe aus der Deckung, die McLaren Jungs füllen noch während der Auslaufrunde das Display mit Telemetriedaten. Der Blick in den Innenspiegel zeigt unter der Starkstrom-Frisur einen hochroten Kopf mit pulsierenden Schläfen, aber die Augen glänzen nach bis tief in die Nacht.
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