Der Mercedes CLA ist der viertürige Coupé-Ableger der kompakten A-Klasse. Im Frühjahr 2013 kam er auf den Markt, im März 2015 begann die Auslieferung der Kombivariante Shooting Brake. Mit seinem nach hinten abfallenden Dach soll er laut Mercedes trendbewusste Käufer ansprechen, die Wert auf Lifestyle legen. Besonders in den USA ist der Edel-Kombi sehr beliebt. Nun steht eine Auffrischung an – AUTO BILD das Facelift des CLA Shooting Brake schon gefahren!
Daimler hat beim Mercedes CLA Shooting Brake hauptsächlich an der Optik geschraubt. Durch neue Stoßfänger mit Zierstab an der Front, in die Heck-Stoßfänger integrierte Endrohrblenden, mit neuen Felgen und der Lackierung "Cavansitblau Metallic" unterscheidet sich das Facelift vom Vorgänger. Besonders auffällig sind die neuen Leuchten: Gegen Aufpreis sind LED-Scheinwerfer mit an Bord, die Rückleuchten wirken etwas "ernsthafter" als bislang. Für den Innenraum sind neue Sitzbezüge und Zierteile erhältlich, das flachere Achtzoll-Display auf dem Armaturenträger kam bereits mit der Einführung des Shooting Brake und wirkt nun nicht mehr wie eine Nachrüstlösung.
Auffälligste Änderungen am Heck: die Endrohrblenden in den Schürzen und umgestaltete Rückleuchten.
Für die Testfahrt hat Mercedes uns den CLA 250 4Matic Shooting Brake (211 PS, Siebengang-Automatik DCT, ab 42.078 Euro) zur Verfügung gestellt – ausreichend motorisiert ist das Modell auf jeden Fall. Im Stadtverkehr wirkt die Automatik allerdings etwas träge und wartet gefühlt zu lange mit dem Hochschalten. Doch sobald es auf die Landstraße und die Autobahn geht, entwickelt das Getriebe mehr Schwung, der Zweiliter-Vierzylinder baut dank 350 Nm maximalem Drehmoment ordentlich Druck auf und holt auch noch Reserven bei Tempo 170 heraus. Auch wenn es zügiger zur Sache geht, fühlt sich der CLA dank des gut abgestimmten Fahrwerks sicher und jederzeit beherrschbar an. Im "Komfort"-Modus werden Bodenwellen locker weggesteckt; wird das Fahrwerk auf "Sport" gedreht, fühlt sich der Kompakte richtig knackig an. Allerdings rüttelt es dann bei Querfugen.
Ein Diamantgrill mit schwarzen Pins ist Serie, optional sind LED-Leuchten erhältlich.
Die Bremsen greifen schnell und kräftig zu, der adaptive Tempomat (1023 Euro) macht lange Autobahnfahrten bequem. Guten Seitenhalt bieten die Sportsitze mit breiten Wangen (Teil der AMG Line für 2737 Euro Aufpreis). Kurvige Passagen bringen dank der gut abgestimmten Lenkung Spaß, sie bietet im Stadtverkehr leichtes Spiel und wird bei höherem Tempo fester und reagiert direkt, ohne zu spitz zu sein. Das "Sport"-Modell (ab 45.779 Euro) bietet neben einem Sportfahrwerk auch eine dynamischere Abstimmung von Lenkung und Motor – und klingt auch etwas schärfer. Der Verbrauch beträgt bei moderatem Tempo rund 7,9 Liter, bei langen und schnellen Autobahnfahrten kann er auch auf 10,4 Liter steigen.
Im Fond wird es für größere Passagiere etwas kuscheliger – kein Wunder, der CLA basiert auf der A-Klasse.
Beim Mercedes CLA Shooting Brake geht Design vor Nutzwert, das sollte einem als Käufer bewusst sein. Während Fahrer und Beifahrer noch ordentlich Platz haben, wird es hinten deutlich enger: Passagiere über 1,85 Meter Körpergröße haben im Regelfall keine Luft mehr überm Scheitel. 495 Liter Kofferraum sind aber vollkommen ausreichend, Ladekante und Ausschnitt der Heckklappe erschweren das Beladen. Lohnenswert ist die optionale Rückfahrkamera (im Paket oder einzeln ab 399 Euro), denn die Sicht durch die Heck- und die dritten Seitenscheiben ist nicht ideal. Die Materialauswahl im Innenraum ist gut gelungen. Das Infotainmentsystem lässt sich gut bedienen und beherrscht auch Apple Carplay, das hochauflösende Achtzoll-Display stellt Karten sauber dar.
Fazit
von Christopher Clausen
Das Facelift wertet den CLA optisch leicht auf, fahrerisch macht es kaum einen Unterschied. Der CLA bleibt ein dynamisches Alltagsauto für Käufer, die mehr Wert auf Style denn auf extremen Praxisnutzen legen. Der Preis ist aber happig.
Neue Mercedes und AMG (2024, 2025)
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AUTO BILD zeigt alle neuen Mercedes-Modelle bis 2025, den Anfang macht das Mercedes CLE Cabrio; Marktstart: 2024.
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes EQA Facelift; Marktstart: Anfang 2024; Preis: ab 50.777 Euro. Das kleinste E-Auto im Mercedes-Portfolio bekommt ein Facelift. Aufgefrischte Optik, mehr Ausstattung und 550 WLTP-Kilometern bringen das kleine SUV auf den neuesten Stand.
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes EQB Facelift; Marktstart: Anfang 2024; Preis: ab 53.514 Euro. Ein Facelift nach gerade einmal zwei Jahren? Ja, das gibt es für den EQB. Bahnbrechende Neuerungen gibt es nicht. Stattdessen konzentriert sich das Facelift auf eine frische Optik, Effizienz-Update und mehr Ausstattung!
