Reichweite von E-Autos

Elektroautos: Schnellladestationen der Hersteller

Was die großen Autohersteller beim schnellen Laden zu bieten haben

120 Kilometer Reichweite in fünf Minuten: Auch Autobauer wie Tesla, VW, BMW und Co. sind in Sachen Schnellladen aktiv. Hier gibt es eine Übersicht!
Schnelles Laden ist ein wichtiges Kriterium für Kunden bei einem möglichen E-Autokauf (oder lieber Leasen?). Wer will schon ewig auf die Weiterfahrt warten? Schnellladen beginnt bei 22 Kilowatt (kW) Ladeleistung und reicht mittlerweile bis zu 350 kW, was durch den hohen Ladestrom eine besondere Belastung für das Material darstellt. Neben der Leistungsfähigkeit der Ladestationen ist auch das Batteriemanagement der Elektrofahrzeuge enorm wichtig. Die großen Autohersteller haben die Bedeutung kurzer Ladezeiten längst erkannt und mischen bei der Entwicklung von Schnellladern mit – die einen mehr, die anderen weniger.

Tesla Supercharger: 40 neue in 2021

Tesla hat mit seinen Superchargern in Sachen Schnellladen noch immer die Nase vorn.

©Jens Wolf

Weiter ganz vorne ist Tesla. Die Amerikaner haben nach eigenen Angaben bereits ein Netz von 20.000 Superchargern an rund 2000 Standorten weltweit aufgebaut. Gut 90 Standorte befinden sich in Deutschland, in diesem Jahr sollen mehr als 40 hinzukommen. Dabei sollen neben den bislang bevorzugten Autobahnen und Schnellstraßen mehr und mehr auch urbane Regionen berücksichtigt werden. Teslas Supercharger arbeitet mit 480 V-Gleichspannung, einer Leistung zwischen 70 kW und 250 kW und einem eigenen Stecker.

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Seit Ende 2019 gibt es einen Adapter für andere Ladesysteme, mittlerweile wird in Deutschland auch das gängige CCS (Combined Charging System) verbaut. Tesla-Chef Elon Musk deutete Ende 2020 bei Twitter erneut an, dass die Supercharger auch Fahrern anderer Marken zugänglich gemacht werden. Die neue Supercharger-Generation V3 verspricht – bei entsprechender Ladetechnik im Auto – eine Ladezeit von fünf Minuten für 120 Kilometer Fahrt.

Joint Venture Ionity soll dagegenhalten

400 Schnellladeparks von Ionity soll es bald in Europa geben, 101 davon in Deutschland.

©DPA

Um dem US-Elektroauto-Pionier Tesla etwas entgegenzusetzen, haben die deutschen Autobauer Volkswagen (VW, Audi und Porsche), Mercedes und BMW (mit Mini) zusammen mit Ford das Joint Venture Ionity gegründet. Im Herbst 2020 stieß noch die Hyundai Motor Group hinzu. Das Gemeinschaftsunternehmen stattet Fernreiserouten in Nord-, Mittel- und Südeuropa mit HPC-Ladern (High Power Charger) aus. Geplant sind 400 Ladeparks mit durchschnittlich sechs Ladepunkten, derzeit sind nach eigenen Angaben 325 in Betrieb und 40 im Aufbau. Ionity verwendet den europäischen CCS-Standard und verspricht Ladeleistungen von bis zu 350 kW.

VW baut innovative Ladefamilie auf

VW will zudem 2021 an zehn deutschen Standorten rund 750 neue Ladepunkte mit reinem Ökostrom installieren, darunter erstmals auch Schnelllader mit bis zu 300 kW Ladeleistung. Bereits Ende 2018 hatten die Wolfsburger eine flexible Schnellladesäule für Elektroautos vorgestellt, die nach dem gleichen Prinzip wie eine Powerbank für Smartphones oder Tablets funktioniert. Sie kann dort aufgestellt werden, wo Bedarf ist – zum Beispiel auf öffentlichen Parkplätzen oder bei Großveranstaltungen –, aber auch fest ans Stromnetz angeschlossen werden. Mit einem Partner wird sie inzwischen in China produziert, Marktstart soll noch im ersten Halbjahr 2021 sein. Dank Schnelllade­technik können E-Autos mit bis zu 150 kW geladen werden. Die Säule soll in Zukunft mit einem Laderoboter und einer DC-Wallbox mit 22 kW Ladeleistung eine innovative VW-Ladefamilie bilden.

Schnelllader von Porsche, BMW und Siemens

Auch Porsche und BMW arbeiten daran, das Laden von Elektroautos schnell und einfach zu machen. Im Rahmen des Projekts FastCharge ("Schnellladen") präsentierten sie im Dezember 2018 auf einem Autohof an der A8 in Schwaben eine Ultra-Schnellladesäule mit einer Leistung von bis zu 450 kW. Der Prototyp zeigte an zwei Elektro-Forschungsfahrzeugen, dass Ladezeiten von drei Minuten für die ersten 100 Kilometer Reichweite und 15 Minuten für einen vollen Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent (State of Charge/SOC) praktisch möglich sind. Das Ladesystem wurde von Siemens entwickelt und nutzt den weitverbreiteten CCS-Stecker der Typ-2-Variante. Es ist geeignet für Batteriesysteme mit 400 Volt wie auch mit 800 Volt. Das Säulendesign kommt von Betreiber Allgo, die Ladetechnik von Phoenix Contact E-Mobility. FastCharge kann mit einer Spannung von bis zu 920 Volt arbeiten, ist aber abwärtskompatibel – das heißt, es passt sich der maximalen Ladeleistung des angeschlossenen Elektroautos an. Weitere Informationen über den Stand der Entwicklung gibt es bislang jedoch nicht.

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Fotos: DPA

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