Cupra Ateca (2018): Test und alle Infos

Cupra Ateca (2018): Test und alle Infos

Cupra Ateca (2018): Test, Preis, Bilder, Motor, PS

Seat Ateca mit 300 PS!

Cupra wird zur eigenen Marke und bringt als erstes Modell eine Sportversion des Ateca. AUTO BILD hat alle Infos und den Fahrbericht zum 300-PS-SUV!
➀ Vorstellung
➀ Innenraum
➀ Fahren (UPDATE!)
➀ Ausstattung
➀ Connectivity
➀ Motor und Preis

 

Vorstellung: Ateca erster Ableger von Cupra

Die FrontschĂŒrze des Cupra Ateca bekommt zusĂ€tzliche LufteinlĂ€sse. Das neue Logo zeigt, dass die Marke nun eigenstĂ€ndig ist.

Seat macht seine Sportabteilung Cupra zur eigenen Marke. Erster Ableger wird der Cupra Ateca: Vom Ausgangsmodell unterscheidet sich die Sportversion des SUVs mit einem neuen Logo und schĂ€rfer gestalteten Anbauteilen. An der Front trĂ€gt der obere, wabenförmige KĂŒhlergrill das neue Cupra-Markensymbol. Am unteren Grill sitzt eine matte "Cupra" Aluminium-Aufschrift. Zudem wurde die Stoßstange fĂŒr die Sportversion des Ateca mit zusĂ€tzlichen LufteinlĂ€ssen versehen. An der Seite fallen die glĂ€nzend schwarzen Details auf, darunter die Dachrailling, die Fensterrahmen und die Spiegelkappen. Der Cupra steht serienmĂ€ĂŸig auf 19-Zoll-Felgen. Am Heck fĂ€llt der Blick vor allem auf die vier Chrom-Endrohre im schwarzen Heckdiffusor. DarĂŒber befinden sich fĂŒnf angedeutete LuftauslĂ€sse. Auch die Heckklappe trĂ€gt ein mit Carbonoptik unterlegtes Cupra-Logo. Als Cupra erhĂ€lt der Ateca Aerodynamik-Elemente unterhalb des Dachkantenspoilers. Insgesamt stehen beim Cupra Ateca sechs Außenfarben zur Auswahl: Energy Blue, Velvet Red, Brilliant Silver, Rodium Grey, Magic Black und Nevada White.

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Innenraum: Viel Alcantara im Cupra Ateca

Viel Carbon-Optik im Innenraum: Auf Wunsch wird das gesamte Armaturenbrett zum Carbonteil.

Der Cupra Ateca begrĂŒĂŸt den Fahrer schon beim Einstieg mit weichem Alcantara in den TĂŒrverkleidungen und auf den SitzflĂ€chen der Sportsitze. Im ersten Test vermittelt das GestĂŒhl einen guten Sitzkomfort – und den Eindruck, auch bei sportlicher Fahrweise guten Seitenhalt zu geben. Optionale Schalensitze sind erst ab Mitte 2019 verfĂŒgbar. Auf den KopfstĂŒtzen ist das neue Cupra-Logo zu sehen. Das Cockpit stammt in vielen Teilen aus dem Serienmodell. Anders als beim Seat Ateca ist das virtuelle Cockpit im Cupra serienmĂ€ĂŸig, analoge Instrumente gibt es nicht mehr. Gesteuert wird der Cupra Ateca ĂŒber ein Sportlenkrad mit Multifunktion. Es ist mit normalem und perforiertem Leder bezogen und liegt gut in der Hand. Der Pralltopf ist, ebenso wie die Seiten der Sitze, mit einem Material in Carbonoptik bezogen, er trĂ€gt das neue Markenlogo in Kupfer. Optional lĂ€sst sich ein aus Carbon geformtes Armaturenbrett bestellen. Neben dem Schaltknauf des Siebengang-DSG erinnert die Aufschrift "4Drive" daran, dass der Cupra mit Allradantrieb ausgestattet ist. Der Drehregler fĂŒr die Fahrmodi wurde um ein neues Symbol ergĂ€nzt: Auf dem Regler befindet sich eine kleine Flagge, die den Cupra-Modus aktiviert. Der sportliche Fahrmodus ersetzt den Eco-Modus des Standard-Ateca.
Der Touchscreen des Infotainments misst acht Zoll in der Diagonale und reagiert zĂŒgig auf Eingaben. Passend zum sportlichen Auftritt gibt es auch hier eine Sportansicht, die beispielsweise die Beschleunigungswerte in g anzeigt. Um Smartphones zu laden, stehen USB-Buchsen zu VerfĂŒgung, auch induktives Laden ist möglich (Serie). Der sportliche Look aus Fahrer- und Beifahrerperspektive  setzt sich auch im Fond fort. In der zweiten Reihe wird ebenfalls auf Alcantara-SitzflĂ€chen Platz genommen. Die PlatzverhĂ€ltnisse sind großzĂŒgig. Selbst große Menschen dĂŒrften hier keine Probleme haben, angenehm zu sitzen – auch auf lĂ€ngeren Strecken. Auch fĂŒr die hinteren Passagiere gibt es die Möglichkeit das Smartphone per USB zu laden.

