Wie viel Geld spart das H-Kennzeichen für Oldtimer?
Oldtimer können das H-Kennzeichen bekommen, wenn sie weitgehend original sind. Lohnt sich das Nummernschild? Das kostet es, das sind die Bedingungen, so versichert man Klassiker!
Das H-Kennzeichen für Oldtimer ist ein begehrtes Nummernschild – Autos mit dieser Zulassung ziehen die Blicke auf sich. Wer ein mindestens 30 Jahre altes, weitgehend originales Fahrzeug besitzt, kann vom Historienkennzeichen profitieren. Die Zahl steigt seit Jahren: Zum Stichtag Januar 2026 waren knapp eine Million Fahrzeuge mit H-Kennzeichen zugelassen (die genauen Zahlen folgen weiter unten).
Das spezielle Nummernschild zeichnet Oldtimer als erhaltungswürdiges Kulturgut aus. Darüber hinaus spart es laufend Steuern: Pro Jahr werden pauschal 191 Euro Kfz-Steuer (beim saisonalen H sind es auf zwölf Monate gerechnet 192 Euro) entrichtet, unabhängig von Hubraum, Verbrauch und Leistung des Klassikers.
Das H-Kennzeichen hat die Form eines normalen EU-Nummernschildes, endet aber mit dem Buchstaben "H" (für historisch). Ein damit zugelassenes Auto gilt als rollendes Kulturgut. Das Nummernschild wurde 1997 als Kennzeichen für erhaltenswerte historische Fahrzeuge eingeführt. Neben dem Mindestalter von 30 Jahren müssen Kraftfahrzeuge dafür in einem guten originalen oder zeitgenössisch restaurierten Zustand sein. Immerhin: Das Auto darf zeitgenössisch getunt sein.
Autobatterie-Ladegeräte im Vergleich
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Erreicht nicht die versprochene Ladeleistung
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Funkenflug beim Anschließen
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Sehr geringe Ladeleistung
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Die Ladeleistung von 1 A fällt gering aus
Kabel wirken filligran
wenig Zubehör
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Wie viele Fahrzeuge haben H-, 07- und Saisonkennzeichen?
Der aktuelle Bestand an Oldtimern mit und ohne Historienkennzeichen liegt bei 923.538 Fahrzeugen – ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr (888.355). Das sind die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zum Stichtag 1. Januar 2026, inklusive Saisonkennzeichen.
Aktuell rücken immer mehr Massenmodelle aus den 90er-Jahren ins H-Kennzeichen-Alter. Viele Halter lassen ihre Fahrzeuge jedoch regulär zugelassen und verzichten auf den Aufwand sowie das notwendige Gutachten für das H-Kennzeichen. Nach Schätzung des ADAC liegt die H-Kennzeichen-Quote derzeit bei rund 54 Prozent – Tendenz fallend. Damit wären in Deutschland etwa 500.000 Oldtimer – vom Kraftrad bis zur Zugmaschine – mit H-Kennzeichen unterwegs. (Diese Autos Jahrgang 1996 sind reif fürs H-Kennzeichen.)
Zudem sollen rund 60.000 rote 07er-Nummern vergeben sein. Experten gehen davon aus, dass die Nummer im Schnitt für drei Fahrzeuge benutzt wird – so dürften in Deutschland etwa 180.000 Fahrzeuge mit einer solchen Wechselnummer fahren. Mit Saisonkennzeichen waren laut KBA zuletzt (Stand: Januar 2025) rund 2,58 Millionen Pkw zugelassen.
Lohnt sich das H-Kennzeichen für alle Oldtimer?
Das Ummelden auf ein H-Kennzeichen lohnt sich erst ab einem bestimmten Hubraum. Wer einen kleinen Oldtimer mit wenig Hubraum und Leistung hat, kann damit nicht sparen. Um herauszubekommen, ob es sich lohnt, muss man etwas rechnen. Sollte die pro Jahr fällige Kfz-Steuer unter 191 Euro liegen, lohnt sich die H-Zulassung nicht. Für Benziner-Kleinwagen bis 800 ccm Hubraum, beispielsweise die BMW Isetta, ist eine reguläre Zulassung günstiger. Auch mit einer saisonalen H-Zulassung würden Hubraum-Zwerge mit einem regulären Saisonkennzeichen günstiger fahren.
Für Benziner mit weniger als 800 ccm Hubraum lohnt der Umstieg aufs H-Kennzeichen steuerlich nicht.
Bild: Angelika Emmerling / AUTO BILD
Für Halter aller Autos bis 1,3 Liter Hubraum, die mit einer Siebenmonats-Zulassung als Saisonkennzeichen fuhren, dürfte sich der Umstieg aufs H-Saisonkennzeichen lohnen. Dann würde der anteilige Steuer-Betrag unter 191 Euro fallen. Auch bei Fahrzeugen, die Ende der 80er auf den Markt kamen, kann die Kfz-Steuer geringer ausfallen, da der verbaute G-Kat den Schadstoffausstoß und damit auch die Steuer mindert.
