BMW zeigt auf der CES die nächste iDrive-Generation sowie die Integration von Microsofts Sprach-Service Cortana und Amazon Prime Now. AUTO BILD hat es ausprobiert!
BMW gibt auf der Consumer Electronics Show (CES, 5. bis 8. Januar 2017) in Las Vegas einen weiteren Ausblick auf das Interieur der Zukunft. Das BMW HoloActive Touch ist die Weiterentwicklung des Bedienkonzepts im Concept i8 Spyder (dessen Cockpit-Aufbau nimmt bereits Elemente des nächsten 3er von 2018 vorweg) und stellt eine digitale Schnittstelle zwischen Fahrer und Fahrzeug dar. Vereinfacht dargestellt handelt es sich um die Projektion eines virtuellen Touchscreens, dessen frei im Raum schwebende Anzeige mit Fingergesten bedient wird und die so erteilten Befehle mit einer haptisch wahrnehmbaren Rückmeldung quittiert. BMW HoloActive Touch ist Bestandteil der Studie BMW i Inside Future, die wiederum als Ausblick auf den für 2021 geplanten iNext/i5 gehandelt wird.
Kribbelndes Feedback
Video: BMW 5er (CES 2017)
Vernetzte Mobilität
Das BMW HoloActive Touch ist eine Mischung aus Head-up-Display, Gestensteuerung und der direkten Bedienung eines Touchscreens. Die Steuerung der Funktionen erfolgt über eine immaterielle Bedienoberfläche. Das Bild einer vollfarbigen Anzeige wird, ähnlich wie beim Head-up-Display, durch Spiegeln erzeugt. Allerdings nicht auf der Windschutzscheibe, sondern freischwebend im Innenraum des Fahrzeugs. Eine Kamera neben dem Lenkrad erkennt, wenn sich ein Finger in Richtung Projektion bewegt. Auf den Finger werden dann gezielt Ultraschallwellen gelenkt, die man als leichtes Kribbeln in der Fingerkuppe wahrnimmt, sobald die virtuelle Schaltfläche aktiviert wird. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig – aber dadurch, dass das Zusammenspiel von Kamera, Ultraschallquelle und Projektion praktisch verzögerungsfrei abläuft, schnell intuitiv zu bedienen. Dargestellt wird im Hologramm eine Menüstruktur mit horizontal angeordneten Kacheln, die wie beim Touchscreen des Control-Displays eine Auswahl der gewünschten Funktion ermöglicht. Art und Anzahl der mittels Virtual Touch bedienbaren Funktionen sind abhängig vom gewählten Fahrmodus. Beim hochautomatisierten Fahren stehen daher zusätzliche Komfort-, Infotainment- und Kommunikationsfunktionen zur Verfügung.
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Neue BMW (2023 bis 2025)
Musik kann künftig getrennt gehört werden
Eine weitere Neuheit, die in der auf der CES 2017 gezeigten Skulptur BMW i Inside Future erstmals vorgestellt wird, ist das individualisierte Audioprogramm. Im künftigen BMW-Fahrzeuginnenraum können Fahrer und Beifahrer auf Wunsch unabhängig voneinander Musik hören oder Filme gucken. Die Ausgabe des Audiosignals erfolgt dabei ausschließlich über den individuellen BMW Sound Curtain im Bereich der Kopfstützen, wo die akustischen Signale allein vom jeweiligen Insassen wahrgenommen werden können. Im Fond zeigt ein Widescreen, der aus dem Dachhimmel ausgeklappt wird, Inhalte von Streaming-Diensten oder von verbundenen Endgeräten.
BMW nutzt Microsofts Sprach-Service und Amazon Prime Now
Amazon Prime Now ist mit BMWs Open Mobility Cloud vernetzt und fügt den Abholpunkt der Bestellung automatisch als Navi-Ziel hinzu.
In einem 5er verwendet BMW nicht die hauseigene Spracherkennung, sondern den Microsoft-Sprach-Service Cortana, der bisher nur am PC oder Smartphone genutzt werden konnte. Außerdem ist in autonomen BMW-Fahrzeugen eine Integration von Amazon Prime Now angedacht. Der Service En-Route-Delivery wird auf der CES 2017 in Zusammenarbeit mit Amazon Prime Now präsentiert: Dabei sind Amazon Prime Now, BMWs Open Mobility Cloud und das Navigationssystem miteinander verknüpft, sodass auf Basis der aktuellen Route bei der Bestellung aus dem Auto heraus der optimale Abholpunkt für die Amazon-Bestellung berechnet und ins Navi übernommen wird.
Neue BMW (2023 bis 2025)
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AUTO BILD zeigt alle kommenden BMW-Modelle bis 2025! Los geht's mit dem BMW M2; Marktstart: April 2023; Preis: ab 72.800 Euro. Der neue M2 setzt auf alte Tugenden. Bedeutet: Sechs Zylinder und 460 PS unter der Haube, und auch eine Handschaltung ist im Angebot. Optisch präsentiert er sich kantig und bullig.