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes-AMG SL 63 E Performance; Marktstart: 2024. Wem die 585 PS des bisher stärksten SL nicht ausreichen, für den gibt's gute Neuigkeiten. Denn jetzt legt Mercedes einen E Performance nach. Mit wahnwitzigen 816 PS und maximal 1420 Nm Drehmoment geht's in 2,9 Sekunden auf Tempo 100, Schluss ist bei 317 km/h.
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes-AMG GT Plug-in-Hybrid; Marktstart: 2024. Die kommende Generation des Coupés wird sich die Plattform sowie viele weitere Technikkomponenten mit dem neuen SL (R 232) teilen. Neben dem klassischen V8-Verbrenner (im Bild), ist nun auch ein PHEV mit 816 PS bestellbar.
Bild: Mercedes
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Mercedes AMG GT 43; Marktstart: 2024; Preis: ab 118.388. Neben der den beiden Top-Varianten bringt Mercedes allerdings auch noch den kleineren AMG GT 43 auf den Markt. Hier sprechen wir dann von nur noch 421 PS – und von einem Vierzylinder.
Bild: Mercedes-Benz AG
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Mercedes-Maybach EQS SUV; Preis: über 200.000 Euro; Marktstart: 2024. Mit 484 kW (658 PS) und gewaltigen 950 Nm Drehmoment mutiert die Maybach-Version zum stärksten Ableger des EQS SUV. Besonders luxuriös ist das Maybach-SUV im Fond – Mercedes spricht von der "Lounge".
Bild: Daimler AG
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Mercedes E-Klasse All-Terrain; Marktstart: Anfang 2024; Preis: ab 74.078 Euro. Limousine und Kombi haben bereits ihr Debüt gefeiert, jetzt legt Mercedes mit dem All-Terrain nach. Drei Versionen wird es von der aufgebockten E-Klasse geben, mit 197 bis 381 PS.
Bild: Daimler AG
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Mercedes-AMG GT 63 S E Performance 4-Türer Coupé Facelift; Preis: 207.708,55 Euro; Marktstart: 2024. Auffällig ist der Kühlergrill, der an das Design des neuen AMG GT angepasst und mit einer zusätzlichen schwarzen Leiste am unteren Rand versehen wurde. Außerdem ...
Bild: Mercedes-Benz Group
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... wird eine neue Lackierung verfügbar sein: Opalite White Metallic. Aber an der Motorisierung wird sich nichts ändern. Der Benz behält seine 843 PS dank Vier-Liter-V8 mit Biturbo-Aufladung und zusätzlichem Elektromotor an der Hinterachse. Das Drehmoment liegt bei maximal 1400 Nm!
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes-AMG CLE 63 Coupé; Marktstart: 2024. Die AMG-Variante des neuen CLE Coupé startet voraussichtlich 2024. Aktuell ist noch nicht klar, ob mit dem Vierzylinder aus dem C 63 und GLC 63 oder doch mit einem Sechs- oder sogar Achtzylinder.
Bild: Bernhard Reichel
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Mercedes G 580; Preis: 142.622 Euro; Marktstart: 2024. Die G-Klasse wird ab 2024 auch elektrisch angeboten. Die Reichweite soll bei bis zu 473 Kilometern liegen. Neben dem Alltag soll der G 580 auch weiterhin die typischen Geländeeigenschaften der G-Klasse ins elektrische Zeitalter übertragen.
Bild: Mercedes-Benz Group AG
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Mercedes G-Klasse Facelift; Preis: ab 122.808 Euro; Marktstart: 2024. Optisch hat sich beim Facelift der G-Klasse nicht viel getan – wenig überraschend. Allerdings fliegt der V8 auch hier aus dem Portfolio.
Bild: Mercedes-Benz Group AG
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Mercedes-AMG E 53; Preis: ab ca. 109.242 Euro; Marktstart: 2024. Keine V8-E-Klasse mehr von AMG, daher bleibt es beim 53er. Hier spielen ein Sechszylinder mit 449 PS sowie ein Elektromotor mit 163 PS zusammen.
Bild: Mercedes-Benz
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Mercedes EQE Shooting Brake; Marktstart: nicht vor 2024. Auf Basis des EQE ist eine Kombi-Variante denkbar. Mit derselben Technik wie bei der E-Limousine.
Bild: B. Reichel
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Mercedes Concept CLA Class; Marktstart: 2024. Auf der IAA Mobility 2023 haben die Stuttgarter die Studie gezeigt und einen Ausblick auf den Elektro-Einstig gegeben. Die Zahlen vielversprechend: 800 Volt-Technik, über 750 Kilometer Reichweite und ein Stromverbrauch von rund 12 kWh auf 100 Kilometer.
Bild: Mercedes-Benz AG
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Mercedes EQC; Preis: ca. 55.000 Euro; Marktstart: 2025. Neben E- und S-Klasse darf natürlich auch eine elektrische C-Klasse nicht fehlen. Wahrscheinlich ist, dass das E-Auto unter dem Namen EQC und das SUV-Pendant als EQC SUV laufen wird.
Bild: Larson
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Denkbar wären beim EQC bis zu 1000 Kilometer Reichweite und 500 PS. Und auch die 800-Volt-Ladetechnik hat Mercedes für die Limousine angedacht. Ein T-Modell wird es von der Elektro-C-Klasse wahrscheinlich nicht geben.
Bild: Larson
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Concept Mercedes-AMG PureSpeed; Marktstart: nicht vor 2025. Mit der geplanten Mythos-Serie will Mercedes noch exklusiver werden und Kleinserien planen, die insbesondere für Sammler gedacht sind. Der PureSpeed macht den Anfang!