H-Kennzeichen für Diesel?
Bei Diesel-Kfz lohnt sich ein H-Kennzeichen meistens. Das liegt an der höheren Kfz-Steuer, die auch bei kleinen Motoren meist über 191 Euro liegt. So würden für einen Renault 11 Diesel mit 1,6 Liter Hubraum ohne Abgasreinigung jährlich 437 Euro Steuern anfallen. Da rentiert sich das H! Allerdings ist die Anzahl dieselgetriebener Oldtimer in Deutschland recht gering. Alte Diesel werden in der Regel als Gebrauchtwagen zugrunde geritten. Nur wenige überleben die schwierige Zeit zwischen dem 20. und 30. Jahr seit Erstzulassung. Immerhin: Mit den dieselstarken Jahrgängen bis Mitte der 90er-Jahre könnten viele Selbstzünder mittlerweile die Oldtimerflotte bereichern.
Beispielrechnung Opel Kadett A: regulär und mit Saison-Kennzeichen
Für einen 1965er Opel Kadett mit 996 ccm fallen pro Jahr 252 Euro Kfz-Steuern an. Mit Saisonkennzeichen von April bis Oktober müssen 147 Euro bezahlt werden – also deutlich weniger als die 191 Euro fürs ganzjährige H-Kennzeichen.
Beispielrechnung Opel Kadett A mit saisonalem H-Kennzeichen
Wird derselbe Kadett A mit H-Kennzeichen für sieben Monate zugelassen, muss der Besitzer nur 111 Euro bezahlen. Ein saisonales H-Kennzeichen würde sich gegenüber einem herkömmlichen Saisonkennzeichen also lohnen!
Braucht man ein H-Kennzeichen?
Das H-Kennzeichen ist nicht vorgeschrieben, es bringt aber Prestige – denn es qualifiziert ein Auto als historisch. Die günstigen Kosten machen Budget frei für dringend nötige Reparaturen oder erhaltende Maßnahmen wie eine Hohlraumkonservierung. Wer an seinem DIN-Kennzeichen festhalten will, überlegt sich den Wechsel wohl zweimal, mit dem Wechsel aufs H-Kennzeichen Euro-Kennzeichen an.
Bildergalerie
Diese Oldtimer waren 2025 reif für's H-Kennzeichen
Mit einer roten 07er-Nummer lassen sich mehrere Oldtimer in Fahrt halten, die Nutzung ist gegenüber dem H-Kennzeichen aber deutlich eingeschränkt.
Bild: Matthias Brügge / AUTO BILD
Wie hoch ist die Steuer für ein saisonales H-Kennzeichen?
Das H-Kennzeichen lässt sich auch unterjährig beantragen und zuteilen. Damit muss für Oldtimer nicht mehr die pauschale Kfz-Steuer in Höhe von 191 pro Jahr bezahlt werden. Stattdessen ist eine Zulassung für zwei bis elf Monate möglich, die Kfz-Steuer wird anteilig berechnet, aber wegen der besseren Teilbarkeit auf Basis von 192 Euro. Wer seinen Klassiker beispielsweise für sechs Monate von April bis September anmeldet, zahlt 96 Euro Steuer für diese Saison.
Wenn Besitzer historischer Autos mit dem Anmelden und dem Erteilen eines Kfz-Kennzeichens ihren Oldie nur für die Sommermonate anmelden, spart das Geld. Zumindest dann, wenn sie für ihr Fahrzeug mit einem regulären Kennzeichen mehr als 191 Euro Kfz-Steuer pro Jahr bezahlen. Fällt die Steuer geringer aus, ist ein übliches Saisonkennzeichen günstiger als ein H-Saisonkennzeichen.
Was ist die Bedingung für die Zulassung per H-Kennzeichen?
Wer das H-Kennzeichen möchte, muss ein Gutachten nach §23 StVZO vorlegen. Nicht jeder Klassiker nimmt diese Hürde: Verbrauchte, abgenutzte Altwagen, deren Widerstandskraft der Nachlässigkeit seiner Fahrer getrotzt hat und die mit Glück über die Altersgrenze gerutscht sind, schaffen es nicht. Damit ist auch schon die Annahme widerlegt, dass sich ein H-Kennzeichen-Oldtimer als günstiger Alltagswagen bewegen lässt. Grundsätzlich gilt: Der Zustand des Autos muss original und gut sein, und die Hauptbauteile müssen im Originalzustand oder zumindest zeitgenössisch ersetzt worden sein.
