Der VW T-Cross dürfte ein echter Verkaufsschlager werden. Das Polo-SUV bietet viel Platz, eine gute Ausstattung und startet unter 18.000 Euro. Erster Test!
Vorstellung und Preis: Unter 20.000 Euro geht's los
VW bringt das nächste SUV! Auf T-Roc, Tiguan und Touareg folgt der ganz neue T-Cross, ein kleines SUV, das ab 17.975 Euro zu haben ist. Kleinwagen-SUV unter 20.000 Euro sind extrem beliebt. Klar also, dass VW in diesem Segment vertreten sein will. Ab Mai 2019 tritt der T-Cross gegen Renault Captur, Ford Ecosport, Opel Crossland X, Seat Arona und mehr an! Ab sofort ist er bestellbar.
"1st Edition" zum Marktstart
Die ersten 200 Exemplare verkauft VW als "1st Edition". Dabei sind 150 Stück mit einem 1,0 TSI (115 PS) und Schaltgetriebe ausgestattet, 50 Stück erhalten den selben Motor mit DSG. Der Handschalter der Sonderedition kostet 27.575 Euro, der T-Cross mit Doppelkupplung 29.150 Euro. Die Ausstattung basiert auf dem "Style"-Paket. Die Besitzer werden ausgelost und erhalten ihr Fahrzeug im Rahmen eines speziellen Events in der Autostadt in Wolfsburg.
Etwas länger als der Polo
Auf der MQB-A0-Plattform ist das Polo-SUV mit nur 4,11 Metern Länge deutlich kompakter als ein Tiguan (4,43 Meter), aber gerade mal 5,4 Zentimeter länger als ein Polo. Der Radstand ist mit 2,56 Metern sogar identisch, dafür überragt der T-Cross mit 1,56 Metern Höhe den Polo um satte elf Zentimeter. Zum Marktstart im Mai 2019 bieten den Wolfsburger das Polo-SUV in drei Ausstattungsvarianten (Basis, Life und Style) an. Den Einstieg macht der T-Cross 1.0 mit 95 PS, der bei 17.975 Euro startet – das sind gerade mal gut 600 Euro mehr als ein vergleichbarer Polo mit 95-PS-Benziner kostet, und für den Kleinwagen steht noch eine moderate Preiserhöhung aus. Den gleichen Einliter-Dreizylinder gibt es im T-Cross auch noch mit 115 PS, als einziger Diesel wird ein 1,6-Liter mit 95 PS (natürlich mit SCR-Kat und Ad-blue-Einspritzung) angeboten. Gegen Ende 2019 kommt das vorläufige Topmodell, der T-Cross 1.5 TSI mit 150 PS. VW verspricht, dass alle Motoren Euro 6d-Temp schaffen. Bestellbar ist der T-Cross ab sofort, die ersten Kundenfahrzeuge werden ab Mai 2019 ausgeliefert.
Design: T-Cross sieht aus wie ein kleiner Tiguan
Die Front erinnert an die großen Brüder Tiguan und Touareg – speziell mit dem aufpreispflichtigen R-Line-Paket.
Auf den ersten Blick wirkt der T-Cross vertraut und doch neu. Die Front erinnert an die großen Brüder Tiguan und Touareg – speziell mit dem aufpreispflichtigen R-Line-Exterieurpaket. Die Nebelscheinwerfer sind eckig eingefasst und ähneln den LED-Blinkern des T-Roc. Die Markenverwandtschaft ist also deutlich zu erkennen. Im Profil fallen vor allem die markanten schwarzen Radhausverkleidungen auf. Der untere Teil der Türverkleidung ist nur in der Topausstattung Style lackiert. Im direkten Vergleich mit dem Polo unterscheidet sich der T-Cross trotz gleicher Position von Motor und Achsen und somit auch dem gleichen Radstand ganz deutlich vom Kleinwagen. Durch elf Zentimeter mehr Höhe fallen vor allem die größeren Türen und üppigen Glasflächen auf.
Das Heck ist besonders eigenständig. Der Hauptgrund: Die serienmäßigen LED-Rückleuchten sind von einer schwarzen Blende eingerahmt und durch ein Reflektorband verbunden – das hat so kein anderes VW-Modell. Den schwarzen Dachkantenspoiler gibt es ab Werk genauso wie den mittigen T-Cross-Schriftzug. Diese auffällige Modellkennzeichnung haben auch Arteon, T-Roc und Touareg.
Bildergalerie
VW Polo 6 (2017): Tests, Infos und BIlder
Innenraum: Leichter Einstieg, modernes Cockpit
Einsteigen ist dank der großen Türen gar kein Problem. Im Innenraum fühlt man sich sofort wohl, die Bedienung gibt keine Rätsel auf. Nicht optimal ist die Klimabedienung, die etwas zu tief angebracht ist. Das digitale Cockpit kostet im Polo 400 Euro und muss auch beim T-Cross extra bestellt werden.
Modernes Cockpit im T-Cross. Das Hartplastik an Armaturenbrett und Türtafeln wirkt billig.
Es ist sehr übersichtlich und lässt sich leicht über das Multifunktionslenkrad bedienen. Für das Hartplastik auf dem Armaturenbrett und an den Türtafeln gibt es Punktabzug. Der T-Cross ist zwar ein kostenbewusstes Kleinwagen-SUV, aber besonders im R-Line-Trim passt das schnöde Hartplastik nicht zum restlichen Innenraum. Geschmacksache sind die gemusterten Zierleisten unseres Fotoautos. Alternativ gibt es knallige Zierleisten im Rahmen der Designpakete. Das soll hipp wirken und vor allem junge Leute ansprechen.
