Opel Mokka X (Genf 2016): Sitzprobe

Opel Mokka X (Genf 2016): Sitzprobe

— 01.03.2016

Mit neuem Gesicht in die zweite Halbzeit

Opel liftet den Mokka. Als Mokka X steht er mit neuem Gesicht und komplett neuem Armaturenträger auf dem Autosalon in Genf. Sitzprobe!

Der Opel Mokka geht in seine zweite Halbzeit. Kaum ein anderes Modell steht so für das Wiedererwachen der Rüsselsheimer Marke wie das kleine SUV, das sich mittlerweile mehr als 500.000 Mal verkauft hat und sich damit auch in den Kassenbüchern bei Opel positiv bemerkbar macht. Als Mokka X steht er frisch renoviert auf dem Autosalon Genf 2016.
Alles Wissenswerte zum Opel Mokka

Neue Nase für den Mokka

Video: Opel Mokka (Genf 2016)

Opel liftet den Mokka

Karl, Adam, Corsa und Astra haben inzwischen den Weg zu einer neuen Optik gebahnt. Deshalb erhält auch der Mokka X eine geänderte Front: Die Scheinwerfer fallen deutlich schmaler aus als bisher, eine breite Chromspange ziert den Grill mit LED-Scheinwerfern (übrigens keine Matrix-Scheinwerfer wie im Astra). Damit wirkt das Facelift deutlich ernster als sein verspielter Vorgänger. Auch die Frontschürze erhält einen neuen Look. Am weiterhin rundlichen Heck haben die Designer nur wenig retuschiert, Rückleuchten und Schürze wurden überarbeitet. Die Länge von 4,28 Metern bleibt.

Autosalon Genf 2016: Highlights

Eine Portion Astra für's Cockpit

In der Mitte des Cockpits thront künftig ein großer Touchscreen im Sieben- oder Acht-Zoll-Format.

Den größten Eingriff gab es im Innenraum des Mokka X (das X steht künftig für alle Cross- und Offroadmodelle bei Opel): Der neue, flache Instrumententräger trennt nicht mehr wie ein klobiger Raumteiler Fahrer und Beifahrer voneinander, stattdessen kommt ein Cockpit ähnlich wie im Astra zum Einsatz. Das ist eher in die Breite denn in die Tiefe gestreckt, somit ist das Raumgefühl deutlich luftiger als bisher. Die Materialauswahl ist schon wie beim Vorgänger gut. In der Mitte des Cockpits thront künftig ein großer berührungsempfindlicher Monitor im Sieben- oder Acht-Zoll-Format. Das große Infotainmentsystem Navi 900 beherrscht Android Auto und Apple CarPlay, Smartphones lassen sich also einfach koppeln. Auch das System OnStar und ein Head-up-Display baut Opel in den Mokka X ein.

Bequeme Sitze und hohe Ladekante

Beim Raumgefühl hat sich wenig geändert. Auf den bekannten optionalen, von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) zertifizierten Sitzen thronen Fahrer und Beifahrer sehr bequem. Bei den Plätzen im Fond kann der Mokka seine Herkunft (Kleinwagen) zwar nicht verleugnen, aber auch größere Passagiere finden genug Raum für die Beine. Durch die breite C-Säule ist die Sicht nach schräg hinten allerdings eingeschränkt. Das Kofferraumvolumen von 356 bis 1372 Litern bleibt, ebenso die hohe Ladekante, ein typisches Phänomen aller SUVs.

Opel Astra und VW Golf im Vergleich

Die neuen 1,6-Liter-Diesel kennen wir bereits, hinzu kommt ein 152 PS starker Turbobenziner mit 1,4 Litern Hubraum, der nur mit Allrad und Automatik bestellbar ist. Marktstart: Ende 2016, die Preise werden in etwa gleich bleiben und somit bei rund 19.000 Euro starten.
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Fazit

Das Facelift steht dem Mokka gut! Nicht nur optisch bleibt er frisch, sondern auch technisch. Über das Phänomen Touchdisplay mag man streiten, doch das Cockpit wirkt so deutlich aufgeräumter und hochwertiger.

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SUV

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