Mit dem H-Kennzeichen adelt man seinen Oldie als automobiles Kulturgut. Das ist nicht immer die günstigste Lösung.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Erstellen kann so ein Gutachten jeder geschulte Prüfingenieur der großen Prüforganisationen TÜV, DEKRA, GTÜ und weitere. Die Begutachtung umfasst eine Untersuchung im Umfang einer Hauptuntersuchung sowie eine Beurteilung des Pflege-/Erhaltungszustands des Gesamtfahrzeugs und die Originalität seiner Hauptbaugruppen. Dazu gehören:
Experten bemängeln, dass in der "Richtlinie für die Begutachtung von Oldtimern nach § 23 StVZO" aus dem Jahr 2011 zur Beurteilung wiederholt Begriffe wie "Originalausführung" auftauchen, die der Text jedoch nicht erläutert. Denn: Originalausführung meint eigentlich ein Bauteil in seiner ersten, ursprünglichen Form. Das schließt genau genommen, Nachbauten aus, auch originalgetreue. Noch dazu, weil diese an einigen Stellen der Richtlinie ausdrücklich erwähnt werden. Je nach Gutdünken des Prüfers kann also das Gutachten negativ ausfallen, wenn beispielsweise der Motor zwar ein historisch korrekter, aber nicht der ursprünglich verbaute ist.
Wer sein DIN-Kennzeichen behalten möchte, muss aufs H-Kennzeichen verzichten.
Bild: Christoph Boerries
Missverständlich ist auch der Passus, der den Umgang mit Abgasanlagen beschreibt: Waren bislang originalgetreue Nachbauten aus Edelstahl zulässig, fehlt in der neuen Richtlinie das Wort "auch". Liest man genau, dürfte es keine H-Zulassung geben, wenn nun ein simpler Ersatz-Auspufftopf aus Stahlblech montiert wurde. Das war sicher nicht gewollt. Daher gilt: Die Nachrüstung von Abgasreinigungssystemen ist aus Umweltschutzgründen generell möglich, allerdings muss deren Zulässigkeit nachgewiesen werden. Dann spricht nichts gegen einen Nachrüst-Kat!
Können getunte Oldtimer das H-Kennzeichen bekommen?
Auch getunte Klassiker können mit H-Kennzeichen zugelassen werden. Die Bedingung: Wurde das Tuning vor mindestens 30 Jahren durchgeführt und spiegelt es den damaligen Tuningstil wider, dann kann das Fahrzeug durchaus als "automobiles Kulturgut" gelten – auch wenn es sich nicht im Originalzustand befindet. Somit sind getunte Fahrzeuge ein Sonderfall.
Welches Oldtimer-Tuning ist erlaubt?
Als zeitgenössisches Tuning innerhalb der Regeln fürs H-Kennzeichen erlaubt sind: ● Änderungen am Fahrzeug, die nachweislich innerhalb der ersten zehn Jahre nach Erstzulassung oder gegebenenfalls dem Herstellungsdatum erfolgt sind oder hätten erfolgen können und damit zeitgenössisch sind ● technische Änderungen, die innerhalb der Fahrzeugbaureihe bereits für zulässig/möglich erklärt wurden ● nicht zeitgenössische Änderungen, die nachweislich vor mindestens 30 Jahren durchgeführt wurden ● Das bedeutet: Auch heute noch lässt sich ein Auto mit klassischen Teilen tunen!
Muss ich zeitgenössische Änderungen nachweisen?
Für Oldtimerbesitzer kann es sinnvoll sein, Unterlagen wie Originalprospekte aufzubewahren, die besondere Ausstattungen wie beispielsweise Felgen zeigen. Auch Betriebsanleitungen, damalige Herstellerfreigaben oder historische Gutachten eignen sich für den Nachweis der Originalität. Bei der Frage der erlaubten Felgengröße ist die Kopie eines alten Kfz-Scheins hilfreich, auf dem sie vermerkt sind.
Wer so etwas nicht zur Hand hat, kann in Archiven stöbern oder auch oder kaufen: Auch Presseveröffentlichungen wie z. B. Fahrberichte, in denen das jeweilige Detail erwähnt wird oder abgebildet ist, können als Beweismittel dienen. Der Fahrzeugbrief (heute: Zulassungsbescheinigung Teil II) eines anderen Fahrzeugs desselben Typs kann helfen, den Prüfer von der Zulässigkeit der Änderungen zu überzeugen.
Was kostet das Gutachten fürs H-Kennzeichen?
Das Erteilen eines H-Kennzeichens kostet rund 200 Euro. Bezahlt werden müssen: ● das Gutachten selbst, das kostet etwa 100 Euro (variiert je nach Fahrzeugart) ● die Hauptuntersuchung (HU), etwa 90 Euro ● die Abgasuntersuchung AU, zusammen mit der HU für rund 150 Euro ● die Zulassung, etwa 30 Euro, ggf. plus Kosten für ein Wunschkennzeichen (ca. 15 Euro) Außerdem muss das Fahrzeug versichert werden, einige Versicherungen bieten für Oldies spezielle Tarife an.
Wie oft muss ich mit einem H-Kennzeichen zur HU?
