DS 7 Crossback (2017): Vorstellung

DS 7 Crossback (2017): Vorstellung

DS 7 Crossback (2017): Vorstellung

— 28.02.2017

DS-SUV greift Q3 und X1 an

Der DS 7 Crossback ist das erste SUV der jungen französischen Marke. Mit Innovationen und Qualität will DS ins Premiumsegment vorstoßen. Sitzprobe!

Vorstellung: Das erste SUV von DS
Interieur: Viel Platz im DS 7
Ausstattung: Fünf Ausstattungvarianten plus ein Sondermodell
Connectivity: Zwei 12-Zoll-Bildschirme
Motoren und Preise: Fünf Motoren zum Marktstart im Frühjahr 2018

Vorstellung: Das erste SUV von DS

Chanel, Dior, Yves Saint Laurent, Louis Vuitton – französische Designermarken sind weltweit bekannt. Nur bei den Autos sind die Franzosen so gar nicht Premium. Das will DS Automobiles mit einer Modelloffensive für das Premiumsegment ändern. Los geht es Anfang 2018 mit dem DS 7 Crossback. Neue Marke, neues Modell und eine komplett neue Ausrichtung. Der DS 7 Crossback ist das erste SUV von DS Automobiles und basiert auf der EMP2-Plattform. Damit das mit der Positionierung im Premiumsegment funktioniert, verspricht DS Innovationen, Qualität, Service und einen Hauch Geschichte.

Den Kühlergrill übernimmt der DS 7 Crossback vom E-Tense Concept, das 2016 in Genf präsentiert wurde.

Im Frühjahr 2018 kommt das SUV auf den Markt und soll gegen die Bestseller Audi Q3 und BMW X1 antreten. Auch Range Rover Evoque und Lexus NX 300h zählen zu den Konkurrenten. Mit 4,57 Meter Länge und 1,89 Meter Breite übertrumpft das französische SUV die deutschen Konkurrenten bei den Abmessungen. Der Lexus und auch der Plattform-Bruder Peugeot 5008 sind mit über 4,60 Meter aber noch mal größer. Um neue Kunden zu gewinnen, ist der DS 7 bewusst nicht überstylt. Der sechseckige Kühlergrill wurde vom E-Tense Concept übernommen, die Tagfahrleuchten sind vertikal designt und die Linie der Motorhaube ist oben aufgesetzt. Insgesamt wirkt das erste DS-SUV überraschend schlicht. DS beschreibt das Design als zeitlos. Produziert wird der DS 7 Crossback in Frankreich und China.
Premiere ist auf dem Autosalon in Genf (9. bis 19. März 2017)

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Interieur: Viel Platz im DS 7 Crossback

Das Platzangebot ist auch im Fond üppig. Trotz Panoramadach berührt der Scheitel nicht den Dachhimmel.

Die üppigen Abmessungen (4,57 Meter Länge und 1,89 Meter Breite) kommen dem Innenraum des DS 7 Crossback zugute. Das Platzangebot ist vorne und hinten gut, der Einstieg bequem. Türausschnitt und Sitzhöhe der auf Wunsch klimatisierten Sitze passen. Die Lehnen der Rückbank lassen sich elektrisch neigen, wahlweise für mehr Kofferraumvolumen (bis zu 628 Liter) oder eine bequemere Sitzposition. Zur Qualität und Materialanmutung lässt sich wenig sagen, da es sich beim Fotofahrzeug um ein Vorserienauto handelt. Materialauswahl und Finish entsprechen noch nicht dem Serienstand. Festzuhalten ist: Das perlenbestickte Leder der höchsten Ausstattungslinie Opera ist deutlicher weicher als die oft angebotenen Lederimitate. Hier stimmt der Premiumanspruch schon mal. Auch das Echtholz-Dekor am Armaturenbrett wirkt hochwertig und ist aus einem Stück gefertigt. Kleiner Minuspunkt: DS bietet zwar fünf völlig unterschiedliche Ausstattungslinien für den DS 7 an, allerdings lassen sich Lederarten und Zierleisten unterschiedlicher dieser sogenannten Innovationen nicht miteinander kombinieren. Maximale Individualisierung ist so leider nicht möglich.