Bild: BMW Group
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BMW XM; Preis: ab 170.000 Euro; Marktstart: Frühjahr 2023. Das zweite eigenständige M-Modell nach dem M1 wird ein großes SUV mit riesiger Doppel-Niere. Als Antrieb dient ein elektrifizierter V8, der Plug-in-Hybrid bringt es auf eine Systemleistung von 653 PS und bis zu 800 Nm Drehmoment.
Bild: BMW Group
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BMW i7 M70; Preis: ca. 150.000 Euro; Marktstart: 2023. Die Variante "M70" ist das Topmodell des i7. Verantwortlich für den Vortrieb sind hier ein 258 PS starker E-Motor an der Vorderachse sowie ein 489 PS starker E-Motor hinten. Zusammen kommt der Allradantrieb dann auf 485 kW (660 PS).
Bild: BMW Group
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BMW X5/X6 Facelift; Preis: ab 73.200 Euro (X5) bzw. ab 82.700 Euro (X6); Marktstart: 2023. Für einen noch präsenteren Auftritt sorgen künftig serienmäßige Designelemente des Modells xLine, neue Nieren und um 35 Millimeter flachere Scheinwerfer zieren die Front. Noch ...
Bild: BMW Group
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... dynamischer wird's mit dem M-Sportpaket, das für den X6 sogar Teil der Serienausstattung wird – beim X5 wird es optional angeboten. Motorenseitig hält BMW an seinen bisherigen Antrieben fest, verpasst einigen aber noch einen Leistungs-Bonus.
Bild: BMW Group
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BMW X5 M/X6 M Competition Facelift; Marktstart: 2023; Preis: ab ca. 160.000 Euro. Wie auch seine zahmen Geschwister bekommen auch die brutalen M-Brüder des X5 und X6 ein Facelift – erstmals mit 48 Volt-Bordnetz und immer als stärkere Competition-Version mit 625 PS.
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BMW M3 CS; Preis: ab 146.000 Euro; Marktstart: 2023. BMW bringt den M3 als limitierten CS. Das Sondermodell hat 550 PS und beschleunigt dank Allrad schneller auf 100 km/h als der M4 CSL.
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BMW 5er und i5 G60; Preis: ab 57.550 Euro (5er), ab 70.200 Euro (i5); Marktstart: Herbst 2023. Der neue 5er wird kein geschrumpfter 7er, die Nieren bleiben human und auch die Scheinwerfer bleiben einteilig. Bei den Abmessungen legt der neue dafür etwas zu, wird insgesamt ...
Bild: BMW Group
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... zehn Zentimeter länger, drei Zentimeter höher und breiter. Motorenseitig setzen die Bayern auch durchgängige Elektrifizierung, erstmals gibt's den Oberklasse-BMW auch als vollelektrischen i5 – mit bis zu 601 PS und 582 Kilometern Reichweite.
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BMW X2/iX2; Marktstart: 2023. Wie ein möglicher X2-Nachfolger motorisiert sein könnte, ist zurzeit noch reine Spekulation – allerdings wäre ein zweigleisiger Ansatz wie beim aktuellen X3 und iX3 denkbar.
Bild: Larson
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BMW XM Label Red; Preis: 203.000 Euro Marktstart: Herbst 2023. Satte 748 PS, maximales Drehmoment von 1000 Nm – und das in einem SUV! Mit dem XM Label Red bringt BMW das stärkste Serienmodell der Marke – und die Produktion soll bereits im August 2023 starten.
Bild: BMW Group
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BMW M5 Touring; Marktstart: 2024. Nach 17 Jahren soll es einen neuen M5 Touring geben – erst den dritten jemals. Über 700 PS sind auf jeden Fall denkbar und eine elektrische Variante wird es auch geben.
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BMW X3; Preis: 60.000 Euro; Marktstart: 2025. Die Münchner setzen auf Antriebsvielfalt, wollen nicht nur Batterieautos produzieren. So nutzt der kommende iX3 die neue E-Technik, mit der sechsten Generation der eDrive-Antriebe und schneller 800-Volt-Technik (erlaubt bis zu 350 kW Ladeleistung), werden Benziner und Diesel der bisherigen CLAR-Plattform treu bleiben.
Bild: Larson
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BMW 4er Facelift; Marktstart: 2024. Ähnlich wie beim 3er werden die Leuchten leicht modifiziert, die LED-Scheinwerfer erhalten eine neue Leuchtengrafik. Zudem scheint BMWdie Stoßfänger leicht zu überarbeiten, die seitlichen Lufteinlässe dürften neu gestaltet werden.
Bild: Bernhard Reichel
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BMW i3; Marktstart 2025. BMW belebt die "Neue Klasse" wieder – mit einer neuen Plattform, die ausschließlich auf Elektroantriebe setzt. 2025 dürfte die Neue Klasse dann mit dem künftigen i3 an den Start gehen.