Das H-Kennzeichen ändert nichts am Untersuchungsrhythmus für die Hauptuntersuchung. Oldtimer genießen da keinen Sonderstatus, auch sie müssen, ungeachtet der meist nur geringen Fahrleistung alle zwei Jahre zur HU. Die einzigen Oldtimer, die nicht regelmäßig zum TÜV müssen, sind solche mit 07er-Nummer (siehe 07er-Nummer weiter unten im Text)
Wie viele Zeichen darf ein saisonales H-Kennzeichen haben?
Das saisonale H-Kennzeichen trägt am Ende neben dem "H" die beiden Zahlen, die den Saisonzeitraum eingrenzen. Dürfen beim einzeiligen H-Kennzeichen ohne Saisonbezug vor dem H maximal sieben Buchstaben und Ziffern stehen (z. B. FD-AL 123H oder NWM-A 212H), sind beim saisonalen H-Kennzeichen maximal sechs Zeichen vor dem H erlaubt. Damit können Halter aus Orten mit drei Buchstaben (ECK, NWM, STA), deren jetziges Kennzeichen etwa zwei Unterscheidungsbuchstaben und zwei Zahlen trägt, die neue Verordnung nicht nutzen. Sie müssten auf ein Kennzeichen mit sechs Zeichen umrüsten.
Wann lohnt sich ein Saisonkennzeichen?
Ein Saisonkennzeichen ist sinnvoll für alle, die nicht das ganze Jahr mit dem Auto fahren wollen, sondern beispielsweise nur im Sommer. Gerade Oldtimer sind im Winter wegen Frost und Streusalz ja besser in der Garage aufgehoben. Möglich ist ein Zulassungszeitraum von zwei bis elf Monaten, die Kfz-Steuer wird anteilig berechnet. Von wann bis wann das Kennzeichen gültig ist (z. B. "04/10", also vom 1. April bis 31. Oktober), steht am rechten Rand des Kennzeichens. Nur in diesem Zeitraum ist das Fahrzeug zugelassen.
Ist die rote 07er-Nummer eine Alternative zum H-Kennzeichen?
Die rote 07er-Nummer, also das Kennzeichen, das nach der Ortskennung mit einer 07 beginnt, ermöglicht die wechselnde Verwendung an mehreren, mindestens 30 Jahre alten Fahrzeugen einer Fahrzeugart (ob Pkw, Motorrad oder andere Kfz). Die Fahrzeuge müssen seit 2006 die gleichen Voraussetzungen erfüllen wie für ein H-Kennzeichen (guter, originalgetreuer Zustand, nachgewiesen durch Gutachten).
Die rote 07er-Nummer ist ein praktisches Wechselkennzeichen, es spart vor allem beim Besitz mehrerer Fahrzeuge Geld. Nachteil: Man muss es vor der Fahrt am Auto anbringen, mit dem man fahren will.
Bild: Matthias Brügge / AUTO BILD
Der wichtigste Unterschied zum H-Kennzeichen: Eine regelmäßige HU ist nicht mehr nötig! Dafür schränkt die rote 07er-Nummer die Nutzung des Fahrzeugs stark ein: Erlaubte Fahrten mit dem roten 07er-Kennzeichen sind "Probe- und Prüfungsfahrten sowie Fahrten zum Zwecke der Reparatur und Wartung", wie auch Fahrten zu Oldtimerveranstaltungen. Auch Fahrten zur Werkstatt und Überführungsfahrten sind abgedeckt. Zum Nachweis ist ein Fahrtenbuch zu führen, in dem jede Fahrt mit Datum, Fahrer und Zweck der Fahrt vermerkt sind.
Wer mit dem historischen Fahrzeug einfach so eine Ausfahrt machen will, kann es nicht mit der 07er-Nummer tun. Bei Missbrauch kann das Kennzeichen entzogen werden. So vergibt der Landesbetrieb Verkehr, also das Verkehrsamt in der Hansestadt Hamburg, extra Termine zum Thema "Auffälligkeit roter Oldtimerkennzeichen".
Das 07er-Kennzeichen ist keine reguläre Zulassung, doch es bietet einen starken Vorteil: Man kann es mit mehreren Fahrzeugen nutzen, zahlt aber nur einmal 191 Euro Steuer im Jahr wie beim H-Kennzeichen (46 Euro für Motorräder). Leider bekommt man keinen zweiten Satz roter Kennzeichen, man muss die Nummernschilder vor der Fahrt also immer am jeweiligen Fahrzeug befestigen. Die Ausnahme: Wer neben dem historischen Pkw ein Oldtimer-Motorrad besitzt, bekommt dafür meist ein zweites Schild.
Mehrere historische Fahrzeuge eines Halters können ein gemeinsames 07er-Kennzeichen führen. Die Nutzung ist eingeschränkt.