Hohe Sitzposition und gutes Raumgefühl im T-Cross
Die Sitze stammen aus dem T-Roc und sind bequem, die Sitzposition ist gefühlt eine Etage höher als im Polo. Dass das nicht nur subjektive Wahrnehmung ist, belegen die Zahlen. Fahrer und Beifahrer sitzen rund zehn Zentimeter höher im Vergleich zum Polo. Es ist überraschend, was für ein gutes Raumgefühl der nur 4,11 Meter lange T-Cross bietet. Das gilt auch für den Fond: Bei einer Körpergröße von 1,83 Metern genießt unser Redakteur genügend Kopf- und Beinfreiheit – da kneift nichts. Im T-Cross können vier Erwachsene bequem längere Reisen antreten, zu fünft sollte man es aber lieber sein lassen. Gut: Die hinteren Seitenscheiben lassen sich komplett versenken.
Verschiebbare Rücksitzbank ist Serie
Nicht nur der Fahrgastraum bietet für ein so kleines Auto üppige Platzverhältnisse, auch der Kofferraum packt ordentlich was weg. Mit 385 Litern passen beim T-Cross im Vergleich zum Polo immerhin 34 Liter mehr rein. Mit 400 Litern hat der spanische Bruder Seat Arona zwar minimal mehr Platz, aber der T-Cross kann noch nachlegen: Serienmäßig lässt sich die Rückbank mit einem einfachen Handgriff um bis zu 14 Zentimeter verschieben – und schwupp stehen 455 Liter Kofferraum zur Verfügung. In dieser Stellung können allerdings maximal kleine Kinder auf der Rückbank sitzen, zudem entsteht ein Spalt zwischen Ladeboden und Rückbank, in den kleinere Gegenstände fallen können. Trotzdem ist das Feature praktisch, allerdings kein Alleinstellungsmerkmal in dieser Klasse. Auch der Renault Captur hat eine verschiebbare Rücksitzbank.Bei komplett umgeklappter Rücksitzbank passen auch größere Gegenstände in den T-Cross. So stehen – wie auch im Arona – bis zu 1281 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Der VW hat zudem einen variablen Ladeboden, aber nur wenn nicht das Beats-Soundsystem mit separatem Subwoofer im Kofferraum geordert wurde.
Unterschiede zum Polo
Der T-Cross wird oft auch Polo-SUV genannt. Beide basieren auf der gleichen Plattform MQB-A0 – da stellt sich also die Frage nach den Unterschieden. Neben dem eigenständigen, bulligeren Design des T-Cross unterscheiden sich auch die Abmessungen voneinander:
● T-Cross Länge: 4107 mm / T-Cross Höhe: 1558 mm ● Polo Länge: 4053 mm / Polo Höhe: 1446 mm
Der Radstand ist mit 2563 mm bei beiden identisch, das liegt an der gleichen Position von Motor und Achsen. Soweit die nackten Zahlen. Im ersten Test fühlt sich der Innenraum des T-Cross aber deutlich geräumiger an als der des Polo. Das gleiche Bild auch beim Kofferraum: Während der Polo 351 Liter zu bieten hat, fasst der T-Cross schon in der Normalstellung 385 Liter – das ist Golf-Niveau. Der Platzgewinn ist natürlich vor allem auf die Höhe zurückzuführen. Außerdem lässt sich das Ladeabteil des T-Cross durch die verschiebbare Rücksitzbank auf 455 Liter erweitern. Dieses Feature gibt es im Polo auch nicht gegen Aufpreis. Auch Spurhalteassistent und Designpakete sind nicht für den Polo erhältlich. Bei den Motorisierungen hat dafür der Polo die Nase vorn: Vom 65 PS starken Basis-Benziner (ab 13.025 Euro) bis zum GTI mit 200 PS (ab 23.950 Euro) gibt es für den Polo zahlreiche Motor-/Getriebekombinationen. Der T-Cross wird vorerst mit vier verschiedenen Motoren vom 95-PS-Benziner bis zum 150-PS-Benziner angeboten. Später könnten und dürften durchaus noch weitere Motoren folgen. Stichwort: T-Cross GTI.
Mit einem Basispreis von 13.025 Euro für den Trendline (65 PS) ist der Polo 4950 Euro günstiger als die Basisversion des T-Cross (ab 17.975 Euro). Nimmt man allerdings einen vergleichbaren Polo Comfortline mit Einliter-Dreizylinder (95 PS), schmilzt die Preisdifferenz auf mickrige 625 Euro. Wer kauft da noch einen Polo? Felix Kaschützke, Projektleiter Vertrieb T-Cross, erklärt, dass der Polo eher Singles als Zielgruppe anspreche und damit eine konservative Kundschaft. Zudem gehe ein nicht unerheblicher Teil auch an Flottenkunden. Hinzu kommt, dass Polo-Modelle in der Regel nicht so gut ausgestattet würden und somit nicht allzu häufig in die Preisregionen des T-Cross vorstoßen. Eine gewisse Überschneidung lasse sich natürlich nicht von der Hand weisen. Dafür soll der T-Cross mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem junge Familien, aber auch ältere Leute, die gerne hoch sitzen, ansprechen.
Fahren: Der 115-PS-Benziner ist die beste Wahl
AUTO BILD ist den VW T-Cross schon gefahren! Wir haben vier Versionen im direkten Vergleich getestet: Die Basisversion mit dem aufgeladenen Einliter-Dreizylinder mit 95 PS und manuellem Fünfganggetriebe, eine stärkere Version des gleichen Motors mit 115 PS und wahlweise Sechsgang-Handschaltung oder Siebengang-DSG (1500 Euro Aufpreis). Außerdem sind wir den 1,6-Liter-TDI mit manueller Fünfgangschaltung gefahren.