Fahren: Flott und lustvoll unterwegs im Cupra-SUV

Dank eines relativ niedrigen Schwerpunkts lĂ€sst sich der Cupra Ateca agil und prĂ€zise fahren, in Kurven braucht es schon einen ziemlich nachdrĂŒcklichen Gasfuß, um das Sport-SUV aus der Spur zu bringen. Wer es ĂŒbertreibt, kann aber jederzeit auf die aufmerksame Elektronik vertrauen. Sehr angenehm ist die exakte Lenkung, die dem Fahrer eine gute RĂŒckmeldung von der Straße liefert. Die Motorleistung sorgt dafĂŒr, dass man im Cupra Ateca flott und lustvoll unterwegs sein kann. Wenn man nicht gerade den "robusten" Cupra-Modus einstellt, ist der flotte Spanier auch gut auf Langstrecken zu gebrauchen.

Ausstattung: DCC und Keyless Start sind Serie

Am Heck kommt mit der Sportversion ein Diffusor an den Ateca. Die vier Endrohre weisen auf die 300 PS hin.

Das neue Topmodell des Ateca kommt schon in der Basis mit ordentlich Ausstattung zum HĂ€ndler. SchlĂŒsselloser Zugang zum Auto und Keyless Start gehören zur Serie. Analoge Armaturen gibt es im Cupra Ateca nicht mehr, stattdessen schaut der Fahrer auf das virtuelle Cockpit der Muttermarke Volkswagen. Außerdem schon in der Basisversion: induktives Laden fĂŒrs Smartphone, ein GSM-AntennenverstĂ€rker, eine 360-Grad Rundumkamera, ein Achtzoll-Touchscreen fĂŒrs Infotainmentsystem, DCC-Fahrwerk (Dynamic Chassis Control) und Parksensoren. Optional ist das "Performance Pack" erhĂ€ltlich. Es beinhaltet eine Bremsanlage von Brembo mit 18 Zoll großen Bremsscheiben und das "Carbon Fibre Exteriour Pack". Damit werden der Dachkantenspoiler und die Spiegelkappen zu Carbonteilen. Auch der Ateca erhĂ€lt verschiedene Fahrmodi (Normal, Sport, Individual, Schnee und Offroad). Der aus dem Serienfahrzeug bekannte Eco-Modus wird gegen den Cupra-Modus ersetzt, bei dem die Abstimmung des Fahrwerks und der Motorenklang aus dem Auspuff nochmals sportlicher werden.

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Connectivity: Achtzoll-Display und Apple Carplay

Was die Vernetzung des Ateca angeht, Ă€ndert sich mit der Sportversion unter dem Cupra-Label nicht viel. Auch der Sport-Ateca erhĂ€lt einen Achtzoll-Touchscreen zur Bedienung des Infotainments. Im Cupra erhĂ€lt das System einen neuen Bildschirm, der sportliche Informationen anzeigt – darunter einen Beschleunigungsmesser. Das Smartphone lĂ€sst sich via Apple Carplay, Android Auto und Mirror Link koppeln.

Motor und Preis: 300 PS und Allrad fĂŒr den Cupra Ateca

Der Cupra-Schriftzug steht in matten Aluminium-Lettern auf dem unteren KĂŒhlergrill.

HerzstĂŒck im Arteca ist der aus dem Seat Leon Cupra 300 bekannte Zweiliter-TSI-Benziner mit 300 PS. Er ist mit einem Otto-Partikelfilter ausgestattet und schafft damit den neuen Messzyklus WLTP. SerienmĂ€ĂŸig erhĂ€lt der Ateca ein neu entwickeltes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Es soll schneller schalten als der VorgĂ€nger und die GĂ€nge prĂ€ziser wechseln, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 245 km/h. Den Sprint auf Tempo 100 schafft das SUV in 5,4 Sekunden. Beim Cupra Ateca kommt der "4Drive"-Allradantrieb zum Einsatz. Der variable Allradantrieb verteilt die Kraft je nach Straßenzustand und Fahrverhalten zwischen den einzelnen RĂ€dern. Die Preise beginnen bei 42.850 Euro, der Marktstart ist noch nicht bekannt.

Cupra Ateca (2018): Test und alle Infos

Andreas Huber

Fazit

Der Cupra-Anstrich tut dem Ateca gut! Das Alcantara im Innenraum lĂ€sst von der ersten Sekunde an ein sportliches GefĂŒhl entstehen. Trotz allem fehlt es auf den ersten Blick nicht an Komfort, die Carbonoptik ist allerdings Geschmacksache. Der Ateca ist ein gelungenes DebĂŒt fĂŒr die neue Marke Cupra!

Autoren: , JĂŒrgen Wolff

Stichworte:

Kompakt-SUV

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