Bild: Markus Heimbach
Also: Wer mehrere Fahrzeuge besitzt, die er aber jeweils nur zwei Mal im Jahr zu einer Klassik-Rallye oder einer Oldtimer-Schau fahren möchte, ist mit einem roten Oldtimer-Kennzeichen gut bedient.
Warum der Bundesrechnungshof das H-Kennzeichen kritisiert hat
Zuletzt schreckte der Bundesrechnungshof die Besitzer von H-Kennzeichen-Oldtimern auf: In ihrem Rechenschaftsbericht von 2022 lenkte die Institution den Blick auf einen möglichen Missbrauch des H-Kennzeichens. Die Argumente: Die Halter vieler Oldtimer mit H-Kennzeichen würden in den Genuss einer steuerlichen Ermäßigung kommen, ihr Fahrzeug aber im Alltag nutzen. Das Finanzministerium widersprach dem Bericht und verwies auf ihm zugrunde liegende, unbewiesene Annahmen. Aus der erwiesenen geringen Jahresfahrleistung von Oldtimern ließe sich nur eine unwesentliche Umweltbeeinträchtigung herauslesen. Mittlerweile hat sich die Aufregung gelegt. Hier ein Kommentar dazu: Hände weg vom H-Kennzeichen.
Dürfen Fahrzeuge mit H-Kennzeichen in Umweltzonen fahren?
Ja, dürfen sie! Laut §2 Nr. 22 ist es historischen Fahrzeugen erlaubt, auch ohne Umweltplakette in Umweltzonen zu fahren.
Das H-Kennzeichen macht knapp 200 Euro pro Jahr, doch der Aufwand, ein über 30 Jahre altes Fahrzeug in gutem Zustand zu bewahren, ist nicht zu unterschätzen. Aber es ziert jeden Klassiker. Spartipp: Wer seinen Oldie im Winter in der Garage lässt, kann aufs saisonale H-Kennzeichen umschwenken.
Infos zum H-Kennzeichen
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Wer bekommt ein H-Kennzeichen? Seit 1997 können Fahrzeughalter mit dem H-Kennzeichen historische Autos anmelden, wenn diese vor mindestens 30 Jahren erstmals zugelassen wurden und in einem guten, originalen oder zeitgenössisch restaurierten Zustand sind. Es sieht aus wie ein normales Nummernschild, endet aber mit dem Buchstaben "H" (für historisch). Es bietet nicht nur für viele Oldtimer-Besitzer ...
Bild: Christian Bittmann
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... steuerliche Vorteile (es müssen nur pauschal 191,73 Euro pro Jahr Kfz-Steuer bezahlt werden, unabhängig von Hubraum und Verbrauch), es zeichnet den Kennzeichenträger darüber hinaus als rollendes Kulturgut aus. Wer dieses Kennzeichen möchte, der muss ein Gutachten vorlegen, das die weitgehende Originalität des Fahrzeugs belegt.
Bild: Christian Bittmann
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Wie bekommt man ein H-Gutachten? Erstellen kann so ein Gutachten seit 2007 jeder geschulte Prüfingenieur. Zur Begutachtung gehört eine Untersuchung im Umfang einer Hauptuntersuchung sowie eine Beurteilung des Pflege-/Erhaltungszustands des Gesamtfahrzeugs und ...
Bild: Angelika Emmerling
4/24
... die Originalität seiner Hauptbaugruppen. Dazu gehören: Aufbau/Karosserie und Rahmen bzw. Fahrwerk, ...
Bild: Christian Bittmann
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... der Motor, die Bremsanlage und die Lenkung, ...
Bild: Christian Bittmann
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... Felgen und Räder (inklusive Dimension der Reifen) sowie ...
Bild: Markus Heimbach
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... der Innenraum. Ein aktuelles Radio mit CD-Player ...
Bild: Christian Bittmann
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... ist genauso tabu wie eine fest installierte USB-Buchse fürs Smartphone.
Bild: Christian Bittmann
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Erlaubt sind jedoch Änderungen am Fahrzeug, die nachweislich innerhalb der ersten zehn Jahre nach Erstzulassung (ggf. Herstellungsdatum) erfolgt sind. Oder hätten erfolgen können, das würde sie als zeitgenössisch klassifizieren. Dazu gehören auch technische Änderungen, die innerhalb der Fahrzeugbaureihe bereits für zulässig/möglich erklärt wurden und nicht zeitgenössische Änderungen, die nachweislich vor mindestens 30 Jahren durchgeführt wurden.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
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Die Nachrüstung von Abgasreinigungssystemen ist aus Umweltschutzgründen generell möglich, allerdings muss deren Zulässigkeit nachgewiesen werden. In dieser Hinsicht spricht nichts gegen einen Nachrüst-Kat!