Der T-Cross lenkt gut ein und ist ausgewogen abgestimmt. Das Fünfgang-Schaltgetriebe der schwächeren Versionen ist überholt.
Den harmonischsten Eindruck hinterlässt der 115-PS-Benziner mitSechsgangschaltung. Dieses Aggregat weiß mit seinem leicht knurrigen Dreizylinder-Klang zu unterhalten und säuft seinem Eigner nicht die Haare vom Kopf: Auf der tempolimitierten Insel Mallorca haben wir – Stadtverkehr in Palma mitgerechnet – laut Bordcomputer 6,3 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Vor allem passt hier das präzise geführte, gut gestufte Sechsganggetriebe, während die Fünfgangschaltung der schwächeren 95-PS-Version mit zu großen Drehzahlsprüngen zwischen den Gängen aufwartet. Zudem sind die Schaltwege etwas länger.
Euro-6d-Diesel hängt schlecht am Gas
Der Diesel ist die Wahl für Verbrauchsbewusste. Wir sind laut Bordrechner mit 5,1 Litern auf 100 Kilometer ausgekommen. Allerdings fühlt sich der Diesel seltsam gebremst an – wie so viele Euro-6d-Temp-Selbstzünder. Diese Motoren hängen merkwürdig schlecht am Gas, weil sie in praktisch keiner Fahrsituation das Diesel-Luft-Gemisch anfetten dürfen.
Der Polo auf Stelzen fährt sich wie ein typischer VW – ein Ingenieursauto mit gut ansprechender Lenkung, die genau das tut, was der Fahrer will. Fast ein bisschen langweilig. Auch die Feder-Dämpfer-Abstimmung ist ausgewogen. Die aufpreispflichtigen 18-Zoll-Räder schinden optisch mehr Eindruck als die serienmäßigen 17-Zöller, aber wir würden uns die größeren Räder verkneifen, fahren sie doch der lobenswert komfortablen (statt pseudosportlichen) Fahrwerksabstimmung spürbar in die Parade.
Ausstattung: Spurhalteassistent serienmäßig
Die bunten Sitze gibt es im Rahmen der Designpakete. Dazu gehören auch orangefarbene Felgen und Zierteile im Innenraum.
Den T-Cross gibt es in drei Ausstattungsvarianten: Basis, Life und Style. Hinzu kommen verschiedene Designpakete sowie das R-Line-Paket für innen und außen. Beim Kleinwagen-SUV versucht VW die Optionen für den Kunden überschaubar zu halten und gleichzeitig nicht zu viel in Paketen zu bündeln. Das ist ein schwieriger Kompromiss, weshalb sich die Wolfsburger bewusst für die drei Ausstattungslinien entschieden haben.
Serienmäßig kommt der T-Cross mit einem 6,5-Zoll-Display, der um 14 Zentimeter verschiebbaren Rücksitzbank, vier elektrischen Fensterhebern, LED-Rückleuchten, Front Assist mit City-Notbremsfunktion, Spurhalteassistent, 16-Zoll-Stahlfelgen mit Radkappen und elektrischen Außenspiegeln. Kleiner Makel: Eine Klimaanlage kostet Aufpreis.
Drei Ausstattungslinien für den T-Cross
Die mittlere Linie "Life" hat zusätzlich PDC vorne und hinten, ein Multifunktionslenkrad, 16-Zoll-Alufelgen, einen variablen Ladeboden und eine manuelle Klimaanlage an Bord. LED-Scheinwerfer, Multifunktions-Lederlenkrad, Sport-/Komfortsitze, Klimaautomatik und 17-Zöller gibt es serienmäßig im Topmodell "Style". Für junge Leute und Junggebliebene haben die Wolfsburger für die Ausstattungslinien "Life" und "Style" Designpakete im Angebot. So gibt es den T-Cross wahlweise in Orange oder Türkis – bunte Felgen und Akzente im Cockpit inklusive.
Bildergalerie
VW T-Cross (2019): Bildergalerie
Für einen sportlichen Look sorgt das R-Line-Paket, das dem T-Cross gut steht, aber vermutlich nicht ganz günstig ist. Beim Polo kostet es immerhin 2125 Euro Aufpreis. AUTO BILD geht davon aus, dass sich die Aufpreis-Gestaltung des T-Cross an der des Polo orientieren wird. Besonders viel Wert legt VW auf die zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten – so stehen insgesamt zwölf Außen- und mehrere Felgenfarben zur Wahl. Das schwarz abgesetzte Dach, dass VW ursprünglich anbieten wollte, wurde eingespart und ist nicht erhältlich.
Connectivity: Digitales Cockpit gegen Aufpreis
Serienmäßig ist es um die Konnektivität eher mau bestellt. Immerhin, der T-Cross kommt auch in der Basis mit einem 6,5-Zoll-Display. Gegen Aufpreis gibt es den bekannten Acht-Zoll-Touchscreen inklusive Apple CarPlay, Android Auto und mehr. Das Smartphone lässt sich induktiv laden, und es sind insgesamt vier USB-Anschlüsse (zwei vorne, zwei hinten) an Bord.
Viele Assistenzsysteme
Beim Thema Assistenzsysteme ist der T-Cross gut aufgestellt. Ab Werk kommt das kleine SUV mit Front Assist inklusive Fußgängererkennung und City-Notbremsfunktion, Spurhalte-, Spurwechsel- und Ausparkassistent. In der Optionenliste gibt es zusätzlich Müdigkeitserkennung, Abstandsregelung ACC und den Einparkassistenten. Zudem verspricht VW "ausgezeichnete Crasheigenschaften" und "vorbildlichen Insassenschutz". So soll der T-Cross eines der sichersten Autos seiner Klasse sein.
