VW Arteon/CC II (2017): Fahrbericht

VW Arteon/CC II (2017): Infos und Fahrbericht

— 16.12.2016

Das ist der VW Arteon

Der Nachfolger des Passat-Coupé CC heißt Arteon. Das neu entwickelte Topmodell soll laut VW eigenständiger werden und steht in Genf. Fahrbericht!

Vorstellung: Das Topmodell der VW-Palette
Interieur: Schöner-Wohnen-Gefühl im Arteon
Fahren: Souveräne Leistung, gut gemachter Durchschnitt
Ausstattung: Große Auswahl aus dem MQB
Motoren und Preis: Plug-in-Technik vom Passat GTE

Vorstellung: Das Topmodell der VW-Palette

Getarnt: Im voll folierten Prototypen hat AUTO BILD schon eine Runde gedreht.

Der Nachfolger des Passat-Coupés CC heißt Arteon. VW erklärt den Namen so: "Art" stehe für Kunstfertigkeit, das "eon" kennzeichne die neuen Premiummodelle. In China heißt das VW-Topmodell übrigens Phideon – abgeleitet von "Fides", der römischen Göttin der Treue. Der VW Arteon ist oberhalb des Passat angesiedelt und nach dem Ende des Phaeton bis auf Weiteres VWs Speerspitze auf dem europäischen Markt. Die Front der viertürigen Fließhecklimousine wird von einem breiten Kühlergrill dominiert, dessen Rippen sich bis in die Frontscheinwerfer ziehen – und dort von LED-Elementen weitergeführt werden. Die rahmenlosen Scheiben der Türen erinnern an einen Gran Turismo, während die oben angeschlagene Heckklappe den Zugang zum 570 Liter großen Kofferraum erleichtert. Enthüllt wird der VW Arteon auf dem Autosalon Genf 2017 (9. bis 19. März).

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Interieur: Schöner-Wohnen-Gefühl im Arteon

Leak: So soll das Cockpit des Arteon angeblich aussehen. Offizielle Bilder gibt es noch nicht.

©autoblog.nl

AUTO BILD-Mitarbeiter Georg Kacher hat den Arteon bereits von innen begutachtet. Sein erster Eindruck: Die Luxuslimo made in Wolfsburg nutzt ähnliche Versatzstücke wie Bentley und Rolls-Royce – viel Holz, gerne flächeneckend Leder, Chrom satt, dazu selbstbewusste Platz-da!-Proportionen. Die neue Instrumententafel und bequemere Sitze vermitteln ein Schöner-Wohnen-Gefühl, subjektiv macht das Cockpit trotzdem einen gestrigen Eindruck. Analoguhr, Breitband-Luftausströmer, diverse Fingerabdruck-Speicher aus glänzend schwarzem Kunststoff und die Instrumentengrafik aus dem Golf entsprechen nur bedingt dem Anspruch eines eleganten Premium Sport Coupés.

Fahren: Souveräne Leistung, gut gemachter Durchschnitt

Schnittig: Der Arteon ist ein auf Taille geschneiderter Passat.

Der Arteon fühlt sich an wie das, was er ist – ein besser gedämmter Passat mit lauteren rahmenlosen Fenstern, edler eingerichtet und souveräner motorisiert. Gut gemachter Durchschnitt, aber eben nur Durchschnitt. Eine Erwähnung wert ist der neu entwickelte, 150 PS starke 1,5 Liter-Benziner, der ordentlich abgeht und leise läuft. Der Verbrauch nach Bordcomputer lässt auf hohe Effizienz schließen – oder auf eine defekte Tankanzeige. Was dem Arteon fehlt, ist das besondere Etwas. Ein möglicher Habenwollen-Faktor wäre der neue 3,0-Liter-VR6, der trotz Bestnoten im Test vom Vorstand noch nicht freigegeben wurde. Das kompakte, 408 PS starke Monoturbo-Triebwerk ist wie gemacht für das R-Modell, wobei sich Tiguan und Golf als Zweitverwerter anbieten.

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Ausstattung: Große Auswahl aus dem MQB

Wie der kommende Polo bezieht auch der Arteon seine Gene aus dem vielseitig talentierten modularen Querbaukasten (MQB). Auf Wunsch werden Verstelldämpfer, Virtual Cockpit, LED-Licht und diverse Assistenzsysteme verbaut. Luftfederung, ein vernünftiges Head-up-Display und autonomes Fahren der Stufe drei sind dagegen weiterhin tabu.

Motoren und Preis: Plug-in-Technik vom Passat GTE

Im Vorfeld waren Renderings des Arteon im Netz aufgetaucht.

©autoblog.nl

Der Arteon soll auch als Hybridvariante mit dem Antriebsstrang des Passat GTE verfügbar sein. Fix in Planung sind zwei verschieden starke Plug-in-Hybride. Die schwächere Version ist auf Verbrauch und Reichweite getrimmt, der stärkere Ableger mit 80-kWh-Akku und dem 190-PS-Verbrenner kombiniert Umweltfreundlichkeit mit Mehrleistung. Auf diese Teilelektrifizierung müssen wir leider noch bis 2018 warten. Als gesetzt gilt auch ein Mildhybrid mit Riemen-Starter-Generator, Pufferbatterie und gut 15 PS starker E-Maschine. Das reicht, um morgens geräuschlos aus der Garage zu fahren und (auf Wunsch vollautomatisch) elektrisch einzuparken. Der Basispreis für den neuen VW Arteon liegt bei rund 35.000 Euro, Marktstart ist im Juli 2017.

VW Arteon/CC II (2017): Fahrbericht

Autoren: , Georg Kacher

Fotos: autoblog.nl

Stichworte:

Coupé Limousine

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