Bild: Werk
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Wie kann ich beweisen, dass Änderungen zeitgenössisch sind? Glücklich ist, wer Unterlagen aufbewahrt hat, beispielsweise Originalprospekte, die besondere Felgen zeigen. Auch Betriebsanleitungen, damalige Herstellerfreigaben oder historische Gutachten eignen sich für den Nachweis der Originalität. Wer so etwas nicht zur Hand hat, kann in Archiven stöbern: Es können Presseveröffentlichungen wie Fahrberichte, in denen das jeweilige Detail erwähnt wird, zum Beweis herangezogen werden.
Bild: Andreas Lindlahr
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Was kostet ein H-Kennzeichen? Insgesamt werden hierfür etwa 230 Euro fällig. Bezahlt werden müssen das Gutachten, etwa 100 Euro (variiert je nach Fahrzeugart); die Hauptuntersuchung, etwa 90 Euro; die Zulassung, etwa 30 Euro, plus ggf. Kosten für ein Wunschkennzeichen (12,80 Euro). Außerdem muss das Fahrzeug versichert werden. Einige Versicherungen bieten für Oldies spezielle Tarife an.
Bild: Ralf Timm
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Was ist ein Saisonkennzeichen? Ein Saisonkennzeichen ist sinnvoll für alle, die ihren Oldtimer nicht das ganze Jahr über auf der Straße bewegen wollen, sondern beispielsweise nur im Sommer. Gerade Oldtimer sind im Winter wegen Frost und Streusalz besser in der Garage aufgehoben.
Bild: MHE / HMA
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Möglich ist eine Zulassung zwischen zwei und elf Monaten, die Kfz-Steuer wird anteilig berechnet. Von wann bis wann das Kennzeichen gültig ist (z. B. "04/10", vom 1. April bis 31. Oktober), steht am rechten Rand des Kennzeichens. Seit 2017 gibt es auch ein saisonales H-Kennzeichen!
Bild: Hans-Joachim Mau
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Seit 2017 können auch Autos mit H-Kennzeichen saisonal zugelassen werden. Wer seinen Oldie unterjährig zulässt, muss nicht mehr pauschal die Jahres-Kfz-Steuer von 191,73 entrichten. Er kann den Klassiker für einen Zeitraum von zwei bis elf Monaten anmelden, mit anteiliger Steuer. Davon kann jeder profitieren, der seinen Oldtimer im Winter eingemottet in die Garage stellt. Wer seinen Oldie beispielsweise für sechs Monate von April bis September anmeldet, der zahlt ...
Bild: AUTO BILD KLASSIK
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... künftig nur noch 95 Euro Steuer pro Jahr! Achtung: Dürfen beim einzeiligen H-Kennzeichen ohne Saisonbezug vor dem H maximal sieben Buchstaben und Ziffern stehen (z. B. FD-AL 123H oder NWM-A 212H), sind beim saisonalen H-Kennzeichen maximal nur sechs Zeichen vor dem H erlaubt. Damit können ...
Bild: Tüv Nord
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... Halter aus Orten mit drei Buchstaben (ECK, NWM, STA), deren jetziges Kennzeichen etwa zwei Unterscheidungsbuchstaben und zwei Zahlen trägt, die neue Verordnung nicht nutzen. Sie müssten auf ein Kennzeichen mit sechs Zeichen umrüsten.
Bild: Hans-Joachim Mau / AUTO BILD
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Dürfen historische Fahrzeuge in Umweltzonen fahren? Ja! Laut Paragraf 2 Nr. 22 der Straßenverkehrsordnung ist es historischen Fahrzeugen erlaubt, sich auch ohne Umweltplakette innerhalb der Umweltzone zu bewegen.
Bild: AUTO BILD KLASSIK
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Für wen lohnt sich ein H-Kennzeichen nicht? Aus steuerlichen Gründen haben viele Oldtimerbesitzer bislang aufs prestigeträchtige H-Kennzeichen verzichtet. Denn die Kfz-Steuer bei Autos mit geringem Hubraum liegt teils unter den 191 Euro, die für jedes Auto mit H-Zulassung fällig werden. Also ist für Benziner-Kleinwagen bis 800 ccm Hubraum, beispielsweise eine BMW Isetta, eine normale Zulassung günstiger. Das ändert sich auch mit dem H-Saisonkennzeichen nicht. Für all diejenigen, ...
Bild: Angelika Emmerling / AUTO BILD
20/24
... die mit einem Saisonkennzeichen günstiger fuhren, weil nur der anteilige Steuer-Betrag unter 191 Euro lag – das ist bei einer Siebenmonats-Zulassung für alle Autos bis 1,3 Liter Hubraum wie beispielsweise dem Opel Kadett A mit Einliter-Motor der Fall –, dürfte sich der Umstieg aufs H-Saisonkennzeichen lohnen.
Bild: Christian Bittner
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Ist das rote 07er-Kennzeichen eine Alternative? Kommt drauf an. Das 1994 eingeführte rote Oldtimer-Kennzeichen (auch 07er-Nummer genannt) ist gedacht für die wechselnde Verwendung an mehreren, ...
