Opel Mokka X (2016) im Test: Fahrbericht

Opel Mokka X (2016): Fahrbericht

— 13.09.2016

Frischer Mokka im Test

Neue LED-Scheinwerfer, neues Multimedia, aufgeräumtes Cockpit: Opel hat sein Mini-SUV Mokka fit gemacht und ihm ein X verpasst. Erster Fahrbericht.

Opels Kompakt-SUV heißt nun Mokka X. Das X spendiert Opel jetzt allen neuen Crossover-Modellen, die hohes Sitzen und cooles Outfit verbinden. Kleiner Insider: Steht vor und hinter dem Buchstaben jeweils eine Vier, hat er Allrad, klebt nur das X auf der Klappe, dann ist es der Fronttriebler.
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Video: Opel Mokka X (2016)

Gelungenes Mokka-Facelift?

Erster Eindruck vom neuen Cockpit: Es herrscht Ordnung. Wo früher noch Gewusel der Tasten herrschte, blicken wir jetzt auf einen Navi-Touchscreen. Kennen wir ja aus dem Astra – und da finden wir das gut. Ab Ausstattung Edition ist das kleine Infotainment-System mit Sieben-Zoll-Farbtouchscreen Serie, per USB-Kabel werden Apple- oder Android-Handys gekoppelt und deren Programme im Monitor gespiegelt – zum Navigieren oder Musik abspielen. Das große Navi kostet 950 Euro Aufpreis, dann arbeitet das fest eingebaute Navi und zeigt auf einem Acht-Zoll-Bildschirm die Ziele in 3D-Optik an – leider aber nicht mit Echtzeitdaten. Und dann hilft serienmäßig Mister X vom Onstar-Zauberknopf: Via OnStar schicken eifrige Callcenter-Mitarbeiter Navigationsziele ins Auto – falls man mal zu faul ist zum Googeln. Einfach den Knopf im Dachhimmel drücken, Ziel nennen oder sich Empfehlungen geben lassen und schwupps – steuert das Navi dieses auch an.

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Assistenten? Na klar!

Dank neuer Scheinwerfer blickt das Mokka-Facelift deutlich ernster als bisher.

Auch sonst ist der Mokka X jetzt ein schlaues Kerlchen geworden, natürlich gegen Aufpreis: Spurhalteassistent? Hat er! Rückfahrkamera, Abstands- und Frontcrashwarner? Dito! Verkehrszeichenerkennung? Soll laut Opel wegen besserer Kamera in der Frontscheibe besser als bisher arbeiten. Und dann ist da noch das andere große Opel-Thema: Es werde Licht! Beim Mokka haben sie die BiXenon-Scheinwerfer gegen adaptives LED-Licht ersetzt. Das sieht erstens mit seinem doppelten Leuchtband sehr stark aus und soll zweitens mehr bringen: Die LED-Scheinwerfer passen sich der Fahrsituation an, leuchten die Straße aus, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Kostet in Verbindung mit LED-Rückleuchten 1250 Euro Aufpreis und ist Serie in der Top-Ausstattung Innovation. In der Konfiguaration "Volle Hütte" fährt AUTO BILD den Mokka X. 1,6-Liter-CDTI mit 136 PS und Allrad – das macht schon mal 29.710 Euro, dazu noch das Paket mit 19-Zöllern und Leder (2220 Euro), Frontkamera für die Assistenzsysteme (700 Euro), großes Navi (950 Euro), cooler Lack in Orange Metallic (560 Euro), Rückfahrkamera (295 Euro) – und schon stehen mit Überführung 35.000 Euro auf der Uhr. Dabei ist der Mokka alles andere als ein Familienauto. Hinten sitzen? Okay, aber in den Kofferraum (356-1372 Liter) passen keine Kinderkarre und das Gepäck für zwei Wochen Familienurlaub.

Opel Mokka X (Genf 2016): Sitzprobe

Das Fahrverhalten ist gutmütig

Der Mokka X fährt sich ausgewogen, die Bereifung stört den Komfort ein wenig.

Der neue Mokka X fährt genau so wie der alte ohne das X. Komfortabel, gutmütig, wobei die 18-Zöller zu Lasten der Federung gehen. Der Allradler läuft in den meisten Situation als Fronttriebler, erst wenn es kritisch wird, etwa auf regennasser Fahrbahn, leitet das System das Drehmoment auch an die Hinterachse. 74 Prozent der Mokka-Kunden wählten bislang einen Benziner. Für alle, die Automatik und Allrad koppeln möchten, hat Opel jetzt den 1.4-Liter-Turbo-Direkteinspritzer mit 152 PS aus dem Astra für den Mokka X startklar gemacht. Für alle anderen bleibt der 140-PS-Turbobenziner die erste Wahl – und zwar in Kombination mit Frontantrieb. Mister X braucht nicht viel Chichi, um gut zu sein!

Opel Mokka X (2016): Fahrbericht

Autor: Andreas May

Stichworte:

SUV

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