Motoren: Vier Motorisierungen, kein Allrad
Zum Marktstart im April gibt es drei Motorisierungen. Der 1,5-Liter TSI mit 150 PS kommt Ende 2019.
Zum aktuellen Zeitpunkt sind vier Motoren für den T-Cross geplant: drei Benziner und ein Diesel. Los geht's mit dem 1.0-TSI-Dreizylinder mit 95 PS, 175 Nm und Fünfgang-Handschaltung. Darüber rangiert der gleiche Motor mit 115 PS und 200 Nm maximalem Drehmoment, der dank Sechsgang-Handschaltung in 9,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen soll. Optional gibt es ein Siebengang-DSG. Die vorläufige Topmotorisierung im T-Cross ist der ab Ende 2019 erhältliche 1.5-TSI-Vierzylinder mit 150 PS und 250 Nm, der nur in Kombination mit dem Siebengang-DSG bestellt werden kann und den T-Cross auf 220 km/h pusht. Der einzige Diesel ist ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 95 PS und 250 Nm. VW betont, dass alle Motoren die aktuelle Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllen.
Die Wolfsburger gehen davon aus, dass sich rund 50 Prozent der Kunden für den 115-PS-Benziner entscheiden werden. Der T-Cross ist trotz des robusten Looks nicht mit Allrad erhältlich. Zu einem späteren Zeitpunkt sind auch weitere Motorisierungen denkbar.
VW T-Cross (2019): Bildergalerie
1/37
VW bringt das nächste SUV! Auf T-Roc, Tiguan und Touareg folgt der ganz neue T-Cross, ein kleines SUV, das ab 17.975 Euro zu haben ist. Kleinwagen-SUVs unter 20.000 Euro sind extrem beliebt. Klar also, dass VW in diesem Segment vertreten sein will. Ab Mai 2019 tritt der T-Cross gegen konkuurenten wie Renault Captur, Ford Ecosport, Opel Crossland X, Seat Arona an. Die ...
Bild: Volkswagen AG
2/37
... ersten 200 Exemplare verkauft VW als "1st Edition". Dabei sind 150 Stück mit einem 1,0 TSI (115 PS) und Schaltgetriebe ausgestattet, 50 Stück erhalten den selben Motor mit DSG. Der Handschalter der Sonderedition kostet 27.575 Euro, der T-Cross mit Doppelkupplung 29.150 Euro. Die Ausstattung basiert auf dem "Style"-Paket. Die Besitzer werden ausgelost und erhalten ihr Fahrzeug im Rahmen eines speziellen Events in der Autostadt in Wolfsburg.
Bild: Volkswagen AG
3/37
Fahren: AUTO BILD ist den VW T-Cross schon gefahren! Wir haben vier Versionen im direkten Vergleich getestet: Die Basisversion mit dem aufgeladenen Einliter-Dreizylinder mit 95 PS und manuellem Fünfganggetriebe, eine ...
Bild: Volkswagen AG
4/37
... stärkere Version des gleichen Motors mit 115 PS und wahlweise Sechsgang-Handschaltung oder Siebengang-DSG (1500 Euro Aufpreis). Außerdem sind wir den 1,6-Liter-TDI mit manueller Fünfgangschaltung gefahren. en harmonischsten Eindruck hinterlässt ...
Bild: Volkswagen AG
5/37
... der 115-PS-Benziner mit Sechsgangschaltung. Dieses Aggregat weiß mit seinem leicht knurrigen Dreizylinder-Klang zu unterhalten und säuft seinem Eigner nicht die Haare vom Kopf: Auf der tempolimitierten Insel Mallorca haben wir – Stadtverkehr in Palma mitgerechnet – laut Bordcomputer 6,3 Liter auf 100 Kilometer verbraucht.
Bild: Volkswagen AG
6/37
Vor allem passt hier das präzise geführte, gut gestufte Sechsganggetriebe, während die Fünfgangschaltung der schwächeren 95-PS-Version mit zu großen Drehzahlsprüngen zwischen den Gängen aufwartet. Zudem sind die Schaltwege etwas länger. Der Diesel ist die Wahl für ...
Bild: Volkswagen AG
7/37
... Verbrauchsbewusste. Wir sind laut Bordrechner mit 5,1 Litern auf 100 Kilometer ausgekommen. Allerdings fühlt sich der Diesel seltsam gebremst an – wie so viele Euro-6d-Temp-Selbstzünder. Diese Motoren hängen merkwürdig schlecht am Gas, weil sie in praktisch keiner Fahrsituation das Diesel-Luft-Gemisch anfetten dürfen.
Bild: Volkswagen AG
8/37
Der Polo auf Stelzen fährt sich wie ein typischer VW – ein Ingenieursauto mit gut ansprechender Lenkung, die genau das tut, was der Fahrer will. Fast ein bisschen langweilig. Auch die Feder-Dämpfer-Abstimmung ist ausgewogen. Die aufpreispflichtigen 18-Zoll-Räder ...
Bild: Volkswagen AG
9/37
... schinden optisch mehr Eindruck als die serienmäßigen 17-Zöller, aber wir würden uns die größeren Räder verkneifen, fahren sie doch der lobenswert komfortablen (statt pseudosportlichen) Fahrwerksabstimmung spürbar in die Parade.
Bild: Volkswagen AG
10/37
Vorstellung: Auf der MQB-A0-Plattform ist das Polo-SUV mit nur 4,11 Metern Länge deutlich kompakter als ein Tiguan (4,43 Meter), aber gerade mal 5,4 Zentimeter länger als ein Polo. Der Radstand ist mit 2,56 Metern sogar identisch, dafür überragt der T-Cross mit 1,56 Metern Höhe den Polo um satte elf Zentimeter. Zum Marktstart im Mai 2019 ...