Bild: Ralf Timm
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... mindestens 30 Jahre (bis 2006: 20 Jahre) alten Fahrzeugen einer Fahrzeugart (Motorrad oder andere Kfz), ...
Bild: Matthias Brügge
23/24
... die die gleichen Voraussetzungen erfüllen müssen wie für ein H-Kennzeichen (guter, originalgetreuer Zustand). Im Unterschied zum H-Kennzeichen ...
Bild: Markus Heimbach
24/24
... ist aber keine regelmäßige HU nötig. Auch dürfen damit sehr alte Autos, die eigentlich keine Zulassung bekommen würden, weil sie beispielsweise keine Beleuchtung haben, auf die Straße. Der Nachteil des 07er-Kennzeichens: Die Nutzung wird stark eingeschränkt, etwa für die Teilnahme an Oldtimerveranstaltungen, Probe- und Überführungsfahrten. Das sollen Sie über das rote 07er-Kennzeichen wissen!
Bild: Ralf Timm
Diese Oldtimer waren 2025 reif für's H-Kennzeichen
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H-Kennzeichen 2025: Mercedes W201
Erster Höhepunkt des Autojahrs 1995 als Auftakt der H-Kennzeichen-Kandidaten 2025: Mit dem Vieraugengesicht wird die E-Klasse W 210 im Mai 1995 als Limousine und im Juni 1996 auch als Kombi vorgestellt. Die Autos sind geräumig, Sicherheit steht an erster Stelle. Die Motorisierung für Deutschland 1995: E 200 (136 PS), E 230 (150 PS) und E 320 (220 PS). Parallel dazu werden die Selbstzünder E 220 D (95 PS) und E 300 D (136 PS) angeboten. Schon im Jahr darauf wird die Modellpalette erweitert.
PREISBEISPIEL E 200: ZUSTAND 2: 6800 Euro, ZUSTAND 3: 3100 Euro
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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H-Kennzeichen 2025: BMW E39
Der neue 5er-BMW E39 erscheint 1995 erst als Limousine, zwei Jahre später auch als Touring. Sein Blechkleid ist im Vergleich zum Vorgänger E34 geglättet, er hat zudem ein Alufahrwerk. Es ist die vierte Generation der BMW-5er-Reihe.
Anders als der W 201 ist ein Großteil der Karosserie verzinkt, was in Sachen Rost ein klarer Vorteil ist. Die Motorenpalette von 1995: 520i (150 PS), 523i (170 PS), 528i (192 PS). Dazu kommt ein Diesel 525tds mit 143 PS. Auch hier wächst die Auswahl an Motoren in den kommenden Jahren.
PREISBEISPIEL 528i: ZUSTAND 2: 9300 Euro, ZUSTAND 3: 4700 Euro
Bild: Werk
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H-Kennzeichen 2025: Chrysler Stratus
Eher unbedeutend ist der Chrysler Stratus, der als LE/LX 2.0 (133 PS) und als LX 2.5 (163 PS) auf den Markt kommt. Heute ist er so gut wie ausgestorben.
Die Bayern platzieren ihren Roadster Z3 werbewirksam im James-Bond-Film „Golden Eye“, mit Erfolg. Der nur etwa vier Meter lange Wagen wird anfangs nur mit 1,8- (115 PS) und 1,9-Liter-Motor (140 PS) angeboten. Später reichte die Motorisierung bis 325 PS im M 3.2.
Als Nachfolger des kantigen Fiat X1/9 kommt der gefällige Barchetta mit seinem handbetätigten Verdeck gut an. Er soll für zehn Jahre in einer Stückzahl von 57521 gebaut werden. Seine Motorisierung ist übersichtlich: Es gibt genau ein Aggregat mit 1,8 Liter Hubraum und 131 PS.
Ein Grenzfall für das H-Kennzeichen: Den MG F stellt die MG Rover Group schon im Herbst 1995 vor, führt ihn aber erst im Januar 1996 auf dem deutschen Markt ein. Es gibt einen 1,8-Liter-Motor mit zwei Versionen mit jeweils 120 PS und 146 PS (erreicht durch variable Ventilsteuerung).
Nach oben schwenkbare Scherentüren, eine GFK-Karosserie und in der ursprünglichen Version eine fehlende Windschutzscheibe machen den Spider zum Unikat. Die Straßenversion wurde dann doch mit einer entsprechenden Scheibe ausgestattet. Es gibt einen Motor mit zwei Litern Hubraum und 147 PS.
Renault benennt seinen Kompaktwagen 1995 einfach nach einem beliebten französischen weiblichen Vornamen – und weist nebenbei darauf hin, dass das Auto "mega" ist. Der Megane erscheint erst als Limousine, dann als Vanableger Scénic und schließlich 1997 als Cabrio. Die Anfangsmotorisierungen (später durch Dieselvarianten erweitert) sind der 1.4 Eco (69 PS), der 1.6 (75 PS), der 1.6 e (90 PS), der 2.0 (114 PS) und der 2.0 16V (147 PS).
