Mercedes GLB (2019): Vorschau, Technik, Preis

Mercedes GLB (2019): Vorschau, Technik, Preis

Mercedes GLB Illustration Mercedes GLB Erlkönig Mercedes GLB Erlkönig

Mercedes GLB (2019): Vorschau, Technik, Preis

— 14.09.2017

Der Baby-G kommt auch elektrisch

Mit dem GLB schickt Mercedes ein Lifestyle-SUV auf die Straße, das sich optisch an seinem Urahn G-Klasse orientiert. Technisch ist er aber taufrisch und kommt sogar als E-Version.

2019 startet der intern X 247 getaufte Mercedes GLB, für den sich die Designer von der Gelände-Legende G-Klasse haben inspirieren lassen: Kohlenkasten-Haube, Tafelberg-Dach, Hackebeil-Flanken – fertig ist der Stufen-Quader auf Rädern. Unter dem wuchtigen Aufbau verbirgt sich allerdings die Mechanik des nächsten GLA mit Verstelldämpfern, Allrad, Ganzjahresreifen, Unterfahrschutz und geringfügig höher gesetzter Aufhängung. In Verbindung mit dem hohen Dach und der steilen Heckklappe ist im gut 4,55 Meter langen GLB genug Platz für eine falt- oder herausnehmbare dritte Sitzreihe, als Fünfsitzer entsteht der größte Kofferraum des Segments. In Sachen Bedienkonzept orientiert sich der GLB an der E-Klasse, zu den Highlights gehören das Lenkrad mit den zwei Touchpads sowie der große Touchscreen in der Mittelkonsole als Ersatz für den Comand-Controller.

Der GLB setzt auf Zukunfts-Technik

Große Räder und das optionale Offroad-Paket mit Schlechtwege-Fahrwerk taugen für kleine Ausflüge in leichtes bis mittelschweres Gelände, zum echten Offroader fehlt es aber an Bodenfreiheit und Sperrdifferenzialen, ganz abgesehen von den zu kleinen Böschungs- und Rampenwinkeln. Allrad kostet außerdem meist extra. Deutlich besser schlägt sich der GLB auf der Straße: Die zweite Generation der Frontantriebsarchitektur ist von den Abmessungen her flexibler, dazu leichter, steifer und bestens gerüstet für zukunftsträchtige Technologien. Dazu gehören weitere Schritte Richtung autonomes Fahren, das Doppelkupplungsgetriebe mit neun Gängen oder eine neue Hinterachskonstruktion.

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Unter der Haube bleibt es bei quer eingebauten Vierzylindern mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum. Besonders stolz sind die Schwaben auf die drehmoment-optimierten Diesel, die natürlich die strenge EU6d-Abgasnorm erfüllen. Mit maximal 224 PS wächst die Leistung allerdings nicht in den Himmel. Die Benziner stehen mit 190 bis 252 PS besser im Futter. Für den GLB 43 AMG sind 300 PS angesagt, der Biturbo des GLB 63 AMG leistet rund 450 PS, wobei noch offen ist, ob der Hochdrehzahlmotor überhaupt seinen Weg in den Mini-G findet.

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GLB kommt auch als E-Auto

Im Elektro-GLB steckt Energie für gut 400 Kilometer Reichweite.

Geplant ist auch ein Plug-in Hybrid sowie ein reines E-Modell (H 243). Der Verbund aus 2,0-Liter-Vierzylinder und 50 kW starkem E-Motor treibt dabei die Vorderachse an. Mehr Power hat die von ZF zugelieferte elektrifizierte Hinterachse, die 70 kW in die Energiekasse einzahlt. Im voll elektrifizierten Baby-G liegt die 600 Kilo schwere und mindestens 60 kWh starke Batterie tief unten zwischen den Achsen. Für die schwächste Version, die 150 kW leisten dürfte, ist eine Reichweite von 400 km angesagt. Was die E-Version kosten wird, hängt vor allem von dann aktuellen Akkupreisen ab. Die Verbrenner-Modelle dürften bei rund 45.000 Euro starten.

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Autoren: Georg Kacher, Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt

Stichworte:

Kompakt-SUV SUV

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