Bild: Volkswagen AG
11/37
... bieten den Wolfsburger das Polo-SUV in drei Ausstattungsvarianten (Basis, Life und Style) an. Den Einstieg macht der T-Cross 1.0 mit 95 PS, der bei 17.975 Euro startet – das sind gerade mal gut 600 Euro mehr, als ein vergleichbarer Polo mit 95-PS-Benziner kostet.
Bild: Volkswagen AG
12/37
Den gleichen Einliter-Dreizylinder gibt es im T-Cross auch noch mit 115 PS, als einziger Diesel wird ein 1,6-Liter mit 95 PS (natürlich mit SCR-Kat und Ad-blue-Einspritzung) angeboten. Gegen Ende 2019 kommt das vorläufige Topmodell, der T-Cross 1.5 TSI mit 150 PS. VW verspricht, dass alle Motoren Euro 6d-Temp schaffen. Bestellbar ist der T-Cross ab sofort, die ersten Kundenfahrzeuge werden ab April 2019 ausgeliefert.
Bild: Volkswagen AG
13/37
Design: Auf den ersten Blick wirkt der T-Cross vertraut und doch neu. Die Front erinnert an die großen Brüder Tiguan und Touareg – speziell mit dem aufpreispflichtigen R-Line-Exterieurpaket. Die Nebelscheinwerfer sind eckig eingefasst und ähneln den LED-Blinkern des T-Roc.
Bild: Volkswagen AG
14/37
Die Markenverwandtschaft ist also deutlich zu erkennen. Im Profil fallen vor allem die markanten schwarzen Radhausverkleidungen auf. Der untere Teil der Türverkleidung ist nur in der Topausstattung Style lackiert. Im direkten Vergleich mit dem Polo unterscheidet sich der T-Cross trotz ...
Bild: Volkswagen AG
15/37
... gleicher Position von Motor und Achsen und somit auch dem gleichen Radstand ganz deutlich vom Kleinwagen. Durch elf Zentimeter mehr Höhe fallen vor allem die größeren Türen und üppigen Glasflächen auf.
Bild: Volkswagen AG
16/37
Das Heck ist besonders eigenständig. Der Hauptgrund: Die serienmäßigen LED-Rückleuchten sind von einer schwarzen Blende eingerahmt und durch ein Reflektorband verbunden – das hat so kein anderes VW-Modell. Den schwarzen Dachkantenspoiler gibt es ab Werk genauso wie den mittigen T-Cross-Schriftzug. Diese auffällige Modellkennzeichnung haben auch Arteon, T-Roc und Touareg.
Bild: Volkswagen AG
17/37
Innenraum: Einsteigen ist dank der großen Türen gar kein Problem. Im Innenraum fühlt man sich sofort wohl, die Bedienung gibt keine Rätsel auf. Nicht optimal ist die Klimabedienung, die etwas zu tief angebracht ist. Das digitale Cockpit kostet im Polo 400 Euro und muss auch beim T-Cross extra bestellt werden. Es ...
Bild: Volkswagen AG
18/37
... ist sehr übersichtlich und lässt sich leicht über das Multifunktionslenkrad bedienen. Für das Hartplastik auf dem Armaturenbrett und an den Türtafeln gibt es Punktabzug. Der T-Cross ist zwar ein kostenbewusstes Kleinwagen-SUV, aber ...
Bild: Volkswagen AG
19/37
... besonders im R-Line-Trim passt das schnöde Hartplastik nicht zum restlichen Innenraum. Geschmacksache sind die gemusterten Zierleisten unseres Fotoautos. Alternativ gibt es knallige Zierleisten im Rahmen der Designpakete. Das soll hipp wirken und vor allem junge Leute ansprechen.
Bild: Volkswagen AG
20/37
Die Sitze stammen aus dem T-Roc und sind bequem, die Sitzposition ist gefühlt eine Etage höher als im Polo. Dass das nicht nur subjektive Wahrnehmung ist, belegen die Zahlen. Fahrer und Beifahrer sitzen ...
Bild: Volkswagen AG
21/37
... rund zehn Zentimeter höher im Vergleich zum Polo. Es ist überraschend, was für ein gutes Raumgefühl der nur 4,11 Meter lange T-Cross bietet. Das gilt auch für den Fond: Bei einer ...
Bild: Volkswagen AG
22/37
... Körpergröße von 1,83 Metern genießt unser Redakteur genügend Kopf- und Beinfreiheit – da kneift nichts. Im T-Cross können vier Erwachsene bequem längere Reisen antreten, zu fünft sollte man es aber lieber sein lassen. Gut: Die hinteren Seitenscheiben lassen sich komplett versenken.
Bild: Volkswagen AG
23/37
Nicht nur der Fahrgastraum bietet für ein so kleines Auto üppige Platzverhältnisse, auch der Kofferraum packt ordentlich was weg. Mit 385 Litern passen beim T-Cross im Vergleich zum Polo immerhin 34 Liter mehr rein. Mit 400 Litern hat der spanische Bruder Seat Arona zwar ...
Bild: Volkswagen AG
24/37
... minimal mehr Platz im Heck, aber der T-Cross kann noch nachlegen: Serienmäßig lässt sich die Rückbank mit einem einfachen Handgriff um bis zu 14 Zentimeter verschieben – und schwupp stehen 455 Liter Kofferraum zur Verfügung. In dieser Stellung können allerdings maximal kleine Kinder auf der Rückbank sitzen.