Als Golf-Gegner tritt 1995 der Nissan Almera in seiner ersten Generation an. Er kann sich gut behaupten und wird für 11 Jahre gebaut. Seinen ersten Auftritt bestreitet er 1995 in den Versionen 1.4 (75 und 87 PS), 1.6 (90 und 99 PS), sowie einem Diesel 2.0 D (75 PS).
Die Unterscheidung ist einfach: Der Dreitürer heißt Bravo, der Fünftürer Brava. Den kleinen Italiener gibt es schon von Anfang an mit vielen verschiedenen Motoren, die später noch mehr werden sollten: 1.4 12V (75 PS), 1.6 16V (90 PS), 1.8 16V (113 PS), 2.0 HGT 20V (147 PS), dazu anfangs nur den Diesel 1.9 D (65 PS).
Kein Neuling auf dem Automarkt, der Dauerbrenner Honda Civic tritt in diesem Jahr bereits in der sechsten Generation an. Beim TÜV macht die solide Konstruktion eine gute Figur. Auch die Motoren sind langlebig. Zum Debüt kommt der Japaner mit fast unzähligen Motorvarianten als 1.3 (67 PS), 1.4i (75 PS), 1.4i S (90 PS), 1.5i LS (114 PS), 1.6i ES (114 PS), 1.6 VTi (160 PS) und verschiedenen Zwischenstufen.
Logischer Nachfolger des Vectra A, der Vectra B erscheint als viertüriges Stufenheck und fünftüriges Fließheck mit den Motorvarianten 1.6 (75/101 PS), 1.8 (115 PS), 2.0 (136 PS) und 2.5 V6 (170 PS). 1995 ist der einzige Diesel der 1.7 TD (82 PS)
Es ist der erste in den Niederlanden gebaute Mitsubishi. Der Carisma zeichnet sich durch für seine Klasse sehr gute Platzverhältnisse aus. 1995 nur als Fließheck und mit den Motoren 1.6 (90 PS), 1.8 (115 PS) und 1.8 MSX (140 PS) zu haben.
Die zweite Generation des Hyundai Lantra und die erste mit Motoren aus eigener Entwicklung. Motorisiert ist der Wagen im ersten Jahr mit dem sogenannten Beta-Motor in den Versionen 1.5 (88 PS), 1.6 (116 PS) und 1.8 (128 PS).
Im Vergleich zur Konkurrenz tritt der Peugeot 406 mit einer umfangreicheren Ausstattung an. Die Innenraumgestaltung hat niemand geringerer als Paul Bracq zu verantworten. Die Motoren bei der Markteinführung: 1.6 8V (88 PS), 1.8 16V (110 PS) und der 2.0 16V (132 PS).
Kein Sportwagen, ein Supersportwagen! Und auch superteuer: Neupreis damals umgerechnet etwa 380.000 Euro. Typisch Ferrari, dieser F50. Gebaut von 1995 bis 1997 anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums. 5,7 Liter Hubraum, 520 PS.
Den 3000 GT gibt es schon seit 1990, den Spyder erst seit 1995. Das Besondere: Er hat ein klappbares Blechdach, und das ein Jahr vor dem Mercedes SLK! Es gibt ihn mit drei Motoren: 12V SOHC (160 PS), 24V DOHC (225 PS) und 24V DOHC (286 PS).
Die dritte Generation des Voyager, GH steht für Grand Voyager, GS für Voyager. Motorisierung vom 2.0 (133 PS) bis zum 3.8 (178 PS) sowie der Diesel 2.5 (115 PS).
Eine Sonderrolle spielen diese beiden fast baugleichen Vans Expert und Jumpy von Peugeot bzw. Citroën, die auch als leichte Nutzfahrzeuge durchgehen würden. Motoren 1995: 1.6i (79 PS), 1.9 TD (90/92 PS) Expert/Jumpy.
PREISBEISPIEL Expert 1.6i, 79 PS: ZUSTAND 2: k. A., ZUSTAND 3: k. A.
Bild: Werk /
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H-Kennzeichen 2025: Ford Explorer
Bei den zu dieser Zeit noch nicht so populären SUV reiht sich der große Ford Explorer II ein. Der Zweitonner ist mit viel Hubraum und vergleichsweise wenig PS unterwegs: 4.0 (156 PS) und 5.0 (223 PS).
H-Kennzeichen 2025: VW Sharan, Ford Galaxy, Seat Alhambra
Nahezu baugleich sind diese drei großen Vans und dennoch erbitterte Konkurrenten. Am häufigsten auf dem Markt: der VW Sharan. Die vielfältige Motorenpalette reicht anfangs vom 2.0 (115 PS) bis 2.8 VR6 (174 PS), dazu der Diesel 1.9 TDI (90 PS).