Skoda Kodiaq (2016): Alle Infos

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Skoda Kodiaq (2016): Vorstellung

— 20.09.2016

Alles zum Skoda Kodiaq

Skodas erstes großes SUV heißt Kodiaq. Hier gibt es alles Wissenswerte zu Motoren, Platzangebot, Connectivity und Preis. Update: Offizielle Infos zum Marktstart!

Video: Sitzprobe Skoda Kodiaq (2016)

Erste Sitzprobe im Kodiaq

Skoda nennt ihn einen "Meilstenstein" für die Marke: Und tatsächlich ist der neue Kodiaq etwas ganz Neues für die Tschechen – er ist nämlich das erste große SUV nach dem weitaus kleineren Yeti. Mit Allradantrieb soll er ab dem offiziellen Marktstart im März 2017 auch im leichten Gelände eine gute Figur machen.
Der neue Skoda im großen Rundum-Check: zur Sitzprobe
Äußerlich passt sich der 4,70 Meter lange und 1,88 Meter breite Kodiaq der Designsprache der Marke an – der breite, dreidimensional gestaltete Kühlergrill ist bekannt vom Superb. Die flachen, keilförmigen Scheinwerfer kommen mit LED-Technologie, wahrscheinlich aber nur gegen Aufpreis. Die Heckleuchten mit ihrer typischen C-Grafik sind serienmäßig mit LED ausgestattet. In der Seitenlinie spricht er mit seiner ausgeprägten Tornadolinie die Konzernsprache. Das Cockpit des Kodiaq ist aufgeräumt: Anders als im Technik-Bruder VW Tiguan sind die Lüfter neben dem Touchscreen und nicht darüber angeordnet. Ansonsten ähnelt sich der Aufbau.

Autosalon Paris 2016: Vorschau

Skoda Kodiaq hat den größten Kofferraum seiner Klasse

Im 4,70 Meter langem SUV finden bis zu 2065 Liter Gepäck eine Bleibe.

Das Kofferraumvolumen wird mit 720 bis 2065 Liter Volumen bei umgeklappter Rücksitzbank beziffert – das bedeutet mehr Platz als in BMW X3, Audi Q5 und im neuen VW Tiguan. Skoda will offenbar auch im SUV-Segment Lademeister werden. Der Kodiaq ist als Fünf- und optional als Siebensitzer zu haben. Für unterschiedliche Sitz- und Beladungsanforderungen ist das Gestühl serienmäßig längs- und neigungsverstellbar. Optional hat der Beifahrersitz eine klappbare Lehne, damit Gegenstände bis 2,90 Meter Länge ins Auto passen. Unter das Skoda-Motto "Simply clever" fallen Detaillösungen wie der ausklappende Türkantenschutz (das gibt es bei Ford allerdings schon länger) und ein Schlafpaket mit speziellen Kopfstützen.

Skoda-Neuheiten bis 2020

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Neue Sicherheitssysteme und Anhänger-Assistent

Nahezu alle Assistenz- und Multimediasysteme aus dem VW-Konzernregal sind für den Kodiaq erhältlich. Bei der Vernetzung will Skoda dem Vernehmen nach sogar in die erste Reihe aufrücken und spendiert dem SUV einen optionalen Onlinezugang mit WLAN-Hotspot und Verkehrsdaten in Echtzeit. Außerdem soll man die Apps von Smartphones nutzen können. Dazu passt, dass die Instrumente künftig digital angezeigt werden – und der Kodiaq als erstes Modell von Skoda ein Head-up-Display bekommt. Das Infotainment lässt sich über ein großes Display in der Mittelkonsole steuern.

Für den Kodiaq gibt's Onlinezugang mit WLAN und Verkehrsdaten in Echtzeit.

Für mehr Sicherheit und Komfort sollen neueste Fahrerassistenzsysteme sorgen. Dazu gehört auch "Area View": Umgebungskameras im Front- und Heckbereich sowie in den Außenspiegelgehäusen sollen mit Weitwinkelobjektiven viele Ansichten vom direkten Umfeld des Autos auf dem Bordmonitor anzeigen. Eine virtuelle Draufsicht und 180-Grad-Bilder aus den Bereichen von Front und Heck ist mit "Area View" ebenfalls möglich. Neu im Portfolio ist auch der Anhänger-Rangierassistent. Wenn der Skoda Kodiaq einen Trailer zieht, übernimmt das System bei langsamer Rückwärtsfahrt das Lenken. Zusätzlich soll der neue Rangierbremsassistent beim Rückwärtsfahren bremsen, sobald ein Hindernis hinter dem Auto erkannt wird.
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Die Motoren im Skoda Kodiaq

Je nach Konfiguration haben bis zu sieben Personen im Kodiaq Platz.

Technisch erbt der Kodiaq, was auch alle anderen aktuellen Skoda-Modell auszeichnet: EU6-Abgasnorm, Start-Stopp-Automatik, Energie-Rückgewinnung und Zylinderabschaltung für die Benziner.

Zum Start sind drei TSI-Motoren geplant:

● 1.4 TSI; 92 kW/ 125 PS; 200 Nm maximales Drehmoment; 6,0l Verbrauch/100 km

● 1.4 TSI; 110 kW/ 150 PS; 250 Nm maximales Drehmoment; 6,8l Verbrauch/100 km

● 2.0 TSI; 132 kW/ 180 PS; 320 Nm maximales Drehmoment; 7,3l Verbrauch/ 100 km

Bei den Dieseln stehen zwei 2.0 TDI zur Auswahl:

● 2.0 TDI; 110 kW/ 150 PS; 340 Nm maximales Drehmoment; 5,3l Verbrauch/ 100 km

● 2.0 TDI; 140 kW/ 190 PS; 400 Nm maximales Drehmoment; 5,7l Verbrauch/ 100 km

Unterwegs mit dem Vorserienmodell: So fährt der neue Kodiaq.

Skoda Kodiaq (2016): Fahrbericht



Bei der Kraftübertragung stehen eine Sechsgang-Handschaltung, DSG, Front- und Allradantrieb zur Auswahl. Optional sind auch Fahrprofilauswahl und eine adaptive Dämpferregelung verfügbar. Später wird außerdem ein Plug-in-Hybrid kommen. Plattform, Antrieb und zum Teil auch der Allradantrieb wurden bereits mit der Studie VW Tiguan GTE Active Concept Anfang 2016 in Detroit gezeigt. Außerdem arbeitet Skoda bereits an einem SUV-Coupé und an einem RS.

Marktstart und Preis des Skoda Kodiaq

Der Kodiaq basiert auf dem VW Tiguan. Seine Bezeichnung nimmt Bezug auf den Kodiak-Bären, die Schreibweise auf die Sprache der Ureinwohner Alaskas, wo der braune Riese normalerweise lebt. Der 4,70 Meter lange Kodiaq steht im Herbst 2016 auf dem Autosalon Paris. Mit dem serienreifen Kodiaq will Skoda Kunden oberhalb der Skoda Yeti-Klientel ansprechen. Die Preise sollen auf Niveau des Superb Combi sein, womit der Kodiaq mindestens 26.000 Euro kosten wird. Zum Vergleich, der Technik-Bruder Seat Ateca (Preise und Motoren hier in der Übersicht) ist ab 19.990 Euro zu haben. Was man dafür bekommt zeigt unser erster Test. Der andere Verwandte des Skoda Kodiaq, der VW Tiguan, beginnt bei 25.975 Euro (die Übersicht zu Preisen und Motoren finden Sie hier).

Skoda Kodiaq (2016): Alle Infos

Autoren: Stefan Voswinkel, ,

Stichworte:

SUV

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