Bild: Volkswagen AG
25/37
Bei komplett umgeklappter Rücksitzbank passen auch größere Gegenstände in den T-Cross. So stehen – wie auch im Arona – bis zu 1281 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Der VW hat zudem einen variablen Ladeboden, aber nur wenn nicht das Beats-Soundsystem mit separatem Subwoofer im Kofferraum geordert wurde.
Bild: Volkswagen AG
26/37
Ausstattung: Den T-Cross gibt es in drei Ausstattungsvarianten: Basis, Life und Style. Hinzu kommen verschiedene Designpakete sowie das R-Line-Paket für innen und außen. Beim Kleinwagen-SUV versucht VW die Optionen für den Kunden überschaubar zu halten und gleichzeitig ...
Bild: Volkswagen AG
27/37
... nicht zu viel in Paketen zu bündeln. Das ist ein schwieriger Kompromiss, weshalb sich die Wolfsburger bewusst für die drei Ausstattungslinien entschieden haben.
Bild: Volkswagen AG
28/37
Serienmäßig kommt der T-Cross mit einem 6,5-Zoll-Display, der um 14 Zentimeter verschiebbaren Rücksitzbank, vier elektrischen Fensterhebern, LED-Rückleuchten, Front Assist mit City-Notbremsfunktion, Spurhalteassistent, 16-Zoll-Stahlfelgen mit Radkappen und elektrischen Außenspiegeln. Kleiner Makel: Eine Klimaanlage kostet Aufpreis.
Bild: Volkswagen AG
29/37
Die mittlere Linie "Life" hat zusätzlich PDC vorne und hinten, ein Multifunktionslenkrad, 16-Zoll-Alufelgen, einen variablen Ladeboden und eine manuelle Klimaanlage an Bord. LED-Scheinwerfer, Multifunktions-Lederlenkrad, Sport-/Komfortsitze, Klimaautomatik und 17-Zöller gibt es serienmäßig im ...
Bild: Volkswagen AG
30/37
... Topmodell "Style". Für junge Leute und Junggebliebene haben die Wolfsburger für die Ausstattungslinien "Life" und "Style" Designpakete im Angebot. So gibt es den T-Cross wahlweise in Orange oder Türkis – bunte Felgen und Akzente im Cockpit inklusive.
Bild: Volkswagen AG
31/37
Für einen sportlichen Look sorgt das R-Line-Paket, das dem T-Cross gut steht aber vermutlich nicht ganz günstig ist. Beim Polo kostet es immerhin 2125 Euro Aufpreis. AUTO BILD geht davon aus, dass sich die Aufpreis-Gestaltung des T-Cross an der des Polo orientieren wird. Besonders viel Wert legt VW auf ...
Bild: Volkswagen AG
32/37
... die zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten – so stehen insgesamt zwölf Außen- und mehrere Felgenfarben zur Wahl. Das schwarz abgesetzte Dach, dass VW ursprünglich anbieten wollte, wurde eingespart und ist nicht erhältlich.
Bild: Volkswagen AG
33/37
Motoren: Zum aktuellen Zeitpunkt sind vier Motoren für den T-Cross geplant: drei Benziner und ein Diesel. Los geht's mit dem 1.0-TSI-Dreizylinder mit 95 PS, 175 Nm und Fünfgang-Handschaltung. Darüber rangiert der gleiche Motor mit 115 PS und 200 Nm maximalem Drehmoment, der ...
Bild: Volkswagen AG
34/37
... dank Sechsgang-Handschaltung in 9,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen soll. Optional gibt es ein Siebengang-DSG. Die vorläufige Topmotorisierung im T-Cross ist der ab Ende 2019 erhältliche 1.5-TSI-Vierzylinder mit 150 PS und 250 Nm, ...
Bild: Volkswagen AG
35/37
... der nur in Kombination mit dem Siebengang-DSG bestellt werden kann und den T-Cross auf 220 km/h pusht. Der einzige Diesel ist ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 95 PS und 250 Nm. VW betont, dass alle Motoren die aktuelle Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllen.
Bild: Volkswagen AG
36/37
Die Wolfsburger gehen davon aus, dass sich rund 50 Prozent der Kunden für den 115-PS-Benziner entscheiden werden. Der T-Cross ist trotz des robusten Looks nicht mit Allrad erhältlich. Zu einem späteren Zeitpunkt sind auch weitere Motorisierungen denkbar.
Bild: Volkswagen AG
37/37
Fazit von Jan Götze Endlich wieder gute Nachrichten aus Wolfsburg. Mit dem T-Cross könnte VW ein echter Verkaufsschlager gelingen. Viel Platz bei kompakten Abmessungen und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Der T-Cross bietet verdammt viel Auto für weniger als 20.000 Euro.
Bild: Volkswagen AG
VW Polo 6 (2017): Tests, Infos und BIlder
1/27
Polo Nummer sechs wächst: Die neue Generation des Wolfsburger Kleinwagens ist fast schon ein Kompakter. Denn die MQB-Plattform mit dem Beinamen A0 lässt den Polo in fast alle Richtungen wachsen. So knackt der neue Kleine in der Länge erstmals die Viermeter-Marke: 4,05 Meter (Vorgänger: 3,97 Meter) misst der Polo ...
Bild: Torsten Thedens
2/27
... von Frontschürze zu Heckschürze. Aber nicht nur die Gesamtlänge wächst, auch beim Radstand – wichtig für die Platzverhältnisse im Innern – legt er zu. Resultat: 9,4 Zentimeter mehr Abstand zwischen den Achsen. Macht 2,56 Meter Radstand beim Neuen gegenüber 2,47 Meter beim Vorgänger-Polo. Das gleiche Spiel bei der Breite: Die sechste Generation steht ...
