Scheunenfund: Dodge Charger Daytona
Hier hat der Zahn der Zeit scheinbar nicht genagt, die Rundinstrumente sind in perfektem Zustand.
Riesiger Flügel, seltener Motor und amerikanische Ikone: Das kann nur ein Dodge Charger Daytona sein. Gerade einmal 503 Stück wurden als Homologationsmodell für den Rennsport gebaut. Darüber hinaus ist besagtes Exemplar eines von nur zwei Fahrzeugen in der Farbe "Spring Green Metallic" und hat den seltenen Hemi-V8 von Chrysler. Es handelt sich um den 426 PS starken Motor mit Nascar-Historie, den wiederum nur 69 andere Daytona unter der Haube tragen. Zwischen dem 6. und 15. Januar 2017 versteigert Mecum-Auctions einen der superseltenen Hemi Daytona. Schätzungen zufolge wird der Wagen von 1969 zwischen 900.000 und 1,1 Millionen Dollar (846.000 und ca. 1 Millionen Euro) einbringen. Keine Seltenheit, denn im Top-Zustand werden besonders Charger Daytona der ersten Baureihe für eine knappe Million Dollar gehandelt. Nettes Extra: Der Wagen hat für sein Alter nur magere 21.126 Meilen (33.800 Kilometer) auf dem Tacho und erfreut sich einem technisch makellosen Zustand.
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Erbärmlicher Charger Daytona versteigert

Scheunenfund: Dodge Charger Daytona
Ein Heckflügel wie eine Kneipentheke, die Flammen am Kotflügel wurden nachlackiert.
Ein weiterer Dodge Charger Daytona hat bei Mecum zu Beginn des Jahres 2016 rund 90.000 Dollar (83.189 Euro) gebracht. Das verkaufte 1969er-Modell trägt noch die rote Originallackierung und einen weißen, ausladenden Heckflügel, der Zustand des Autos war zum Verkaufszeitpunkt jedoch erbärmlich. Unter der Haube der Rostlaube steckt der Motor der Chrysler Corporation. Der Dodge 440 Magnum wurde in dieser Form nur in den Daytona- und RT-Versionen des Charger verbaut. Beim Scheunenfund übernimmt eine Dreigang-Automatik den Vortrieb, zusätzlich ist eine Differenzialsperre an Bord. Gerade einmal rund 20.000 Meilen (33.000 Kilometer) hat das rostige Muscle Car auf dem Tacho.

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Dodge Charger Daytona: Scheunenfund
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Dodge Charger Daytona: US-Auktion

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Scheunenfunde vom Winter 2015

Von

Stephan Bähnisch