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Peugeot 308 Leak Citroën C5 Illustration Peugeot 508 Illustration
 

Ausstattung: Fünf Ausstattungsvarianten plus Sondermodell

Zum Marktstart im Frühjahr 2018 wird der DS 7 Crossback in fünf völlig unterschiedlichen Ausstattungslinien angeboten. Die sogenannten Innovationen tragen als Hommage an die französische Hauptstadt die Bezeichnungen "Bastille", "Rivoli", "Faubourg" und "Opéra". Die fünfte Ausstattungslinie ist sportlich angehaucht und heißt "Performance Line". Details wie die Scheinwerfer, die zur Begrüßung rot aufleuchten, bevor sie ihre LED-Elemente um 180 Grad in Position drehen und die schmalen Rückleuchten im Schuppen-Design zeugen von Liebe zum Detail beim DS 7. Auch die optionale B.R.M R180-Analoguhr ist eine Hommage an die französische Luxuswelt. Das Focal-Soundsystem mit 14 Lautsprechern soll audiophile Kunden begeistern.

Die LED-Elemente in den Scheinwerfern drehen sich um 180 Grad in Position und erinnern an den Bugatti Chiron.

Für das Fahrwerk haben sich die Franzosen etwas einfallen lassen: die kamerabasierte Federung Active Scan Suspension. Gab es in ähnlicher Form als Magic Body Control bereits in der Mercedes S-Klasse. Eine Kamera scannt die Straße und steuert jedes Rad einzeln in Echtzeit an und passt die Dämpferhärte an. Das klingt in der Theorie tatsächlich innovativ und tröstet darüber hinweg, dass DS im neuen SUV keine Hydropneumatik anbietet. Bei den Assistenzsystemen ist der DS7 Crossback auf der Höhe der Zeit. Der DS Connected Pilot beinhaltet einen Stau- und einen Spurhalteassistenten (bis 180 km/h). Selbstständig die Spur wechseln kann das SUV nicht, dafür parkt der DS7 vollautomatisch ein. Direkt aus der Luxusklasse stammt das Nachtsichtgerät mit Infrarotkamera. Das bietet die Konkurrenz nicht. Für die Erstbesteller bietet DS Automobiles das auf etwa 2000 Stück limitierte Sondermodell "La Permiére" an. Die drei Außenfarben Grau, Weiß und Schwarz stehen zur Wahl, der Innenraum ist dunkelrot gehalten. 20-Zoll-Felgen sind serienmäßig, beim normalen DS 7 sind ab Werk 17-Zöller montiert.

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Connectivity: Zwei 12-Zoll-Bildschirme

Im DS 7 gibt es optional zwei große 12-Zoll-Bildschirme. Einer fungiert als digitales Cockpit, der andere als Infotainment-Touchscreen. Serienmäßig verfügt das SUV über analoge Instrumente und einen acht-Zoll-Touchscreen. Der DS 7 verfügt auch über Mirror Screen inklusive Apple CarPlay und Android Auto.

Motoren und Preise: Fünf Motoren zum Marktstart 2018

Bei der höchsten Ausstattungslinie Opéra sind 20-Zoll-Felgen serienmäßig.

Zum Marktstart im Frühjahr 2018 bietet DS den DS7 Crossback mit fünf Motorisierungen an. Drei Benziner (130 PS bis 225 PS) und zwei Diesel (130 PS und 180 PS) können bestellt werden. Nur die Einstiegsmotoren werden mit einer Sechsgang-Handschaltung ausgeliefert, ansonsten gibt es eine neu entwickelte Achtgang-Automatik serienmäßig. In Zukunft können sich die Franzosen sogar vorstellen komplett auf die manuelle Schaltung zu verzichten. Und was ist mit Hybrid- oder Elektrovarianten? Kommen – allerdings erst im Frühjahr 2019. Rund ein Jahr nach Marktstart bringt DS das Topmodell als Plug-in-Hybrid mit 200-PS-Benziner und zwei Elektromotoren. Die Systemleistung geben die Franzosen mit 300 PS an. Sechs- oder Achtzylinder sind nicht geplant. Auch vollelektrisch wird der DS7 nicht. Da müssen wir wohl auf das nächste Modell von DS warten. Bei den Preisen orientiert sich der DS7 wieder an Audi Q3 und BMW X1, losgehen soll es bei rund 30.000 Euro. Das Topmodell könnte bis zu 58.000 Euro kosten.

DS 7 Crossback (2017): Vorstellung

Autor: Jan Götze

Stichworte:

Kompakt-SUV

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