Bild: Volkswagen AG
3/27
... mit 1,75 Metern (ohne Spiegel) stämmig da, das sind sieben Zentimeter mehr als beim Polo V. Lediglich bei Höhe verliert der Neue – aber nur geringfügig. Mit rund 1,446 Metern ist er sieben Millimeter flacher als der Alte. Und das ist nicht der einzige Punkt, in dem der Polo dem Golf nahekommt. Auch beim Design geht es nicht Kleinwagen-typisch verspielt, sondern kompakt-seriös zu. An der Front dominieren Scheinwerfer und Grill, ...
Bild: Volkswagen AG
4/27
... darüber wölbt sich die definiert ausgeformte Motorhaube. Wie der Arteon bekommt der Polo unter der Haubenkante eine in Wagenfarbe lackierte Leiste, die die Motorhaube optisch – wie vom "bösen Blick" bekannt – bis in den Grill verlängert. In der Seitenlinie ist die Schulterlinie im VW-Hauslook besonders kräftig ausgeprägt und mündet in die scharf geformten Rückleuchten.
Bild: Volkswagen AG
5/27
Beim Topmodell, dem GTI, fällt der Auftritt mit sportlichen Erkennungszeichen wie Wabengrill, bis zu 18 Zoll großen Alufelgen, Doppelauspuffblende und breiteren Schürzen noch etwas extrovertierter aus.
Bild: Volkswagen AG
6/27
Interieur: Innen fast ein Golf. AUTO BILD hat gleich nach der offiziellen Vorstellung die Sitzprobe im neuen Polo gemacht! Eines steht sofort nach dem Einsteigen fest – Platz hat hier jeder. Die neue Plattform mit 9,4 Zentimeter mehr Radstand wirkt wahre (Raum-)Wunder. Obwohl der Polo geringfügig niedriger geworden ist, gibt es mehr Kopffreiheit, vorne ...
Bild: Torsten Thedens
7/27
... fühlt sich der Neue definitiv "golfig" an. Auch in der Breite legt Generation sechs zu (plus sieben Zentimeter). Ergebnis: Fahrer und Beifahrer kommen sich hier sicher nicht in die Quere. Die Platzverhältnisse fühlen sich nicht nach Kleinwagen an. Auch hinten ...
Bild: Peter Fischer
8/27
... bietet der Polo reichlich Platz, selbst mit 1,95 Metern Körpergröße kann man bequem aufrecht sitzen. Vier Erwachsene auf Reisen im Polo? Das dürfte problemlos drin sein. Und er sieht richtig schick aus: Das neue Armaturenbrett ...
Bild: Torsten Thedens
9/27
... wirkt wie aus einem Guss und lässt sich je nach Wunsch individualisieren (17 Dekore stehen zur Auswahl). Das kennen wir so ähnlich schon aus dem neuen Seat Ibiza, allerdings hat VW mit den aufpreispflichtigen, digitalen Instrumenten noch eins draufgelegt. Die sind hervorragend ablesbar und glasklar. Apropos ...
Bild: Peter Fischer
10/27
... Glas: Der scharfe Achtzoll-Touchscreen des Infotainments ist hoch angebracht und fügt sich bündig ins Dekorelement ein. Der kleinere 6,5 Zoll Bildschirm dagegen soll nicht unter Glas liegen. Haptisch ist der Polo in vielen Details auf hohem Niveau, der Armaturenträger ...
Bild: Peter Fischer
11/27
... gibt im oberen Bereich auf Daumendruck leicht nach. Die Türverkleidungen sind dagegen ein sicherer Indikator, dass wir doch noch in der Kleinwagenklasse unterwegs sind – hier ist hartes Plastik verbaut. Also doch nur fast ein Golf.
Bild: Peter Fischer
12/27
Fahren: Erste Testfahrt im neuen Polo. Unser Fotoexemplar leistet 115 PS aus dem Einliter-Dreizylinder. Den kleinen Motor haben sie bei VW klasse weggedämmt, erst bei hohen Drehzahlen wird er etwas lauter. Schon bei weniger als ...
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
13/27
... 2000 Touren geht die Post ab, der Dreizylinder ist drehfreudig und giert geradezu nach dem Tritt aufs Gas. In Verbindung mit seiner ...
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
14/27
... exakten 6-Gang-Schaltung ist es eine Freude, diesen Polo zügig zu fahren, ihn durch enge Kurven zu peitschen, erst recht mit der feinfühligen Lenkung. Unser Testwagen hat 17-Zöller mit 215/45er Gummis, federt trotzdem ausgewogen und gibt Fahrbahnunebenheiten nicht an die Bandscheiben der Insassen weiter. Es ist ...
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
15/27
... erstaunlich, wie handlich dieser Kleinwagen fährt – und wie unproblematisch. Selbst, wenn es mal etwas zackiger durch Kurven geht. Kaum Wankbewegungen, es wird nie kritisch. Und dann nimmst du die Kurve nochmal und fährst nochmal ein paar km/h schneller.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
16/27
Und so fährt der Diesel-Polo: Ab November wird der neue Polo auch wieder als Diesel erhältlich sein – wie lange sich der Selbstzünder allerdings noch im Wolfsburger Kleinwagen hält, ist offen. Auf dem Wiener Motorensymposium im Frühjahr ließ Volkswagens oberster Aggregate-Entwickler Friedrich Eichler bereits durchblicken, dass er dem Diesel-Polo noch zwei, drei Jahre gibt. Die immer schärferen Abgasvorschriften machen den Einsatz im Kleinwagen auf Dauer zu teuer.
