Toyota RAV4 (2018): Bildergalerie

Toyota RAV4 (2018): Test, Hybrid, Motor, Infos

Alle Infos zum neuen Toyota RAV4

Anfang 2019 kommt der neue Toyota RAV4 als Hybridversion nach Deutschland. AUTO BILD hat alle Infos und ist das SUV bereits gefahren!

Vorstellung: Der RAV4 kommt Anfang 2019 nach Europa

Das meistverkaufte SUV der Welt fährt in die fünfte Runde. 1994 haben die Japaner mit dem RAV4 das Kompakt-SUV-Segment mitbegründet, 24 Jahre später präsentiert Toyota das brandneue Modell. In den USA geht der RAV4 schon Ende 2018 an den Start, nach Europa kommt er im ersten Quartal 2019.

Auch das Heck zeigt Kante. Der RAV4 ist weit davon entfernt, rundlich zu wirken.

Generation fünf ist der erste RAV4, der auf der neuen Toyota New Global Architecture Platform (TNGA) basiert. Mit einer Länge von 4,60 Metern ist er quasi genauso lang wie der Vorgänger. Durch kürzere Überhänge konnte der Radstand trotzdem um 30 Millimeter verlängert werden, was vor allem den Insassen zugute kommen soll. Gleichzeitig verspricht Toyota ein größeres Kofferraumvolumen, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Optisch ist der neue RAV4 deutlich markanter gestaltet als der Vorgänger und erinnert sehr stark an eine Mischung aus Toyota Tacoma und der Studie FC-AT, die 2017 in Los Angeles präsentiert wurde. Vor allem der sogenannte RAV4 Adventure mit seinen Plastikverkleidungen, dem angedeuteten Unterfahrschutz und dem Dachgepäckträger weckt den Anschein, als könne er auch leichtes bis mittelschweres Gelände bewältigen. Offen ist, ob Toyota den RAV4 in Europa auch als Adventure anbieten wird, in den USA ist er weiterhin in verschiedenen Versionen erhältlich.

Innenraum: Toyota verspricht mehr Platz und bessere Qualität

Toyota verbessert beim RAV4 die Qualität des Innenraums. Außerdem profitieren die Fondpassagiere vom verlängerten Radstand. Dadurch steht mehr Platz für die Knie der Hinterbänkler und die Koffer der ganzen Reisegesellschaft zur Verfügung.  Je nach Ausstattungsvariante bietet Toyota das Kompakt-SUV mit vielen Komfortfeatures wie Panoramadach oder elektrischen und ventilierten Sitzen an.

Fahren: Mehr Fahrspaß im RAV4 (Update!)

Nix für die Steckdose: Der RAV4 kommt nicht als Plug-in-Hybrid nach Europa.

Toyota bringt dem neuen RAV4 ein bisschen Fahrspaß bei: Das SUV kommt mit seinem 177-PS-Benziner und bis zu zwei E-Motoren (Allradmodell) auf eine Systemleistung von 222 PS und beschleunigt damit in 8,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Allerdings erkauft man sich das beim Kickdown mit nervig hohen Drehzahlen, die vom stufenlosen Getriebe unnötig lange gehalten werden – wie immer bei den Toyota-Hybriden. Mit Blick auf die konventionelle Konkurrenz drehen die Japaner ihrem Saubermann obendrein viel zu früh den Hahn zu: Mehr als 180 Sachen sind beim besten Willen nicht drin. Weil sie den Wagen nicht für hohe Geschwindigkeiten fit machen mussten, konnten die Entwickler dafür aber eine betont komfortable Abstimmung für Fahrwerk und Lenkung wählen – damit ist der RAV4 einem Mercedes GLC deutlich näher als etwa einem Seat Ateca oder einem Mazda CX-5. Aber nicht nur Bleifüße müssen sich im RAV4 umstellen, auch für Samtpfoten ist der Hybridantrieb eine ungewöhnliche Erfahrung. Denn wo alle Welt mittlerweile auf Plug-in-Technik setzt und so nennenswerte Fahrstrecken im reinen E-Betrieb ermöglicht, muss man den RAV4 schon sehr sachte bewegen, wenn man aus dem kleinen Puffer-Akku mal mehr als ein paar Hundert Meter Strom-Strecke quetschen möchte.

Neue SUVs: Kompaktklasse (2019 und 2020)

Ausstattung: Sportlich, rustikal oder luxuriös?

In den USA bietet Toyota den RAV4 in verschiedenen Ausstattungsvarianten an. Zur Wahl stehen die sportliche Version XSE Hybrid, der rustikale RAV4 Adventure und der luxuriöse RAV4 Limited. Der XSE Hybrid wird ab Werk mit einem schwarzen Dach ausgeliefert, während der RAV4 Adventure ein helles Dach bekommt. Auf Wunsch kann das SUV natürlich auch einfarbig bestellt werden. Zu den aufpreispflichtigen Extras im RAV4 gehören 19-Zöller, ein Panoramadach, belüftete Sitze und eine elektrische Heckklappe.

Connectivity: In den USA kann der RAV4 auch Amazon Alexa

Den Innenraum hat Toyota überarbeitet. Apple CarPlay und ein WLAN-Hotspot mit Amazon-Alexa-Zugang sind in den USA Serie.

Das sogenannte Entune 3.0-Infotainmentsystem ist im amerikanischen RAV4 serienmäßig verbaut und hat einen sieben Zoll großen Touchscreen. Gegen Aufpreis gibt es einen Acht-Zoll-Touchscreen und Navigation. In den USA hat der RAV4 zudem einen WLAN-Hotspot mit Zugang zu Amazon Alexa. Auch Apple Carplay unterstützt der RAV4. Auf Wunsch kann das Smartphone induktiv geladen werden, alternativ sind bis zu fünf USB-Anschlüsse an Bord. Abgerundet wird das Infotainment von einem neu entwickelten JBL-Soundsystem mit elf Lautsprechern und 800 Watt. Welche Ausstattungsmerkmale davon die europäische Version des RAV4 übernimmt, ist hingegen noch nicht bekannt. Auf jedel Fall bietet das Kompakt-SUV mit der neuen Generation Toyota Safety Sense 2.0 ab dem neuen Modelljahr noch mehr Assistenzsysteme. Neu sind beispielsweise der erweiterte Verkehrszeichenassistent, der vor Stoppschildern warnen kann. Für maximale Sicherheit sind acht Airbags serienmäßig und insgesamt über 20 Fahrassistenzsysteme an Bord des neuen RAV4.

Motoren: RAV4 ohne Plug-in-Hybrid

In der Basis wird das SUV von einem 2,0-Liter-Vierzylinder angetrieben, der die Kraft über eine Achtgangautomatik an alle vier Räder abgibt. Er soll knapp 200 PS leisten. Der RAV4 Hybrid wird nicht als Plug-in-Hybrid angeboten, sondern verzichtet auf eine Lademöglichkeit. Der 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner leistet 177 PS. Zusammen mit den E-Maschinen erreicht die Systemleistung beim Allrad 222 PS. Der sogenannte AWD-i Allradantrieb verfügt über Torque Vectoring und kann bis zu 50 Prozent der Motorkraft an die Hinterräder schicken.

Toyota RAV4 (2018): Bildergalerie

Autoren: Jan Götze, Timo Gohler

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.