Bild: Volkswagen AG
17/27
Bis der Diesel ganz aus dem Angebot verschwindet, kann man den 1.6 TDI in zwei Leistungsstufen ordern. Die schwächere bringt es auf 80 PS, die stärkere stemmt 15 PS mehr auf die Kurbelwelle. Zwölf Liter AdBlue, Stopp-Start-Technik und Rekuperation sind bei beiden Serie – VW geht beim Diesel inzwischen lieber auf Nummer sicher. Wie die kleineren Benziner, kommen auch die Diesel nur mit Fünf-Gang-Getriebe. Wen das nicht stört, der kann getrost zum Basis-Selbstzünder greifen.
Bild: Volkswagen AG
18/27
Der ist zwar nicht sonderlich leise, aber für den Alltag ausreichend kräftig. Zumindest wenn sich die Nadel des Drehzahlmessers der 2000-Touren-Marke nähert, lassen die rund 200 Newtonmeter Drehmoment den Polo quirlig wirken. Richtig sparsam ist er allerdings nicht: Der Bordcomputer zeigte auf unserer ersten Runde eine sechs vor dem Komma an. Ein guter Grund für den stärkeren Vierzylinder: Er ist auch mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe bestellbar
Bild: Volkswagen AG
19/27
Ausstattung: Drei Linien und viel Platz für Individualisierung. Grundsätzlich bietet VW den Polo in drei Ausstattungslinien (Trendline, Comfortline, Highline) an – hinzukommen die Sonderversion „Beats“ und der sportliche GTI. Dazu kommen drei Pakete – R-Line, Black und Style. VW nennt jedoch vorerst nur Details zur R-Line. Sie beinhaltet: 16 Zoll Leichtmetall-Felgen "Sebring", sportliche Stoßfänger, einen angedeuteten Diffusor, Dachkantenspoiler, schwarze Schwellerleisten und angepasstem Innenraum.
Bild: Volkswagen AG
20/27
Für die Lackierung hat VW 14 Außenfarben im Programm und lässt den Kunden aus insgesamt 12 Felgen wählen (14 bis 18 Zoll). Für die Zierelemente im Innenraum stehen 17 Dekore, zwei Innentrimms und elf Sitzbezüge zur Auswahl. Darüber hinaus kann der Polo gegen Aufpreis mit Voll-LED-Scheinwerfern, LED-Tagfahrlicht, ...
Bild: Volkswagen AG
21/27
... LED-Rückleuchten, einer Klimaanlage mit Luftgüte-Sensor und Antiallergen-Filter, induktiver Smartphone-Ladefläche und einem vergrößerten Panoramadach aufgewertet werden. Außerdem stehen in der Optionenliste ein Sportfahrwerk mit einstellbaren Dämpfern. Bei den Assistenzsystemen können unter anderem der Kollisionswarner mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, ...
Bild: Volkswagen AG
22/27
... eine automatische Distanzkontrolle (bis zu 210 km/h) mit einer Stop-and-go-Funktion in Kombination mit einem DSG-Getriebe geordert werden. Und auch ein Spurwechselassistent, Totwinkel-Warner und eine teilautomatische Ausparkfunktion finden bei entsprechender Bezahlung ihren Weg in den Polo.
Bild: Volkswagen AG
23/27
Connectivity: Erstmals digitale Instrumente. Als erster VW bekommt der Polo eine neue Generation des Active Info Display. Die digitalen Instrumente sollen in der Darstellung klarer sein und einfacher nutzbar sein. Über eine Taste am Lenkrad können die Ansichten des Grundmenüs gewechselt werden.
Bild: Volkswagen AG
24/27
Die Darstellung des Infotainments übernehmen flächig in die Mittelkonsole eingelassene Touchscreens mit 6,5 bis 8 Zoll großen Displays. Der neue Polo beherrscht Apple CarPlay, Android Auto und MirrorLink. Außerdem bietet die Plattform "We by Volkswagen" Dienstewie beispielweise "WePark", die bargeldloses Parken ermöglichen soll – zum Zeitpunkt der Polo-Premiere funktioniert die Funktion jedoch nur in Berlin. Weitere Metropolen sollen folgen.
Bild: Volkswagen AG
25/27
Motoren und Preis: Bei 12.975 Euro geht's los. VW kündigt für den neuen Polo neun Motoren an. Dazu zählen sechs Benzin-Aggregate, an deren Spitze der 2,0-Liter-Turbomotor des GTI steht. Bei den Dieseln stehen zwei Leistungsstufen (im Bild der GTI) ...
Bild: Volkswagen AG
26/27
... des gleichen 1,6-Liter-Motors zur Auswahl. Neu ist ein 90 PS starker Erdgas-Turbomotor mit einem Liter Hubraum. Ab 95 PS lassen sich alle Motoren mit einem Sieben-Gang-DSG kombinieren. Als Einstiegspreis nennt VW 12.975 Euro für den Polo Trendline mit Einliter-Motor und 65 PS.
Bild: Volkswagen AG
27/27
VW Polo gebraucht ab 6000 Euro kaufen. Der Polo gehört im Kleinwagen-Segment zu den Lieblingen der Deutschen: Gebrauchte Polo ab Baujahr 2009 (Vor-Facelift-Modelle) im gepflegten Zustand starten bei rund 6000 Euro. Dafür gibt es den kleinen Wolfsburger mit dem 60 PS starken 1,2-Einstiegsbenziner. Im Mittelfeld rangiert der 1,2-Liter-TSI mit 105 PS, der ab 8000 Euro zu haben ist. Für das Topmodell "WRC Street" mit 220 PS (Vmax 243 km/h!) müssen 20.000 Euro eingeplant werden.